AT326048B - Vorrichtung zum gleichmässigen beschicken von fördergeblasen, insbesondere für silofräseinrichtungen - Google Patents

Vorrichtung zum gleichmässigen beschicken von fördergeblasen, insbesondere für silofräseinrichtungen

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AT326048B
AT326048B AT994873A AT994873A AT326048B AT 326048 B AT326048 B AT 326048B AT 994873 A AT994873 A AT 994873A AT 994873 A AT994873 A AT 994873A AT 326048 B AT326048 B AT 326048B
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Scherz Karl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/10Loaders for hay or like field crops with blowers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/10Feeding devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum gleichmässigen Beschicken von   Fördergebläsen,   insbesondere für Silofräseinrichtungen, mit einem das zu fördernde Gut mittels im Abgabebereich um eine Achse drehbarer, im wesentlichen radialer Mitnehmer an das Gebläse weiterleitet. 



   Um verschiedenartiges Futtermaterial für die Tierfütterung zu konservieren und lagerfähig zu machen, wird es in feuchtem Zustand in geschlossene Silobehälter eingebracht und in diesen   Behältern   einem Gärungsprozess unterworfen. Das derart vergorene Silagegut ist eine feuchte, in sich zusammenhängende, verfiltze Futtermasse die mit erdigen Bestandteilen und gewissen Klebestoffen vermengt sein kann, so dass zur Entnahme des Silagegutes aus den Silobehältem diese besonderen Umstände berücksichtigt werden müssen. Üblicherweise wird das 
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Silobehältem befindliche Gut durch einen um dieTransport- und Abtragaufgabe haben sich mit Förderzinken oder-zähnen bestückte Kettenförderer erwiesen, es werden aber auch mit Reisszähnen od. dgl. versehene Förderschnecken verwendet, an deren dem Gebläse zugekehrten Ende Wurfschaufeln angeordnet sind.

   



   Durch die besondere Beschaffenheit des Materials im Gutstock kann bei den bekannten Silofräseinrichtungen jedoch keine gleichmässige Beschickung des Fördergebläses erreicht werden, weil sich das zu fördernde Gut an den   als Zinken oder Zähnen ausgebildetenmitnehmern derförderer   absetzt   undhäufignurklumpenförmigweiter-   gegeben werden kann. Dadurch wird die Förderleistung herabgesetzt und das Gebläse durch die sich bildenden Klumpen zeitweise überlastet. Ausserdem können die im Gutstock vorhandenen erdigen Bestandteile. natürliche klebrige Stoffe   des Futtermaterials sowie   gegebenenfalls hinzugefügte Melasse od. dgl. ein langsames Zuwachsen des Gebläsemundes bewirken, womit die Funktionstüchtigkeit der Silofräseinrichtungen überhaupt in Frage gestellt wird.

   Die bekannten Silofräseinrichtungen sind daher in ihrer Funktionstüchtigkeit von der Zusammensetzung des Silagegutes abhängig, wobei insbesondere die Schnittlänge des eingebrachten Futters von wesentlicher Bedeutung ist. Die geschilderten Nachteile treten aber in verstärktem Masse auf, wenn das zu   fördernde   Gut nicht   unmittelbarandenGebläsemund, sondern   an einen an den Gebläsemund angeschlossenen Ansaugkrümmer abge- 
 EMI1.2 
 
Silofräseinrichtungen,mässige, klumpenfreie Zuführung des zu   fördernden   Gutes zum Gebläse auch über gegebenenfalls vorgesehene Ansaugkrümmung gewährleistet wird. 



   Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch. dassimAbgabebereich des Förderers zwischen diesem und dem Gebläsemund ein antreibbarerAbstreifer vorgesehen ist. der aus einer wenigstens einen etwa radialen   Abstreifflügel tragenden,   zur Drehachse der Mitnehmer parallelen Welle besteht, deren Abstand von der Umfangsbahn der Mitnehmer kleiner als die radiale   Länge derAbstreifflügelist.

   Durch dieAbstreifflügel,   die an einer rotierenden Welle angeordnet sind. wird nicht nur die einwandfreie Abgabe des zu fördernden Gutes von den Mitnehmern erreicht. sondern auch eine   zusätz-     licheFörderkraft auf das von den Mi1nehmern   abgenommene Gut ausgeübt, was eine besonders gute   Materialzu-     führung.   zum Gebläse gewährleistet. Das von den Mitnehmern erfasste Gut wird durch die Drehbewegung der Mitnehmer im Abgabebereich des Förderers an das Gebläse einer Fliehkraft ausgesetzt und üblicherweise zum Gebläsemund hochgeschleudert.

   Das sich an den Mitnehmern festgesetzte Material, das bei den üblichen Silofräseinrichtungen nicht an das Gebläse abgegeben werden kann. wird durch die Abstreifflügel erfasst und ebenfalls   zum Gebläsemund transportiert, so dass   das gesamte von den Mitnehmern zum Gebläse geführte Gut auch an das Gebläse abgegeben wird. Die rotierenden Abstreifflügel unterstützen dabei die Zufuhr des von den Mitnehmern abgegebenen Gutes zum Gebläsemund, was ein Zuwachsen des Gebläsmundes verhindert, da das Material mit grösserer Richtwirkung geführt werden kann. 



   InweitererAusbildungderErfindungistvorgesehen, dass jeder Abstreifflügel an der in Drehrichtung vorderen Kante eine Schneide besitzt, die einerseits, das Ablösen des zu fördernden Gutes von den Mitnehmern erleichtert und anderseits den zusätzlichen Vorteil mit sich bringt, dass durch die Zerkleinerung des geförderten Gutes eine erwünschte Mischwirkung erzielt wird. 



   Eine besonders günstige Ausbildung der Erfindung ergibt sich dadurch. dass Mitnehmer und   Abstreifflügel   gegeneinander in axialer Richtung versetzt angeordnet sind und dass jeder Abstreifflügel auf der von den zugeordneten Mitnehmern abgewandten Seite eine von der in Drehrichtung vorderen Kante ausgehende, von der BewegungsbahnderMitnehmer weggebogene Leitfläche aufweist. Diese Leitflächen bewirken eine Ablenkkraft auf das zu fördernde Gut in axialer Richtung. so dass das von den Mitnehmern abgenommene Gut in einem genau gerichteten Strom dem Gebläse zugeführt werden kann. 



   Um zu verhindern, dass sich das zu   fördernde   Gut auf der Welle des Abstreifers aufwickeln kann, ist in wei-   tererAusbildung der Erfindung vorgesehen, dass die   in Drehrichtung vordere Kante jedes   Abstreiff1ügels   tangential an die Welle angesetzt und mit zunehmendem Abstand von der Welle von der Tangente zurückgebogen ist. 



   Ist kein Ansaugkrümmer für das Gebläse vorgesehen, so kann ein eigener Antrieb für den   Abstreifererspart   werden, wenn gemäss der Erfindung die Welle des Abstreifers koaxial mit der Welle des Gebläses verbunden ist. 



   Um mit Sicherheit eine Materialführung zu erreichen, die ein Anlegen an vorhandene   Leitwände verhindert,   

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 ist schliesslich bei Verwendung eines an den Gebläsemund angeschlossenen   Ansaugkrümmers erfindungsgemäss   in diesem zwischen dem Abstreifer und dem Gebläsemund ein antreibbares Flügelrad zum Weiterleiten des von den AbstreifernabgenommenenGutesandas Gebläse gelagert. Dieses Flügelrad kann dabei in einfacher Weise durch entsprechend ausgebildete, propellerartige Flügel eine erwünschte Umlenkung des Materialstromes in Ansaugkrümmer erreichen, so dass auch längere Ansaugkrümmer störungsfrei verwendet werden können. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 ein   Förder -   gebläse mit einer   erfindungsgemässen Vorrichtung   im Axialschnitt, Fig. 2 diese Vorrichtung in Seitenansicht in verkleinertem Massstab, Fig. 3 einen erfindungsgemässen Abstreifer in Ansicht in vergrössertem Massstab, Fig. 4 eineFig. 2 entsprechende Ansicht eines mit einer erfindungsgemässen Vorrichtung versehenen Fördergebläses mit einem als Förderschnecke ausgebildeten Förderer und die Fig. 5 und 6 ein Gebläse mit einem Ansaugkrümmer im Schnitt durch die Gebläseachse und in Seitenansicht bei geschnittenem Ansaugkrümmer. 



   DemFörderzinkenoder-zähnen--3--versehener als mit Förderzinken oder -zähnen--3-- versehener Kettenförderer (Fig. l und 2) oder als Förderschnecke (Fig. 4) ausgebildet sein kann, die an ihrem gebläseseitigen Ende   Wurfschaufeln--4--od. dgl.   besitzt. Die als Förderzinken   oder -zähne --3-- oder   als Wurfschaufeln--4--ausgebildeten Mitnehmer der   Förderer --2-- werden   im Abgabebereich des Förderers um einen Achse --5-- gedreht, die beim Kettenförderer durch die Achse des Umlenkrades --6-- und bei der Förderschnecke durch die Schneckenachse gegeben ist.

   Bei dieser Drehung wird das zu fördernde Gut von den Mitnehmern--3 bzw. 4--gegen den Gebläsmund --7-- in den Bereich eines antreibbaren Abstreifers --8-- mitgenommen, deraus einer radiale   Abstreifflügel--9--tragenden,   zur Drehachse--5der Mitnehmer --3 bzw. 4-- parallelen Welle --10-- besteht. Die Abstreifflügel --9-- sind gegenüber den Mitnehmern--3 bzw.   4-- in axialer Richtung versetzt   angeordnet und weisen auf der von den zugeordneten Mitnehmern abgewandten Seite eine von der in Drehrichtung vorderen   Kante --11-- ausgehende, von der Bewe-     gungsbahnderMitnehmerweggebogeneLeitfläche--12--auf, die dem zu fördernden Gut eine axiale Richtungs-    komponente erteilt.

   Besonders günstig ist es,   wenn die in Drehrichtung vordere Kante--11--der Abstreifflügel     --9-- alsSchneideausgebildetist, dadurchdie zusätzliche Zerkleinerung in vorteilhafter Weise ein Mischeffekt    in dem Gutstrom erreicht wird. 



   Um ein Aufwickeln von faserigem Material auf der Welle --10-- des Abstreifers zu vermeiden, sind die vorderen Kanten --11-- der Abstreifflügel tangential an die Welle angesetzt und sind mit zunehmenden Abstand vonderWellevonderTangentezurückgebogen, wie dies insbesondere aus Fig. 3 zu ersehen ist. Diese erfindungsgemässe Ausbildung der Kante --11-- vermeidet vorspringende Nasenod. dgl., an denen das faserige Gut   hängen -   bleiben kann, was zu einem Aufwickeln führen würde. 



   Ist der Abgabebereich des Förderers in der Nähe des   Gebläsemundes--7--angeordnet,   so erübrigt sich ein längerer Ansaugkrümmer und es kann in einfacher Weise die Welle --10-- des Abstreifers --8-- koaxial mit 
 EMI2.1 
 der Welle --13-- des Gebläses verbunden ist. 



     Sind jedochlängereAnsaugkrümmer   erforderlich,   so kann indem an den Gebläsemund --7-- angeschlossenen     Ansaugkrümmer --15-- (Fig.   5) zwischen dem Abstreifer --8-- und dem Gebläsemund --7-- ein antreibbares   Flügelrad --16-- gelagert   sein, das zum Weiterleiten des vom Abstreifer abgenommenen Gutes an das Gebläse --1-- dient. Die propellerartige Ausbildung der Flügel --17-- des Flügelrades --16-- bewirkt dabei eine entsprechende Umlenkung des Materialstromes. Zum Antrieb des Abstreifers --10-- und des   Flügelrades--16--   dient gemäss Fig. 5 ein Motor --18--, von dem der Antrieb über Riemengetriebe abgenommen wird. 



   Das von den Mitnehmern --3 bzw.   4-- während   deren Drehung um die Achse --5-- nicht abgeschleuderte Gut wird vonden Abstreifflüglen --9-- des Abstreifers --8-- erfasst, von den Mitnehmern--3 bzw. 4-- abgezogen und ebenfalls gegen den Saugmund --7-- des Gebläses geschleudert, so dass mit Hilfe der erfindungsgemässen 
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 strom eine bestimmte Richtwirkung aus, die das Anlegen des Materials an sonst gefährdeten Stellen unmöglich macht. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum gleichmässigen Beschicken von Fördergebläsen, insbesondere für Silofräseinrichtungen, mit einem das zu fördernde Gut zum Gebläse transportierenden Förderer, der das zu fördernde Gut mittels im Abgabebereich um eine Achse drehbarer, im wesentlichen radialer Mitnehmer an das Gebläse weiterleitet, EMI2.3 flügel (9) tragenden, zur Drehachse (5) der Mitnehmer (3, 4) parallelen Welle (10) besteht, deren Abstand von der Umfangsbahn der Mitnehmer (3, 4) kleiner als die radiale Länge der Abstreifflügel (9) ist. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Abstreifflügel (9) an der in Drehrichtung vorderen Kante (11) eine Schneide besitzt. EMI3.1 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d ur ch g ek ennz ei ch net, dass Mitnehmer (3,ausgehende, von der Bewegungsbahn der Mitnehmer (3, 4) weggebogene Leitfläche (12) aufweist.
    4. VorrichtungnacheinemderAnsprüchelbis3, dadurch gekennzeichnet, dass die in Drehrichtung vordere Kante (11) jedes Abstreifflügels (9) tangential an die Welle (10) von der Tangente zurückgebogen ist. EMI3.2 derAnsprüchelbis4, dadurch gekennzeichnet, dassdieWelle (10)6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei an dem Gebläsemund ein Ansaugkrümmer angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Ansaugkrümmer (15) zwischne dem Abstreifer (8) und dem Gebläsemund (7) ein antreibbares Flügelrad (16) gelagert ist.
AT994873A 1973-11-27 1973-11-27 Vorrichtung zum gleichmässigen beschicken von fördergeblasen, insbesondere für silofräseinrichtungen AT326048B (de)

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