AT119746B - Selbsttätige Gasabsperrvorrichtung. - Google Patents

Selbsttätige Gasabsperrvorrichtung.

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AT119746B
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Rudolf Langer
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Rudolf Langer
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Description


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  Selbsttätige Gasabsperrvorrichtung. 



   Bekannt   sindselbsttätige Gasabsperrvorrichtungen zum Schliessen von Gashähnen   an Beleuchtungskörpern sowie an Gasherden, durch welche der Gashahn sofort verschlossen wird, wenn aus irgendeinem Grunde die Gasflamme erlischt, ohne dass der Gashahn ordnungsmässig   verschlossen   worden ist. Das Verschliessen des Gashahnes erfolgt gewöhnlich durch die Entspannung einer kräftigen Feder, wobei das Offenhalten des Gashahnes während des ordnungsmässigen Brennens der Gasflamme durch einen Haltenocken erfolgt, welcher in die entsprechende Rast einer am Gashahn angebrachten Sperrscheibe 
 EMI1.1 
 
Zugkraft wird beim Erlöschen der Flamme durch die Zusammenziehung eines bei brennender Flamme erhitzten, beim   Erlöschen   der Flamme dagegen erkaltenden Zugorgans erzeugt.

   Gewöhnlich wird hiezu ein stabförmiger Körper verwendet, welcher sich oberhalb der Flamme befindet und mit einem Ende fest eingespannt ist. Das andere Ende dieses Glühstiftes ist mit dem erwähnten Haltenocken entweder unmittelbar oder aber unter Zwischenschaltung eines weiteren   Zugorgans,   beispielsweise eines Bowdenzuges, verbunden. Gasabsperrvorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, dass man nach Öffnung des Hahnes und Entzündung der Flamme erst eine gewisse Zeit den Gashahn von Hand offen halten muss, bis sich der Glühstift erwärmt und infolgedessen so weit verlängert hat, dass der Haltenocken in die Rast der Sperrscheibe des Hahnes eingreifen kann. Sollen beispielsweise mehrere Brennstellen entzündet werden, so bedeutet dieses Warten einen lästigen Zeitverlust. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung dieser bekannten Einrichtungen, dahin gehend, dass in das Zugorgan zwischen Haltenocken und Glühstift eine aus einem Drehhebel bestehende Auslösevorrichtung eingeschaltet ist, durch welche es ermöglicht wird, den Haltenocken zeitweise vollständig vom Glühstift zu trennen. Der Haltenocken ist mit einer Stange versehen, die am hinteren Ende eine Rast   trägt,   in welche die Nase eines Schwinghebels eingreifen kann, wodurch die gelöste Verbindung zwischen Glühstift und Haltenocken wiederhergestellt wird. Im gelösten Zustande wird der Haltenocken durch die Spannung einer Feder ständig gegen den äusseren Umfang der Sperrscheibe gedrückt.

   Die Einrichtung arbeitet wie folgt :
Im erkalteten Zustande ist infolge der Zusammenziehung des Glühstiftes der Haltenocken bei eingeschaltetem Schwinghebel entgegen der Spannung der Nockenfeder vom Umfang der Sperrscheibe abgezogen. Wollte man nun den Hahn öffnen, dann müsste erst gewartet werden, bis der Glühstift nach Entzündung der Flamme sich so weit erwärmt hat, dass der Haltenocken den Umfang der Sperrscheibe wieder berührt. Die Einschaltung des Schwinghebels macht dieses Warten überflüssig, da mittels desselben die Verbindung zwischen Haltenocken und Glühstift durch einen einfachen Fingerdruck gelöst wird, worauf sich der Haltenocken unter der Spannung der Nockenfeder gegen den Umfang der Sperrscheibe presst. Die Öffnung des Hahnes und das Verbleiben desselben in der geöffneten Stellung ist nunmehr ohne weiteres gewährleistet.

   Nach Entzündung der Flamme erwärmt sich der Glühstift und schiebt das Ende des Zugdrahtes samt dem daran befindlichen Schwinghebel so weit in Richtung des Haltenockens, bis die Nase des Schwinghebels in die Rast des Stiftes des Haltenockens federnd wieder eingreift. Damit ist die Verbindung zwischen Haltenocken und Glühstift wiederhergestellt und beim Erlöschen der Flamme und beim Erkalten des Glühstiftes wird somit in der bisher bekannten Art der Haltenocken aus der Sperrscheibe herausgezogen, worauf durch Entspannung der Hahnfeder das ordnungsmässige Schliessen des Gashahnes erfolgt. 

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   Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem   Ausführungsbeispiel     veranschau-   licht, u. zw. zeigt Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und Draufsicht die Einrichtung bei geöffnetem Hahn während des ordnungsmässigen Betriebes bei brennender Flamme ; Fig. 2 ist die Draufsicht auf eine Brennstelle. Die Fig. 4 und 5 zeigen in Seitenansicht und Draufsicht den Hahn in geschlossenem Zustande bei erkaltetem Glühstift in derjenigen Stellung, in welcher bei   ausgeklinktem   Schwinghebel das Entzünden der Flamme erfolgen kann. Fig. 6 zeigt die Stellung der Teile nach Öffnung des Hahnes und Entzündung der Flamme, bevor die Erwärmung des   Glühstiftes   eingetreten ist. Fig. 7 zeigt die Einrichtung nach erfolgter Hahnauslösung und Erkaltung des   Glühstiftes.   



   Wie ersichtlich, besteht die   Gasabsperrvorrichtung   aus dem   Hahngehäuse 1, welches   in bekannter Weise in die Gasleitung eingeschaltet wird und in welchem das Hahnküken 2 eingeschliffen ist. Am oberen Teil des letzteren und mit demselben fest verbunden ist eine Drehscheibe 3, deren Drehung gegen- über dem am Hahngehäuse befestigten Anschlagstift 4 durch eine entsprechende Aussparung 5 begrenzt ist. Das Öffnen des Hahnes geschieht von Hand mittels des Handgriffes 6. Das Schliessen dagegen erfolgt mittels der kräftigen Spiralfeder 7, welche einerseits an dem Hahnküken 2 und anderseits an dem Anschlagstift 4 befestigt ist. Die Drehscheibe 3 besitzt ferner eine Rast   8,   gegen welche sich im geöffneten Zustande ein Haltenocken 9 stützt.

   Letzterer ist mittels der Führung 15 axial verschiebbar und wird durch die Feder 16 ständig gegen den Rand der Drehscheibe 3 gedrückt. Am hinteren Ende der Haltenockenstange befindet sich eine Rast   17,   in welche der Greifer 18 eines   Schwing-oder Greiferhebels. M   eingreifen kann. 



  Letzterer ist an einem   Führungsstück   20 drehbar befestigt, welches mit dem Zugdraht 10 des Bowdenzuges 11 in Verbindung steht. Durch die Feder 21 wird der Schwinghebel19 in Arbeitsbereitschaft gehalten. Am andern Ende des Zugdrahtes 10 ist ein Glühstift 12 angebracht, welcher an seinem einen Ende mit Gewinde versehen ist und mittels der Muttern 13 in einer Haltevorrichtung 14 befestigt werden kann. Die Einstellung des Glühstiftes 12 erfolgt derart, dass in erwärmtem Zustande der Greifhaken 18 des Greiferhebels 19 in die Rast 17 des Haltenockens 9 eintritt.

   Beim Zusammenziehen des Glühstiftes, infolge einer Abkühlung desselben, wird dann durch den Zugdraht 10 mittels des Greiferhebels 19 der Haltenocken 9 entgegen der Spannung der Feder 16 aus der Rast 8 der Drehscheibe 3 ausgelöst und damit die Schliessung des Hahnkükens durch Entspannung der Feder 7 bewirkt. 



   Das Öffnen des Hahnes 2 erfolgt mittels des Handgriffes 6 von Hand. Da in kaltem Zustande der Haltenocken 9 von dem Umfang der Drehscheibe 3 abgezogen ist, wird in diesem Falle durch einen Druck auf den Knopf des Schwinghebels 19 die Verbindung des Zugdrahtes 10 des Bowdenzuges 11 mit dem Haltenocken 9 unterbrochen, worauf letzterer unter der Wirkung der Feder 16 sich gegen den Umfang der Drehscheibe 3 presst und ein   Schliessen   des Hahnes durch Entspannung der Feder 7 verhindert, obgleich der Glühstift nach Entzündung der Flamme sich noch nicht so weit ausgedehnt hat, dass der Haltenocken 9 durch die Längenänderung des Glühstiftes an den Umfang der Scheibe   3 gepresst würde.   



  Bei fortschreitender Erwärmung des Glühstiftes 12 verschiebt sich das Führungsstück 20 samt dem Greifhebel 19 so weit, bis schliesslich die Nase 18 desselben in die Rast 17 der Haltenockenstange eingreift, womit die Verbindung zwischen Glühstift und Haltenocken hergestellt ist. Beim Erlöschen der Flamme wirkt dann die Einrichtung genau so, als wenn zwischen dem Glühstift 12 und dem Haltenocken 9 keine lösbare Verbindung bestände. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist durch das in der vorstehenden Beschreibung erläuterte und in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel nicht erschöpft, sondern umfasst auch alle übrigen Ausführungsformen, welche auf dem gleichen Grundgedanken der Erfindung beruhen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Selbsttätige Gasabsperrvorrichtung, bestehend aus einem durch die Gasflamme erhitzten Glühstift, bei dessen Abkühlung eine Zugwirkung auf einen in der Rast einer Drehscheibe ruhenden Halte- EMI2.1
AT119746D 1929-03-23 1929-03-23 Selbsttätige Gasabsperrvorrichtung. AT119746B (de)

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