AT322868B - Vorrichtung zur stromzuführung an bewegte leiterflächen - Google Patents

Vorrichtung zur stromzuführung an bewegte leiterflächen

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Publication number
AT322868B
AT322868B AT98172A AT98172A AT322868B AT 322868 B AT322868 B AT 322868B AT 98172 A AT98172 A AT 98172A AT 98172 A AT98172 A AT 98172A AT 322868 B AT322868 B AT 322868B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
contact
block
contact block
power supply
cutting edge
Prior art date
Application number
AT98172A
Other languages
English (en)
Inventor
Konstantin Trofinovich Nautny
Viktor Iosifovich Lakomsky
Anatoly Ivanovich Chvertko
Semen Yakovlevich Shekhter
Alexandr Mikhailovic Reznitsky
Viktor Romanovich Pilipchuk
Original Assignee
Inst Elektroswarki Patona
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/101Mountings, supports or terminals at head of electrode, i.e. at the end remote from the arc
    • H05B7/102Mountings, supports or terminals at head of electrode, i.e. at the end remote from the arc specially adapted for consumable electrodes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Stromzuführung an bewegte Leiterflächen, mit einem Kontaktblock, der mittels einer in eine V-förmige Nut des Blockes eingreifenden Schneide federnd gegen die Fläche gepresst ist. 



   Bei Elektroöfen sind zur Stromzuführung an den Rohling bzw. den zu schmelzenden Block ein biegsames Kupferkabel oder Gleitkontakte vorgesehen. Die Anschlussleitungen müssen eine grosse Biegsamkeit und-in Hinblick auf die hohen   Betriebsströme-dennoch   einen grossen Querschnitt aufweisen. Um eine genügende Biegsamkeit der Leitungen zu gewährleisten, muss daher deren Länge möglichst gross gehalten werden, wodurch anderseits der Wirkwiderstand und-was noch viel unangenehmer ist-in noch grösserem Mass der induktive Widerstand erhöht werden. 



   Es sind Elektroöfen bekannt geworden, beispielsweise solche, die in der elektrischen Schlackenverarbeitung eingesetzt werden, bei denen als Anschluss Schleifkontakte verwendet werden, wodurch es möglich ist, die Länge der Leitungen, und demnach den induktiven und denselben Widerstand klein zu halten. Für den Anpressdruck der Schleifkontakte an die bewegten Oberflächen sorgen hydraulische Vorrichtungen, die bis zu einem gewissen Grad ein dichtes Anliegen der Schleifkontakte an den Oberflächen sichern. Der komplizierte Aufbau dieser Stromanschlussvorrichtungen kann jedoch den hohen Anforderungen im Betrieb nicht standhalten, insbesondere ist ein Einsatz -bei hohen Temperaturen und im Vakuum,   z.

   B.   beim Anschluss von Werkstücken im Lichtbogen-Schmelzofen, unmöglich, da selbst das geringste Abtropfen von Öl (Hydraulik !) in dem Schmelzofen   Öldämpfe   erzeugt, die sich sehr ungünstig auf die Qualität des zu schmelzenden Blockes auswirken. 



   Es ist weiters eine Bürsteneinrichtung für Kollektoren kleiner elektrischer Maschinen bekannt geworden   (brit. Patentschrift Nr. 587, 896),   bei welcher eine L-förmige Feder in einen V-förmigen Schlitz der Bürste gedrückt wird. Die Feder weist zwei Ansätze auf, welche ein seitliches Verrutschen der Bürste hintanhalten. Wenn Unregelmässigkeiten der Kollektoroberfläche auftreten, kann die Bürste ein wenig um ihre parallel zur Kollektordrehachse liegende Längsachse verdreht werden. Dies hat jedoch eine ungleichmässige und rasche Abnutzung der Bürste zur Folge. Die Bürsteneinrichtung ist weder zur Übertragung hoher Ströme bei entsprechend hohen Anpressdrücken geeignet, noch ist die Verwendung an Zylinderflächen, die sich in Achsrichtung bewegen, möglich, da die Bürsten aus den Federn gerissen würden. 



   Es ist ein Ziel der Erfindung, die oben angeführten Mängel zu beseitigen und eine Vorrichtung zur Stromzuführung zu schaffen, die unabhängig von den Temperaturverhältnissen, elektrischen Strom zuverlässig den bewegten Leiterflächen eines Elektroofens zuleitet. 



   Dieses Ziel lässt sich mit einer Vorrichtung der eingangs angegebenen Art erreichen, bei welcher erfindungsgemäss der Schneidenwinkel und die Länge der Schneide kleiner sind als der Öffnungswinkel bzw. die Länge der Nut, so dass der Kontaktblock gegenüber der Schneide frei verschiebbar und gleichmässig an die Leiterfläche gedrückt ist. 



   Die Erfindung weist eine breite Einsatzmöglichkeit in der Elektrometallurgie auf, da die Länge der Leitungen von der Stromquelle bis zu dem Ofen wesentlich verringert und somit der Wirkwiderstand und besonders der induktive Widerstand bedeutend herabgesetzt werden können. 



   Die Kontaktflächen liegen in optimaler Weise aneinander, so dass der Übergangswiderstand minimal ist. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert, die in den Zeichnungen veranschaulicht ist. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Einrichtung, teilweise geschnitten und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1. 



   Der Leitungsanschluss an eine bewegte Leiterfläche besteht gemäss Fig. l und 2 aus einem Kontaktblock und einer Anpresseinrichtung. Der Kontaktblock--l--ist als quaderförmiger Gleitschuh ausgebildet und dient zur Zuführung des elektrischen Stromes an eine in Bewegung befindliche   Leiterfläche--5--,   beispielsweise die Oberfläche eines zu schmelzenden Blockes. 



   Die an der Leiterfläche liegende Fläche des Kontaktblockes ist entsprechend der zylindrischen Krümmung der Leiterfläche konkav ausgebildet, in der gegenüberliegenden Fläche sit eine V-förmige   Nut-2-   ausgebildet. An den beiden Seitenflächen des Blockes befinden sich je zwei Gewindebohrungen, in die Schrauben   --3-- zum   Befestigen der Enden biegsamer Anschlusskabel eingeschraubt sind. 



   Die Anpresseinrichtung enthält ein Kontaktmesser--4--, welches den Kontaktblock--l--an die 
 EMI1.1 
 schaftförmig mit einem Gewinde an seinem Ende ausgebildet. In einer Bohrung am Ende eines   Hebels-6-   wird das Kontaktmesser - -4-- mittels einer   Mutter--7--befestigt.   Der Schneidenwinkel des   Kontaktmessers--4--wird   etwas kleiner als der Öffnungswinkel der V-förmigen   Nut--2--des     Kontaktblockes--l--gewählt.   Auch ist die Länge der Schneide des Kontaktmessers--4--etwas kürzer gehalten als die Länge der   Nut-2--.   



   Der Hebel--6--ist mittels eines   Bolzens--8--gelenkig   an einer   Stütze --9-- eines   den bewegten Leiter umgebenden   Rohres--10--befestigt.   Der   Hebel --6-- weist   in seiner Mitte eine zylindrische Bohrung mit einem flachen Ansatz auf. Eine   Stiftschraube--12--ist   durch diese Bohrung durchgeschoben und in das   Rohr --10-- eingeschraubt.   Auf die   Stiftschraube--12--ist   eine   Feder--11--aufgesteckt,   

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 wobei eine   Buchse --13-- dafür   sorgt, dass die Feder die   Stiftschraube--12--nicht berührt.   



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Zunächst wird der   Hebel --6-- zurückgezogen,   daraufhin die Schneide des   Kontaktmessers--4--in   die V-förmige Nut --2-- des Kontaktblockes --1-- 
 EMI2.1 
 --5-- ausgerichtet.- einerseits die Möglichkeit, frei um das   Kontaktmesser--4-zu   pendeln und demnach der sich bewegenden Leiterfläche --5-- genau zu folgen. Anderseits kann sich der Kontaktblock senkrecht zur Bewegungsrichtung der Leiterfläche --5-- verschieben, wodurch ein gleichmässiges Anpressen des   KontaktMockes--l-an   die   Leiterfläche--5--gesichert   ist. 



   Wird die Vorrichtung zur Stromzuführung an eine ebene bewegte Leiterfläche eingesetzt, so ist ein Verschwenken des Kontaktblockes --1-- relativ zum   Kontaktmesser--4--nicht   möglich. 



   Die notwenige Anpresskraft, mit der der Kontaktblock--l-an die sich bewegende   Leiterfläche--5--   angedrückt wird, kann durch ein entsprechendes Anziehen der   Mutter--14--auf   der Stiftschraube--12-eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Stromzuführung an bewegte Leiterflächen, mit einem Kontaktblock, der mittels einer in eine V-förmige Nut des Blockes eingreifenden Schneide federnd gegen die Fläche gepresst ist, EMI2.2 Öffnungswinkel bzw. die Länge der Nut (2), so dass der Kontaktblock (1) gegenüber der Schneide frei verschiebbar und gleichmässig an die Leiterfläche (5) gedrückt ist.
AT98172A 1972-02-07 1972-02-07 Vorrichtung zur stromzuführung an bewegte leiterflächen AT322868B (de)

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AT322868B true AT322868B (de) 1975-06-10

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