AT32288B - Vorrichtung zum einseitigen Lackieren und Trocknen endloser Metallbänder. - Google Patents

Vorrichtung zum einseitigen Lackieren und Trocknen endloser Metallbänder.

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AT32288B
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Trierer Walzwerk Actiengesells
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   Zwischen den   Röhren f und   dem Kanal c ist eine Schamotteplattenlage g augenordnet, durch welche dieselben gegen eine direkte Einwirkung der Feuergase geschützt werden, ebenso ist über den Röhren eine Schamotteplattenlage gl und über dieser eine Sandschicht h angeordnet, um die erzielte Erwärmung der Rohre möglichst lange zu erhalten. 
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 geordnet, durch welche das Band B derart durch das Rohr geführt wird, dass es, ohne mit der Rohrwandung in Berührung zu kommen, frei schwebend das Rohr passiert, so dass eine allzu grosse Erwärmung durch die Rohrwandung und ein Schmelzen des Lackes vermieden wird, Zum gleichen Zweck können auch in den Röhren Leitrollen l angeordnet werden, deren Benutzung namentlich dann von Vorteil ist, wenn bei schweren Bändern die Gefahr vorliegt, dass sich das Band zwischen den Leitrollen k nach unten ausbiegt. 



   Am vorderen Ende des Ofens ist ein Lackbehälter   In,   zwischen diesen und dem Ofen 
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 angeordnet. Der Lackbehälter ist mit einer Entnahmewalze p, welche den Lack aus dem Behälter hebt und einer zu dieser einstellbaren Abgabewalze q, welche den Lack von der Walze p entnimmt und ihn auf das Band   B aufträgt, ausgerüstet.   



   Über der   Abgabewalze q   sind eine geeignete. Anzahl   Druckrollen,',   unter welchen das Band hindurchgeführt wird, derart angeordnet, dass sie das über die Abgabewalze geleitete Band gegen ein selbsttätiges Abspringen von dieser sichern, ohne dasselbe auf die Walze zu   drücken.   



   Am hinteren Ende des Ofens ist eine   Bandaufwickeltrommel   s für das fertige Band in einem derartigen Abstande vom Ofen angeordnet, dass das Band vom Austritt aus diesem bis zur Erreichung der Trommel durch einen ungeheizten Raum t geführt wird. Jedes der Rohre f ist mit einer geeigneten Anzahl Entlüftungsröhren 1i zur Abführung der Lackdämpfe und mit einem Pyrometer v ausgerüstet. 



   Je nach der Anzahl der vorgesehenen oder benutzten Rohrleitungen f richtet sich die Anordnung und Anzahl der Lackbehälter, der Bandab- und -aufwickelvorrichtungen. 



   Das mit vorstehend beschriebener Einrichtung zur Ausführung kommende Lackiervorfahren ist folgendes :
Nachdem der Ofen genügend geheizt und der Ständer n mit einer Bandrolle to beschickt ist, wird das Band B von dieser unter den Druckrollen r hindurch über die Abgabewalze q   hinweggeführt   ; hiebei verhindern die Rollen r, dass das elastische Band die Walze q wie hei dem bisherigen Verfahren nur sprungweise berührt und sichern   eine gleichmässige,   stnchartige Abgabe des Lackes auf das Band, während die Lackal) gabe durch die Einstellung der Abgabewalze q zur Entnahmewalze p reguliert wird.

   Das so lackierte Band wird mit der lackierten Seite nach oben liegend,   über   die   Führungsscheiben   o und die Leitrolle k hinweg in das Hohl f ein-und über die zweite Leitrolle k hinweg aus diesem herausgeführt und nachdem es den Raum t passiert hat, auf die Aufwickeltrommel aufgewickelt. 



   Durch die Anordung ders Lackbehälters m zwischen dem Bandrollenständer n und der Führungsscheibe o ist es ermöglicht, das Band derart durch den Ofen zu   führen.   dass es, ohne seine Lage zu verändern, nur mit seiner freien Unterseite die Führungsmittel o, k, k, l berührt und mit dieser nach oben gerichteten Lackseite den Ofen bzw. das   Rohr passiert,   wodurch einesteils ein Abtropfen des Lackes und damit eine Be- 
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   mieden wird.   



   Das Band passiert das Rohr f in der entgegengesetzten Richtung, in welcher die Feuergase dasselbe erwärmen und wird, da die Erwärmung des Rohres am vorderen Ende 
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   hiedurch der bedeutende Vorteil erreicht, dass die Lackschicht eine allmähliche Trocknung nrf, erfährt"nd sich nicht, wie bei dem bisherigen Verfahren, durch zu schnelles Trocknen flecken-   artig zusammenzieht. Infolge der   im Trockenkanal f sich entwickelnden   Wärme und der
Einrichtung. dass dieser an beiden Seiten offen ist, wird gleichzeitig der sellJttätige Durch- tritt eines Kaltluftstromes durch den Trockenkanal bewirkt, welcher zur Folge hat, dass die sich bet der Trocknung entwickelnden Dämpfe aus dem Kanal herausgetrieben werden und durchdieAbzugsrohreuentweichen. 



     Die Folge dieser D@mpfeabführung   ist, dass ein einmaliges Passieren des Bandes durch den Ofen genügt, um die darauf befindliche Lackschicht vollstandig zu trocknen. 



     Um   dem Bande die anhaftende Wärme zu entziehen und es dadurch sofort zur Auf- wicklung auf die Scheibe s geeignet zu machen, wird dasselbe durch einen nicht geheizten   @ Raum t geführt.   



   Bei   Grossbetrieben kann   der Ofen a als Etagenofen mit mehreren Feuerungen aus- 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum einseitigen Lackieren und Trocknen endloser Metallbänder in einem ununterbrochenen Arbeitsgang, dadurch gekennzeichnet, dass Bandrolle w, Farbauftragvorrichtung w, p, q, Trockenvorrichtung a, f und Aufwickelrolle s derart zueinander angeordnet sind, dass das Metallband unverdreht mit dem Farbauftrag auf der Oberseite durch den Trockenofen a, f und hinter diesem durch einen Kühlraum t völlig lufttrocken zur Aufwickolrolle gelangt.
    2, Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandrolle w zwischen einer Trockeneinrichtung und einer Lackauftragevorrichtung und hinter dieser eine Führungscheibe o derart angeordnet sind, dass das liber die Lackauftragevorrichtung geleitete Metall- band mit der Lackseite nach oben ohne Verdrehung weitergeleitet werden kann, zum Zweck, ein Abtropfen des Lackes zu verhüten.
    . Trockenvorrichtung der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen langgestreckten Ofen a mit längsgerichteten an beiden Enden offenen, der Luftdurchströmung zugängigen Rohrleitungen f, unter welchen die Feuerung b derart angeordnet ist, dass die Feuergase entgegengesetzt zur Durchführungsrichtung der Metallbänder den Heizkanal c durchstreichen, so dass der Wärmegrad in den Rohrleitungen in der Durchführungsrichtung zunimmt, zum Zweck, eine allzu starke Hitzeinwirkung auf die Lackschicht zu vermeiden und eine allmähliche Trocknung derselben herbeizuführen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrleitungen f mit Abzugröhren u ausgerüstet sind, so dass die sich bei der Lacktrocknung entwickelnden, die schnelle Trocknung der Lackschicht hindernden Dämpfe zum Entweichen gebracht werden.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in, vor und hinter den Trockonrohren f zur Leitung des Metallbandes Leitrollen k, k und I angeordnet sind, so dass eine Berührung dos Metallbandes mit der heissen Rohrwandung und das dadurch bedingte Schrumpfen des Lackes vorhindert wird.
    6. Bandführung der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks gleichmässigen Farbauftragas auf beiden Seiten oberhalb der Farbauftragwalze q Druckrollen r vorgesehen sind, welche ein Schwanken des zwischen den Walzensystemen q, r hindurch- geführten Bandes an der Auftragwalze verhindern.
AT32288D 1906-08-09 1906-08-09 Vorrichtung zum einseitigen Lackieren und Trocknen endloser Metallbänder. AT32288B (de)

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AT32288B true AT32288B (de) 1908-03-26

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AT32288D AT32288B (de) 1906-08-09 1906-08-09 Vorrichtung zum einseitigen Lackieren und Trocknen endloser Metallbänder.

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