AT328400B - Einrichtung zur oberflachenbehandlung einer warenbahn - Google Patents

Einrichtung zur oberflachenbehandlung einer warenbahn

Info

Publication number
AT328400B
AT328400B AT85272A AT85272A AT328400B AT 328400 B AT328400 B AT 328400B AT 85272 A AT85272 A AT 85272A AT 85272 A AT85272 A AT 85272A AT 328400 B AT328400 B AT 328400B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rollers
magnetic
roller
magnetizable material
counter
Prior art date
Application number
AT85272A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Zimmer Johannes
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zimmer Johannes filed Critical Zimmer Johannes
Priority to AT85272A priority Critical patent/AT328400B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT328400B publication Critical patent/AT328400B/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/02Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics between co-operating press or calender rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Oberflächenbehandlung einer Warenbahn, welche relativ zwischen gegeneinander unter der Wirkung magnetischer Kräfte einen Druck ausübenden Walzen bewegt wird, wobei mindestens eine der Walzen aus magnetisierbarem Material besteht, wobei ferner ein diese Walze anziehender Magnetkörper vorgesehen ist und sich die Walze aus magnetisierbarem Material gegen wenigstens eine Gegenwalze aus beliebigem Material abstützt, und wobei eine Komponente der magnetischen Anziehungskraft zwischen einer Walze aus magnetisierbarem Material und dem dieser Walze gegenüberliegenden Magnetkörper in Richtung der Verbindungsgeraden zwischen der Achse der Walze aus magnetisierbarem Material einerseits und der Achse einer Gegenwalze aus beliebigem Material anderseits liegt, nach Patent Nr. 306670. 



   Während aber bei den im Stammpatent beschriebenen Ausführungsbeispielen einzelne Walzen und/oder die Magnetkörper relativ starken Biegebeanspruchungen ausgesetzt sind, besteht die Erfindung darin, dass die durch magnetische Kräfte aufeinander wirkenden Walzen und die Magnetkörper ein geschlossenes statisches System bilden, in welchem die Walzen und Magnetkörper nicht auf Biegung beansprucht sind. 



   Dabei ist eine konzentrische Anordnung der Walzen und Magnetkörper besonders zweckmässig, derart, dass sowohl die Querschnittsmittelpunkte der Walzen aus magnetisierbarem Material als auch die   Querschnittsmittelpunkte   der Gegenwalzen aus beliebigem Material auf demselben oder einem dazu konzentrischen Kreis angeordnet sind. 



   Eine vorteilhafte Ausführung besteht darin, dass mindestens je drei Walzen aus magnetisierbarem Material, bzw. Gegenwalzen aus beliebigem Material vorgesehen sind, und dass in den von den sich jeweils gegeneinander abstützenden Walzen und Gegenwalzen umschlossenen Raum ein oder mehrere Magnetkörper angeordnet sind, welche auf die Walzen aus magnetisierbarem Material eine radial gerichtete Anziehungskraft ausüben. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. In Fig. l ist das Konstruktionsprinzip gemäss Stammpatent veranschaulicht. In Fig. 2 bis 8 sind einige von diesem Konstruktionsprinzip abgeleitete erfindungsgemässe Ausführungsbeispiele dargestellt, u. zw. sind die   Fig. 2,   4 sowie 
 EMI1.1 
 einer praktischen Ausführungslösung. 



   Fig. 1 veranschaulicht schematisch das Konstruktionsprinzip gemäss Stammpatent, bei welchem die Anpresskraft zwischen einer   Walze--l--aus   magnetisierbarem Material (welche üblicherweise eine Stahlwalze ist und eine harte Oberfläche aufweist) und zwei   Gegenwalzen--2--aus   beliebigem Material (welche üblicherweise eine weiche Oberfläche aufweisen) durch je eine   Komponente--K--der   magnetischen Anziehungskraft--M--zwischen einem   Magnetkörper --3-- und   der   Walze--l--aus   magnetisierbarem Material hervorgerufen wird.

   Die zu behandelnde   Warenbahn--4--wird   zwischen der   Walze--l--und   den   Gegenwalzen --2- durchgeführt,   wird daher vom magnetischen Kraftfeld, welches zwischen dem Magnetkörper --3-- und der Walze--l--ausgebildet ist, nicht durchsetzt. Es ist daher für die Kraftwirkung zwischen   Walzen--l   und   2--ohne   Einfluss, wenn eine dickere oder dünnere   Warenbahn--4--zur   Behandlung gelangt. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind drei konzentrisch im Dreieck angeordnete   Stahlwalzen--l--   
 EMI1.2 
 zugeordneten   Polfläche-3'-des Magnetbalkens-3-ist.   Die Achsen der   Walzen --2-- befinden   sich in der Verbindungsebene der Achsen der benachbarten Stahlwalze Bei dieser Anordnung erfahren weder der   Magnetbalken--3-noch   die Walzen-l und 2-eine Biegebeanspruchung. 



   Eine praktische Ausführungsform der in Fig. 2 schematisch dargestellten Anordnung zeigt Fig. 3. Der zentrale   Magnetbalken--3--ist   mit seinen Stirnseiten an den   Seitenschildern--18--des   Gestells fix montiert. Ferner ist die rechte untere   Stahlwalze--l--in   den   Seitenschildern--18--fix   gelagert. Die übrigen beiden   Stahlwalzen--l--und   die   Walzen--2--sind   in   Schlitzen--19--der   Seitenschilder   - 18-- verschiebbar   gelagert. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 sind vier kreuzförmig angeordnete zentrale Magnetbalken--3-vorhanden. Vier   Stahlwalzen--l--werden   von den   Polflächen--3'--der Magnetbalken--3--angezogen   und unter der Wirkung einer Komponente dieser Anziehungskraft gegen die mit einem   Belag --6-- versehenen     Walzen-2-gepresst. Die vier Magnetbalken-3-sitzen   auf einem gemeinsamen   Träger--20--.   Im System gemäss Fig. 4 treten weder an den   Walzen --1, 2-- noch   an den Magnetbalken--3-Biegebeanspruchungen auf. 



   Eine praktische Ausführungsform der in Fig. 4 schematisch dargestellten Anordnung zeigt Fig. 5. Der Träger --20-- der Magnetbalken ist stirnseitig an den   Seitenschildern --21-- befestigt.   Die   Walzen --2-- sind   in diesen   Seitenschildern --21-- fix   gelagert. Hingegen sind die Stahlwalzen --1-- in Schlitzen --22-verschiebbar gelagert, wobei die beiden unteren   Stahlwalzen--l--eine   Gewichtsentlastung durch Federn   --23-- (oder   durch pneumatisch bzw. hydraulisch beaufschlagte Kolben) aufweisen. 



   Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem mehrere mit einer   Beschichtung --6-- versehene   Walzen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   - -2-- konzentrisch   um eine   Zentralwalze-24-aus   magnetisierbarem Material angeordnet sind. Zwischen den   Walzen--2--sind Magnetbalken--3--vorgesehen, u. zw.   doppelseitig wirkende, d. h. mit nach aussen 
 EMI2.1 
 abstützen, wodurch das ganze System kräftemässig im Gleichgewicht ist. Sämtliche Walzen können entsprechend der Stärke der   Warenbahn --4-- radial   verstellt werden. Die   Stahlwalzen--l--können   auch ausgetauscht werden, damit der Luftspalt zwischen diesen und den Magnetbalken--l--immer gleich bleibt, auch wenn stärkere Warenbahnen --4-- bearbeitet werden sollen. 



   Eine Zentralwalze weist auch die Anordnung nach Fig. 7 auf. Diese Zentralwalze ist aber eine Magnetwalze   - -25--,   welche bei diesem Ausführungsbeispiel an Stelle der balkenförmigen, sich nicht drehenden 
 EMI2.2 
 --25-- angezogenBelag-6--. Durch die Wirkung der magnetischen Anziehungskraft zwischen der zentralen Magnetwalze --25-- und den   Stahlwalzen-l-werden   letztere gegen die   Walzen-2-gepresst   und diese gegen die Oberfläche der Magnetwalze--25--. Grundsätzlich ist auch der umgekehrte Fall möglich, dass nämlich die zentrale Walze eine Walze aus magnetisierbarem Material (Stahlwalze) ist und an Stelle der   Walzen--l--   periphere Magnetwalzen eingesetzt werden. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 ist wieder ein zentraler, nicht rotierender Magnetbalken-3vorhanden mit einer Anzahl von   Polflächen--3'--,   denen eine entsprechende Anzahl von   Stahlwalzen--l--   mit Luftspalt gegenüberliegen. Die Presswirkung auf die zu behandelnde   Warenbahn--4--erfolgt   aber auch hier gemäss dem Wesen der Erfindung nicht direkt zwischen dem Magnetkörper (Magnetbalken--3--) und 
 EMI2.3 
 



   Zu den beschriebenen Ausführungsbeispielen, welche keineswegs eine erschöpfende Aufzählung der im
Rahmen des erfindungsgemässen Konstruktionsprinzips möglichen Ausführungen darstellen, wird ergänzend noch folgendes ausgeführt :
Die Walzen welche in allen Ausführungsbeispielen als jene Walzen bezeichnet wurden, die von den
Magnetkörpern direkt über einen geringen Luftspalt angezogen werden, bestehen aus magnetisierbarem Material, sind also üblicherweise massive Stahlwalzen oder Walzen mit einem Stahlmantel. Dagegen können die Gegenwalzen, gegen welche die Walzen-l-durch eine Komponente der magnetischen Anziehungskraft gepresst werden, aus beliebigem Material sein. Die Gegenwalzen können einen Belag bzw. eine Beschichtung   --6-- von   beliebigem, meist weichem Material und beliebiger Oberflächengestaltung aufweisen. 



   Die Magnetkörper sind vorzugsweise als Magnetbalken--3--ausgebildet. Dabei handelt es sich um über die Maschinenbreite (Warenbreite) sich erstreckende, balkenförmige Magnetkörper, welche meist aus einer Reihe von in Richtung der Maschinenbreite (Warenbreite) aufeinanderfolgenden Einzelmagneten bestehen, welche mit Polen oder Polschuhen von abwechselnd verschiedener Polung (N, S) in die   Polflächen-3'-ragen.   Eine analoge, in Richtung der Maschinenbreite (Warenbreite) alternierende Polung werden vorzugsweise auch allenfalls verwendete Magnetwalzen an ihren Mantelflächen aufweisen. Die Magnetkörper können aus Elektromagneten oder auch aus Permanentmagneten bestehen. 



   Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen liegen die Walzenachsen horizontal. Die dargestellten Systeme lassen sich aber auch mit vertikal stehenden Walzenachsen realisieren, wodurch das Gewicht der Walzen ohne Einfluss auf die Kräfteverhältnisse praktisch allein durch die im System wirkenden Magnetkräfte bestimmt ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Oberflächenbehandlung einer Warenbahn, welche relativ zwischen gegeneinander unter der Wirkung magnetischer Kräfte einen Druck ausübenden Walzen bewegt wird, wobei mindestens eine der Walzen aus magnetisierbarem Material besteht, wobei ferner ein diese Walzen anziehender Magnetkörper vorgesehen ist und sich die Walzen aus magnetisierbarem Material gegen wenigstens eine Gegenwalze aus beliebigem Material abstützt, und wobei eine Komponente der magnetischen Anziehungskraft zwischen einer Walze aus magnetisierbarem Material und dem dieser Walze gegenüberliegenden Magnetkörper in Richtung der Verbindungsgeraden zwischen der Achse der Walze aus magnetisierbarem Material einerseits und der Achse einer Gegenwalze aus beliebigem Material anderseits liegt, nach Patent Nr.
    306670, da dur c h ge k e n n- zeichnet, dass die durch magnetische Kräfte aufeinander wirkenden Walzen (1, 2,24) und die Magnetkörper (3 bzw. 25) ein geschlossenes statisches System bilden, in welchem die Walzen und die Magnetkörper nicht auf Biegung beansprucht sind. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
AT85272A 1972-02-10 1972-02-10 Einrichtung zur oberflachenbehandlung einer warenbahn AT328400B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT85272A AT328400B (de) 1972-02-10 1972-02-10 Einrichtung zur oberflachenbehandlung einer warenbahn

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT85272A AT328400B (de) 1972-02-10 1972-02-10 Einrichtung zur oberflachenbehandlung einer warenbahn

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT328400B true AT328400B (de) 1976-03-25

Family

ID=3501274

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT85272A AT328400B (de) 1972-02-10 1972-02-10 Einrichtung zur oberflachenbehandlung einer warenbahn

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT328400B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2311909C3 (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen Druckbehandlung von Bahnen
DE2540136C2 (de) Einrichtung zum Behandeln einer Warenbahn
AT328400B (de) Einrichtung zur oberflachenbehandlung einer warenbahn
DE2733473C2 (de) Verwendung eines unabgeschirmten dauermagnetischen Doppeljochsystems für Separierzwecke
AT308039B (de) Einrichtung zur Oberflächenbehandlung einer Warenbahn
DE907228C (de) Freilaufkupplung
DE1610909B2 (de) Vorrichtung zum behandeln von textilguetern
CH620877A5 (de)
DE854481C (de) Magnetscheider
DE882213C (de) Streckwerk fuer Spinnmaschinen u. dgl.
DE957435C (de) Walzenquetschmuehle
DE937461C (de) Vorrichtung zum Entfernen von Feineisenteilen aus Schuettgut, insbesondere Tabak
DE698530C (de) Foerderbandstuetzrolle
DE1817203A1 (de) Einrichtung zur Oberflaechenbehandlung einer Warenbahn
DE666961C (de) Breitstreckvorrichtung fuer Gewebebahnen
DE2353482C3 (de) Vorrichtung zur Falschdrall-Texturierung von Textilfaden
DE509212C (de) Walzenlagerung fuer Feberrollenmuehlen
DE408091C (de) Durch Guss hergestellte Walze fuer Walzenstuehle
DE512692C (de) Durchzugsstreckwerk
DE2258329A1 (de) Vorrichtung zum erzeugen von musterungseffekten od. dgl. an textilen warenbahnen
DE1454196A1 (de) Einrichtung zur Entbartung von Muscheln
AT220934B (de) Kalander od. dgl.
DE942533C (de) Walzenpaar zum Ausquetschen nasser Bastfaserstengel od. dgl.
AT99106B (de) Rollenkorb.
DE819760C (de) Aus mehreren Rollbahnen bestehende Waelzlagerung

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee