AT329089B - Farbwalze - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf eine Farbwalze mit einem porösen Mantel, mit einer innerhalb des Mantels und zu diesem koaxial angeordneten Hohlwelle, die Durchlässe zur Zufuhr von Farbe aufweist, mit einer zwischen der Hohlwelle und dem Mantel angeordneten Farbe aufnehmenden Masse, die die Innenfläche des Mantels berührt und mit einem Einlass zur Hohlwelle zwecks Zuführung von Farbe. Eine Farbwalze der eingangs genannten Art ist etwa in der USA-Patentschrift Nr. 1, 570, 857 beschrieben. Diese Druckschrift beschreibt eine Walze mit einem koaxial gelegenen hohlförmigen perforierten Teil, der an einem seiner Einden ein Rohr aufweist. Das Rohr ist an diesem Ende fix befestigt. Der Kernteil ist mit einem Fiberstoff umgeben, der von einem Stoffband umhüllt wird. Diese Farbwalze ermöglicht zwar mittels der Perforationen das Aufbringen der Farbe, hat jedoch den Nachteil, dass die zwischen dem inneren Teil der Walze und dem Aussenmantel vorgesehene Masse keine regelmässige Verteilung des Farbstoffes sichert. Die USA-Patentschrift Nr. 3, 238, 870 zeigt eine Farbwalze, die an ihrem Umfang mit einem Fiberstoff umgeben ist, wobei der Fiberstoff an der inneren Oberfläche mit nach innen gerichteten Öffnungen versehen ist. An den inneren Enden der öffnungen ist eine Einrichtung zur Zuführung der Farbe vorgesehen, die in Form einer mit dem ringförmigen Fiberstoffpolster koaxialen Leitung gebildet ist. Diese bekannte Ausführung hat den Nachteil, dass die Zuführung der Farbe zu dem ringförmigen Fiberstoffpolsterteil lediglich durch die innere Oberfläche erfolgt, wodurch bei einem Verbrauch von Farbe in grossen Mengen die Versorgung mit Farbe auf der Oberfläche des Fiberstoffpolsters ungleichmässig sein kann. Gemäss der in der Schweizer Patentschrift Nr. 393375 beschriebenen Einfärbvorrichtung ist ein Hohlzylinder für den flüssigen Farbstoff vorgesehen, der über einen Teil seiner Länge Öffnungen aufweist, die von einem aus porösem Material bestehenden Mantel abgedeckt sind. Der flüssige Farbstoff wird durch die öffnungen an den Umfang des Mantels gepresst. Dabei wird die Menge des Farbstoffes mittels einer an einem Ende des Hohlzylinders angeordneten Spannfeder reguliert. Diese Ausführung ist infolge der asymmetrischen Farbversorgung mit dem Nachteil des ungleichen Aufbringens des Farbstoffes verbunden. Darüber hinaus ist aber auch eine gewisse Ungenauigkeit hinsichtlich der Gleichmässigkeit des Farbstoffes dadurch gegeben, dass der Farbstoff durch die öffnungen des Hohlzylinders in örtlichen überschüssen der inneren Oberfläche des Mantels zugeführt wird. Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu beseitigen und eine Farbwalze der eingangs genannten Art mit einer gleichmässigen Verteilungsfähigkeit zu erhalten, der auch weitere vorher genannte Nachteile nicht anhaften. Erfindungsgemäss wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, dass die farbaufnehmende Masse Ringe bildet, die konzentrisch zur Hohlwelle angeordnet sind, und dass zwischen benachbarten Ringen je ein Farbverteiler vorgesehen ist, wobei der durch die Durchlässe zugeführte Farbstoff zu den radial nach aussen angeordneten Teilen jedes Ringes verstellbar ist. Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Farbwalze wird der Farbstoff vom Mittelreservoir gleichmässig zu den Ringen verteilt, so dass kein Teil der äusseren den Farbstoff auftragenden Fläche eintrocknen kann. Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemässen Farbwalze ist dadurch gekennzeichnet, dass jeder Farbverteiler einen Mittelring aufweist und dass die Teile Rohre sind, die mit dem Mittelring fest verbunden sind. Auf diese Weise führt der Verteiler die Farbe vom Reservoir direkt dem der inneren Oberfläche des Mantels benachbarten saugfähigen Material der Ringe zu. Eine andere bevorzugte Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, dass die Hohlwelle zwei koaxiale Hohlteile aufweist, von denen der äussere Hohlteil eine Anzahl von in seiner Längsrichtung ausgerichteten Durchlässen und der innere Hohlteil an diesen Durchlässen zugeordneten Stellen Anordnungen von Auslässen aufweist, so dass durch Verdrehen des inneren Hohlteiles in vorbestimmte Stellungen der Austritt von Farbe über den inneren und den äusseren Hohlteil wahlweise einstellbar ist. Ein weiteres Merkmal der Erfindung wird darin erblickt, dass jeder Ring aus Glaskügelchen, vorzugsweise von einem Durchmesser von 0, 5 bis 0, 75 mm besteht, wobei die Glaskügelchen durch kreisförmige Scheiben, durch die Innenfläche des Mantels und durch die Aussenfläche der Welle begrenzt sind. Die Anwendung der Glaskügelchen als Füllmaterial an Stelle von saugfähigem Material, insbesondere Filz, wird dann von Vorteil sein, wenn die Menge des eingebrachten Farbstoffes gering ist und ein Verlust durch Ansaugen des Filzes mit dem Farbstoff vermieden werden soll. Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen : Fig. l eine Längsschnittansicht einer vorbeschickbaren Farbwalze gemäss der Erfindung, Fig. 2 eine Längsschnittansicht einer andern Ausführungsform einer Welle oder Spindel für die Farbwalze nach Fig. 1, Fig. 3A bis 3E Schnittansichten entsprechend den Linien 3A-3A bis 3E-3E in Fig. 2, Fig. 3F eine Stirnwandsicht der Welle nach Fig. 2, Fig. 4 eine Schrägansicht eines Farbverteilers, von welchem wenigstens einer zwischen den farbabsorbierenden Teilen der Walze auf die Welle derselben aufgesetzt sein kann, Fig. 5 eine Schrägansicht einer Vorrichtung zum Zusammensetzen von Farbverteilern gemäss Fig. 4, Fig. 6A bis 6C schematisierte Darstellungen der einzelnen Schritte beim Zusammensetzen der Farbverteiler mittels der in Fig. 5 gezeigten Vorrichtung und Fig. 7 eine Teilansicht einer gegeüber Fig. 1 abgewandelten Ausführungsform einer Farbwalze mit Farbverteilem gemäss Fig. 4. <Desc/Clms Page number 2> hervorstehenden Teilen--64--, in deren Längsrichtung jeweils ein Durchlass --66-- verläuft. Der Verteiler wird innerhalb des Mantels mit dem Mittelring--62--so auf die Welle--20--aufgeschoben, dass die inneren Enden der Teile--64--und damit der Durchlässe --66-- in dem über die Durchlässe --26-- mit Farbe versorgten Reservoir liegen. Die äusseren Enden --68-- der einzelnen Teile haben zur Innenfläche des Mantels--12--einen Abstand von vorzugsweise etwa 3, 2 mm. Auf diese Weise führt der Farbverteiler --60-- die Farbe vom Reservoir direkt dem der inneren Oberfläche des Mantels--12--benachbarten saugfähigen Material der Ringe--22--zu. Eine Anzahl solcher Verteiler kann in axialen Abständen innerhalb des Mantels --12-- angeordnet sein (Fig. 7). EMI2.1 Ebene mittels ineinandergreifender Zapfen und Löcher in den einander zugewendeten Flächen zusammengefügt sind. (In Fig. 4 ist die Ebene der beiden zusammengefügten Hälften erkennbar.) In der dargestellten Ausführungsform nach Fig. 4 hat der Farbverteiler-60-fünf in gleichmässigen Winkelabständen um die Achse des Mittélringes --62-- herum angeordnete Teile --64-- mit einem Aussendurchmesser von jeweils 5 mm und einem Innendurchmesser von 3 mm. Zum Zusammensetzen der Farbverteiler --60-- aus den beiden gleichen Hälften findet vorzugsweise eine in Fig. 5 gezeigte Vorrichtung Verwendung. Die Hälften sind dabei herkömmliche Formteile aus thermoplastischem Material, deren Herstellung hier nicht erläutert zu werden braucht. Mittels der in Fig. 5 gezeigten Vorrichtung lassen sich jeweils mehrere der in Fig. 4 gezeigten Verteiler satzweise zusammenfügen. Die Vorrichtung hat eine längliche Grundplatte--70--mit einem darauf stehenden Sockel--72--und mit einer über ein Gelenk--74--damit verbundenen Stange--76--, auf welche sich eine Anzahl von Hälften für die Farbverteiler--60--lose aufschieben lassen. Die Hälften werden auf der Stange mittels Endscheiben--78, 80--gesichert, welche zu einem nachstehend ersichtlichen Zweck jeweils eine Anordnung von Ausschnitten--82 bzw. 84--haben. EMI2.2 bezug auf die Stützschiene --86-- symmetrischen Stellung trägt die Grundplatte an der andern Seite des Sockels--72--einen beheizten Stab--88--, welcher eine den Ausschnitten--82, 84--in den EMI2.3 Stelle der Grundplatte --70-- angeordnet. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist in Fig. 6A bis 6C dargestellt. Fig. 6A zeigt das Aufschieben der einander paarweise zugewendeten nur angedeuteten Verteilerhälften auf die Stange--76--, zum Erstellen der einzelnen Farbverteiler--60--. Abschliessend wird die Endscheibe--80--aufgeschoben und mittels eines (nicht gezeigten) Sprengringes od. dgl. gesichert. Dann wird die Stange --76-- über den Sockel-72- hinweg geschwenkt, so dass die Verteilerhälften in einer ersten Stellung auf den eine entsprechende Querschnittsgestalt aufweisenden beheizten Stab-88-in Anlage kommen (Fig. 6B). Dabei werden die einander berührenden Ränder der Verteilerhälften miteinander verschmolzen, worauf die Stange im Gegenzeigersinn etwas angehoben wird, um die Verteilerhälften gemeinsam in eine zweite Stellung zu verdrehen. In dieser werden die Verteilerhälften erneut auf den beheizten Stab--88--aufgesetzt, um die betreffenden Ränder miteinander zu verschmelzen. Diese Vorgänge wiederholen sich, bis alle Ränder der Verteilerhälften miteinander verschmolzen sind. Daraufhin werden die Verteiler von der Stange--76--abgenommen und sind nun gebrauchsfertig. Die Ausrichtung der Verteilerhälften auf der Stange --76-- ist durch die Stützschiene --86-- gewährleistet. Nach dem Aufsetzen der Endscheibe --80-- können sich die Verteilerhälften nicht mehr ohne weiteres gegeneinander verdrehen. PATENTANSPRÜCHE : 1. Farbwalze mit einem porösen Mantel, mit einer innerhalb des Mantels und zu diesem koaxial angeordneten Hohlwelle, die Durchlässe zur Zufuhr von Farbe aufweist, mit einer zwischen der Hohlwelle und dem Mantel angeordneten Farbe aufnehmenden Masse, die die Innenfläche des Mantels berührt und mit einem EMI2.4
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 anlegen, während die inneren Umfangsflächen der Ringe einen konzentrischen Abstand zur Welle--20-- aufweisen.Die Welle--20--ist wenigstens über einen von einem Ende bis zu einer Stelle innerhalb des Mantels --12-- verlaufenden Teil als Hohlwelle--24--ausgebildet, die im Mittelteil des Mantels--12-- Durchlässe --26-- aufweist. Am Ende eines über den Deckel--16--hervorstehenden Teiles--32--ist die Welle--20--mittels einer Scheibe--30--aus Gummi oder aus einem andern elastischen Werkstoff abgedichtet. Die Scheibe--30--weist einen Schlitz zum Einführen einer Kanüle--40--für das Einführen von Farbe in das Innere der Welle auf.Beim Zusammenbau der Walze werden die Ringe--22--in den Mantel--12--eingesetzt und dieser dann durch Einrasten der Deckel--14, 16--an seinen Enden verschlossen. Darauf werden die Deckel EMI3.2 16-- aufIm Gebrauch wird die Kanüle--40--, etwa die Nadel einer mit Masseinteilung versehenen Spritze --45--, durch den Schlitz in der Scheibe --30-- eingeführt und eine dosierte Farbmenge in die Welle --20-- eingebracht. Beim Herausziehen der Kanüle dichtet sich der Schlitz automatisch wieder ab. Die Farbe EMI3.3 --26-- in--20-- gebildete Ringkammer dient dabei als Farbreservoir.Die in dem Reservoir vorhandene Farbe wird von den Ringen--22--aufgesaugt und der Innenfläche des porösen Mantels --12-- zugeführt, worauf sie durch Kapillarwirkung gleichmässig durch den Mantel hindurch an dessen Aussenfläche tritt. Nach einer gewissen Gebrauchszeit kann das Reservoir wieder aufgefüllt werden, indem man eine weitere dosierte Farbmenge in die hohle Welle--20--einbringt.Der Mantel--12--ist zweckmässig aus porösem, stark verdichtetem gesintertem Polyäthylen mit einer Porengrösse von 100 bis 300 m und mit einer Dicke von etwa 3, 2 mm geformt.Als Material des Mantels eignet sich insbesondere Filz, da dieser eine besonders gute Saugfähigkeit hat, welche ein schnelles Vordringen der Farbe in radialer und axialer Richtung der Walze ermöglicht, und dabei ein ausreichendes Aufnahmevermögen aufweist, um einen gleichmässigen Zufluss der Farbe vom Reservoir auf die Oberfläche des Mantelzu gewährleisten.An Stelle mit einer Füllung aus saugfähigem Material kann das Innere des Mantels auch mit Kügelchen aus Glas oder aus einem ähnlichen Material mit Durchmessern zwischen etwa 0, 5 und 0, 75 mm ausgefüllt sein. In diesem Falle werden die Kügelchen zweckmässig mittels in Axialabständen angeordneter ringförmiger Trennwände gehalten.Insbesondere bei grösseren bzw. längeren Farbwalzen kommt es vor, dass der Farbbedarf über die Länge des Mantels --12-- unterschiedlich ist, so dass einige Teile der Umfangsfläche des Mantels mit Farbe übersättigt werden, während andere Teile zu trocken bleiben. Diese Schwierigkeit lässt sich umgehen, indem man die Welle --20-- durch die in Fig. 2 und 3 gezeigte Anordnung ersetzt.Diese Anordnung weist einen inneren Hohlteil--48--mit einer Anzahl von Auslässen --50-- von jeweils etwa 1, 6 mm Durchmesser auf, welche an mit--l, 2,3 und 4--bezeichneten Stellen in der in Fig. 3A bis 3E gezeigten Weise angeordnet sind. Ein äusserer Hohlteil --52-- hat eine einzige geradlinige Reihe von Durchlässen--54--, mit je einem Durchmesser von etwa 0, 8 mm. In der in Fig. 2 gezeigten Stellung befinden sich sämtliche Durchlässe--54--gegenüber jeweils einem Auslass--50--des Hohlteiles--48--, so dass alle Teile der Walze mit Farbe versorgt werden.Verdreht man den inneren Hohlteil ---48-- mittels eines an seinem Ende sitzenden Stellknopfes --56-- um 900 im Gegenzeigersinn, so tritt an dem mittleren Durchlass--54--und an den zur Rechten davon angeordneten Durchlässen keine Farbe aus. Nach einer weiteren Drehung des Knopfes --56-- um 900 im Gegenzeigersinn tritt aus den äusseren rechten und linken Durchlässen --54-- kein Farbe aus, sondern nur aus den drei mittleren Durchlässen. Durch eine weitere Drehung um 900 werden die beiden linken und der mittlere Durchlass--54--verschlossen, während die beiden rechten Durchlässe offen bleiben. In der in Fig. 3A bis 3E gezeigten Anordnung sind die je einem Durchlass--54--zugeordneten Auslässe--50--jeweils in gegenseitigen Winkelabständen ausgebildet.Stattdessen können die Auslässe der einzelnen Sätze zueinander auch in Axialabständen angeordnet bzw. ausgebildet sein, wobei sich dann die Farbverteilung durch axiales Verschieben des Knopfes--56--oder des äusseren Hohlteiles--52--variieren lässt.Ein in Fig.4 gezeigter Farbverteiler --60-- hat einen Mittelring --62-- mit radial auswärts <Desc/Clms Page number 4> ausgerichteten Durchlässen (54) und der innere Hohlteil (48) an diesen Durchlässen zugeordneten Stellen Anordnungen von Auslässen (50) aufweist, so dass durch Verdrehen des inneren Hohlteiles in vorbestimmte Stellungen der Austritt von Farbe über den inneren und den äusseren Hohlteil wahlweise einstellbar ist. EMI4.1 vorzugsweise von einem Durchmesser von 0, 5 bis 0, 75 mm, besteht, wobei die Glaskügelchen durch kreisförmige Scheiben, durch die Innenfläche des Mantels (12) und durch die Aussenfläche der Welle (20) begrenzt sind.
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