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Die Erfindung betrifft eine Nachstellvorrichtung für eine Kabelzugbremse, insbesondere für Fahrräder od. ähnl. Fahrzeuge, bei der durch einen an einem Träger gelagerten Bremsbetätigungshebel beim Überschreiten eines vorgegebenen Ausschlagwinkels mittels eines Gesperrerades und einer Federbremssperrklinke eine Verstellung der ebenfalls an dem Träger gelagerten Endhalterung für die Kabelhülle bewirkbar ist.
Nachstellvorrichtungen für Bremsen sind in verschiedenen Formen bekannt. Die händische Nachstellung erfordert ein gutes Einschätzungsvermögen des Fahrers. Elektrische Nachstellvorrichtungen sind nur für hydraulische oder pneumatische Bremssysteme bekannt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Nachstellvorrichtung zu schaffen, mit der die Abnutzung der Bremsblöcke, -kissen und -schuhe während der Verwendung ausgeglichen wird ; dabei soll eine händische Verstellung zusätzlich zur automatischen Selbsteinstellung während der Verwendung möglich sein.
Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass das Gesperrerad am Umfang einer die Endhalterung in bekannter Weise gegenüber dem Träger verschiebenden Stellschraube angeordnet ist und die Sperrklinke als am Träger mit einem Ende befestigte Blattfeder ausgebildet ist, und dass am Bremsbetätigungshebel ein Vorsprung vorgesehen ist, durch welchen das freie Ende der Blattfeder in Richtung auf das Gesperrerad und in dessen Umfangsrichtung bewegbar ist.
Zweckmässigerweise übergreift die Blattfeder den Vorsprung des Bremsbetätigungshebels und ihr freies Ende ist gegen das Gesperrerad gerichtet.
Vorzugsweise ist die Stellschraube unabhängig von der Blattfeder in an sich bekannter Weise von Hand aus drehbar, so dass rasch relativ grosse Einstellungen der Bremse durchgeführt werden können.
Die Erfindung wird nun beispielsweise an Hand der Zeichnungen beschrieben. Fig. l ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines Teiles einer Fahrradbremse, die die Erfindung enthält ; Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht
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in Richtung des Pfeiles A in Fig. 2 ; Fig. 5 zeigt eine Abänderung der Ausführungsform gemäss den Fig. l bis 4.
Gemäss den Fig. l bis 4 kann ein Träger --10-- ziwschen seinen Seitenwänden --10a-- einen Brembetätigungshebel --1-- aufnehmen. Der Hebel ist mit einem Kopf teil --12-- versehen, der von einem Drehzapfen oder einem Niet --13-- durchsetzt wird, welcher von den Seitenwänden --10a-- des Hebelträgers--10--gehalten wird.
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gerichtet ist.
Das Gesperrerad --24-- ist mit einer Stellschraube --25-- einstückit, deren äusserer Umfang mit einem Gewinde versehen ist, das mit einem entsprechenden Gewinde an der Innenfläche der als Hülse-26- ausgebildeten Endhalterung in Eingriff steht, die verschiebbar in einem Teil-27-des Trägers--10- angeordnet ist.
Die Hülse --26-- ist am Umfang mit Abflachungen --28-- versehen, denen Abflachungen an der Innenwand des Teiles--27-- (s. Fig. 4) entsprechen. Das vordere Ende der Hülse --26-- besitzt eine Bohrung, die das Ende--29--der Kabelhülle--30-aufnimmt. Das Kabel--31--läuft durch eine Bohrung --32-- mit verringertem Durchmesser durch die Endhalterung-26-, die Stellschraube-25-, den Kopf-24-- (an dem ein Lokalisierzapfen--33-befestigt ist, der in eine Öffnung in der Wand --lOb-- des Hebelträgers eingreift) und ist an seinem Ende mit dem üblichen Nippel --35-- versehen, der in die Öffnung --14-- des Kopfteiles --12-- des Hebels --11-- eingreift.
Unter der Annahme, dass das Bremskabel bei einer Backenbremse verwendet wird, deren Blöcke auf den Rand des Rades einwirken, wird beim Betrieb der Bremsbetätigungshebel --1-- gegen die Lenkstange (nicht dargestellt) gezogen, um die Bremsen in Wirkung zu bringen. Da die Blöcke abgenutzt werden, muss die Bewegung des Bremshebels zur Betätigung der Bremsen grösser werden. Anfänglich ruft die Bewegung des Hebels eine Bewegung des Vorsprunges--18--am Kopf--12--gegen das Gesperrerad--24--hervor und bewirkt somit eine Bewegung des Federteiles--22--nach unten, wodurch das freie Ende --23-- mit dem Gesperrerad--24--in Eingriff kommt. Ist eine Abnutzung der Bremsblöcke aufgetreten und wird die
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