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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Hosen und ähnlichen Kleidungsstücken, wobei aus einem biegsamen Werkstoff Streifen gebildet, diese Streifen übereinandergelegt und entlang bestimmter Linien miteinander verbunden werden. Der biegsame Werkstoff kann dabei sein ein Gewebe oder Gewirk, ungewebte oder maschenlose Stoffe od. dgl., natürliche oder künstliche Textilstoffe, Papier, ungewebte Erzeugnisse auf der
Basis von Zellulose und/oder Polyamid, Kunststoffe und andere für die Bekleidungsindustrie benutzbare
Werkstoffe. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Ausübung dieses Verfahrens.
Die Herstellung von Kleidungsstücken selbst in grossen Serien erforderte bisher das vorherige Zuschneiden und hierauf ein Zusammensetzen mittels einer erheblichen Handarbeit während der meisten Herstellungsstadien, z. B. während des Heftens und der Vereinigung.
Diese erforderliche Zuhilfenahme einer erheblichen teuren Handarbeit ist aber die Hauptursache für den hohen Gestehungspreis der Kleidungsstücke.
Bei einem bekannten Verfahren der eingangs genannten Art werden die aus Kunststoffen bestehenden
Kleidungsstücke derart gebildet, dass zwei Schichten des entsprechenden Materials aufeinandergelegt und entlang der Umrisslinien des Kleidungsstückes miteinander z. B. durch Klebung verbunden werden. Es wird dabei jedoch jeweils nur ein Kleidungsstück bzw. ein Teil des Kleidungsstückes gebildet.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, mit dem fliessbandartig eine Vielzahl von Hosen und ähnlichen Kleidungsstücken hergestellt werden kann. Erreicht wird dies dadurch, dass zwei aus einem biegsamen Material bestehende Streifen, deren Länge ein Vielfaches einer Hosenlänge beträgt, fortlaufend übereinander gelegt, dass diese Streifen längs einer, der hinteren Mittelnaht und dem anschliessenden Schritt entsprechenden Linie vereinigt werden, dass mindestens zwei weitere Streifen aufgelegt und zusammen mit den ersten beiden Streifen Beinrohlinge gebildet werden und dass die Hosen von den Streifen getrennt werden.
Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Fig. l ist eine Draufsicht des einen der beiden übereinandergelegten Teile, von welchen aus die Hose gemäss einer ersten Ausführungsform gebildet wird ; Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie 11-11 in Fig. l ; Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Hose nach der Faltung und Vereinigung ; die Fig. 4 und 5 sind Schnitte längs den Linien IV-IV bzw.
V-V in Fig. 3 ; Fig. 6 zeigt schematisch die ersten Arbeitsschritte des erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung von Hosen ; Fig. 7 zeigt schematisch die nächsten Arbeitsschritte ; Fig. 8 ist ein Schnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7 ; Fig. 9 zeigt schematisch die letzten Arbeitsschritte des Verfahrens ;
Fig. 10 ist ein Schnitt längs der Linie X-X in Fig. 9 ; die Fig.11, 12 und 13 zeigen eine erfindungsgemässe, nach der ersten in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform hergestellte Hose von rechts, von vorn und von hinten ; die Fig. 14, 15 und 16 zeigen eine gemäss einer zweiten Ausführungsform der Erfindung hergestellte Hose von rechts, von vorn und von hinten ; die Fig. 17, 18 und 19 zeigen eine gemäss einer dritten Ausführungsform der Erfindung hergestellte Hose von rechts, von vorn und von hinten ; die Fig. 20, 21 und 22 zeigen eine gemäss einer vierten Ausführungsform der Erfindung hergestellte Hose von rechts, von vorn und von hinten ;
die Fig. 23 und 24 zeigen in zwei den Fig. 4 bzw. 5 entsprechenden Schnittansichten eine Variante der Faltung und der Vereinigung einer aus rohrförmigen Rohlingen hergestellten Hose ; die Fig. 25a und 25b zeigen in einander ergänzenden schaubildlichen Ansichten die beiden Schichten mit schematischer Angabe der verschiedenen aufeinanderfolgenden Arbeitsgänge einer Variante des erfindungsgemässen Verfahrens ; die Fig. 26, 27,28 und 29 sind Schnitte längs der Linien XXVI-XXVI bzw.
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längs der Linien XXX-XXX bzw. XXXI-XXXI bzw. XXXII-XXXII bzw. XXXIII-XXXIII bzw.
XXXIV-XXXIV in Fig. 25b ; Fig. 35 zeigt in einer schaubildlichen Ansicht in grösserem Massstab ein Paar von fertigen Hosen, welche bereits voneinander getrennt sind ; Fig. 36 ist ein Schnitt längs der Linie XXXVI-XXXVI in Fig. 35 ; Fig. 37 ist ein Schnitt längs der Linie XXXVII-XXXVII in Fig. 35 ; Fig. 38 ist ein Schnitt längs der Linie XXXVIII-XXXVIII in Fig. 35 ; Fig. 39 ist ein Schnitt längs der Linie XXXIX-XXXIX in Fig. 35 ; Fig. 40 zeigt eine Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens mit vier übereinanderliegenden Streifen gleicher Breite ; Fig. 41 ist eine der Fig. 40 ähnliche Ansicht einer andern Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens, wobei die beiden Zwischenstreifen breiter und an ihren Rändern umgebogen sind ;
Fig. 42 gibt eine weitere Abänderung des Verfahrens wieder, u. zw. unter Verwendung von zwei übereinanderliegenden Streifen, welche in der Längsrichtung zu zwei gleichen Hälften zur Bildung von zwei Hüllenhälften gefaltet sind ; die Fig. 43a und 43b zeigen einander ergänzende Seitenansichten einer erfindungsgemässen Maschine ; die Fig. 44a und 44b zeigen einander ergänzende Draufsichten der Maschine und die Fig. 45a und 45b sind den Fig. 25a und 25b entsprechende Ansichten, welche eine Abwandlung des Verfahrens zeigen, bei welcher vier übereinanderliegende Streifen benutzt werden und die Hosen in der Querrichtung angeordnet sind.
Die Erfindung ermöglicht eine vollständige mechanische oder automatische Herstellung von Hosen od. dgl. mittels einer neuen Zusammensetzung und Vereinigung der Hosenbeine, welche in Fig. l, 2,3, 4,5 dargestellt ist.
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, wird die Hose unter Ausgang von zwei übereinandergelegten Streifen
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liegen z. B. vorzugsweise so, dass ihre rechten Seiten nach innen gekehrt sind, so dass sie einander gegenüberliegen. Der erste Herstellungsschritt der Hose besteht darin, auf beliebige geeignete Weise die beiden
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übereinanderliegenden Streifen längs einer Kurve--E-F--zu vereinigen, welche der hinteren Mittelnaht, dem
Schritt und der vorderen Mittelnaht der Hose entspricht.
Der nächste Arbeitsschritt besteht darin, an jedem der übereinanderliegenden Streifen--l, l'--einerseits die Innenseite des Beins-G-H-I-J-und anderseits die beiden Teile abzugrenzen, welche die Aussenseite bilden sollen, d. h.-B-H-I-C-- (vordere Aussenhälfte) und-A-G-K-D- (hintere Aussenhälfte). Es ist zu bemerken, dass die der hinteren Falte der Hose entsprechende Linie--G-J--in bezug auf eine zu der Höhe des Rechtecks--A-B-C-D--parallel Linie--G-L--zu der Linie--G-K--symmetrisch ist. Ebenso entspricht die lotrechte Linie --H-I-- der vorderen Falte der Hose.
Fig. 3 zeigt die Herstellung eines Hosenbeines durch Faltung und Vereinigung der beiden übereinanderliegenden Streifen-l und l'--. Eine erste Faltung längs der Linie-G-L-bringt die der hinteren Hosenfalte entsprechenden Linien-G-J und G-K-zum Zusammenfallen. Eine zweite Faltung längs der Linie--H-I--bringt die Hälfte--B-H-I-C--über die Hälfte--A-G-K-D--. Es ist zu bemerken, dass die Längen--A-G bzw. B-H und D-K bzw. I-C--vorzugsweise so bemessen sind, dass sich die beiden äusseren
Hälften nach der Faltung etwas gemäss dem kleinen Rechteck-A-B-C-D- (Fig. 3) überdecken, was ihre
Vereinigung ermöglicht.
Nach der Vereinigung der Hose längs der Linien-G-J und G-K--, welche durch übereinanderlagerung zum Zusammenfallen gebracht wurden, und längs--A-D und B-C--, welche sich etwas überdecken, genügt es, um die Hose zu erhalten, die Fläche doppelter Dicke-G-L (J-K)-und die durch die Kurve-E-F-begrenzte Fläche doppelter Dicke und den oberen Teil der Hose zu trennen.
Die Fig. 6 bis 9 zeigen, wie diese Art der Bildung und Vereinigung der Hosenbeine industriell in einer wirklichen fortlaufenden Herstellungskette verwirklicht werden kann.
Eine derartige Herstellungskette enthält (Fig. 6) eine erste Arbeitsstelle --2-- zur Zufuhr des Werkstoffes.
Dieser Werkstoff, welcher, wie oben ausgeführt, ein üblicher Textilstoff, ein unbewegtes Erzeugnis, ein Kunststoff oder ein beliebiger anderer geeigneter Werkstoff sein kann, hat vorzugsweise die Form einer grossen Rolle mit zwei Werkstoffschichten oder Streifen, deren rechte Seiten vorzugsweise einander gegenüberliegen.
Gemäss einer Ausführungsabwandlung kann die Herstellungskette auch von zwei getrennten Rollen versorgt werden, deren jede einen Streifen liefert.
An der nächsten Arbeitsstelle --3-- empfängt jeder der beiden übereinanderliegenden Streifen--l und l'--auf seiner Innenseite, welche dem andern Streifen gegenüberliegen soll und hier der rechten Seite des Werkstoffes entspricht, einen Aufstrich aus einem Verbindungsstoff, z. B. Leim, längs der Kurve-E-F--, welche der hinteren Mittelnaht, dem Schritt und der vorderen Mittelnaht der Hose entspricht. Die Vereinigung der beiden übereinanderliegenden Streifen längs der Kurve-E-F-kann auch durch ein anderes geeignetes Verfahren erfolgen (Steppen, Nähen, Wärmekleben usw.).
An der nächsten Arbeitsstelle --4-- empfangen die beiden übereinanderliegenden Streifen durch Kleben oder ein beliebiges anderes Befestigungsmittel einen Gürtel-5-. Es ist zu bemerken, dass die Anbringung des Gürtels auch bei dem ersten Herstellungsschritt erfolgen kann.
An der nächsten Arbeitsstelle --6-- werden die beiden symmetrischen, oben definierten Linien-G-J und G-K--sowie die Kurve--E-F--z. B. mittels eines Rädchens oder eines andern geeigneten Verfahrens angerissen oder markiert. Dieses Anreissen erfolgt z. B. in Form von Lochungen, welche so nahe beieinanderliegen, dass die Fläche--G-J-K--am Ende des Herstellungsbeispieles durch einfaches Abreissen oder Zerreissen abgetrennt werden kann.
In diesem Herstellungsstadium können auch die beiden übereinanderliegenden Streifen längs der längs der vorderen Falte angeordneten Segmente--H-M--eingeschnitten oder gespalten werden. Dieser Schnitt ermöglicht die Herstellung der Schliessung der Hose durch einen umklappbaren"Steg"geringer Breite (Abstand zwischen den beiden vorderen Schlitzen). Es können jedoch auch andere Verschlusssysteme angewandt werden.
So können insbesondere zwei umgebogene die Randleisten eines Hosenschlitzes bildende Bändchen längs des vorderen Abschnittes der Kurve--E-F--ausgebildet werden. Diese beiden Bändchen können durch eine trennbare Selbstklebung oder durch ein beliebiges anderes Verfahren vereinigt werden (Reissverschluss, Knöpfen, Klammern, Verhaken usw.).
Fig. 7 zeigt die weiteren Arbeitsgänge der Herstellungskette. An der Arbeitsstelle --7-- werden der Rand
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und die Linie-G-J-- (oderFig. 8 zeigt im Querschnitt die beiden übereinanderliegenden Streifen am Ende der Faltvorgänge. Diese Figur entspricht der Fig. 4.
Diese Faltung erfolgt kontinuierlich nach Massgabe des Fortschreitens der Arbeit an der Herstellungskette
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hinteren Falte durch Vereinigung der zusammenfallenden Linien--G-J und G-K--und anderseits längs der Linien--A-D und B-C--, welche sich vorzugsweise etwas überlappen. Wenn die Vereinigung längs der hinteren
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Falte vorzugsweise durch Kleben oder Siegeln erfolgt, kann die Vereinigung der Ränder-A-D und B-C-- entweder mittels der gleichen Verfahren erfolgen oder durch Steppen, z. B. mittels einer überwendlichnähmaschine bekannter Bauart.
Fig. 9 zeigt die letzten Arbeitsschritte der Herstellungskette, welche z. B. in der Lochung oder Stanzung von Ösen--10--in dem Gürtel --5-- bestehen, welche die Aufgabe von Schlaufen für ein Verbindungsglied, z. B. eine Schnur oder einen Gurt --11--, erfüllen.
Der letzte Arbeitsgang --12-- der Herstellungskette besteht darin, einerseits die fertige Hose und
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Teil der Hose zu trennen. Erforderlichenfalls kann der Schritt-E-F-der Hose durch eine Maschine bekannter Art"aufgefrischt"werden.
Fig. 11 bis 13,14 bis 16,17 bis 19 und 20 bis 22 zeigen unter anderem vier Hauptarten der Faltung und
Vereinigung zur Herstellung einer fertigen Hose. In allen diesen Figuren sind die Vereinigungslinien durch Kreuze angegeben. Es sind natürlich noch andere Falt- und Vereinigungsarten möglich, welche in den Rahmen der
Erfindung fallen.
Fig. ll bis 13 entsprechen der ersten insbesondere in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform der Erfindung.
Die zweite in Fig. 14 bis 16 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorhergehenden dadurch, dass auf beiden Seiten eines jeden Streifens die Faltung an jedem Beinrohling nach innen erfolgt, und nicht nach aussen, so dass die Ausschnittskurve-E-F-aus zwei Ausschnittshälften besteht, welche in der
Nähe der oberen Ecken--A bzw. B--eines jeden Streifens in jedem Beinrohling angerissen sind.
Gemäss der dritten in Fig. 17 bis 19 dargestellten Ausführungsform erfolgt die Faltung eines jeden Streifens an jedem Beinrohling längs der Längslinie, welche z. B. die Mittellinie des Streifens (Faltung zur Hälfte) ist und etwa der vorderen Falte der Hose entspricht, wobei die zusätzliche Vereinigung längs der hinteren Faltlinie erfolgt.
Bei der vierten in Fig. 20 bis 22 dargestellten Ausführungsform ist überhaupt keine Faltung vorhanden, da jede Hose durch die übereinanderlagerung von vier Streifen gleicher Breite gebildet wird, bei welchen die beiden
Zwischenstreifen den Verlauf der Kurven--E-F--tragen, wobei die Vereinigung längs der Kurven--E-F-- und längs der vorderen und hinteren Faltlinie erfolgt.
Gemäss einer im besonderen in Fig. 23 und 24 dargestellten andern Ausführungsabwandlung des erfindungsgemässen Verfahrens werden zunächst flach zwei Hüllen oder rohrförmige Teile übereinandergelegt, welche den Rohling des rechten bzw. linken Beins der Hose bilden, die beiden Rohlinge werden mit ihren einander berührenden Flächen längs einem Umriss vereinigt, welcher wenigstens der hinteren Mittellinie und dem
Schritt der Hose entspricht, bei jedem Beinrohling werden die einander gegenüberliegenden Seiten längs Linien vereinigt, welche wenigstens der hinteren Falte und gegebenenfalls der vorderen Falte entsprechen, und die ausserhalb der Vereinigungslinien liegenden zu entfernenden Teile werden abgeschnitten.
Die Arbeitsgänge zum Falten und zur Vereinigung längs der äusseren Mittellinie des Beins fallen dann fort.
Es ist zu bemerken, dass die Gesamtheit der Herstellungsvorgänge an übereinanderliegenden Werkstoffstreifen erfolgt, welche sich kontinuierlich abwickeln. Diese Abwicklung kann mit grosser Geschwindigkeit erfolgen, da die Vorgänge zum Durchtrennen des Werkstoffes, welche den Vorschub der Kette verzögern können, an das Ende der Kette verlegt sind.
Es ist wohlverstanden, dass die obigen Herstellungsvorgänge nur ein nicht beschränkendes Beispiel des erfindungsgemässen Verfahrens darstellen, und dass zahlreiche Abänderungen bei der Anwendung der Erfindung vorgenommen werden können.
So kann insbesondere die Reihenfolge der verschiedenen Arbeitsgänge entsprechend dem Typ des hergestellten Kleidungsstückes, der Zahl und der Art der besonderen anzubringenden Zubehörteile und des gewählten Vereinigungsverfahrens abgeändert werden.
Bei den obigen Ausführungsformen besteht die Arbeitskette aus einer Reihe von Hosen, welche einzeln in der Längsrichtung der Streifen aufeinanderfolgen, wobei jede fertige Hose nach einem letzten Arbeitsgang erhalten wird, in welchem die ausserhalb der Vereinigungslinien befindlichen Zonen abgeschnitten und entfernt werden, was einen bedeutenden Werkstoffverlust zur Folge hat.
Ferner erfolgt die Herstellung etwaiger Taschen durch einen Fertigstellungsarbeitsgang, welcher praktisch von der Herstellungsmethode der eigentlichen Hosen unabhängig ist.
Die Ausführungsabwandlung der Fig. 25 bis 44 zeigt ein verbessertes Verfahren, welches eine praktisch vollkommen verlustfrei Ausnutzung des Werkstoffes gestattet, insbesondere durch Aufhebung oder Rückgewinnung von zu entfernenden Teilen oder Stücken, wobei wieder von wenigstens zwei übereinanderliegenden kontinuierlichen Werkstoffschichten ausgegangen wird, welche durch einen oder mehrere kontinuierliche, z. B. undefinierte, einfache oder mehrfache, gefaltete oder rohrförmige Streifen gebildet werden, welche während des ganzen Herstellungszyklus übereinanderliegen. Bei dieser Ausführungsabwandlung werden z.
B. zwei übereinanderliegende Streifen benutzt, welche nach der Faltung längs der Längslinien eine Reihe von Hosen ergeben, welche paarweise einander entgegengesetzt angeordnet sind, wobei die Hosenpaare in der Längsrichtung mit einer wiederholten Anordnung mit zwei Hosenpaaren aufeinanderfolgen, welche die ganze
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Breite der Streifen einnehmen, wobei die Hosen in jedem Paar in der Querrichtung in entgegengesetzter
Anordnung aneinanderliegen und die Paare in der Längsrichtung aneinanderliegen, wobei der untere Teil einer
Hose eines Paares mit dem unteren Teil einer Hose des andern Paares und der Gürtel einer Hose eines Paares mit dem Gürtel einer Hose des andern Paares verbunden ist.
Bei dem gleichen Verfahren zur Herstellung der Hosen wird der dem Ausschnitt der hinteren Mittellinie und dem Schritt entsprechende Werkstoff, welcher bei den vorhergehenden Ausführungsformen entfernt wird, zur Herstellung von hinteren aufgesetzten Taschen, sogenannten"Revolvertaschen"benutzt. Ferner wird der
Hosenschlitz unmittelbar bei der Herstellung der Hose hergestellt.
Diese Ausführungsabwandlung ermöglicht also die Verbesserung des erfmdungsgemässen Verfahrens, derart, dass es vereinfacht und wirtschaftlicher gemacht wird, wobei seine Anpassungsfähigkeit und seine
Anwendungsmöglichkeiten erweitert werden. So kann die Bewegung der Arbeitskette kontinuierlich oder intermittierend mit einem Anhalten an wenigstens gewissen Arbeitsstellen, wie dies an sich bekannt ist, erfolgen. Diese Ausführungsabwandlung bietet den Vorteil der Ermöglichung einer weitgehenden Veränderung der Benutzungsbedingungen des Verfahrens und seine Anpassung an etwa vorhandene Anlagen sowie eine sehr vielfältige Ausgestaltung der Methode zur industriellen Herstellung von Hosen.
Ferner kann es in gewissen Fällen zweckmässig sein, die Streifen oder Schichten vorzugsweise vorher einer
Zierbehandlung zu unterwerfen, z. B. einem Bedrucken, einer Waffelung, einer Blasenbildung, einem Walken od. dgl., was den Vorteil bietet, das Aussehen der Hosen zu verbessern und in weiten Grenzen zu verändern.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 25a und 25b beruht das Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Hosen im wesentlichen auf der Formung von zwei kontinuierlichen Streifen aus Stoff oder einem beliebigen andern biegsamen Werkstoff, nämlich einem oberen Streifen --201-- und einem unteren Streifen-202--, welche vorzugsweise die gleiche Breite haben und praktisch ununterbrochen von zwei Werkstoffvorräten geliefert werden, welche zweckmässig durch abwickelbare Spulen--203, 204--gebildet werden. Führungs- oder Umlenkeinrichtungen, z. B. querliegende Rollen--205--, halten die beiden übereinanderliegenden Streifen je nach den Erfordernissen der Herstellung voneinander entfernt oder miteinander in Berührung.
Die beiden Streifen können so übereinandergelegt werden, dass ihre rechten Seiten oder aussen sichtbaren Seiten, oder ihre linken Seiten oder innen verdeckten Seiten einander gegenübergebracht werden oder auch auf beliebige andere Weise.
Das Verfahren weist die elf nachstehenden mit I bis XI bezeichneten Arbeitsschritte auf, wobei die beiden ersten für jeden der beiden Werkstoffstreifen--201 und 202--identisch sind und darin bestehen, dass getrennt auf die Seiten der beiden Streifen, welche einander gegenüberkommen oder aussen sichtbar sein sollen, vor ihrer Übereinanderlagerung auseinanderliegende Bänder--206--, welche querliegende Leisten zur Bildung des Gürtels und der Verstärkung des unteren Teiles des Beins bilden, und in der Längsrichtung angeordnete Teile zum Verschluss des Hosenschlitzes--207, 207'--aufgebracht werden.
Während des Arbeitsschrittes I werden also auf jeden Streifen--201 und 202--in der Querrichtung auseinanderliegende Bänder --206-- aufgebracht, welche vorzugsweise durch ein klebendes Band gebildet werden, welches in Abschnitte gleicher Länge zerschnitten wird, welche der gemeinsamen Breite der Streifen entspricht, und welches für jeden Streifen z. B. von zwei Spulen--208, 209--geliefert wird, deren Drehachsen zu den Drehachsen der Walzen--203 und 204--parallel sind. Die Breite eines jeden Streifens ist gleich der Summe des Gürtelumfanges und des Umfanges des unteren Teiles des Beins.
Während des Arbeitsschrittes 11 werden an jedem Streifen-201, 202-die Mittel zur Schliessung des Hosenschlitzes angebracht, welche sich senkrecht quer zu jeder querliegenden Leiste--206--erstrecken und
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Hosenschlitzes zu benutzen, kann natürlich während dieses Arbeitsschrittes auch ein beliebiges anderes Verschlusssystem angebracht werden, z. B. Knöpfe, Ösen, Reissverschlüsse usw.
Bei Benutzung eines ablösbaren Spezialleims als öffenbares Mittel zum Verschluss des Hosenschlitzes kann dieser nach Belieben durch Auseinanderspreizen seiner beiden aneinanderhaftenden Teile geöffnet oder durch Gegeneinanderdrücken der beiden Teile wieder geschlossen werden.
Während des Arbeitsschrittes III werden die Mittel zur Vereinigung der den Schritt begrenzenden
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übergreifen und abwechselnd einander entgegengesetzt liegen.
Von dem Arbeitsschritt IV bis zu dem Arbeitsschritt XI sind die beiden Streifen miteinander vereinigt und die gleichen Arbeitsgänge werden auf den beiden Aussenseiten, d. h. auf der Oberseite und Unterseite der Anordnung, vorgenommen.
Während des Arbeitsschrittes IV werden die Streifen--201 und 202--, welche während der beiden
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ersten Arbeitsschritte symmetrisch in der gleichen Weise vorbereitet wurden, gegeneinander gelegt und örtlich durch Kleben längs der Bodenlinien-210, 210'-vereinigt, welche abwechselnd auf der einen oder der andern Seite der Teile--207, 207'--liegen, deren entgegengesetzte Enden sie miteinander verbinden, indem sie sich auf diese schliessen.
Während des Arbeitsschrittes V werden die beiden Streifen einerseits längs der längs der Leim- oder
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beiden aneinanderliegenden Streifen Eingangsschlitze für die Revolvertasche--213, 213'--ausgeschnitten, welche paarweise abwechselnd in der Querrichtung verschoben beiderseits einer jeden Querleiste--206-- liegen. Schliesslich werden die Streifen durch Schnitte, Lochungen oder andere Unterbrechungen des
Zusammenhaltes längs der Linienzüge-214, 214'-längs der Leimlinien-210, 210'--innerhalb ihrer
Umrisse eingeschnitten, wodurch eine Schwächungslinie entsteht, welche eine Unterbrechung einleitet, welche den Werkstoff abgrenzt, welcher zur Bildung eines Bodens der Säcke zur Bildung der Revolvertaschen bestimmt ist und die spätere Abtrennung durch Abreissen oder Zerreissen gestattet.
Während des Arbeitsganges VI werden die in der Längsrichtung angeordneten Mittel zur Schliessung des
Hosenschlitzes auf die beiden einander abgewandten, nach aussen gerichteten Seiten der durch die beiden übereinanderliegenden Schichten--201, 202--gebildeten Anordnung aufgesetzt und werden z. B. durch Leimwülste--215, 216 und 215', 216'--gebildet, welche beiderseits der durch die beiden Streifen gebildeten
Anordnung beiderseits der Linien--212, 212'--so aufgebracht werden, dass die Wülste--215, 215'--z. B. auf der Oberseite des oberen Streifens --201-- liegen, während sich die Wülste-216, 216'--auf der
Unterseite des unteren Streifens --202-- befInden.
Bei dem Arbeitsgang VII werden die durch die Schnittlinien--211, 211'und 212, 212'--bestimmten Klappen--217, 218 und 217', 218'--umgeschlagen und durch die Leimwülste--215, 215' bzw.
216, 216'--angeklebt. Um eine gleichmässige Lage der Hosenschlitze an allen Hosen beizubehalten, werden die durch die beiden übereinanderliegenden Dicken der Streifen--201 und 202--gebildeten Klappen --217, 217'--, z. B. nach oben umgebogen, d. h. gegen die Oberseite des oberen Streifens --201--, während die ebenfalls durch die beiden übereinanderliegenden Dicken der Streifen gebildeten Klappen--218, 218'-entgegengesetzt wie die ersten umgeschlagen werden, d. h. nach unten gegen die Unterseite des unteren Streifens --202--. Die Paare von in der Querrichtung und Längsrichtung aneinander anliegenden Hosen sind nämlich vorzugsweise symmetrisch in bezug auf die aufeinanderfolgenden Quermittelachsen der querliegenden Leisten - -206--.
Während des Arbeitsschrittes VIII wird die Unterseite des unteren Streifens --202-- längs einer vorzugsweise geraden, längs des Längsrandes des Streifens verlaufenden Linie--219a--und längs einer die Linie der hinteren Falten bestimmenden gewellten Mittellinie --220a-- sowie längs der Umrisse der zukünftigen Taschen--221a, 222a und 221'a und 222'a--innerhalb des durch die Vorschnittlinien --214, 214'--und ihre Quersymmetrieachse und durch die Schnittlinien--211, 211'--definierten Umrisse mit einem Leimauftrag versehen.
Die Arbeitsgänge dieses Arbeitsschrittes werden auf der Oberseite des oberen Streifens--201--identisch wiederholt oder gleichzeitig vorgenommen.
Bei dem Arbeitsschritt IX werden die Ränder--223a und 224a--z. B. des unteren Streifens--202-nach aussen oder nach unten, d. h. gegen die Unterseite des Streifens gemäss zwei dem vorderen Kniff der Hosen entsprechenden Faltlinien umgefaltet, wobei sich diese Ränder vereinigen und vorzugsweise längs der Längsverbindungslinie--225a--überdecken. Die gegenseitige Vereinigung dieser Ränder erfolgt durch die Klebezone --219a--. Der gleiche Vorgang wird mit den Rändern--223, 224--des oberen Streifens --201-- wiederholt oder an diesen gleichzeitig ausgeführt, welche nach oben gegen die Oberseite umgefaltet werden, so dass sie sich längs der Längslinie --225-- vorzugsweise unter überlappung vereinigen.
Man erhält so zwischen den aufeinanderfolgenden Querleisten--206--die rohrförmigen Rohlinge von zwei einander
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die Einschnitte--227--in jeder Querleiste--206--, u. zw. symmetrisch in bezug auf ihre eigene Längssymmetrieachse und nur auf der Seite der Linie--226--, welche den Hosenbund bildet, wodurch die Bundschlaufen entstehen, worauf schliesslich die Durchtrennung --228-- längs der Mittellinie längs einer jeden Leiste --206-- erfolgt.
Während des letzten Arbeitsschrittes XI erfolgt die Abfuhr und gegebenenfalls die Aufstapelung der fertigen Hosen.
Gemäss einer Ausführungsabwandlung können während des Arbeitsschrittes X die Querleisten--206-längs ihrer Längsmittelachse und die Linien--226--und die Bundschlaufen--227--eingeschnitten werden, so dass in dem Arbeitsschritt XI die Trennung der fertigen Hosen durch Abreissen längs der eingeschnittenen Linien --226-- erfolgt.
Fig. 26 bis 34 sind Schnitte der beiden übereinanderliegenden Streifen-201 und 202-in dem Zustand,
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in welchem sie sich bei den verschiedenen Arbeitsschritten befinden, und zeigen die Lage der Leimaufträge und die Bildung der Falten, während Fig. 35 ein querliegendes Paar von Hosen nach ihrer Trennung in der Längs- und Querrichtung und Fig. 36 bis 39 verschiedene Querschnitte derselben zeigen.
Es ist zu bemerken, dass bei jedem Paar die beiden Hosen nicht genau den gleichen Aufbau haben, da die eine längs der hinteren Falte --226-- vereinigt ist (die Vereinigungslinien sind mit Kreuzen markiert), während
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Hosen ist nur bei der obigen besonderen Ausführungsform des Verfahrens vorhanden.
Es ist noch darauf hinzuweisen, dass bei Öffnung einer der so gebildeten Hosen durch Abreissen längs der Vorschnittlinien-214 und 214'-der in den Umrissen-221 und 222-liegende Werkstoff hintere
Taschen bildet, deren Öffnung durch die Schlitze--213, 213'--gebildet wird.
Der Werkstoff, welcher bei den vorhergehenden Ausführungsformen verloren war und der am Schritt liegenden Zone der Streifen entsprach, wird hier ausgenutzt. Die anliegende Wand der hinteren Taschen ist in
Fig. 34 von den Umrissen des Schrittes abgerissen dargestellt.
Ferner ist zu bemerken, dass die in der Mitte der Leisten--206--vorgenommenen Schritte--228-- bei der Trennung der Hosen einerseits Bünde und anderseits untere Verstärkungen des Beins erzeugen, welche das Aussehen von Umschlägen haben.
Die verschiedenen Klebevorgänge können in warmem oder kaltem Zustand vorgenommen und durch Nähte,
Siegelungen in warmem oder kaltem Zustand oder durch andere Mittel (z. B. Hochfrequenz), durch Einfassen oder andere gleichwertige Methoden ersetzt werden.
Man erhält so durch eine geeignete Wahl der Breite der Streifen und der hinteren Faltlinie der Hosen (welche das Umdrehen der Hose gestattet) Hosen in einer sich wiederholenden Anordnung von vier Hosen in zwei Paaren, wobei in jedem Paar die Hosen zueinander entgegengesetzter Anordnung nebeneinander liegen. Das
Leimen ist nur eine bevorzugte Vereinigungstechnik, es können jedoch auch andere Techniken benutzt werden.
Fig. 40 und 41 zeigen zwei Beispiele der Benutzung von vier übereinanderliegenden Streifen an Stelle von zwei, während Fig. 42 die Verwendung von zwei übereinanderliegenden Streifen zeigt, welche in der
Längsrichtung zu zwei gleichen Hälften umgefaltet sind, so dass vier übereinanderliegende Schichten entstehen.
Fig. 40 und 42 entsprechen insbesondere den Ausführungsformen der Fig. 20 bis 22 bzw. 17 bis 19.
Verschiedene Grössen der Hosen werden entweder durch Änderung der Breite der Streifen oder Schichten - 201 und 202--oder durch Querverschiebung der hinteren Faltlinie erzielt, welche die querliegende
Längslinie bildet, längs welcher zwei zusammengehörige Hosen in der Breite der Streifen aneinanderliegen, oder auch durch eine Kombination dieser beiden Methoden. Verschiedene Hosenlängen können durch Veränderung der Umrisse mittels einer Verschiebung oder einer Veränderung der die Formate bestimmenden Zahnräder der Apparate zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens hergestellt werden.
Die Erfindung betrifft auch eine Maschine zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens, welche nacheinander, vorzugsweise in der angegebenen Reihenfolge, längs der Arbeitskette in der Vorschubrichtung derselben wenigstens folgende Teile aufweist : eine Stelle zur fortlaufenden Zufuhr der Streifen oder Schichten mit einer oder mehreren getrennten abwickelbaren Rollen von Werkstoffbahnen mit parallelen Achsen mit zusammenfallenden Quermittelebenen, eine Stelle zur Zufuhr und Aufbringung von Querleisten, eine Stelle zur Anbringung der Mittel zum Verschliessen des Hosenschlitzes, eine Stelle zur Übereinanderlagerung und örtlichen
Vereinigung der Schichten, eine Stelle zum Ausschneiden der Hosenschlitze und der Öffnungen der hinteren Taschen und zum Einschneiden der Bodenlinie und des Schrittes,
eine Stelle zum Umfalten und zur Befestigung der Hosenschlitzumschläge, eine Stelle zum zweiseitigen Umfalten und zur Vereinigung der umgefalteten Teile an jeder Schicht, eine Stelle zum gleichzeitigen synchronisierten Antrieb der Schichten durch Ausübung eines Zuges, eine Stelle zur Durchtrennung der Schichten in der Längsrichtung, eine Stelle zum Durchtrennen in der Querrichtung und zur Trennung der Hosen, und gegebenenfalls eine Stelle zur Abfuhr und eine Stelle zur Aufstapelung der fertigen Hosen.
Diese Kombination von Mitteln bietet den Vorteil, eine vollständig automatische Anlage zu bilden, welche somit nur eine sehr geringe Handarbeit oder Überwachung für ihren Betrieb erfordert und gestattet, einen beträchtlichen Ausstoss sowie eine bisher unerreichte schnelle Fertigungsfolge zu ermöglichen, d. h. eine unvergleichlich höhere Produktivität mit gleichzeitiger Senkung des Gestehungspreises der Hosen.
Fig. 43a, 43b und 44a, 44b zeigen Schnittansichten bzw. Grundrisse einer Maschine zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens. Diese Maschine enthält wenigstens eine Arbeitsstelle zur Zufuhr der Streifen oder Schichten-201, 202-mit wenigstens zwei Rollen-203, 204--, welche einen oberen bzw. einen unteren Streifen--201 bzw. 202--liefern, welche je eine Arbeitsstelle--229--zur Aufbringung der Querleisten - durchlaufen. Wenn die Streifen vor dem Durchgang durch die Arbeitsstelle--229--eine Vorbehandlung erfahren sollen, z. B. eine Appretur oder ein Bedrucken, durchlaufen die beiden Streifen zunächst einen derartigen Vorbehandlungsapparat--230--, welcher z.
B. durch eine Druckmaschine, eine Waffelmaschine, eine Walkmaschine od. dgl. gebildet wird. Falls kein derartiger Vorbehandlungsapparat--230-benutzt wird, werden die beiden Streifen unmittelbar der Arbeitsstelle --229-- zugeleitet, wobei dann
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welche dann ausser Betrieb gesetzt wird. In diesem letzteren Fall kann die Rolle--204--zweckmässig die Funktion der Rolle --203-- übernehmen und den oberen Streifen --201'-- liefern.
Jeder Streifen läuft durch wenigstens eine Vorrichtung zum Ausgleich und zur Regelung der Spannung, welche zweckmässig durch Transportrollensysteme--231, 231'-gebildet wird, welche eine gleichmässige Abwicklung unter einer gleichmässigen Spannung gestatten. Die örtliche Richtung des Vorschubes der Streifen wird durch HUfsführungswalzen--205--festgelegt.
Die Arbeitsstelle--229--zur Zufuhr und Aufbringung von Querleisten umfasst für jeden Streifen wenigstens eine Spule--208, 209--, welche ein kontinuierliches Band zur Erzeugung der Querleisten liefert, und eine Arbeitsstelle zur Vorbereitung derselben, welche für jeden Streifen eine Leimauftragvorrichtung --232, 233-umfasst, durch welche jedes Band auf seiner ganzen Oberfläche mit Leim bestrichen wird. Ferner ist eine nicht dargestellte Schneidvorrichtung vorgesehen, welche jedes eingeleimt Band in der Breite der Streifen--201, 202--abschneidet, um die Querleisten--206--zu bilden sowie eine Arbeitsstelle zur Aufbringung dieser Leisten, welche z.
B. eine drehbare Ausgabetrommel--236, 237--aufweist, welche eine innere Abdeckung-234, 235-besitzt, welche mit dem zugeordneten Streifen in Berührung steht und vorzugsweise mit wenigstens einer Druckrolle--238, 239--zusammenwirkt, welche gegen den zwischen dieser Rolle und der Ausgabetrommel hindurchlaufenden Streifen gedrückt wird. Die Ausgabetrommel arbeitet mit innerer Ansaugung.
Im allgemeinen an sich bekannte Vorrichtungen zur Regelung des Vorschubes der Streifen--201 und 202--sind z. B. bei--240 bzw. 241--vorgesehen. Andere ähnliche nicht dargestellte Apparate können zweckmässig zwischen den verschiedenen Arbeitsstellen der Maschine vorgesehen werden, um die mechanischen Einstellungen zu vervollständigen und zu verbessern.
Ganz allgemein weist jede Arbeitsstelle zur Anbringung von Mitteln zur Schliessung, Befestigung und Vereinigung von Streifenelementen zweckmässig ein Leimauftragsystem auf, welches entweder mit Auftragwalzen oder mit Zerstäubungsvorrichtungen versehen ist. So läuft nach dem Austritt aus der Arbeitsstelle--229--zur Aufbringung der Querleisten --206-- jeder Streifen durch eine Leimauftragvorrichtung zur Einleimung des Systems zur Schliessung des Hosenschlitzes--207, 207'--mit z. B. vier Zerstäubern--242, 243--für den Auftrag von Leim oder eines andern Klebstoffes. Nach dem Verlassen der Leimauftragstellen--242, 243-läuft der untere Streifen --202-- durch die Leimauftragstellen-244, 244'-zur Aufbringung von Leim längs der Bodenlinien--210, 210'--.
Jede Vorrichtung--244, 244'-- weist vorzugsweise eine Leimauftragtrommel--245--auf, welche im Querschnitt ein Nockenprofil mit zwei gebogenen symmetrisch diametral gegenüberliegenden Abschnitten--246--besitzt, welche radial nach aussen vorspringen und
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Leimauftragrolle--247--inLeimauftragtrommel--245--hindurch, welche mit ihren vorspringenden Abschnitten--246--periodisch abwechselnd mit der Druckwalze in Berührung kommt.
Nach Verlassen der Leimauftragstelle--244, 244'--wird der Streifen --202-- mit dem Streifen --201-- bei seinem Durchgang durch eine Vereinigungsstelle --250-- vereinigt, welche z. B. durch ein System von drei nahe beieinanderliegenden Walzen gebildet wird, zwischen welchen die Streifen hindurchlaufen, und welche gleichzeitig ihre örtliche Vereinigung durch Verkleben längs der Bodenlinien--210 und 210'-bewirken.
Die beiden vereinigten Streifen durchlaufen hierauf eine Schneidstelle mit einer Schneidvorrichtung --251-- zur Vornahme der Schnitte--211 und 212--sowie des Vorschnittes--214--, einer Schneidvorrichtung--251'--zur Vornahme der Schnitte --211'und 212'- sowie des Vorschnittes --214'--, einer Schneidvorrichtung--252--zur Vornahme der Schnitte--213--und einer Schneidvorrichtung --252'- zur Vornahme der Schnitte--213'--.
Jede dieser Schneidvorrichtungen kann
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wenigstens zwei Paare von Leimzerstäubern oder bei einer Ausführungsabwandlung durch Leimauftragzylinder gebildet werden, welche beiderseits der zwischen ihnen durchlaufenden durch die beiden Streifen gebildeten Anordnung liegen und die Leimaufträge--215, 215'und 216, 216'--vornehmen.
Die Maschine weist Falt- oder Umschlagstellen auf, welche vorzugsweise Einrichtungen zur Einleitung des Faltvorganges besitzen, welche z. B. durch Blas- oder Saugdüsen und Ablenker bildende Führungseinrichtungen gebildet werden. So läuft nach dem Austritt aus der Leimauftragstelle--253--die durch die beiden Streifen gebildete Anordnung z. B. zwischen zwei Paaren von Blasdüsen --254-- hindurch, welche beiderseits der beiden Streifen so angeordnet sind, dass sie die Faltung der Hosenschlitze--217, 217' und 218, 218'-einleiten, wobei die Faltung durch ebenfalls beiderseits der beiden Streifen angeordnete Führungen--255-- vorgenommen wird.
Auf diese Faltstelle folgt eine Leimauftragstelle-256--, z. B. für den unteren Streifen-202-,
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--220a--,- 256c-zur Einleimung der Umrisse-221a und 222a-und eine Vorrichtung mit Leimauftragwalze - 256d-zur Einleimung der Umrisse-221'a und 222'a-aufweist. Der Streifen-202-läuft hierauf über einen Dorn-257--, welcher die Umfaltung der Ränder --223a und 224a-vornimmt.
An dem oberen Streifen --201-- werden die gleichen Vorgänge beim Durchgang durch eine Leimauftragstelle-258--
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258b, 258c- folgt, welcher die Umfaltung der Ränder--223 und 224-des oberen Streifens-201bewirkt.
Das System zum Antrieb der beiden Streifen wird zweckmässig durch ein Zugaggregat--260--gebildet, welches vorzugsweise aus mehreren Zugwalzen für Reibungsantrieb besteht, welche paarweise beiderseits der Anordnung angeordnet sind und gegeneinander sowie gegen die beiden Streifen gedrückt werden, wobei wenigstens eine Walze eines jeden Paares von übereinanderliegenden Walzen eine Antriebswalze ist und alle Antriebswalzen z. B. von einem Elektromotor --260-- mittels einer entsprechenden Übertragung--261-angetrieben werden. Dieses Zugaggregat ist vorzugsweise in der Nähe des bewegungsabwärts liegenden Endes der beiden Streifen hinter der letzten Umfaltstelle--259--angeordnet.
Die beiden Streifen durchlaufen hierauf eine Arbeitsstelle--262--zum Durchschneiden in der Längsrichtung längs der zusammenfallenden Linien--200 und 220a--längs der Linie--226--, wobei dieser
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erfolgt, welchem in der Querrichtung eine geradlinige Bewegung erteilt werden kann. Auf diese Schneidstelle folgt eine andere Schneidstelle--263--, deren Schneidvorrichtung die Trennungen längs der Linien--227 und 228-vornimmt.
An dem bewegungsabwärts liegenden Austrittsende der Maschine sind zweckmässig ein System-264- zur Abfuhr der fertigen Hosen, welches z. B. durch ein Paar von rotierenden einander berührenden Walzen gebildet werden kann, zwischen welchen die Hosen hindurchlaufen, sowie gegebenenfalls ein System--265-- zur Aufstapelung der fertigen Hosen vorgesehen.
Die verschiedenen Arbeitsstellen der Maschine können entweder an mehreren getrennten Gestellen angebracht sein, wie dies strichpunktiert in Fig. 43 und 44 angegeben ist, oder auch an einem einzigen Gestell.
Die Mechanismen zum Antrieb der verschiedenen Arbeitsstellen der Maschine sind zur Vereinfachung der
Zeichnungen nicht dargestellt. Die gegenseitige Stellung wenigstens gewisser Arbeitsstellen kann regelbar sein, um ihren gegenseitigen Abstand nach Belieben verändern zu können. Ferner sind nicht dargestellte Einrichtungen vorgesehen, welche die Regelung oder Veränderung der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine gestatten und den übereinanderliegenden Streifen entweder eine kontinuierliche oder eine intermittierende Vorschubbewegung erteilen (wobei die Streifen in dem letzteren Fall periodisch angehalten werden, wenn ihre zu bearbeitenden
Stellen an die entsprechenden Arbeitsstellen der Maschine kommen).
Die Walzen--203 und 204--können gegebenenfalls durch eine einzige Walze ersetzt werden, auf welche die beiden übereinanderliegenden Streifen aufgewickelt werden.
Fig. 45a und 45b zeigen noch eine andere Ausführungsabwandlung des erfindungsgemässen Verfahrens für eine Herstellung in einer kontinuierlichen Arbeitskette, welche durch die ursprüngliche Übereinanderlagerung von zwei Schichten gebildet wird, welche durch zwei einfache Zwischenstreifen beliebiger Länge gebildet werden, deren gemeinsame Breite wenigstens gleich der Höhe der herzustellenden Hosen ist, wobei die örtliche Vereinigung dieser Streifen gemäss zwei parallelen in der Längsrichtung in einer Flucht liegenden, in der Querrichtung auseinanderliegenden Reihen von Umrissen des Schrittes und des Bodens, welche gegeneinander versetzt und in Querrichtungen abwechselnd von einer Reihe zur andern einander entgegengesetzt sind, so vorgenommen wird,
dass zwei in der Längsrichtung aufeinanderfolgende Umrisse von einer Reihe zur andern sich nach aussen auf zwei gerade in der Längsrichtung verlaufende Linien schliessen, welche wenigstens in der Nähe der beiden einander entgegengesetzten Längsränder der Streifen liegen und zu diesen parallel sind, wobei sie in bezug auf eine Querachse symmetrisch liegen, wobei die beiden zusätzlichen Schichten durch zwei zusätzliche oder äussere Streifen beliebiger Länge gebildet werden, welche später aussen den beiden mittleren oder inneren Streifen beiderseits derselben überlagert werden, die gleiche Breite wie diese haben und mit diesen längs aufeinanderfolgender querliegender auseinanderliegender Linien vereinigt werden, welche sich in der Längsrichtung der Streifen wiederholen und abwechselnd der vorderen und hinteren Falte der herzustellenden Hose entsprechen,
wobei sich aufeinanderfolgende benachbarte Hosenrohlinge in der Querrichtung der Streifen erstrecken und aneinander abwechselnd durch die gemeinsamen Linien der vorderen und hinteren Falte zusammenhängen, derart, dass zwei aufeinanderfolgende Hosenrohlinge einander entgegengesetzt angeordnet sind, wobei die Trennung der fertigen Hosen durch Durchschneiden längs dieser gemeinsamen Linien erfolgt.
Diese Ausführungsabwandlung des Verfahrens ist sehr vorteilhaft, da sie eine leichtere Einstellung der Hosengrössen, die Benutzung einer einzigen Zeugbreite, den Fortfall der Dorne u. ähnl. Faltvorrichtungen und der
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Verdoppelung der Leimauftrag- und Schneidapparate sowie eine leichtere Bildung oder Aufbringung der Leisten für den Bund und den unteren Teil des Beins ermöglicht. Die Hosen werden also unter Ausgang von vier übereinanderliegenden Streifen hergestellt, in welchen die Hosen quer angeordnet sind, wobei der Werkstoff praktisch ohne jeden Abfall vollständig ausgenutzt wird.
Die verschiedenen Hauptarbeitsgänge dieser
Ausführungsabwandlung des erfindungsgemässen Verfahrens sind folgende :
Es wird von zwei übereinanderliegenden Streifen ausgegangen, nämlich einem oberen Streifen--301-- und einem unteren Streifen-302--, welche z. B. von den Rollen-303 bzw. 304-geliefert werden und gegebenenfalls eine Appreturbehandlung oder eine ihr Aussehen verändernde Vorbehandlung erfahren haben.
Diese beiden später mittlere Streifen, Zwischenstreifen oder innere Streifen bildenden Streifen werden ursprünglich voneinander getrennt gehalten und hierauf miteinander z. B. durch Walzen--305--in Berührung gebracht. An jedem Streifen--301, 302--wird zunächst eine Randleiste längs eines jeden Längsrandes zur
Bildung der Leisten für den Bund und den unteren Teil des Beins gebildet. Jede Randleiste wird zweckmässig durch das Umschlagen eines umgefalteten Saums--306, 306'--gebildet, welcher mit dem zugehörigen
Streifen, z.
B. durch Kleben mittels eines vorherigen Leimauftrags--307, 307'--vereinigt wird, welcher längs gegenüberliegender Ränder eines jeden Streifens vorzugsweise auf die Seite desselben aufgebracht wird, welche dem andern Streifen zugewandt ist, so dass die Säume eines jeden Streifens zweckmässig nach der Seite des andern Streifens umgefaltet werden.
Während des Arbeitsschrittes II werden auf die einander gegenüberliegenden Seiten eines jeden Streifens die
Mittel zur Schliessung des Hosenschlitzes--308, 308'--aufgebracht, welche in der Querrichtung auf Lücke liegen und von jedem Aussenrand der Randleisten--306, 306'--ausgehen. Diese Mittel für den vorzugsweise trennbaren Verschluss werden zweckmässig durch Leimschichten od. dgl. gebildet.
Während des Arbeitsschrittes III werden Mittel zur örtlichen Vereinigung der beiden Streifen, insbesondere in Form eines haftenden Leims, auf wenigstens einen der beiden Streifen aufgebracht, u. zw. auf die dem andern Streifen zugewandte Fläche desselben, z. B. auf die Oberseite des unteren Streifens--302--, wobei diese Aufbringung entsprechend Umrissen von Bodenlinien--309, 309'--so erfolgt, dass sich diese an die Mittel zur Schliessung des Hosenschlitzes--308, 308'--so anschliessen, dass in der Querrichtung offene Umrisse gebildet werden, welche sich abwechselnd nach aussen auf jeder Seite erstrecken und bis zu der entsprechenden Randleiste--306, 306'--reichen, um sich auf diese zu schliessen.
Zwei aufeinanderfolgende auf jeder Seite des Streifens--302--liegende Umrisse--309, 309'--sind in bezug auf eine Querachse symmetrisch.
Während des Arbeitsschrittes IV werden die beiden Streifen--301, 302-- gegeneinandergelegt und örtlich durch Kleben längs der Umrisse--308, 308'und 309, 309'--vereinigt.
Während des Arbeitsschrittes V werden die beiden Streifen durch Einschnitte, Lochungen oder andere Unterbrechungen des Zusammenhaltes längs eines jeden Umrisses für den Schritt und den Boden--310, 310'-innerhalb seiner Vereinigungslinie so eingeschnitten, dass die zukünftigen angelegten Wände von hinteren Taschen abgegrenzt werden, wobei sie gemäss Quersegmenten--311, 311'--ausgeschnitten werden, welche an jedem Mittel zur Verschliessung des Hosenschlitzes auf der Innenseite eines jeden Umrisses des Schrittes und des Bodens entlanglaufen und die Vorschnittlinie erreichen, um doppelte Hosenschlitzumschläge abzugrenzen.
Während des Arbeitsschrittes VI werden Leimbänder oder-wülste--312, 312'--auf die Oberseite oder Aussenseite des oberen Streifens--301--in Zonen aufgebracht, welche an den Mitteln zur Schliessung des Hosenschlitzes--308, 308'--aussen an dem von diesen gebildeten Umriss und an den Linien des Bodens und des Schrittes entlanglaufen, und deren Breite etwa der dieser Mittel zur Schliessung des Hosenschlitzes entspricht.
Während des Arbeitsschrittes VII werden die doppelten vereinigten Hosenschlitzumschläge--313, 313'-- um eine längs der Innenseite der Zonen--312, 312'--verlaufende querliegende Faltlinie so umgeschlagen, dass sie auf die gleiche Aussenseite der durch die beiden aneinanderliegenden mittleren Streifen--301, 302-gebildeten Anordnung umgeschlagen werden, insbesondere auf die Klebezonen--312, 312'--der Oberseite des Streifens--301--, wobei sie an diesen angeklebt werden. An Stelle einer Klebevereinigung kann auch eine andere geeignete Vereinigungsart benutzt werden.
Während des Arbeitsschrittes VIII wird auf jede der beiden einander abgewandten Aussenseiten der durch die beiden mittleren Streifen gebildeten Anordnung, d. h. auf die Oberseite des Streifens--301--und auf die Unterseite des Streifens--302--, ein Leimauftrag einerseits längs des inneren geschlossenen Randes --314, 314'--eines jeden durch die Einschnittlinie--310, 310'--und die Schnittlinie--311, 311'-definierten Umrisses und anderseits längs aufeinanderfolgender gerader die vordere Falte--315--bildender und gewellter die hintere Falte--316--bildender Querlinien aufgebracht.
Während des Arbeitsschrittes IX wird längs der obigen Leimauftragzonen mit jeder Aussenseite der durch die beiden aneinanderliegenden mittleren Streifen--301, 302--gebildeten Anordnung, d. h. mit der Oberseite des Streifens --301-- und der Unterseite des Streifens-302-, ein Zusatzstreifen-317, 318-gleicher Breite vereinigt, welcher z. B. von einer Zufuhrrolle--319, 320--abgewickelt wird und einen äusseren Streifen oder Endstreifen bilden soll. Jeder Zusatzstreifen--317, 318--wurde vorzugsweise vorher auf beiden Seiten mit Längsrandleisten--306a, 306'a--versehen, welche z.
B. ebenfalls durch nach aussen umgefaltete und angeklebt Säume gebildet werden, und auf beiden Seiten gemäss in einer Flucht liegender Längssegmente
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--321, 321'--eingeschnitten, welche voneinander entfernt und in der Längsrichtung von einem Rand zum andern gegeneinander versetzt sind, um Eingangsschlitze für hintere Taschen zu bilden. Diese Zusatzstreifen werden ursprünglich von den mittleren Streifen entfernt gehalten und hierauf mit diesen z. B. durch Führungund Umlenkwalzen--322, 322'-in Berührung gebracht.
Während des Arbeitsschrittes X werden Bundschlaufen-323, 323'--in den entsprechenden Teilen einer jeden Randleiste--306a, 306'a--eines jeden Zusatzstreifens--317, 318--ausgeschnitten, und die durch die vier vereinigten Streifen gebildete Anordnung wird in der Querrichtung längs der aufeinanderfolgenden vorderen und hinteren Faltlinien-324 bzw. 325-durchgeschnitten, um die fertigen Hosen zu trennen.
Die Veränderung der Hosengrösse kann bequem durch eine Veränderung des Abstandes der vorderen und hinteren Faltlinien erhalten werden, während die Änderung der Hosenlänge mittels einer Änderung der Nutzbreite der Streifen erzielt wird.
Die so erhaltenen Hosen besitzen also zwei längs der vorderen bzw. hinteren Falte entlanglaufende Vereinigungslinien.
Das erfindungsgemässe Verfahren und die erfindungsgemässe Maschine ermöglichen so eine zweckmässige wirtschaftliche Herstellung von Hosen in Massenfertigung, deren Aussehen und Form eine grosse Vielfältigkeit aufweisen kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Hosen und ähnlichen Kleidungsstücken, wobei aus einem biegsamen Werkstoff Streifen gebildet, diese Streifen übereinandergelegt und entlang bestimmter Linien miteinander
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Streifen, deren Länge ein Vielfaches einer Hosenlänge beträgt, fortlaufend übereinander gelegt, dass diese Streifen längs einer, der hinteren Mittelnaht und dem anschliessenden Schritt entsprechenden Linie vereinigt werden, dass mindestens zwei weitere Streifen aufgelegt und zusammen mit den ersten beiden Streifen Beinrohlinge gebildet werden und dass die Hosen von den Streifen getrennt werden.
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