AT32497B - Maschine zum Steppen von Kleidereinlagen u. dgl. - Google Patents

Maschine zum Steppen von Kleidereinlagen u. dgl.

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AT32497B
AT32497B AT32497DA AT32497B AT 32497 B AT32497 B AT 32497B AT 32497D A AT32497D A AT 32497DA AT 32497 B AT32497 B AT 32497B
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Gustav Dr Goldman
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Gustav Dr Goldman
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Description


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 einer Unrundscheibe mit Hebeln, durch welche die verschiedenen Teile der Maschine gesteuert werden. Fig. 23 und 24 sind Seitenansichten der Vorrichtung zum Anhalten des Antriebes für den speichenartigen Träger. 



   Die im vorliegenden Falle mit zwei Nadeln arbeitende Nähvorrichtung ist mit ihrem Gestell 1 neben einem bei 3 ausgeschnittenen, kreisrunden Tisch 2 angeordnet. Der Tisch wird von Rahmen 4 unterstützt, welche auch eine Platte 5 tragen, auf der die meisten Teile für den   An-   trieb der Maschine gelagert sind. In den Rahmen 4 ist eine Welle 6 gelagert, welche von einem Treibriemen 7 Antrieb erhält und sich durch die ganze Maschine erstreckt. An dem andern Ende ist diese Welle 6 mit einer Riemenscheibe 8 versehen, über die ein Riemen 9 zur einen Stufe 10 einer Stufenscheibe fäuft, von deren anderer Stufe 11 ein Treibriemen 12 zur Riemenscheibe 13 der oberen Antriebswelle (Armwelle) für die Nähvorrichtung führt. Diese Art der Kraftübertragung ist bei Nähmaschinen mit Kraftbetrieb bekannt.. 



   An der einen Seite der Rahmen 4 ruht in Lagern eine Gegenwelle 14, welche durch den   über   die Riemenscheibe 16 laufenden Riemen 15 Kraftantrieb von der Haupttreibwelle 6 erhält. Ein anderer Riemen 17 läuft über eine kleine Riemenscheibe 18 der Gegenwelle und eine grössere Riemenscheibe 19 auf der an dem einen Ende in einem Lager 21 ruhenden Welle 20, auf deren anderem Ende eine mit einem kegelförmigen Flansch 23 versehene Muffe 22 aufgekeilt ist. Die Muffe 22 ist an ihrem äusseren Ende mit einer Zahnkupplung 24 versehen, welche in ein entsprechendes Kupplungsglied 27 auf der in Lagern 26 ruhenden und in die Muffe 22 hineinragenden Welle 25 eingreift (Fig. 18). Die Muffe 22 kann sich auf der Welle 25 frei drehen, auf der das Kupplungsglied 27 aufgekeilt ist.

   Zwischen dem   Lager 27   und einem einstellbaren Ring 29 ist eine Spiralfeder 28 angeordnet, welche die Welle 20 mit den auf ihr sitzenden Teilen nach rechts (Fig. 18) drückt und dadurch die Kupplungsglieder 24 und 27 in Eingriff hält. Die Welle 20 erhält fortwährend Antrieb und überträgt diesen durch die Kupplung auf die   Welle 25,   welche bei geöffneter Kupplung   stilliegt. An   dem anderen Ende trägt die Welle 25 ein Kegelrad   30, welches in   ein grosses Kegelrad 31 eingreift. Dieses ist auf eine durch den Tisch 2 hindurch- 
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 Platte 5 ruht. Oben tritt die Welle 32 durch ein Lager 34 auf dem Tisch 2 (Fig. 10) und ist mit   einem   Federkeil   JJ   versehen.

   Die Welle 32 besitzt eine mit radialen Armen 37 (Fig. 4,9 und 10) versehene Nabe 36, welche, wie später beschrieben wird, die zum Erfassen und   Weiterführen   der Werkstücke dienenden Druckrahmen 82 trägt. Das Kegelrad 30 (Fig. 16 und 18) besitzt nur auf einem Teil seines Umfangs Zähne und greift während seiner   Umdrehung   in die Zähne 38 
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 wo die Zähne des Kegelrades   31   teilweise weggeschnitten sind, so dass dann das Kegelrad 31 keinen Antrieb vom Kegelrad 30 erhält. 



   Um die Kupplung 24, 27 zu Öffnen und die Welle 25 anzuhalten, sobald der zahnlose Teil 
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 welle 49 geschwungen und dadurch die kegelförmige Rolle 52 in   kraftschlüssige     Berührung   mit dem kegelförmigen Flansch 23 gebracht und infolgedessen die ganze Welle   : 20   mit allen von ihr   getragenen   Teilen der Wirkung der Feder 28 entgegen nach links (Fig. 18)   gedrückt,   so dass   die Kupplung 24. 27   sich öffnet. Hiedurch wird   die ständig   angetriebene   Wolle 20 vos   der   Weite 2J   
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 erfolgt gerade vor der Vorbewegung der Druckrahmen-Tragvorrichtung.

   An der Kurbel 62 der Kurbelwelle 45 ist bei 61 ein Helbel 60 drehbar gelagert (Fig. 2,3 und 17), welcher mit einem Haken oder einer Gabel 63 an seinem äusseren Ende versehen ist und gegen den Arm der   Nähvorrichtung   durch eine Feder 64 gezogen wird, so dass die Gabel 63 einen auf einer Scheibe 66 der Armwelle der Nähvorrichtung sitzenden Ansatz 65 erfasst und dadurch die Welle sowie die   Nähvorrichtung   selbst stillsetzt. Sobald der Ansatz 65 in die Gabel 63 des Hebels   60   eintritt, vollführt er einen Schlag, wodurch die Kurbelwelle 45 in der entsprechenden Richtung und weit genug geschwungen wird, um den Hebel   42   unter der Rolle 41 wegzubewegen und ein Schliessen der Kupplung zwischen den Wellen 20 und 25 zu ermöglichen.

   Um ein Zurückschlagen der Armwelle der Nähvorrichtung zu verhindern, ist ein Hebel 67 hinter dem Ansatz 65 am Maschinenrahmen drehbar gelagert, welcher durch das Zusammenwirken des Armes   68   am Hebel 60 mit dem Arm 69 am Hebel 67 hinter jenen Ansatz geworfen wird. Sobald der Hebel 60   vorwärtsgeschwungen   wird, um die Maschine stillzusetzen und durch den Ansatz 65 einen Schlag erhält, wird der Arm 68 und damit auch der Arm 69   niedergedruckt   und der Hebel 67 schnell in die Stellung gebracht, in welcher er ein Zurückschlagen der Maschine verhindert. 



   Jeder an der Nabe 36 sitzende radiale Arm 37 ist mit einem Tragarm 70 versehen, welcher sich darauf radial hin-und herbewegen und auch in senkrechter Ebene schwingen kann. Den äusseren Teil jedes Armes 37 umfasst ein U-förmiges   Struck 71,   an dessen offenem Ende eine sich an der einen Seite des Armes 37 erstreckende Schelle   72   befestigt ist, während auf der anderen Seite eine Platte 731 sitzt (Fig. 4,7, 8,9 und 13). Das U-förmige Stück 71 kann infolgedessen nur eine radiale Bewegung auf dell Arm 37 ausführen. Dieser so ausgebildete gleitende Teil wird gewöhnlich durch eine Feder 73 an der Nabe 36 nach aussen gedrückt.

   Eine zu weite Auswärtsbewegullg des gleitenden Teiles oder Schiebers durch die Feder 73 wird durch eine Rolle 74 auf der Unterseite des Schiebers verhindert, indem diese Rolle 74 gegen einen auf den Tisch ringsherum laufenden Flansch 75 stösst. Unmittelbar gegenüber der Nähvorrichtung ist der Flansch 75 bei 76 unterbrochen, doch könnte statt dieser Unterbrechung auch einfach eine Ausbauchung vorgesehen sein. 



   Der Tragarm ist bei 78 an dem senkrechten Teil der Schelle 72 drehbar gelagert : seine Drehbewegung um den Punkt   78   wird jedoch durch einen durch den   U-förmigen   Teil tretenden
Bolzen 79 (punktiert in Fig. 9) begrenzt. Das äussere Ende des Tragarmes 70 ist mit einer Nabe 80 versehen, durch die ein senkrechter Zapfen 81 hindurchtritt, der an seinem unteren Ende einen mit einem Ausschnitt 83 versehenen   D11lckrahmen   82 zum Erfassen der Kleidereinlage oder dgl. trägt. Der Ausschnitt 83 ist gewöhnlich der Form der Steppnthte entsprechend gestaltet. An der Vorderseite ist der   Rahmen ?   mit Zähnen 84 und an der Unterseite mit einer rauhen Fläche versehen,   um   die Reibung beim Erfassen der Einlagen zu erhöhen.

   Im vorliegenden
Falle besteht diese Reibungsfläche   at1s   einem Kranz von weichem schwammigen Gummi   8. 5   (Fig. 10 und 11). Den Zapfen 81 umgibt eine Feder   86,   welche dazu dient, den am Ring 87 sitzenden 
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 Berührung zu halten (Fig. 10). 



   Jeder radiale Arm 37 ist also mit einem Tragarm und einem Druckrahmen versehen, wobei das Ganze sich   radial und senkrecht bewegen kann, während   der Druckrahmen am äusseren Ende des Tragarmes nicht allein radial und senkrecht bewegt, sondern auch um eine senkrechte Achse in wagrechter Ebene gedreht werden kann und gewöhnlich mit seinem gezahnten Rande 84 nach vorne gerichtet gehalten wird. 



   Da die Welle 33 absatzweise gedreht wird, erfahren die Tragarme 70 eine stufenweise Bewegung um den Tisch 1. Jeder Tragarm wird, sobald er sich in der entsprechenden Stellung befindet, zusammen mit seinem   Druckiahrnen 82 gehoben   und unter diesen eine Kleidereinlage oder dgl. gelegt, der Rahmen dann wieder gesenkt und die Drehung der Welle 32 fortgesetzt, wodurch die Einlage auf die Nähvorrichtung zu bewegt wird. Zum selbsttätigen Anheben der Tragarme 70 beim Unterschieben der Einlagen ist eine   erhöht. e Schiene 91 (Fig.   7 und 9) angeordnet und an jedem Tragarm ein nach unten ragender Schuh 92 (Fig. 9 und 10) angebracht. 



  Das Ende der Schiene 91 ist etwas nach abwärts gebogen (Fig.   9),   um das Auflaufen des Schuhes 92 
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 stehendem Tragarm 70 unmittelbar gegenüber einem Druckrahmen 82 befindet. Da an diesem Punkte die   Führung   75 den Arm 70 nicht zurückhält, wird er durch die Feder 73 vorgeschoben und bringt die Zähne 84 des Druckrahmens 82 mit dem Zahnrad 93 in Eingriff Dieses Zahnrad wird   zwangläufig   stufenweise von der Armwelle der Nähvorrichtung gedreht. Zu diesem Zwecke sind in der Oberseite dieses Zahnrades 93 Sperrzähne 95 vorgesehen, in die eine an einem abwärtsragenden Arm 97 drehbar gelagerte Klinke 96 eingreift. Der Arm 97 sitzt an einem bei 98 an einem Arm 99 des Maschinenrahmens angelenkten Hebel.

   Der andere Arm 100 dieses Hebels 
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 so dass die Steppnähte in beliebiger Ausführung der Form des Druckrahmens entsprechend ausgeführt werden können. 



   Kurz bevor der Druckrahmen die stichbildenden Werkzeuge erreicht, schlägt der ab- 
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 dadurch in ihren Lagern 106 geschwungen wird und mit ihrem Kurbelarm 107 am anderen Ende gegen den Sperrhebel 60 trifft. Dieser wird dadurch ausser Eingriff mit dem Ansatz 65 auf der   Arm welle   der   Nahvorrichtung gebracht,   so dass die letztere nicht länger durch den Hebel 60 stillgesetzt bleibt, sondern die Näharbeit beginnt, sobald die Kupplung 10, 11 hergestellt ist. 



   Zur Betätigung der Kupplung 10, 11 dient die in Fig. 5,16 und 18 dargestellte Einrichtung. 
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   des Armes 7. 9   in der Höhlung 401 der   rnrunùscheibe 40   ruht. bewegt die   Feder 777 den Kupp     tungsarm 773 abwärts und   schliesst die Kupplung 10, 11, wodurch die Nähvorrichtung in Gang gesetzt   wird.

   Verlässt   jedoch die Rolle   J10   die Höhlung 401 und läuft auf den Kreisteil der Scheibe 40, dann wird die   Kupplung 10, 11 geöffnet und   die Mähvorrichtung stillgesetzt. 
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 des erstgenannten Tragarmes mit seinem Druckrahmen werden die Fäden vorgezogen, bis sie genügend weit durch die Nadeln   durchgezogen   sind, um einen guten Anfang der nächsten Steppung zu ermöglichen, worauf sie durch einen selbsttätigen Abschneider (Fig. 8,14 und 15) abgeschnitten werden. Dieser Abschneider besteht aus einem am unteren Rande eines rechtwinkeligen Rahmens 127 sitzenden Messer 126. Der Rahmen 127 schwingt um die Stange 128 und wird durch eine Feder 129 vorgeschwungen, welche zwischen dem Rahmen 127 und einem auf der Stange 128 sitzenden Ring 130 angeordnet ist.

   Die Stange 128 sitzt an einem im Träger 132 einstellbaren Arm 131 (Fig. 14 und   15).   In der Oberfläche des Tisches befindet sich unmittelbar unter der Stange 128 eine Aushöhlung 133 (Fig. 15), über die ein leicht nach aufwärts gerichteter Streifen 134 hinwegragt und so angeordnet ist, dass das Messer 126 gerade darunter schlagen kann, während der untere Rand des Rahmens 127 gerade darüber hinwegstreicht. Beim Vorrücken des Druckrahmens 82, nachdem er die stichbildenden Werkzeuge verlassen hat, schlägt er gegen den Rand des Rahmens 127 und hebt ihn. Der Rahmen 127 bleibt in der angehobenen Stellung solange, bis die Fäden 135 über die Oberseite der aufwärtsgebogenen Platte 134 gezogen sind.

   Jetzt ist der Rahmen 127 der Wirkung seiner Feder entgegen in die in punktierten Linien der Fig. 15 gezeigte Stellung gehoben und wird beim weiteren Vorrücken des Druckrahmens 82 plötzlich   abwärtsgeschnellt,   so dass der Rand des Rahmens zunächst die Fäden zwischen dem
Rahmen und der aufwärtsgebogenen Platte 134 einklemmt, worauf das Messer beim Untergreifen unter den Rand der Platte 134 die Fäden abschneidet. Durch diese Einrichtung werden die Fäden nicht allein abgeschnitten, sondern auch festgeklemmt, bis die nächste Stepparbeit beginnt. 



   Während der Druckrahmen 82 sich unter dem Fadenabschneider wegbewegt, wird er durch die in die Öffnung   125   greifende Falle 124 gehalten und führt bei seiner Weiterbewegung nach dem
Abschneiden der Fäden die fertige Kleidereinlage zu dem ausgeschnittenen Teil 3 (Fig. 4 und 9), wo sie auf die Platte   5   hinabfällt. An dieser Stelle wird die Falle durch einen in ihrer Bahn liegenden Bogen   136   durch das Auflaufen ihres Ansatzes 137 gehoben, so dass der Druckrahmen 82 freigegeben und durch die Feder 86 aus der Stellung bei x (Fig. 4) in die Stellung y geschwungen wird. Unmittelbar darauf läuft der Schuh 92 auf die Schienen 91 auf und hebt den Tragarm   mit   dem daran sitzenden Druckrahmen, unter den jetzt eine neue Einlage gebracht werden kann. 



   Die Einlagen können auf den Tisch unter den Druckrahmen von Hand gelegt werden. 



   Zu diesem Zweck ist die betreffende Stelle in entsprechender Weise angedeutet. Vorteilhaft wird jedoch hiefür eine selbsttätige Einrichtung verwendet, die in den Fig. 7,19 und 20 dargestellt 
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   Lagerstal1ge   141 ragt. In diesem Tische   138 sind   mehrere,   beispielsweise vier. Vertiefungen 7   angebracht, welche im wesentlichen die Form des herzustellenden Gegenstandes haben und gleichmässig in dem Tisch 138 verteilt sind. Auf dem Boden jeder Vertiefung liegt eine an einer   Stange 744   befestigte Platte   14. 3,   welche Stange 144 durch den Tisch und eine verlängerte   Führung 745   hindurchtritt. 
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 in das ein   zum-'Teil   verstümmeltes Kegelrad 147 auf der in   Lagern 749 ruhenden Welle 148   eingreift.

   Auf dem anderen Ende der Welle   148   sitzt ein vollständig gezahntes Kegelrad 150, das in das Kegelrad 31 auf der Welle 32 eingreift. Wie bereits erwähnt, wird das Kegelrad 31 absatzweise 
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 Kegelrades 147 ist so gewählt, dass es dem Kegelrad 146 bei jeder Umdrehung eine Vierteldrehung erteilt. Die Drehbewegung beginnt jedoch nicht unmittelbar bei der ersten Bewegung des Kegelrades 31 und daher auch nicht zugleich mit der ersten Bewegung der Tragarme in und ihrer   Druckrahmen     82,   sondern ein wenig später nach Beginn der Bewegung der Rahmen. Der Zweck dieser Anordnung soll noch erläutert werden. 



   Auf der Welle   148   sitzt eine   Unrnndscheibe   151, auf der eine am Hebel   1a3 sitzende   Rolle 152 ruht. Der Hebel 153 ist bei 154 angelenkt und an seinem äusseren Ende mit einer geneigten Fläche 155 versehen. Die Teile sind gegenseitig so angeordnet, dass der zylindrische Tisch 138 jedesmal mit dem Zapfen 144 der Platte 143   unmittelbar   über der Fläche   155 zum   Stillstand kommt, worauf die Unrundscheibe 151 den Hebel 153 und damit die Platte 143 hebt. Durch diese Bewegung gelangt die Platte 143 in gleiche Ebene mit der Fläche des Tisches 1 
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   Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Nachdem die Nadeln eingefädelt und eine Kleidereinlage oder dgl. in die Vertiefung 142 eingelegt worden ist, wird der Treibriemen 7 auf die Antriebsscheibe gelegt. Nunmehr beginnt die Drehung des Kegelrades   31,   welches seinerseits 
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 rahmen 82 senkt sich darauf, da der Schuh 92 von dem Ende der Schiene 91 abläuft (Fig. 4 unten). In diesem Augenblick wird der Druckrahmen in Bewegung gesetzt und schiebt die er-   fasste Einlage in die zweite in Fig. 4 angedeutete Stellung, d. h. bis zur Mitte zwischen dem Tisch 138 und den stichbildenden Werkzeugen, worauf der Arbeiter eine andere Einlage in die   Vertiefung des kreisrunden Tisches einlegt.

   Bei der nächsten Arbeitsstufe, während welcher sich die eben beschriebenen Arbeitsfolgen wiederholen, gelangt der Druckrahmen mit der Einlage unter die stichbildenden Werkzeuge ; worauf die Feder 73 den Tragarm 70 nach aussen bewegt, so dass der Druckrahmen 82 mit dem Zahnrad 93 in Eingriff kommt. In diesem Augenblick wird die Kupplung 24, 27 geöffnet und der Tragarm kommt zur Ruhe ; gleichzeitig wird die Schwingwelle 108 geschwungen, so dass der Stoffdrücker auf die Einlage niedergedrückt, die durch den Hebel 60 dargestellte Sperre aus-und die Kupplung 10, 11 eingerückt wird, worauf die Nähvorrichtung zu arbeiten beginnt. Gleichzeitig wird das Zahnrad 93 gedreht, wodurch die Einlage   unter   den Nadeln in einer der äusseren Fläche des Druckrahmens 82 entsprechenden Richtung vorgeschoben wird. 



   Nachdem das Ende der Steppnähte erreicht ist, hat sich die Unrundscheibe 40 so weit gedreht, dass die Rolle 110 auf dem an der   Sch\vingwelle 108   angebrachten Arm 109 in die Aus-   höhlung 401 der   Scheibe einfällt, worauf die Welle 108 geschwungen wird, die die Kupplung 10, 11 Öffnet, den Stoffdrücker 119 hebt und die Fadenspannung durch Arm   120   und das Gelenk 121 lockert. Jetzt wird die Welle 32 gedreht, welche die Tragarme 70 einen Schritt weiter vorschiebt. Während dieser   Vorwärtsbewegung   wird der Druckrahmen 82 mit der gerade fertiggesteppten Einlage durch den Eingriff der Falle 124 in die Öffnung 125 in der gedrehten Lage gehalten.

   Der Druckrahmen trifft nun gegen den Rahmen   des Fadenabschneiders   und hebt ihn entgegen der Wirkung seiner Feder, bis er unter diesem Rahmen 127   hindurchgieitet,   worauf die Feder den Rahmen mit dem Messer   abwärtsschwingt,   den Faden abschneidet und die abgeschnittenen Enden für die nächste Steppung festhält. 



   Bei der nächstfolgenden Arbeitsstufe wirft der Druckrahmen 82 die fertige Stoffeinlage von dem Tisch 1 auf die Platte 5 oder in einen Behälter. Unmittelbar darauf läuft der Ansatz 137 
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 der Ansatz 92 am Tragarm auf die Schiene 91 wieder auf, wodurch der Arm gehoben und zum Erfassen einer weiteren Stoffeinlage bereit gemacht wird (Fig. 4). 



   Mit Hilfe der vorliegenden Vorrichtung können   Gegenstände   von gleicher Form und Aus 
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   Steppung versehen   werden.   Selbstverständlich   kann das Muster der Steppung geändert werden. was fast nur vom   Umriss   des vorderen Druckrahmenteils abhängt, der bei beinahe jeder Form 
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   wpròpn 1-ann.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :   L Maschine zum Steppen   von Kleidereinlagen u.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass ein das   Werkstück während der Stepparbeit unter   den Nadeln der   Nähvorrichtung   vorschiebender   Druckrahmen derart   Antrieb erhält, dass er das Werkstück in einer zu   seiner Aussenkante   parallelen Bahn bewegt,   zum   Zwecke, ein dieser Aussenkante   entsprechendes Steppmuster   auf dem   Werkstück zu   erzielen.

   
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 drehbaren Träger (36,   37)   radial verschiebbare Tragarme   (70) angeordnet   sind, die an ihren Enden die das   Werkstück   erfassenden und den stichbildenden Werkzeugen zuführenden Druck-   rahmen   (82) tragen.

Claims (1)

  1. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckrahmen (82) senkrecht beweglich angeordnet sind, zum Zwecke, die Werkstücke nacheinander an einer be- stimmten Stelle zu erfassen und den stichbildenden Werkzeugen zuzuführen.
    4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen vom Antrieb der EMI6.6 der stichbildenden Werkzeuge betätigten drehbaren Zuführtisch (138), dessen Bewegung jedesmal unmittelbar nach Beginn der Bewegung der Tragvorrichtung einsetzt, wobei die in den Ver- EMI6.7 lichen Bodenplatten (143) nacheinander durch eine vom Antrieb der Tragvorrichtung beein- f1nsstl'H, Hebestange (144) in dem Augenblicke angehoben werden, in dem ein neues Werkstück von dem darüber befindlichen Druckrahmen (82) erfasst werden soll. <Desc/Clms Page number 7>
    5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ingaretzen und Stillsetzen der stichbildendeu Werkzeuge unter Vermittlung einer auf den Antrieb der Armwelle der Näh- EMI7.1 sobald die Tragvorrichtung Antrieb erhält, und geschlossen wird, sobald der Antrieb der Tragvorrichtung aussetzt.
    6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Antriebskupplung (10, 11) für die stichbildenden Werkzeuge beeinflussende Schwingwelle (108) gleichzeitig beim Schliessen der Kupplung den 8toftdrücker (119) senkt und ihn beim Öffnen der Kupplung hebt.
    7. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in der Bahn der Druckrahmen (82) angeordneten, aus einem schwingbaren Rahmen (127) und daran befestigtem Messer (126) bestehenden Fadenabschneider, der von jedem Druckrahmen beim Verlassen der stichbildenden Werkzeuge angehoben und beim Vorbeigleiten des Druckrahmens in bekannter Weise durch eine Feder (129) selbsttätig zur Wirkung gebracht wird.
    8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckrahmen beim Anheben des Rahmens (127) des Fadenabschneiders die Fäden über eine vorstehende Platte (134) zieht, unter die das Messer (126) des Fadenabschneiders schlägt, während gleichzeitig die abgeschnittenen Fäden zwischen der Oberseite der vorstehenden Platte (134) und dem Rahmen (127) des Fadenabschneiders eingeklemmt werden.
    9. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der an seinem Umfange dem zu steppenden Muster entsprechend gestaltete Druckrahmen (82) mit Zähnen (84) versehen ist und durch eine auf den Tragarm (70) des Druckrahmens wirkende Feder (73) mit EMI7.2 die zum Vorschub des Werkstückes während der Stepparbeit erforderliche Drehbewegung um seine Achse (81) erhält.
    10. Maschine nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Falle (124, 125), die den Druckrahmen (82) am Ende seiner Vorschubbewegung entgegen der Wirkung einer Feder (86) in der EMI7.3 die Achse (81) in die Anfangsstellung zurückgedreht werden kann.
    11. Maschine nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrecht beweglichen und wagrecht radial verschiebbaren Tragarme (70) entgegen der Wirkung ihrer Federn (73) durch eine Fuhrung (75) so lange in der nach innen zurückgezogenen Stellung gehalten werden, bis sie sich den stichbildenden Werkzeugen gegenüber befinden, und dass die an EMI7.4 halten werden, bis sie an den die Werkstücke zuführenden Tisch (138) gelangen.
    12. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Antrieb der stichbildenden Werkzeuge beeinflussende Kupplung (10, 11) und die den Antrieb der drehbaren Tragvorrichtung (36, 37, 70) vermittelnde Kupplung (24, 27) selbsttätig abwechselnd und absatzweise geöffnet und geschlossen werden.
    13. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die kraftschlüssige Verbindung (147, 148, 150) zwischen dem angetriebenen Zahnrad (31) der Tragvorrichtung (36, : J7, 70) und dem angetriebenen Zahnrad (146) des Zuführtisches (138) zeitweise aussetzt, so EMI7.5
AT32497D 1906-05-09 1906-05-09 Maschine zum Steppen von Kleidereinlagen u. dgl. AT32497B (de)

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