AT321187B - Verfahren zum Herstellen gebrannter Bausteine od.dgl. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen gebrannter Bausteine od.dgl.Info
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Description
PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Herstellen gebrannter Bausteine od. dgl., bei dem ein mineralischer Grundstoff. wie z. B. Quarzsand, Hüttensplitt und mineralisches Material, welchem das Kristallwasser bereits entzogen wurde, bzw. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**. ein Gemisch derartiger Grundstoffe vor dem Brennen durch Zusatz einer Flüssigkeit und eines wasserfreien EMI2.1
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 1>Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen gebrannter Bausteine od. dgl., bei dem ein mineralischer Grundstoff, wie z. B. Quarzsand, Hüttensplitt und mineralisches Material, welchem das Kristallwasser bereits entzogen wurde, bzw. ein Gemisch derartiger Grundstoffe vor dem Brennen durch Zusatz einer Flüssigkeit und eines wasserfreien Silikatklebers plastifiziert und durch einen Pressvorgang geformt wird.Um zum Herstellen gebrannter Bausteine od. dgl. Materialien, wie Quarzsand, Hüttensplitt und alle bereits bekannten Ausgangsmaterialien, denen das Kristallwasser entzogen wurde, verwenden zu können, muss den Plastifizierungsmitteln, beispielsweise Wasser, ein Kleber zugesetzt werden, da mit einem reinen Plastifizierungsmittel keine formbare Masse erhalten werden kann. Nach dem Pressvorgang würden die Formlinge ohne den Zusatz von Klebern beim anschliessenden Manipulieren zwangsläufig zerstört werden.Damit der Reinheitsgrad und die Qualität der Bausteine durch anorganische Beigaben zum Plastifizierungsgemisch nicht herabgesetzt würden, wurden organische Kleber verwendet. Als Vorteil der organischen Kleber führte man an, dass sie während des Sinterns restlos ausbrennen und so keine Verunreinigungen des Werkstoffes mit sich bringen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass durch das Ausbrennen der organischen Substanzen Poren entstehen, die die Festigkeit der Bausteine vermindern. Ausserdem besteht die Gefahr, dass die organischen Kleber ausblühen, was ebenfalls unerwünscht ist.Um diese Mängel zu beseitigen, wurde bereits die Verwendung von Silikatklebern, also von anorganischen Klebern, vorgeschlagen. Diese Silikatkleber beeinflussen die Qualität der Brennlinge in günstiger Weise, da diese Kleber teils als Magerungsmittel und teils als Grundstoffmaterial eingesintert werden, wenn die Sintertemperatur der Grundstoffmasse der Temperatur des Klebers entspricht. An Stelle der bei organischen Klebern auftretenden Hohlräume befindet sich bei derartigen Bausteinen ein eingesintertes, tragendes Material, das die Druck- und Biegefestigkeitswerte mitbestimmt. Ausserdem weisen die so hergestellten Bausteine auch andere vorteilhafte Eigenschaften, wie hohe Wärme- und Schalldämmung, geringen Verzug und vergleichsweise geringes Eigengewicht auf.Nachteilig bei diesem bekannten Verfahren ist jedoch, dass als Flüssigkeit zum Plastifizieren üblicherweise Wasser Verwendung findet, das in einem zeitraubenden und kostspieligen Trockenverfahren vor dem Brennen des Bausteines wieder entfernt werden muss. Dabei tritt ein grösserer Ausschuss durch Trockenschwindung auf, wobei Verwerfungen und Trockenrisse den Ausschuss wesentlich erhöhen. Die Beimengung einer Flüssigkeit zum Plastifizieren des Grundstoffgemisches ist jedoch notwendig, da für eine Plastifizierung mit dem Silikatkleber alleine eine entsprechend grössere Menge an Klebemittel erforderlich wäre, die zu einem Verkleben der verwendeten Maschinen führen würden, wobei die Bausteine beschädigt werden.In weiterer Folge müssten die Maschinen abgestellt und gereinigt werden, so dass teure Reinigungszeiten und Zusatzarbeiten notwendig werden, die einen zeitweisen Produktionsausfall bedingen würden. Der Grundstoff bzw. das Grundstoffgemisch wird daher durch den Zusatz einer Flüssigkeit, üblicherweise Wasser, und eines Silikatklebers plastifiziert, so dass ein Verkleben der Maschinen unwahrscheinlich wird. Dem aus einer Flüssigkeit und einem Kleber gebildeten Plastifizierungsmittel wird aber auch zusätzlich öl als Trenn- und Schmiermittel zugesetzt, um ein Verkleben der Maschine und ein Festkleben der Formlinge in der Form mit Sicherheit zu vermeiden. Das zeitraubende und kostspielige Trocknungsverfahren des Bausteines vor dem Brennen kann dadurch jedoch nicht vermieden werden.Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, das diese Mängel nicht aufweist und in einfacher Weise die Verwendung von sonst günstigen Silikatklebern erlaubt, ohne dass eine Trocknung mit ihren Nachteilen notwendig wäre. Die erfindungsgemässe Aufgabe wird durch die Verwendung von ausschliesslich öl oder Alkohol als Plastifizierungsflüssigkeit gelöst. Dadurch ergeben sich mehrere entscheidende Vorteile.Durch das Ausfallen des bei Verwendung von Wasser als Plastifizierungsflüssigkeit notwendigen Trockenverfahrens können keine Trockenschwindungen, keine Trockenrisse und daher kein Ausschuss durch diese Tatbestände auftreten. Beim Brennen der Bausteine verbrennt nämlich bzw. verdunstet das zugesetzte Plastifizierungsmittel, so dass ein Trockenverfahren vor dem Brennen überflüssig wird. Ausserdem bekommt die mit Öl plastifizierte Grundstoffmasse eine grössere Gleiteigenschaft, greift die Maschinenteile weniger an und erleichtert die Druckverdichtung. Von wesentlicher Bedeutung ist aber, dass bei der Verwendung von öl oder Alkohol als Plastifizierungsmittel die Klebefähigkeit des Silikatklebers in gewünschter Weise herabgesetzt werden kann, was sich beim erfindungsgemässen Verfahren vorteilhaft im Produktionsgang auswirkt, da die verwendeten Maschinen nicht verkleben.Insbesondere bei den Pressen ist dies von Vorteil, weil die sonst notwendigen Reinigungsarbeiten vermieden werden können. Die Verwendung eines eigenen Trennmittels ist daher unnötig.Es ist wohl selbstverständlich, dass das erfindungsgemässe Verfahren nicht nur auf ziegelförmige Bausteine, Dachziegel oder sonstige Ziegeleierzeugnisse, sonder auf alle andern gebrannten Steine angewendet werden kann, wodurch sich ein grosser Anwendungsbereich ergibt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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