AT32239B - Verfahren zur Verhinderung des Steigens des Durchschusses an Druckformen. - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung des Steigens des Durchschusses an Druckformen.

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  Verfahren zur Verhinderung des Steigens des Durchschusses an Druckformen. 



   Um das Steigen des Durchschusses an Druckformen zu verhindern, d. h. der zwischen die Lettern angebrachten Einlagen, die deren Abstände zu sichern haben, hat man bekanntlich vorgeschlagen, die untere Seite der Druckform mit einer erstarrenden Masse, wie z. B. Lösungen von Gummi arabicum, Gelatine und andere in Wasser lösliche Klebstoffe, die bei gewöhnlicher Temperatur fest werden bzw. Lacke oder dgl. zu behandeln, so dass der Klebstoff in die Zwischenräume zwischen die Lettern und den Durchschuss eintritt, welcher Klebstoff dann nach dem Erstarren die einzelnen Teile der Druckform in ihrer Lage festhält. 



   Dieses Verfahren hat, wie die Erfahrung lehrt, den Nachteil, dass das Öl, mit welchem bisher das   Druckfundament,   d. h. der Teil der Maschine, auf dem die Druckform während des   Druckes   ruht, oder in welchen sie eingeschoben wird, versehen wurde, um ein Rosten zu verhindern, die Wirkung der aufgebrachten klebrigen Masse zum grossen Teil aufhebt, so dass das Steigen des Durchschusses nicht verhindert wird. Es schiebt sich nämlich die auf der Rückseite der Druckform aufgebrachte klebrige Schicht bei dem Einschieben der   Druckform in   das Druckfundament manchmal zusammen, wobei auch ein Teil des   @les   
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 klebrige Masse so fest anhaftet, dass das Abziehen der Druckform ohne Beschädigung derselben fast nicht möglich ist.

   Auch springt die eingetrocknete klebrige Masse auf der Rückseite leicht ab, wenn die zum Reinigen benutzte Waschflüssigkeit (Terpentin   usw.)   zwischen die Lettern durchdringt. 
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   ebenfalls Illit   einer klebrigen Masse. Diese kann z. B. aus Harzlack,   Kopallack,     Kolo-     phoniunj,     Kopaivabalsam, venetianischem   Terpentin, denen Fette oder fette Öle hinzugesetzt 
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 bestehen. 



   Diese   Masse   verbindet sich an den Berührungsstellen mit der entsprechenden obenfalls klebrigen auf der Unterseite der Druckform befindlichen Masse, so dass diese vor dem   völliger     Hartwerden derartig geschützt wird. dass   sie ein Abspringen der Masse beim Reinigen der Druckformen durchaus verhindert. Sie wird nicht weggequetscht, da sie nicht wie das Öl einen   schlüpfrigen,   sondern einen zähelastischen Überzug auf dem Fundament bildet, so dass ein Steigen des Durchschusses mit Sicherheit vermieden wird. 



   Diese klebrige Masse kann man auch auf eine auf das Druckfundament aufzulegende Zwischenl agsplatte aufbringen, auf welche die Druckform aufgelegt werden soll. Es ist alsdann diese Zwischenlagsplatte als die eigentliche Oberseite des Druckfundaments anzusehen. 
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Claims (1)

  1. EMI2.1 Verfahren zur Verhinderung des Steigens des Durchschusses an Druckformen, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckfundament mit der Untergehe der Druckform ver- klebt wird.
AT32239D 1906-05-09 1907-01-31 Verfahren zur Verhinderung des Steigens des Durchschusses an Druckformen. AT32239B (de)

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