AT32614B - Verfahren zur Herstellung eines selbstverbrennbaren Gemenges in Stangenform als motorisches Mittel. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines selbstverbrennbaren Gemenges in Stangenform als motorisches Mittel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 15% oder noch einen geringeren Prozentsatz des Gesamtgewichtes des Materials verringert ist. Sodann wird das Material in dünne Blätter ausgewalzt, deren Dicke etwa 3-4 mm. beträgt. Während das Material noch von den Walzen her warm ist, werden aus demselben durch Ausstanzen. Scheiben 2 ausgeschnitten, deren Grösse dem jeweiligen Zweck entspricht ; im vorliegenden Falle beträgt, ihr Durchmesser 75 mm. Die Scheiben werden sodann übereinandergelegt und in einer zylindrischen Presse oder Form aufgeschichtet. Letztere soll bei erhöhter Temperatur erhalten werden und die Scheiben sollen möglichst warm in die Form eingesetzt und sodann einem genügenden Druck unterworfen werden, damit sie fest aneinanderhaften. Bevor das Material in die Presse gegeben wird, soll in ihm noch genügend viel Lösungsmittel enthalten sein, dass die Scheiben aneinanderhaften und unter Einwirkung der Wärme und des Druckes in der Form oder Presse in Zusammenhalt gebracht werden können. In der Form wird eine genügende Anzahl von solchen Scheiben aufeinandergeschichtet, um eine Scheibe von ungefähr 26 mm Dicke zu bilden. Diese dicken Scheiben 3 werden sodann in einen Trockenraum oder in einen sonstigen Raum gebracht, dessen Temperatur auf 38-19 C erhalten wird, in welchem Raume das Lösungsmittel so viel wie möglich durch Verdampfen aus dem Material entfernt wird, damit das letztere für den durch die Erfindung angestrebten Zweck geeignet sei. Die dicken Scheiben werden zunächst aus dem Trockenraum herausgenommen und, während sie noch warm sind, mit Azeton oder einem anderen geeigneten Lösungsmittel befeuchtet, worauf die Scheiben in eine zweckentsprechend erwärmte zylindrische Form eingesetzt bzw. in einer solchen übereinander geschichtet werden, u. zw. in solcher Anzahl, dass ein Stab oder Zylinder 4 des Materials von zweckdienlicher Länge entsteht. Wenn in der angegebenen Weise vorgegangen wird, bleibt nur sehr wenig Lösungsmittel im Zylinder zurück und die Menge, welche auf die benachbarten, beim Einsetzen der Teile in die Form einander berührenden Flächen der Scheiben aufzutragen ist, kann so gering sein, dass durch Vorhandensein dieser geringen Menge im Material praktisch keine Beeinträchtigung des letzteren oder des durch die Erfindung angestrebten Zweckes herbeigeführt wird. Die so geformten Motoritzylinder werden dann mit einer Schicht-5 aus Firnis oder einem anderen geeigneten, nicht selbstverbrennbaren Material überzogen, d. h. mit einem Material. welches nicht genügend Sauerstoff enthält, um ohne Zutritt des Sauerstoffes der atmosphärischen Luft oder aus einer anderen Quelle brennen zu können. Dieses Überzugsmaterial besteht vorteilhaft aus einem Gemenge gleicher Teile Kollodiumwolle und Kampher, die in einem bekannten passenden Lösungsmittel, wie Äther-Alkohol, Holzgeist, Amylazetat, am vorteilhaftesten in Azeton, gelöst werden können. Die Zylinder werden dann in die bekannten Trockenstuben gebracht und getrocknet, hierauf in Metalizylinder oder Hülsen 6 gepresst und sind gebrauchsbereit. Die nach dem vorstehend angegebenen Verfähren hergestellten Motoritzylinder sind gfgeu EMI2.2 verhindert Entzündung des Motorits an seinen Seiten und zwischen demselben und der Hülse. Die Stangen oder Zylinder sind vorteilhafterweise in der angegebenen Art zu bilden ; doch kann auch die Herstellung derselben mit teilweiser Benützung des Erfindungsgedankens erfolgen. Beispielsweise kann das Material in Scheiben geformt, werden, indem man einfachen Druck und nicht das Walzen verwendet ; das restliche Verfahren kann dann das gleiche bleiben, denn EMI2.3 schwinden, so da. ss Querschutzwehren gebildet werden gegen den Durchtritt der Flamme in der Längsrichtung der Stangen. Überdies kann im Sinne der Erfindung das Verfahren in der Weise durchgeführt werden, dass Scheiben durch Walzen, wie angegeben, gebildet werden, worauf ein genügender Teil des EMI2.4 Es wurde gefunden, dass man 8*viel vom Lösungsmittel verdampfen kann, dass hievon nur ungefähr 5% des Gewichtes des Materials in dem letzteren bleiben ; dies ist eine Menge, die in keinerlei Weise die praktische Verwendbarkeit des Motorits schädigt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines ohne äussere Sauerstoffzufuhr fortbrennenden, aus EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> Explosivstoffmasse ausgeschnittene dünne Scheiben in bekannter Weise aufeinandergelegt und miteinander verkittet werden, worauf man aus,. den erhaltenen dicKeren Scheiben das Lösungsmittel zum grössten Teil entfernt und dann erst durch Zusammenpressen einer grösseren oder geringeren Anzahl derselben eine Stange formt, zum Zwecke von Längsrissen oder-Sprüngen freie und deshalb ein gleichmässiges Abbrennen gewährleistende zylindrische bzw. stangenförmige Produkte zu erzielen.2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Explosivetpfimasse vor dem Ausschneiden der dünnen Scheiben ein Teil des Lösungsmittels entzogen und der Rest desselben dann aus den in angegebener Weise erhaltenen dickeren Scheiben entfernt wird, worauf letztere vor dem Zusammenpressen an ihren einander zugekehrten Be- rührungsflächen mit einer geringen Menge von Lösungsmittel befeuchtet werden, damit sie fest aneinander haften.3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, darin bestehend, dass die fertige Stange mit einem Überzug, z. B. von Firnis, versehen wird, der nicht genügend Sauerstoff enthält, um ohne Zufuhr von solchem von aussen her zu verbrennen.4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, darin bestehend, dass die mit einem Überzug nach Anspruch 3 versehene Stange in eine Metallhülse eingepresst wird, welche die Zündnamme nur zu einem Ende der Stange zutreten lässt, aber alle anderen Teile derselben gegen die Flamme abdichtet. EMI3.1
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT32614T | 1904-12-27 |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT32614B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4408534A (en) * | 1980-09-01 | 1983-10-11 | Nippon Oil And Fats Co., Ltd. | Gas generating charge and a process for producing the same |
-
1904
- 1904-12-27 AT AT32614D patent/AT32614B/de active
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