AT328760B - Instrumentenzeiger mit einem lager - Google Patents

Instrumentenzeiger mit einem lager

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AT328760B AT293674A AT293674A AT328760B AT 328760 B AT328760 B AT 328760B AT 293674 A AT293674 A AT 293674A AT 293674 A AT293674 A AT 293674A AT 328760 B AT328760 B AT 328760B
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Recta Mfg Horlogerie
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
    • G01C17/02Magnetic compasses
    • G01C17/04Magnetic compasses with north-seeking magnetic elements, e.g. needles
    • G01C17/06Suspending magnetic elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Instrumentenzeiger mit einem Lager. Es handelt sich insbesondere um eine
Kompassnadel mit einem auf einem spitzen Lagerzapfen aufliegenden Haubenlager. 



   Eine Schwierigkeit, die vor allem bei der Herstellung von Kompassen auftritt, liegt in der einwandfreien
Ausbalancierung des Zeigers. Man kann natürlich den jeweiligen Anforderungen entsprechend Nadeln speziell aussuchen Einfacher ist es, das Auswuchten der Nadeln durch ein nachträgliches Wegschleifen oder Zusetzen von
Material vorzunehmen. So kann man beispielsweise mehr oder weniger Leuchtmasse auf die eine oder andere
Hälfte der Nadel aufbringen. 



   Besonders schwierig gestaltet sich die Fabrikation von Kompassnadeln, wenn man bei der Ausbalancierung die von der geographischen Lage des Verwendungsortes abhängige Inklination berücksichtigen muss. Ein
Fabrikant von Präzisionskompassen ist bei Bestellungen von Kompassen aus fernen Ländern mit unterschiedlichen Inklinationen gezwungen, entweder durch Ausprobieren passende Nadeln zusammenzustellen oder durch individuelle Nachbearbeitung bzw. durch individuelles Beschweren der Nadeln diese den durch die jeweilige Neigung des magnetischen Feldes gegebenen Erfordernissen anzupassen. Sofern man diese zusätzlichen eigentlichen Fabrikationsvorgänge nicht immer erst nach dem Eingang der Bestellungen vornehmen will, muss man ganze Sortimente von für verschiedene Inklinationen vorbereiteten Nadeln vorrätig halten, wodurch die
Fertigung weniger wirtschaftlich wird. 



   Man hat schon vorgeschlagen, mit Abdeckscheiben oder mit einem, Teil eines elektromagnetischen
Erregersystems bildenden Organ belastete Instrumentenzeiger durch einen die Drehachse des Zeigers umgebenden
Ring statisch auszuwuchten. Dieser Ring ist zwischen zwei flachen Teilen des Zeigersystems eingeklemmt und lässt sich entgegen einer verhältnismässig grossen Reibungskraft in seiner Hauptebene verschieben, wodurch die
Lage des Schwerpunkts verändert wird. Eine derartige Anordnung ist jedoch verhältnismässig aufwendig und beispielsweise für Kompassnadeln oder andere Instrumentenzeiger, die lediglich einer Einstellung des
Schwerpunkts längs einer Geraden bedürfen, wenig geeignet. 



   Das der Erfindung zugrundeliegende Problem liegt in der Schaffung eines mit einem Lager kombinierten
Zeigers, welcher die geschilderten Nachteile mindestens zum Teil eliminiert. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass entweder der Zeiger oder das Lager einen Schlitz aufweist, dessen Längsachse parallel ist zur Längsmittelachse des Zeigers, wobei der jeweils andere Teil an einer vorbestimmten Stelle im Schlitz befestigt ist. 



   Dank der Vorsehung eines Schlitzes im Zeiger oder im Lager ist es möglich, die Position des Lagers bzw. des Zeigers individuell einzustellen. Man kann die Anordnung derart gestalten, dass beispielsweise das Lager in einem Längsschlitz des Zeigers durch eine Klemmwirkung festgehalten wird, die jedoch ein Verschieben des Lagers im Schlitz gerade noch zulässt, so dass ein besonderes Fixieren nach dem Ausbalancieren entfallen kann. Auf der andern Seite kann man die endgültige Befestigung auch nach der Einstellung der relativen Lage von Zeiger und Lager vornehmen. 



   Im Falle der Ausbildung des Zeigers als Kompassnadel ist es besonders zweckmässig, das als Haube ausgebildete Lager mit einem hohlnietenartigen Kragen auszustatten, welcher einen Längsschlitz der Nadel durchdringt und zum endgültigen Befestigen des Lagers in einer gewählten Stellung dient. 



   Der Hersteller von Kompassen oder andern Zeigerinstrumenten hat es somit in der Hand, die Ausbalancierung erst kurz vor der Auslieferung der Instrumente vorzunehmen. Dieser Vorteil ist, wie die Schilderung der bisherigen Mängel zeigt, in erster Linie bei der Kompassfabrikation von Bedeutung. Man kann also unabhängig von etwaig zu berücksichtigenden Gegebenheiten die aus Nadel und Lager bestehende Einheit fertigen, ohne hiebei eine besondere Sorgfalt aufwenden zu müssen. Die Ausbalancierung gestaltet sich sehr einfach und bedarf bloss eines minimalen Zeitaufwandes. Normalerweise findet sie erst statt, wenn die in Betracht zu ziehende Inklination bekannt ist.

   Des weiteren ist es auch denkbar, die Nadeln mit den zumindest vorerst verschiebbar an ihnen angebrachten Haubenlagern ohne spezielle Einstellung auszuliefern und das Ausbalancieren, das keine Spezialkenntnisse und besonderen Apparaturen erfordert, dem Abnehmer zu überlassen. Man hat dann Gewähr dafür, dass bei jedem Kompass die Nadel in Übereinstimmung mit dem Verlauf des magnetischen Feldes richtig ausbalanciert ist. 



   Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an Hand der Zeichnungen erläutert. 



  Es stellen dar : Fig. 1 eine Aufsicht auf eine mit einem Längsschlitz versehene Kompassnadel vor dem Aufsetzen des Lagers, Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Aufsicht mit aufgesetztem Lager, und Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 nach Fig. 2. 



   Die Kompassnadel besteht aus zwei   Teilen--l   und 2--, die in üblicher Weise magnetisiert sind. Die Teile 
 EMI1.1 
 -1 und. 2-- sind--5-- in bezug auf die Kompassnadel gesichert ist. Diese Fixierung lässt sich nach dem Ausbalancieren leicht und rasch vornehmen,   z. B.   durch einen Schlag auf einen auf den   Hohlnietenteil--7-angesetzten   Körner.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Instrumentenzeiger mit einem Lager, insbesondere Kompassnadel mit einem auf einem spitzen EMI2.1 Teil durch die vom andern Teil im Schlitz (4) ausgeübte Klemmwirkung in seiner Lage festgehalten ist.
    3. Zeiger nach Anspruch 2, wobei der Zeiger als Kompassnadel ausgebildet ist, die mit einem ein EMI2.2 (5) einen hohlnietenartigen Kragen (8) aufweist, welcher durch einen Längsschlitz (4) der Nadel (1 - 3) greift und mit welchem das Lager (5) an der vorbestimmten Stelle des Schlitzes (4) an der Nadel (1 - 3) befestigt ist.
AT293674A 1974-04-08 1974-04-08 Instrumentenzeiger mit einem lager AT328760B (de)

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ATA293674A ATA293674A (de) 1975-06-15
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