AT324544B - Gelenkige liege - Google Patents

Gelenkige liege

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AT324544B
AT324544B AT250570A AT250570A AT324544B AT 324544 B AT324544 B AT 324544B AT 250570 A AT250570 A AT 250570A AT 250570 A AT250570 A AT 250570A AT 324544 B AT324544 B AT 324544B
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AT
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Korber Hans
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/002Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons having adjustable mattress frame
    • A61G7/015Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons having adjustable mattress frame divided into different adjustable sections, e.g. for Gatch position

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
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  • Seats For Vehicles (AREA)

Description


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   Gegenstand der Erfindung ist eine Liege, deren Liegefläche aus mindestens drei miteinander gekuppelten Teilen, Rücken-, Sitz- und Beinteil, besteht, deren veränderliche Stellungen durch einen Motorantrieb erreicht bzw. durch eine Haltevorrichtung, die nach erfolgter Freigabe der Sicherung eine Lageänderung durch Gewichtsverlagerung des Körpers des Liegenden oder von Hand gestattet. 



   Es sind Liegen bekanntgeworden, deren Liegerahmen aus mehreren Teilen zusammengesetzt sind, deren Rückenteil jedoch von einem an einem Support des Tragrahmens angebrachten Drehzapfen getragen wird. Zu dieser Gruppe von Liegen gehören auch solche, die durch Gewichtsverlagerung des Körpers in veränderliche Winkellagen gebracht werden können. Andere Lösungen haben feste oder an unbeweglichen Zapfen befestigte Sitzteile, so dass dieser sich nicht senken kann, was eine Betätigung durch das Körpergewicht unmöglich macht. 



   Bei der erfindungsgemässen Liege sind die erwähnten Nachteile behoben. 



   Die erfindungsgemässe Liege zeichnet sich dadurch aus, dass alle Liegenteile allein durch an einem Träger angelenkte Hebel und Lenker gestützt sind, nämlich der Rückenteil durch auf einer Waagenwelle befestigte Waagen, indem deren gegen den Kopf der Liege weisende Arme über Lenker sowie deren gegen das Fussende der Liege weisende Arme über Gelenke und den Sitzteil mit dem Rückenteil gelenkig verbunden sind, ferner der Sitzteil durch die Waagen und die an der Hauptwelle befestigten Sitzhebel, indem die am Sitzteil angebrachten Sitzträger einerends an den Waagen und anderends durch Sitzlenker an Kipphebeln angelenkt sind, wobei der Sitzteil bei Lageänderungen stets parallel zur ausgerichteten Liegefläche   (Fig.

   l,   2) geführt ist, indem die an der Waagenwelle befestigten Antriebshebel mit an der Hauptwelle befestigten Einstellhebeln durch die Antriebslenker gelenkig gekuppelt sind, wobei die gegen das Fussende der Liege weisenden Waagenarme und die Sitzhebel Seitenteile eines Parallelogramms bilden und schliesslich der Beinteil durch den Sitzteil und die an einer Beinteilwelle befestigten Beinteilhebel, indem die Beinteilträger an letzteren angelenkt sind. 



   Die erfindungsgemässe Liege hat demnach Liegenteile, die vollständig durch die an einem Träger angelenkten Hebel und Lenker getragen werden. Der Rückenteil ist durch auf einer Welle befestigte Waagen getragen, indem deren kopfseitige Arme über Lenker, die entgegengesetzten Arme über die Gelenke des Sitzteils mit dem Rückenteil gelenkig gekuppelt sind, der Sitzteil durch die Waagen und die an der Hauptwelle befestigten Sitzhebel, indem die am Sitzteil angebrachten Sitzträger einerends an den Waagen und anderends durch Sitzlenker an den Sitzhebeln angelenkt sind.

   Bei Lageänderung wird der Sitzteil stets parallel zur gestreckten Liegefläche geführt, indem die an der Waagenwelle befestigten Antriebshebel mit an der Hauptwelle befestigten Einstellhebeln durch die Antriebslenker gelenkig gekuppelt sind, so dass die fussseitigen Waagenarme und Sitzhebel Seitenteile eines Parallelogramms bilden. Der Beinteil wird durch den Sitzteil und die an der Beinteilwelle befestigten Beinteilhebel getragen, indem der Beinteilträger an den Beinteilhebeln angelenkt ist. 



   Sämtliche Wellen und Lenker sind mit Kugellagern ausgerüstet, sowie auch die Gelenke, was die Bewegung besonders erleichtert und die Wartung ausschaltet. Die die Wellen tragenden Achsen sind an einem Kipprahmen befestigt, so dass die Liegefläche geneigt werden kann, ohne die Lageänderung der Liegenteile zu beeinflussen. 



   Die erfindungsgemässe Riegelvorrichtung kann wahlweise entweder durch einen Motor oder durch Gewichtsverlagerung oder von Hand betätigt werden, indem ein und dieselbe Gewindespindel entweder die Mutterhälfte verschiebt, wenn sie durch einen Motor gedreht wird, oder als Riegelteil dient, wenn die Mutterhälfte wieder zum Eingriff gebracht wird, nachdem sie, nach vorheriger Entriegelung der Gewindespindel entlang geführt wurde. Dadurch kann die Lageänderung der Liegenteile jederzeit ausgeführt werden, auch wenn keine Kraftquelle für den Motor vorhanden ist, oder der Motor defekt wurde. Die Lageänderung kann auch in kürzester Zeitspanne durchgeführt werden, was in besonderen Fällen von grösster Bedeutung ist, besonders wenn die pflegende die betreute Person augenblicklich in eine andere Stellung verbringen muss. 



   Weil kein Liegenteil direkt mit dem tragenden Rahmen verbunden ist, bleibt das ganze Körpergewicht der im Bett ruhenden Person auf Hebel und Lenker verteilt, so dass durch die besondere Wahl der Drehpunkte und Längen dieser in allen Lagen der Liegenteile das Gleichgewicht erreicht wird. 



   Erfindungsgemäss ist eine vereinfachte Form des Erfindungsgegenstandes vorgesehen. Die Hauptwelle mit Sitz-und Einstellhebeln ist weggelassen, wodurch auch die Verbindung mit der Waagenwelle ausfällt. Der Sitzteil wird mittels seiner Supporte an den Waagen und durch die Gelenke am Oberschenkelteil, der mittels an der Beinteilwelle befestigten Beinteilhebeln geführt wird, angelenkt. Durch Zusammenwirken mit an den Stützen des Tragrahmens und am Rückenteil angeordneten Leitlenkern wird der Sitzteil in jeder Lage parallel zur gestreckten Liegefläche gehalten, indem durch die Leitlenker der Mittelpunkt der den   Rücken- und   Sitzteil verbindenden Gelenke einer Kreisbewegung mit kürzerem Radius um ein der Liegefläche näher angeordnetes Zentrum folgt als die Kupplungsstelle von Waagen und Sitzsupporten um die Achse der Waagenwelle. 



   In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. l, 2,3 stellen ein Krankenbett dar. Räder, Bremsen, bewegliche Füsse und deren Antrieb sind der Einfachheit halber in den Zeichnungen weggelassen. Es zeigen : Fig. 1 eine gelenkige Liege in Horizontallage, mit gestreckter Liegefläche im Aufriss, Fig. 2 eine Ansicht nach Fig. 1 in Winkellage der Liegenteile, das Untergestell ist weggelassen, Fig. 3 den halben Grundriss zu Fig. 1 und 2, Fig. 4 eine Riegelsperre mit Motorantrieb in vergrössertem Massstab, Fig. 5 betrifft eine Ausführungsform für Wohnbedarf im Aufriss, Fig. 6 einen teilweisen Grundriss zu Fig. 5 in vergrössertem Massstab, Fig. 7 ist ein teilweiser Schnitt A-A, Fig. 1 und 5, Fig. 8 ein Schnitt durch ein Gelenk, 

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 Fig. 9 ein Schnitt B-B, Fig.

   5, im Grundriss, alle Schnitte in vergrössertem Massstab. 



   Die Liegen nach Fig. 1 bis 6 bestehen aus Rückenteil --1--, Sitzteil --2--, Oberschenkelteil --3--, Unterschenkelteil--4--. Die seitlichen Holmen der   Liegenteile--l   bis 4-- sind durch Traversen--6-- 
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   Die   Waagenwelle--30--, Fig. 7, trägt   beidseitig je eine Waage--20--. Sie ist auf einer Achse--72-mittels Kugellager--54--, welche auf der Achse --72-- sitzen gelagert. Die Achse --72-- ist durch Schrauben an den Supporten --15-- des Kipprahmens --12--, Fig.1 bis 3, bzw. an den   Stützen-62-,   Fig. 5 bis 7, befestigt. Die   Beinteilwelle --28-- ist   in gleicher Weise auf einer Achse gelagert, die an den 
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 durch die angelenkten Sitzlenker-24--. Der Oberschenkelteil --3-- ist durch die Gelenke --7-- am Sitzteil --2-- abgestützt und durch die, an den Traversen--6--des Oberschenkelteils--3--angebrachten Beinträger --22--, welche an den Beinteilhebeln--29--angelenkt sind, getragen. Der Unterschenkelteil 
 EMI2.3 
 sind, über Stiften an den Beinträgern --22-- abgestützt.

   Die beidseitigen   Zahnstäbe--25--sind   durch die   Stabwelle--26--miteinander   gekuppelt, an welcher der   Handhebel--27--angebracht   ist. 



   Der   Kipprahmen --12-- ist   mittels Kugellager auf einer Achse gelagert. Die Achse ist am Untergestell --8-- angeschraubt. Die beidseitigen Längsteile sind durch eine Kipprahmentraverse--13--miteinander verbunden, sowie durch die   Kippriegeltraverse--17--,   die an Befestigungslappen des Kipprahmens--12-angebracht ist. Die Achsen-72-der Waagenwelle-30-, der Hauptwelle --31-- sowie der   Beinteilwelle--31--dienen   ebenfalls als Verbindung. Dementsprechend ist das, die   Liegenteile--l   bis 4-tragende Hebelwerk, infolge der Lagerung der benannten Wellen, auf dem Kipprahmen --12-- abgestützt und folgt dessen Lageänderungen.

   Eine vereinfachte Riegelsperre--37--ist einerseits an den Kippriegellaschen   --16--   der Kippriegeltraverse--17--und anderseits an den   Riegelträgern--36--der   Längsstrebe --10-- angelenkt. Diese tragen auch die Nabe des   Pedals-39--,   welches mittels der   Zugstange-38-   am presslenker --46--, Fig.4, angelenkt ist. Die FEder --39'-- zieht das Pedal --39-- nach oben. Die   Hauptwelle --31-- trägt   die   Einstellhebel --33-- die   mit den Antriebhebeln --33-- durch den Kuppelstift --51-- der Riegelsperre Fig. 4, gelenkig verbunden sind. An der Kipprahmentraverse--13--sind die Motorhalter--14--befestigt, deren eingebaute Kugellager --54-- mittels Passschrauben --53-- den Motor--52--tragen. 



   Die in Fig. 4 beispielsweise dargestellte Riegelsperre besitzt eine mit dem Motor--52--in bekannter 
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 greifen, wird der Reaktionsdruck der   Mutterhälften--41--über   die Auslösehebel --45-- und die Presslenker auf die Führungsplatten übertragen. Infolge der steilen Winkellage der   Presslenker-46-ist   Selbsthemmung erreicht, und ist ferner nur ein leichter Druck der Feder --50-- nögig, um die   Mutterhälften-41-in   Eingriff mit der Gewindespindel zu bringen und die Verriegelung zu sichern. Der Stab--49--ist mit dem   Gleitstein --48-- und   dem   Zwischenhebel-56-, Fig. l   bis 2, gelenkig verbunden.

   Der Winkelhebel --58--, an der   Platte--59--des Untergestells--8--angelenkt,   ist einerseits durch das Kabel --57"-mit dem Zwischenhebel --56-- und anderseits mit dem Kipphebel --60-- durch das Kabel--57'--, das 
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 desselben werden durch den   Kopfbugel--8'--,   die   Querstreben--9--in   an und für sich bekannter Weise zusammen gehalten. Die   Längsstrebe--10--,   an der die   Riegelträger--36--angebracht   sind, verbindet die Querstreben--9--. Die kopfseitige   Querstrebe--9--verbindet   die am Untergestell angeschweissten Füsse   - -11--.    



   Das Hebelwerk der durch Fig. 5 bis 6 dargestellten Wohnliege wird durch den   Tragrahmen-67--,   der 
 EMI3.1 
 --72-- befestigt- sind am Oberschenkelteil-3-, die   Schwenkhebel-66-am Unterschenkelteil-4-   vermittels der   Befestigungslappen--63--angelenkt.   In Fig. 9 ist das Beispiel einer Lenkerlagerung dargestellt, das in ähnlicher Weise für alle gelenkig verbundenen Teile vorgesehen ist, sowohl am Krankenbett wie an der Wohnliege. Mittels Schrauben werden die   Kugellager --54-- entweder,   wie im Beispiel gezeigt, am   Schwenkhebel-66--,   oder am   Lagerzapfen --69-- befestigt   und im Gegenstück gelagert,   z. B.   im Befestigungslappen-63--.

   In Fig. 6 ist ersichtlich, wie die   Kugellager --54-- im   Befestigungslappen und in der Waage gelagert sind, während je ein   Lenker --23-- auf   jeder Seite angelenkt sind. 



   Der   Rückenteil--l--ist   durch die   Lenker--23--mit   dem kopfseitigen Arm der   Waage --20-- und   über die Gelenke --7-- des Sitzes --2-- und dessen   Sitzsupporte --65-- mit   dem andern Arm der Waage verbunden. 



   Will die in der Krankenliege, Fig. 1 bis 4, ruhende Person die Lage verändern, muss sie durch Betätigung eines bekannten Schalters den Motor einschalten, wodurch, je nach gewählter Drehrichtung, die Gewindespindel   --40-- die Mutterhälften--41--beispielsweise   so verschiebt, dass die Distanz zwischen dem Motor und dem 
 EMI3.2 
 --35-- werdenSitzträger --21-- wird die Waage--20--in gleichem Sinne gedreht. Die Antrieblenker--34--übertragen die Drehbewegung der   Einstellhebel --32-- auf   die   Antriebhebel-33-der Waagenwelle-30-,   
 EMI3.3 
 Lage der Sitzhebel-35--. Sie bilden infolge der kraftschlüssigen Verbindung durch die Antriebhebel   --33--,   die   Antrieblenker-34--und   die   Sitzhebel--35--Seiten   eines Parallelogramms.

   Dadurch wird der   Sitzteil-2-stets parallel   zur ausgerichteten Liegefläche, Fig. l, in allen Lageänderungen gehalten. Der Oberschenkelteil-3-, durch den   Sitzteil --2-- mitgenommen,   neigt sich, was durch die Wahl von Länge und Lage der am Beinteilträger --22-- angelenkten Beinteilhelbel --29-- bestimmt wird. Der   Unterschenkelteil --4-- folgt   der Bewegung des Oberschenkelteils-3--. Er kann nach Bedarf, durch Abheben der Zahnstäbe--25--mittels Handhebel--27--und nachfolgendem Einschalten, geschwenkt werden. Wird der Motor ausgeschaltet, bleibt die gegebene Stellung beibehalten. Die gegenteilige Drehbewegung des Motors bewirkt die Verlängerung der Riegelsperre, so dass der Sitzteil gehoben und der Rückenteil gesenkt werden. 



   Die beschriebene Lageänderung kann auch ohne Motor durch das Eigengewicht des Körpers durchgeführt 
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Gleitstein-48-, Fig. 4, nach-48'--gebracht,Gewindespindel--40--abgehoben wurden, so dass diese hemmungslos verschoben werden kann. Trotz der Entriegelung der Riegelsperre wird die Lageänderung nicht eingeleitet, weil die   Achse--72--der Waagenwelle     --30--   in senkrechter Richtung unterhalb des Schwerpunktes des menschlichen Körpers angeordnet ist. Es genügt beispielsweise die Beine leicht anzuziehen, um aus der gestreckten Lage des Körpers die Bewegung in Richtung der Sitzstellung einzuleiten.

   Die Kupplungsstelle der Waagen mit den Sitzträgern --21-- beschreibt eine Kreisbewegung um die Achse--72--der Waagenwelle--30--, während infolge der zwangsläufigen Parallelführung des Sitzes zu sich selbst, das den   Rücken- und   Sitzteil verbindende Gelenk eine Kreislinie mit kürzerem Radius um einen, der Liegenfläche näher gelegenen, virtuellen Drehpunkt beschreibt, so dass sich der Abstand des Gelenkes zur Achse der Waagenwelle umsomehr verkürzt, je tiefer die Lage des Sitzteils gewählt wird. Das am Sitzteil --2-- angelenkte Ende des   Rückenteils--l--folgt   dieser Bewegung zwangsläufig, da der Rückenteil erfindungsgemäss keinen festen Drehpunkt hat.

   Der senkrechte Abstand des Rückenteils vom Drehpunkt der Waagenwelle vermindert sich um mindestens ein Drittel, wenn der Sitzteil die tiefste und damit der Rückenteil die steilste Stellung erreicht haben. Wenn die gewünschte Lage erreicht ist, wird das Kabel frei 
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   Um den Rückenteil in, dem Uhrzeiger entgegengesetzter Richtung zu schwenken, wird die Riegelsperre wie beschrieben entriegelt, die Beine werden gestreckt, so dass der Rücken ein leichtes Übergewicht erhält. 



   Durch Druck auf das   Pedal--39--wird   die   Riegelsperre--37--frei   gegeben,   s. o dass   der Kipprahmen - nach Wunsch geneigt werden kann. Wird das Pedal frei gegeben zieht die   Feder --39'-- das   Pedal zurück, die   Mutterhälfte-41-greift   wieder in die Gewindespindel ein und verriegelt sie. Die verschiedenen Lageänderungen der Liegenteile werden durch die Neigung des Kipprahmens nicht beeinflusst, da die Riegelsperre, der Motor und das gesamte Hebelwerk der Liegenteile am Kipprahmen befestigt sind. 



   Die Lageänderungen der Wohnliege, Fig. 5 bis 6, erfolgt im gleichen Sinne wie beim Krankenbett. Dies kann ebenso mit oder ohne Motor erfolgen. In den Zeichnungen ist der Motor nicht erwähnt. Die Riegelsperre - ist beispielsweise nur mit einer Mutterhälfte ausgerüstet. Durch Zug am   Kabel --57-- wird   die Gewindespindel in beschriebener Weise frei gegeben. Die Riegelsperre ist direkt an einer Waage angelenkt. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Parallelführung des   Sitzes --2-- dadurch   gewährleistet, dass die Leitlenker 
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 Befestigungsort der Beinteilwelle so gewählt, dass die Parallelführung des Sitzteils gesichert wird.

   Da der Rückenteil keine direkte Verbindung mit dem   Tragrahmen--67--besitzt,   wie auch die andern Liegenteile, ist das gesamte Körpergewicht auf die Lenker und Hebel, die die Liegenteile tragen, verteilt. Durch die besondere Anordnung der verschiedenen Drehpunkte, der Wahl der Hebel- und Lenkerlängen ist der Körper in bezug auf die Waagenachse stets, in allen Lagestellungen, im Gleichgewicht. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Liege, deren Liegefläche aus mindestens drei miteinander gekuppelten Teilen, Rücken-, Sitz- und Beinteil, besteht, deren veränderliche Stellungen durch einen Motorantrieb erreicht bzw. durch eine 
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 Liege weisende Arme über Lenker (23) sowie deren gegen das Fussende der Liege weisende Arme über Gelenke (7) und den Sitzteil (2) mit dem Rückenteil gelenkig verbunden sind, ferner der Sitzteil durch die Waagen und die an der Hauptwelle (31) befestigten Sitzhebel (35), indem die am Sitzteil (2) angebrachten Sitzträger (21) einerends an den Waagen (20) und anderends durch Sitzlenker (24) an Kipphebeln (35) angelenkt sind, wobei der Sitzteil (2) bei Lageänderungen stets parallel zur ausgerichteten Liegefläche   (Fig.

   1,   2) geführt ist, indem die an der Waagenwelle (30) befestigten Antriebshebel (33) mit an der Hauptwelle (31) befestigten Einstellhebeln (32) durch die Antriebslenker (34) gelenkig gekuppelt sind, wobei die gegen das Fussende der Liege weisenden Waagenarme und die Sitzhebel (35) Seitenteile eines Parallelogramms bilden und schliesslich der Beinteil (4) durch den Sitzteil (2) und die an einer Beinteilwelle (28) befestigten Beinteilhebel (29), indem die Beinteilträger (22) an letzteren angelenkt sind. 
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Claims (1)

  1. (20) indem deren kopfseitigen Arme über Lenker (23) die entgegengesetzten Arme durch Vermittlung der Gelenke und des Sitzteils mit dem Rückenteil gelenkig verbunden sind ; der Sitzteil (2, Fig. 5 bis 6) durch die Waagen infolge der an letzteren angelenkten Sitzsupporte (65) sowie der Gelenke des Oberschenkelteils (3) ;
    der Oberschenkelteil (3) durch die, an der Beinteilwelle (28) befestigten Beinteilhebel (29), wobei durch Zusammenwirken mit den an den Stützen (62) des Tragrahmens (67) und am Rückenteil angelenkten Leitlenkern (64) der Sitzteil in jeder Einstellage parallel zur ausgerichteten Liegenfläche gehalten wird, indem durch die Leitlenker (64) der Mittelpunkt der den Rücken- und Sitzteil verbindenden Gelenke (7) einer Kreisbewegung mit kürzerem Radius um ein, der Liegenfläche näher gelegenes Zentrum folgt als die Kupplungsstelle von den Waagenarmen mit den Sitzsupporten (65) um die Achse der Waagenwelle ;
    der Unterschenkelteil (4) durch die Schwenkhebel (66). EMI4.4 (41) zur Lageänderung der Liegenteile dient indem sie, durch einen Motor in Drehung versetzt, die Mutterhälfte verschiebt, bzw. zur Verriegelung dient, indem die zum Zweck der Lageänderung durch Gewichtsverlagerung des Körpers oder von Hand von der Gewindespindel abgehobene Mutterhälfte (41), die in dieser Stellung der Gewindespindel entlang geführt wird, wieder zum Eingriff mit ihr gebracht wird. EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 Gewindespindel (40) eingreifende Mutterhälfte (41) durch ein selbsthemmendes Kniehebelsystem (47, 46, 45) betätigt wird. EMI5.2 Liegenteile tragender Wellen (30,31, 28) sowie die Motorträger (14) am Kipprahmen (12) befestigt sind, so dass unbeeinflusst von der Neigungslage die Lageänderungen der Liegenteile vollzogen werden können, bzw.
    bei Veränderung der Neigungslage die eingestellte Lage der Liegenteile unverändert bleibt. EMI5.3
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