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oder Epoxydharzen.
Es ist aus den deutschen Offenlegungsschriften 1569331 und 1595202 bekannt, dass man aus hydroxylgruppenhaltigen ungesättigten Polyestern bzw. hydroxylgruppenhaltigen ölmodifizierten Alkydharzen durch Reaktion mit überwiegend eine Isocyanatgruppe tragenden Umsetzungsprodukten aus Polyisocyanaten und Monohydroxyverbindungen thixotrope Mischungen erhalten kann.
Ein Nachteil der in diesen Offenlegungsschriften beschriebenen Verfahren liegt darin, dass beide Verfahren durch eine Mindest-Hydroxyl und-säurezahl der jeweils verwendeten ungesättigten Polyester und ölmodifizierten Alkydharze nur beschränkt einsetzbar sind.
Der wesentlichste Nachteil der Verfahren der deutschen Offenlegungsschriften 1569331 und 1595202 ist die Tatsache, dass durch Zugabe von nur geringen Mengen an polaren Lösungsmitteln die Thixotropie verloren geht.
In den oben erwähnten deutschen Offenlegungsschriften wird angegeben, dass die unterschiedliche Reaktionsfreudigkeit der Zwischenprodukte aus Polyisocyanaten und Monohydroxyverbindungen besonders durch das Ausgangsisocyanat und weniger durch die Ausgangsmonohydroxyverbindung bedingt ist.
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zen oder Epoxyharzen einen hervorragenden Thixotropieeffekt mit sich bringen.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist daher dadurch gekennzeichnet, dass man Lösungen von hydroxylund/oder carboxylgruppenhaltigen Harzen mit eine freie Isocyanatgruppe enthaltenden Reaktionsprodukten aus
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Gegenüber dem Stand der Technik zeigen nach dem erfindungsgemässen Verfahren auch Harze, die entweder nur Hydroxylgruppen oder nur Carboxylgruppen tragen, einen starken Thixotropieeffekt.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass die Thixotropie der erhaltenen Harzlösungen eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber polaren Lösungsmitteln aufweist. So ist z. B. eine Zugabe von n-Butanol bis zu 40ale, berechnet auf Festharz, möglich, ohne dass die Thixotropie verloren geht. Diese Tatsache ist von grosser Bedeutung für die Herstellung von thixotropen Alkyd-Melamin-Einbrennharzen. Besonders hervorzuheben ist auch, dass die Thixotropie bei der Einbrenntemperatur beständig ist, so dass die Auftragung von hohen Schichtdicken auf senkrechten Unterlagen möglich ist, ohne dass die Harzlösung beim Einbrennen abrinnt. Ausserdem wird das übliche"Ausschwimmen"von Pigmenten durch die Thixotropie vollkommen verhindert, so dass die Lacklösungen auch beim längeren Stehen homogen bleiben.
Zusätzlich ist es vorteilhaft, dass man durch Zugabe von polaren Lösungsmitteln die gewünschte Viskosität bei Beibehaltung der Thixotropie einstellen kann. Dadurch wird die Verarbeitung auch von stark thixotropen Harzlösungen problemlos.
Die Verwendung von reaktiven Wasserstoff tragenden polymerisierbaren o, ss-ungesättigten Monomeren für die Reaktion mit Polyisocyanaten zur Herstellung der Zwischenverbindung hat zusätzlich den Vorteil, dass eine leicht polymerisierbare Gruppe in das Harz eingeführt wird. Diese Möglichkeit gewinnt bei der Härtung von ungesättigten Polyestern durch übliche Katalysatoren oder bei Einbrennharzen an Bedeutung, weil dadurch eine zusätzliche Vernetzungsmöglichkeit gegeben ist.
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gierten Doppelbindungssystems zusätzliche Möglichkeiten zur Wasserstoffbrückenbildung geschaffen werden, wodurch der Thixotropieeffekt verstärkt bzw. stabilisiert wird.
Mit der Erfindung ist es gelungen. ein universelles Verfahren zur Herstellung von thixotropen Harzmischun-
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carboxylgruppenhaltigen Harzen,lyestern, Acrylharzen, Epoxyharzen, den gewünschten Thixotropiegrad zu verleihen. Dabei ist man nicht durch eine Mindesthydroxyl-oder-säurezahl begrenzt, weil die Thixotropierung auch dann möglich ist, wenn das Ausgangsharz eine Hydroxylzahl von 0 und eine Säurezahl von über 20 mg KOH/g oder eine Säurezahl von 0 und eine Hydroxylzahl von über 50 mg KCH/g hat.
Die Darstellung der Zwischenverbindung erfolgt in folgender Weise : In einem Kolben wird das Polyisocya-
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oder kristalline Substanzen. Die Zwischenverbindungen werden, vorzugsweise gelöst in Lösungsmitteln, die keine aktiven Wasserstoffatome tragen, z. B. in Xylol, Testbenzin, Äthylglykolacetat, StyroloderMethylacrylat, der Harzlösung beigemischt. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, die flüssigen oderkristallinen Zwi-
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zogen auf die vorhandenen isocyanatreaktiven Wasserstoffatome des Ausgangsharzes.
Zur Herstellung des Zwischenproduktes sind als Di- oder Polyisocyanate geeignet : aromatische Polyisocyanate wie 2, 4- bzw. 2, 6-Toluylendiisocyanat ; 4, 4'-Diphenylmethandiisocyanat: Diphenyldimethylmethan- -4.4'-Diisocyanat ;Naphthylen-1,5-Dissocyanat;Triphenylmethan-4,4',4"-Triisocyanat;oderCycloaliphaten. wie Isophoron-Diisocyanat ; Cyclohexan-1, 4-Diisocyanat ; und Aliphaten wie Trimethyl-Hexamethylen- - 1, 6-Diisocyanat ; Tris-hexamethylen-Triisocyanat.
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ester der Acryl- oder Methacrylsäure verwendet, wobei der Alkylrest 2 bis 10 C-Atome enthalten kann, z. B.
Hydroxyäthylacrylat; Hydroxyäthylmethacrylat; 2-Hydroxypropylacrylat: 2-Hydroxypropylmethacrylat: 4-Hydroxybutylacrylat ; 4-Hydroxybutylmethacrylat; Tripropylenglykoimonoacrylat; Tripropylenglykolmonomethacrylat.
Weiters können carboxylhaltige 0', ss-ungesättigte Verbindungen unter CO-Abspaltung mit Polyisocyanaten umgesetzt werden, z.B. Acryl- oder Me thacrylsäure. Maleinsäurehalbester aus Maleinsäureanhydrid und Monoalkoholen mit 1 bis 6 C- Atomen.
Eine weitere Gruppe von Monomeren umfasst die amidgruppentragenden o, 6-ungesättigten Verbindungen, soweit sie noch ein aktives Wasserstoffatom tragen. Dazu zählen z. B. (Meth) acrylamid und die entsprechenden Derivate.
Die erfindungsgemäss verwendeten hydroxyl- und/oder carboxylhaltigen Harze sind z. B. (ungesättigte) Polyester. (ölmodifizierte) Alkydharze, siliconmodifizierte Polyester, Acrylharze oder Epoxydharze. Sie werden aus den üblichen Rohstoffen nach den bekannten Verfahren hergestellt.
Die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens erfolgt in der Weise, dass die Mischung des hydroxyl-
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60 C,Die Beständigkeit der erfindungsgemäss erhaltenen thixotropen Harzlösungen gegenüber polaren Lösungsmitteln wird an Hand von aufgenommenen"Aufwärts-Abwälts-Fliesskurven"dokumentiert. Zur Demonstration der enormen Verbesserung der Thixotropiestabilität wurden unter den gleichen Bedingungen auch "Aufwärts-Abwärts-Fliesskurven" vonHarzlösungen, die nach den Verfahren der deutschen Offenlegungsschriften 1569331 bzw. 1595202 erhalten wurden, aufgenommen. Die Messungen wurden mit einem"Rheomat-15", MS-B, der Firma Contraves AG, Zürich. durchgeführt. Die Messtemperatur betrug 22 C, die Zeitintervalle 45 sec.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken.
Herstellung der Vorprodukte
174 g (1 Mol) Toluylendiisocyanat, das zu 75% aus dem 2, 4- und zu 25% aus dem 2, 6-Isomerenbestand, wurden vorgelegt und unter Rühren und Feuchtigkeitsausschluss 1 Mol des jeweiligen 0', ss-ungesättigten Monomeren so zugegeben, dass die Temperatur nicht über 320C stieg. Danach wurde 1 h bei 40 C und eine weitere Stunde bei 500C gerührt.
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<tb>
<tb>
A <SEP> : <SEP> 130 <SEP> g <SEP> Hydroxyäthylmethacrylat
<tb> B <SEP> : <SEP> 58 <SEP> g <SEP> Allylalkohol <SEP> (Vergleichsbeispiel)
<tb> C <SEP> : <SEP> 116 <SEP> g <SEP> Hydroxyäthylacrylat
<tb> D <SEP> : <SEP> 144g <SEP> 2-Hydroxypropylmethacrylat <SEP>
<tb> E <SEP> : <SEP> 130 <SEP> g <SEP> 2-Hydroxypropylacrylat
<tb> F <SEP> : <SEP> 230 <SEP> g <SEP> Tripropylenglykolmonomethacrylat
<tb> G <SEP> : <SEP> 86 <SEP> g <SEP> Methacrylsäure <SEP>
<tb> H <SEP> : <SEP> 172 <SEP> g <SEP> Maleinsäuremonobutylester
<tb> I <SEP> : <SEP> 85 <SEP> g <SEP> Methacrylamid
<tb> J <SEP> : <SEP> 239 <SEP> g <SEP> Tris-hexamethylen-triisocyanat <SEP> wurden <SEP> mit <SEP> 130 <SEP> g <SEP> Hydroxyäthylmethacrylat <SEP> umgesetzt
<tb> K <SEP> :
<SEP> 222 <SEP> g <SEP> Isophorondiisocyanat <SEP> wurden <SEP> mit <SEP> 130 <SEP> g <SEP> Hydroxyäthylmethacrylat <SEP> umgesetzt
<tb>
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Beispiel 1 : a) Erfindungsgemässen Verfahren 100 g eines ungesättigten Polyesterhazres, hergestellt nach bekanntem Verfahren aus :
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<tb>
<tb> 1. <SEP> 80 <SEP> Mol <SEP> Propylenglykol
<tb> 0. <SEP> 767 <SEP> Mol <SEP> Maleinsäureanhydrid
<tb> 0, <SEP> 222 <SEP> Mol <SEP> Adipinsäure
<tb> 0, <SEP> 60 <SEP> Mol <SEP> Isophthalsäure
<tb>
mit einer Säurezahl von 19 mg KOH/g und einer Hydroxylzahl von 60 mg KOH/g, werden in 66 g Styrol gelöst, so dass eine 60%ige Harzlösung resultiert.
Dazu werden 15, 1 g des Vorproduktes A, gelöst in Styrol, bei Raumtemperatur beigemischtund ohne Rühren 2 h bei 600C gehalten. Die klare hellgelbe Harzlösung zeigt beim Abkühlen starke Thixotropie.
100 g dieser 60%igen Harzlösung wurden mit 20 g n-Butanol verdünnt, in den Rheomat-15 (MS-B) gefüllt und nach 3 h die "Aufwärts-Abwärts"-Fliesskurven" aufgenommen. Die Lösung zeigt trotz des Zusatzes an polarem Lösungsmittel noch eine starke Thixotropie (Tabelle I, Spalte a). b) Vergleichsbeispiel gemäss deutscher Offenlegungsschrift 1569331
Zum Vergleich werden 100 g des ungesättigten Polyesters nach Beispiel la in 66 g Styrol gelöst und mit 12,2 g des Vorproduktes B vermischt und 5 h bei 60 C gehalten. Die trübe Harzlösung war nach dem Abkühlen nur wenig thixotrop. Nach der Zugabe der gleichen n-Butanol Menge wie unter la wird diese geringe Thixotropie völlig zerstört. (Tabelle I, Spalte b).
Tabelle I :
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<tb>
<tb> Scher- <SEP> Ska1enteile <SEP>
<tb> ScherGeschwindigkeitsstufe <SEP> gefälle
<tb> Aufwärtskurve <SEP>
<tb> (s-1) <SEP> a <SEP> b <SEP> a <SEP> b
<tb> entsprechend
<tb> Abwär1 <SEP> 3,111 <SEP> 30 <SEP> 8 <SEP> 7,5 <SEP> 6
<tb> 2 <SEP> 4. <SEP> 177 <SEP> 34 <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> 9 <SEP> 7
<tb> 3 <SEP> 5. <SEP> 495 <SEP> 39 <SEP> 11. <SEP> 5 <SEP> 11 <SEP> 8. <SEP> 5 <SEP>
<tb> 4 <SEP> 7. <SEP> 339 <SEP> 45. <SEP> 5 <SEP> 14. <SEP> 5 <SEP> 15 <SEP> 11
<tb> 5 <SEP> 9. <SEP> 673 <SEP> 52 <SEP> 17. <SEP> 5 <SEP> 18. <SEP> 5 <SEP> 13.
<SEP> 5 <SEP>
<tb> 6 <SEP> 13, <SEP> 94 <SEP> 64 <SEP> 23 <SEP> 24, <SEP> 5 <SEP> 18, <SEP> 5 <SEP>
<tb> 7 <SEP> 18, <SEP> 72 <SEP> 74 <SEP> 29 <SEP> 31 <SEP> 24
<tb> 8 <SEP> 24, <SEP> 63 <SEP> 81 <SEP> 36 <SEP> 40 <SEP> 31
<tb> 9 <SEP> 32, <SEP> 86 <SEP> 80 <SEP> 45 <SEP> 51, <SEP> 5 <SEP> 41
<tb> 10 <SEP> 43, <SEP> 35 <SEP> 68 <SEP> 54
<tb>
Der Unterschied in der Thixotropiebeständigkeit gegenüber n-Butanol ist eindeutig, da bekanntlich die zwischen Aufwärts-und Abwärtskurve liegende Fläche ein Mass für die Thixotropie ist, was in der Tabelle durch die Differenz der Zahlenwerte zwischen "Aufwärts"-und "Abwärtsfliesskurve" zum Ausdruck kommt.
Beispiel 2 : 157 g eines ungesättigten Polyester-Festharzes, hergestellt nach bekanntem Verfahren aus
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<tb>
<tb> 1. <SEP> 57 <SEP> Mol <SEP> Propylenglykol
<tb> 0, <SEP> 52 <SEP> Mol <SEP> Diäthylenglykol
<tb> 0, <SEP> 675 <SEP> Mol <SEP> Phthalsäureanhydrid
<tb> 1. <SEP> 33 <SEP> Mol <SEP> Fumarsäure
<tb>
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mit einer Säurezahl von 36 mg KOH/g und einer Hydroxylzahl von 40 mg KOH/g, werden in 83 g Styrol gelöst, so dass eine 60%igue Harzlösung vorliegt. Dazu werden 23 g des Vorproduktes A, gelöst in 23 g Methylmethacrylat, bei Raumtemperatur beigemischt und ohne Rühren 1 h bei 600C gehalten.
Die klare Harzlösung zeigt beim Abkühlen starke Thixotropie, die durch geringe mechanische Einwirkung leicht zerstörbar, jedoch beständig gegenüber polaren Lösungsmitteln ist. Die unter gleichen Bedingungen wie im Beispiel 1 aufgenommenen Fliesskurven zeigen ein ähnliches Verhältnis wie in Tabelle I angegeben.
Beispiel 3 : a) Erfindungsgemässes Verfahren
640 g eines in Xylol auf 70% gelösten Alkydharzes mit einem Fettsäuregehalt von 240/0, auf Vorlauffettsäure-Basis (C -Cg-Fraktion), mit einer Säurezahl von 5 bis 8 mg KOH/g, einer Hydroxylzahl von 140 mg KOH/g und einer Viskosität von 35 s (DIN 53211, 50'ig in Xylol), werden mit 75 g Vorprodukt A bei Raumtemperatur vermischt und 4 h bei 600C gehalten. Die klare Lösung war beim Abkühlen stark thixotrop.
100 g dieser Harzlösung wurden mit 25 g n-Butanol verdünnt und wie in Beispiel 1 Fliesskurven aufgenommen. Die Lösung zeigte auch nach Zugabe des polaren Lösungsmittels eine starke Thixotropie (Tabelle II, Spalte a). b) Vergleichsbeispiel gemäss deutscher Offenlegungsschrift 1595202
Zum Vergleich wurden 640 g des Alkydharzes aus Beispiel 3a mit Vorprodukt B vermischt und 5 h bei 60 C gehalten. Die trübe Harzlösung war beim Abkühlen nur wenig thixotrop. Nach Zugabe der gleichen ButanolMenge wie unter 3a wird diese geringe Thixotropie vollkommen zerstört (Tabelle II, Spalte b).
Tabelle II :
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<tb>
<tb> Ska1enteile
<tb> Geschwindigkeitsstufe <SEP> Schergefälle
<tb> (s') <SEP> Aufwärtskurve <SEP> Abwärtskurve <SEP>
<tb> entsprechend <SEP> a <SEP> b <SEP> a <SEP> b
<tb> 1 <SEP> 3, <SEP> 111 <SEP> 35 <SEP> 3 <SEP> 13 <SEP> 3
<tb> 2 <SEP> 4, <SEP> 177 <SEP> 37 <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> 14 <SEP> 4
<tb> 3 <SEP> 5, <SEP> 495 <SEP> 40 <SEP> 5, <SEP> 5 <SEP> 15 <SEP> 5
<tb> 4 <SEP> 7, <SEP> 333 <SEP> 44 <SEP> 7 <SEP> 17 <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP>
<tb> 5 <SEP> 9, <SEP> 673 <SEP> 49 <SEP> 9 <SEP> 20 <SEP> 8
<tb> 6 <SEP> 13, <SEP> 94 <SEP> 57 <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 25 <SEP> 11, <SEP> 5 <SEP>
<tb> 7 <SEP> 18, <SEP> 72 <SEP> 65 <SEP> 16, <SEP> 5 <SEP> 30 <SEP> 15
<tb> 8 <SEP> 24, <SEP> 63 <SEP> 74 <SEP> 21 <SEP> 36 <SEP> 20
<tb> 9 <SEP> 32, <SEP> 86 <SEP> 82 <SEP> 27, <SEP> 5 <SEP> 44 <SEP> 26
<tb> 10 <SEP> 43, <SEP> 35 <SEP> 88 <SEP> 35 <SEP> 55 <SEP> 33,
<SEP> 5 <SEP>
<tb> 11 <SEP> 62, <SEP> 93 <SEP> 95 <SEP> 49 <SEP> 76 <SEP> 48
<tb> 12 <SEP> 84, <SEP> 50 <SEP> 99 <SEP> 65 <SEP> 64
<tb> 13 <SEP> 111,2 <SEP> 84
<tb>
Auch in diesen Fällen ist der Unterschied der Thixotropiebeständigkeit gegenüber n-Butanol gravierend.
Beispiel 4 : a) Erfindungsgemässes Verfahren
750 g einer 60%igen Xylollösung eines Rizinen-Alkydharzes, mit 4O%Fettsäuregehalt. mit einer Säurezahl von 16 mg KOH/g, einer Hydroxylzahl von 120 mg KOH/g und einer Viskosität von 140 s (DIN 53211, 50% ig in Xylol), werden mit 75 g des Vorproduktes A bei Raumtemperatur vermischt und 5 h bei 600C gehal-
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ten. Die klare Harzlösung war beim Abkühlen stark thixotrop. b) Vergleichsbeispiel
750 g des in Beispiel 4a verwendeten ölmodifizierten Alkydharzes wurden mit 75 g des Vorproduktes B bei Raumtemperatur vermischt und 5 h bei 600C gehalten. Die abgekühlte trübe Harzlösung zeigte nur geringe Thixotropie. Nach der Zugabe der gleichen Butanolmenge wie unter 2a wird die Thixotropie vollkommen zerstört.
Die Fliesskurven, gemessen wie in Beispiel 3, zeigten im wesentlichen einen Verlauf, der den in Tabelle II angegebenen Werten vergleichbar ist. c) Herstellung eines Einbrennlackes
Eine Lackmischung wird aus folgenden Komponenten hergestellt :
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<tb>
<tb> 130 <SEP> g <SEP> der <SEP> thixotropen <SEP> Harzlösung <SEP> nach <SEP> 4a
<tb> 35,7 <SEP> g <SEP> eines <SEP> niedrig-reaktiven, <SEP> butylierten <SEP> Melaminharzes, <SEP> 70ig <SEP> in <SEP> n-Butanol
<tb> 60 <SEP> g <SEP> Pigmentmischung <SEP> (98 <SEP> Gew.- <SEP> TiO <SEP> Rutil), <SEP> 2 <SEP> Gew.-% <SEP> Phthalocyaninblau <SEP>
<tb> 6 <SEP> g <SEP> n- <SEP> Butanol <SEP>
<tb> 15 <SEP> g <SEP> Shellsol <SEP> A
<tb>
Diese Lackmischung wird mit einem Gemisch aus Shellsol AB/Äthylglykolacetat/Butylglykol = 6 : 3 :
1 auf Spritzviskosität verdünnt und auf senkrecht stehenden Stahlplatten (0,8 mm Dicke, 20 x 40 cm) aufgetragen. Nach dem Einbrennen (30 min bei 130 C, im Umluftofen) resultiert ein gleichmässiger Film mit 65 5 bL Trockenfilmstärke. Die lacktechnischen Eigenschaften werden durch den thixotropierenden Zusatz nicht beeinflusst.
Die Lösungsmittel Shellsol A und Shellsol AB sind Kohlenwasserstoffe mit 98 bzw. 99, 5% Aromatengehalt, Siedebereich 160 bis 1820C bzw. 187 bis 2130C, Kauri-Butanol-Wert 90 bzw. 92, 5.
Beispiel 5 : a) 200 g eines Acrylharzes, hergestellt nach bekanntem Verfahren aus :
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<tb>
<tb> 0. <SEP> 462 <SEP> Mol <SEP> Hydroxyäthylmethaerylat
<tb> 1. <SEP> 12 <SEP> Mol <SEP> Styrol
<tb> l, <SEP> 04 <SEP> Mol <SEP> Methylmethacrylat
<tb> 0, <SEP> 732 <SEP> Mol <SEP> Isobutylmethacrylat
<tb> 0, <SEP> 231 <SEP> Mol <SEP> Methacrylsäure
<tb> 320 <SEP> g <SEP> Xylol
<tb> 80 <SEP> g <SEP> Äthylacrylat
<tb>
mit einer Säurezahl von 31 mg KOH/g und einer Hydroxylzahl von 65 mg KOH/g, wurden mit 10 g des Vorproduktes A, gelöst in 10 g Xylol, bei Raumtemperatur vermischt und 5 h bei 600C gehalten. Die abgekühlte Harzlösung zeigte gute Thixotropie.
DasFliessverhalteninGegenwart von Butanol ist ähnlich wie bei Beispiel 3a. b) 200 g des Ausgangsharzes nach 5 a wurden mit 17 g des Vorproduktes H vermischt und 5 h bei 600C gehalten. Die erhaltene Harzlösung war stark thixotrop. Das Fliessverhalten in Gegenwart von Butanol ist analog Beispiel la.
Beispiel 6 :
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<tb>
<tb> a) <SEP> 100 <SEP> g <SEP> eines <SEP> Polymerisationsharzes <SEP> aus <SEP> : <SEP>
<tb> 0, <SEP> 07 <SEP> Mol <SEP> Monobutylmaleinat <SEP>
<tb> 0, <SEP> 35 <SEP> Mol <SEP> Styrol <SEP> in
<tb> 80 <SEP> g <SEP> Äthylglykolacetat
<tb>
mit einer Säurezahl von 39, 8 mg KOH/g und einer Hydroxylzahl von 0, wurden mit 9, 2 g des Vorproduktes A vermischt und 5 h bei 600C gehalten. Nach dem Erkalten war die Harzlösung stark thixotrop. Das Fliessverhal- ten in Gegenwart von Butanol ist analog Beispiel la. b) 100 g des Ausgangsharzes nach 6a wurden mit 9, 8 g des Vorproduktes D vermischt und 5 h bei 60 C ge- halten. Die erhaltene Harzlösung war ebenfalls stark thixotrop.
Beispiel 7 :
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<tb>
<tb> a) <SEP> 350 <SEP> g <SEP> eines <SEP> Harzes, <SEP> welches <SEP> durch <SEP> Umsetzung <SEP> von
<tb> 420 <SEP> g <SEP> eines <SEP> Epoxydharzes <SEP> auf <SEP> Basis <SEP> von <SEP> Bisphenol <SEP> A <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Epoxydäquivalent
<tb> von <SEP> 425 <SEP> bis <SEP> 475 <SEP> und <SEP> einem <SEP> Schmelzpunkt <SEP> von <SEP> 65 <SEP> bis <SEP> 74 C
<tb> 86 <SEP> g <SEP> Methacrylsäure
<tb>
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bis zu einer Säurezahl 0 erhältlich ist, wird, als 50%ige Lösung in Methylmethacrylat, mit 13, 5 g des Vorproduktes A vermischt und 1 1/2 h bei 600C gehalten. Die abgekühlte Lösung war stark thixotrop.
Beispie 7b :
350 g des gleichen Ausgangsharzes wie unter 7a werden mit 12,2 g des Vorproduktes C vermischt und 1 1/2 h bei 600C gehalten. Es wird ebenfalls eine stark thixotrope Lösung erhalten.
Beispiele 8a bis c :
100 g des ungesättigten Polyesterharzes gemäss Beispiel 1 werden in 66 g Styrol gelöst und jeweils mit verschiedenen Vorprodukten bei Raumtemperatur vermischt und 5 h bei 600C gehalten.
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<tb>
<tb>
8a <SEP> : <SEP> mit <SEP> 13 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> C <SEP>
<tb> 8b <SEP> : <SEP> mit <SEP> 14 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> D <SEP>
<tb> 8c <SEP> : <SEP> mit <SEP> 10. <SEP> 2 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> I <SEP>
<tb>
Die erhaltenen Lösungen zeigen ein gutes thixotropes Verhalten.
Das Fliessverhalten ist analog Tabelle I, Spalte a.
Beispiele 9a bis d :
166 g der Harzlösung aus Beispiel 4 wurden jeweils mit verschiedenen Vorprodukten bei Raumtemperatur vermischt und 5 h bei 600C gehalten.
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<tb>
<tb>
9a <SEP> : <SEP> 16 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> C <SEP>
<tb> 9b <SEP> : <SEP> 17 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> D
<tb> 9c <SEP> : <SEP> 15. <SEP> 2 <SEP> g <SEP> Vor <SEP> produkt <SEP> E <SEP>
<tb> 9d <SEP> : <SEP> 20. <SEP> 5 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> F <SEP>
<tb>
Die erhaltenen Lösungen zeigen eine starke Thixotropie. Das Fliessverhalten in Gegenwart von Butanol ist analog Tabelle II, Spalte a.
Beispiele lOa bis f :
100 g des ungesättigten Polyesterhazres nach Beispiel 2 wurden in 66 g Styrol gelöst und jeweils mit verschiedenen Vorprodukten vermischt und bei 60 C gehalten
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<tb>
<tb> 10a <SEP> : <SEP> mit <SEP> 17, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> F <SEP> 2h
<tb> lOb <SEP> : <SEP> mit <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> G <SEP> gelöst <SEP> in <SEP> 9 <SEP> g <SEP> Methylmethacrylat, <SEP> 2 <SEP> h
<tb> 10c <SEP> : <SEP> mit <SEP> 19, <SEP> Og <SEP> Vorprodukt <SEP> H <SEP> 2h
<tb> 10d <SEP> : <SEP> mit <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> I <SEP> 2 <SEP> h <SEP>
<tb> 10e <SEP> : <SEP> mit <SEP> 24,0 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> J <SEP> 5h
<tb> 10f <SEP> :
<SEP> mit <SEP> 21, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> K <SEP> 5h
<tb>
Die erhaltenen Harzlösungen zeigen eine starke Thixotropie. Das Fliessverhalten in Gegenwart von Butanol ist analog Tabelle I, Spalte a.
Beispiele lla bis c :
100 g einer 57% igen Lackbenzinlösung eines zu 30% siliconmodifizierten Alkydharzes auf der Basis von trocknenden pflanzlichen Ölen mit einer Säurezahl von 15 mg KOH/g, einer Hydroxylzahl von 65 mg KOH/g und einer Viskosität von 58 s (40%ig in Testbenzin), wurden mit verschiedenen Vorprodukten vermischt und 3 h bei 600C gehalten.
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<tb>
<tb> lla <SEP> : <SEP> mit <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> A
<tb> llb <SEP> : <SEP> mit <SEP> 11, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> D <SEP>
<tb> llc <SEP> : <SEP> mit <SEP> 8, <SEP> 5 <SEP> g <SEP> Vorprodukt <SEP> G
<tb>
Die erhaltenen Lösungen sind thixotrop. Das Fliessverhalten in Gegenwart von Butanol ist analog Tabelle II, Spalte a.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.