AT328233B - Gleitlager - Google Patents

Gleitlager

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AT328233B
AT328233B AT546174A AT546174A AT328233B AT 328233 B AT328233 B AT 328233B AT 546174 A AT546174 A AT 546174A AT 546174 A AT546174 A AT 546174A AT 328233 B AT328233 B AT 328233B
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Kugelfischer G Schaefer & Co
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Gleitlager, insbesondere ein Gelenklager mit Kunststoffgleitflächen, bestehend aus zwei Tragkörpern mit dazwischen angeordneten, beispielsweise runden oder viereckigen
Gleitelementen. 



   Gleitlager mit Gleitelementen aus Kunststoff sind bereits in den deutschen Gebrauchsmusterschriften   Nr. 6808807, Nr. 7144301   und Nr. 7139476 vorgeschlagen worden. Nach den erstgenannten beiden Vorschlägen bestehen die Gleitelemente zur Gänze aus Kunststoff. Um ein beliebiges Wandern zu verhindern, werden sie am
Umfang von Halteelementen umfasst, die auch eine Stützwirkung für den Kunststoff ergeben. Nach dem letztgenannten Vorschlag ist ein Stützring vorgesehen, um bei grosser Belastung und bei erhöhten Temperaturen ein Kriechen oder Fliessen der Kunststoffgleitelemente zu verhindern. In all diesen Fällen wird zwar die Stabilität der Gleitelemente vergrössert, doch wird durch die Halte- und Stützelemente die Homogenität des Gleitwerkstoffes gestört. Es tritt nämlich nicht über die ganze Gleitfläche eine gleichmässige elastische Verformung auf.

   Dadurch ergibt sich eine ungleichmässige Lastverteilung, was wieder erheblichen Einfluss auf das Verschleissverhalten und somit auf die Lebensdauer hat. Dies gilt auch für die Einlagen im Inneren der Kunststoffgleitelemente gemäss der deutschen Gebrauchsmusterschrift   Nr. 7139476.   



   Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einfache und billige Gleitlager zu schaffen, bei denen eine gleichmässige Lastverteilung und damit eine erhöhte Lebensdauer erreicht wird. 



   Die Lösung dieser Aufgabe besteht bei einem Gleitlager der einleitend angegebenen Art erfindungsgemäss darin, dass die Gleitelemente aus im Querschnitt H-förmigen Scheiben bestehen, deren U-förmige Aussparungen den Tragkörpern zugekehrt und mit Gleitwerkstoff ausgefüllt sind. 



   Die   H-förmige   Scheibe trägt wesentlich zur Stabilisierung des Gleitelementes bei. Da sie ausserdem eine gleichbleibende Unterlage für den Gleitwerkstoff bildet und dessen Dicke nur eine bestimmte, gleichbleibende Grösse hat, ist ein homogener Aufbau auf beiden Seiten gegeben. Es können sich keine lokal steiferen Abschnitte und damit auch keine erhöhten Flächenpressungen mit unerwünschtem Verschleiss bzw. mit Zerstörung des Gleitwerkstoffes bilden. 



   Um eine bessere Haftung des Gleitwerkstoffes an der Scheibe zu bewirken, können in der Scheibe mehrere Löcher vorgesehen sein, welche die beiden U-förmigen Aussparungen miteinander verbinden und beim Aufspritzen des Gleitwerkstoffes ebenfalls gefüllt werden. Eine Befestigung des Gleitwerkstoffes kann auch durch schräge Flächen an den Innenseiten der U-förmigen Aussparungen erreicht werden. 



   Die erfindungsgemässen Gleitelemente haben noch den Vorteil, dass auf beiden Stützseiten Gleitbewegungen möglich sind. Ausserdem werden irgendwelche Formungenauigkeiten in einer Gleitfläche nicht bis zur andern Auswirkungen nach sich ziehen, denn die stabile Scheibe verhindert die Übertragung von Fehlern. Die Gleitbeläge sind zwar nicht sehr dick, doch können wegen der beidseitigen Anbringung derselben grosse Toleranzen überbrückt werden. Es kann insbesondere auch eine ausreichende Verschleissdicke des Gleitwerkstoffes gesichert werden. 



   Die Erfindung wird an Hand der einen Querschnitt durch ein Gleitelement darstellenden Zeichnung näher erläutert. 



   Die Zeichnung zeigt zwei nur angedeutete   Tragkörper--l   und   2--mit   ebenen   Gleitflächen--l'und   2'--. Zwischen diesen ist ein erfindungsgemässes   Gleitelement --3-- vorgesehen.   Davon können mehrere Reihen direkt nebeneinander angeordnet sein. Das Gleitelement besteht aus einer im Querschnitt H-förmigen runden Scheibe--4--. In den beiden U-förmigen   Aussparungen --4'-- befindet   sich der Gleitwerkstoff   --5--.   Es ist offensichtlich, dass mit diesem Aufbau eines Gleitelementes eine stabile Form erreicht ist, wobei die H-förmige   Scheibe--4--eine   gleichmässige Stütze für den Gleitwerkstoff--5--bildet. 



   Die Befestigung des   Gleitwerkstoffes--5--an   der   Scheibe --4-- erfolgt   über   Bohrungen--6--in   
 EMI1.1 
   --3'--   noch schräge   Flächen --7-- vorgesehen,   die eine weitere Verklammerung bewirken. Um die Gleitflächen vor Verunreinigungen zu schützen, sind hier in der unteren Hälfte an den   Scheibenrändern--3'--   Dichtungsringe eingelassen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gleitlager, insbesondere Gelenklager mit Kunststoffgleitflächen, bestehend aus zwei Tragkörpern mit dazwischen angeordneten, beispielsweise runden oder viereckigen Gleitelementen,   dadurch gekenn-     zeichnet,   dass die Gleitelemente (3) aus im Querschnitt H-förmigen Scheiben (4) bestehen, deren U-förmige Aussparungen (4') den Tragkörpern   (1   und 2) zugekehrt und mit Gleitwerkstoff (5) ausgefüllt sind. 
 EMI1.2 
 

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Claims (1)

  1. U-förmigen Aussparungen (4') schräg verlaufen, u. zw. derart, dass sie über der dazugehörigen Aussparung konvergieren. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
AT546174A 1974-04-20 1974-07-02 Gleitlager AT328233B (de)

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DE2419078 1974-04-20

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ID=5913418

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