CH458428A - Radbremse für Schienenfahrzeuge - Google Patents

Radbremse für Schienenfahrzeuge

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CH458428A
CH458428A CH1121467A CH1121467A CH458428A CH 458428 A CH458428 A CH 458428A CH 1121467 A CH1121467 A CH 1121467A CH 1121467 A CH1121467 A CH 1121467A CH 458428 A CH458428 A CH 458428A
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CH
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brake
sleeve
locking ring
brake shoe
movement
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CH1121467A
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Bertil Larsson Karl
Lennart Sander Nils Borje
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Bromsregulator Svenska Ab
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    • B61H15/00Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters
    • B61H15/0007Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction
    • B61H15/0014Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction by means of linear adjustment
    • B61H15/0028Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction by means of linear adjustment with screw-thread and nut
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B61H15/00Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters
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    • B61H15/0057Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in both directions by means of linear adjustment with screw-thread and nut

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Description


  Radbremse für     Schienenfahrzeuge       Die Erfindung betrifft eine Radbremse für Schienen  fahrzeuge, mit einem Gehäuse, einem in dem Gehäuse  verschwenkbar angeordneten Bremshebel, einem mit  dem Bremshebel verbundenen Bremsschuh, einem Kol  ben für eine Bewegung des Bremshebels zum Anlegen  des Bremsschuhes an ein Fahrzeugrad, einer Rückhol  kraftquelle für eine Bewegung des Bremshebels zum Lö  sen der Bremse und mit einer automatischen Gestänge  nachstellvorrichtung über die der Bremsschuh mit dem  Bremshebel verbunden ist.  



  Ziel der Erfindung ist, eine verbesserte Bremse dieser  Art, zu schaffen, in der die Gestängenachstellvorrichtung  jede notwendige Nachstellung während eines einzigen  Brems- und Lösevorganges der Bremse durchführen,  einen ausreichenden Nachstellbereich bei kompakter  Bauweise aufweisen und sich nicht     aufgrund    von     Vibra-          tionen    falsch einstellen kann.  



  Erfindungsgemäss wird dies mit einer Bremseinheit  dieser Art dadurch erreicht, dass die Gestängenachstell  vorrichtung, eine axial bewegliche Gewindespindel auf  weist, an deren einem Ende der Bremsschuh befestigt ist,  dass zwei Muttern auf der Spindel angebracht und in der  Richtung vom Bremsschuh weg federbelastet sind, dass  eine Hülse mit dem Bremshebel drehbar verbunden ist,  die die Spindel umgibt und mit einem Ansatz versehen  ist, die sich zwischen den beiden Muttern erstreckt und  an diesen angreift, und dass ein Sperring zum Begrenzen  der Bewegung der einen der beiden Muttern, die weiter  vom Bremsschuh entfernt liegt, in der Richtung vom  Bremsschuh weg vorgesehen ist, wobei die mögliche  Axialbewegung des Sperrings relativ zum Gehäuse ge  ringer ist als die der Hülse, und die Anordnung derart  ist,

   dass sich die Hülse und der Sperring bei normalem  Spiel während des Bremsens und Lösens der Bremse in  Übereistimmung miteinander bewegen, aber dann,  wenn sich ein übermässiges Spiel einstellt, die Bewe  gung der Hülse während des nächsten Brems- und    Lösevorganges der Bremse über die des Sperrings hinaus  geht und ein normales Spiel wiederhergestellt wird.  



  Vorzugsweise ist eine Axialbewegung des Sperrings in  der Richtung vom Bremsschuh weg durch eine Einrich  tung mit einer Kupplungsfläche begrenzt, die relativ zum  Gehäuse festliegt. Vorteilhafterweise kann auch eine  Einrichtung vorgesehen werden, durch die eine Nachstel  lung von Hand durch eine Drehbewegung     ermöglicht     wird, die über den Sperring auf die eine dieser zwei  Muttern, die weiter vom Bremsschuh entfernt liegt,  übertragen wird.  



  Beispielsweise Ausführungsformen der     erfindungsge-          mässen    Bremse sind in der Zeichnung dargestellt, in  der  Fig. 1 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht einer  ersten Bremse ist.  



  Fig. 2 zeigt im einzelnen einige Teile der in Fig. 1  dargestellten Bremse.  



  Fig. 3 ist eine teilweise aufgeschnittene Ansicht einer  zweiten Bremse.  



  Die zwei dargestellten Bremseinheiten sind in der  Brems-Lösestellung gezeigt, und jede umfasst ein Gehäu  se 1, einen Bremshebel 2, der verschwenkbar an einem       Drehbolzen    3 im Gehäuse 1 gelagert ist, einen Brems  schuh 7, der über eine automatische     Gestängenachstell-          vorrichtung    mit dem Bremshebel 2 verbunden ist, einen  Kolben 5 für eine Bewegung des Bremshebels 2 zum  Anlegen der Bremse an ein daneben liegendes Fahrzeug  rad 10 und eine Druckfeder 29, die als     Rückholkraftquel-          le    für eine Bewegung des Bremshebels 2 zum Lösen der  Bremse wirkt.  



  In den     Fig.    1 und 2 kann das Gehäuse 1 an einem  Drehgestell oder Fahrzeugrahmen (nicht gezeigt) befe  stigt sein. Das obere Ende des Bremshebels 2 ist gelenkig  mit einer Kolbenstange 4 verbunden, die am Kolben 5  befestigt ist, der in einem, am Gehäuse 1 befestigten  Zylinder 6 angeordnet ist. Der Bremsschuh 7 ist gelenkig      mit einem Arm 8 verbunden, der wiederum an einem  Träger 9 aasgelenkt ist, der     mit    dem Gehäuse 1 ein Stück  bildet. Der Bremsschuh 7 trägt Bremsklötze, die am  Fahrzeugrad 10, das durch     eine    strichpunktierte Linie  angedeutet ist,     angreifen    können.  



  Der Arm 8 ist auch an einer     Gewindespindel    11       aasgelenkt,    die zwei     Muttern    12 und 13 trägt, wobei die  Gewinde eine solche Steigung haben, dass sie sich nicht  selbst sperren. Die Spindel 11 und die beiden Muttern 12  und 13 sind von einer Hülse 14 umgeben, die     in    einem  Ring 15 gehalten wird, der wiederum mit dem Bremshe  bel 2 durch einen Bolzen 16 verdrehbar verbunden ist.  Die     Hülse    14 ist     mit    einem sich nach     innen    erstreckenden  Flansch 17 versehen, der mit der Mutter 12, die näher am  Bremsschuh 7 liegt, eine Kupplung a-a (Fig. 2) und mit  der Mutter 13, die vom Bremsschuh 7 weiter entfernt  liegt, eine Kupplung b-b bildet.  



  Die Mutter 12 wird an den Flansch 17 durch eine  Druckfeder 18 angedrückt, die auf einem an der Mutter  12     angebrachten    Kugellager 19 und auf einem     innerhalb     der Hüle 14 angebrachten Federträger 20 aufliegt. Die  Mutter 13 wird nach rechts in Fig.

   2 gegen die linke Seite       eines    die Mutter 13 umgebenden     Sperrings    21 - wobei  auf diese Weise eine Kupplung c-c gebildet wird   durch eine Druckfeder 22 gedrückt, die auf einen     innen     liegenden Absatz des Sperrings 21 und ein Kugellager 23  wirkt, das wiederum an einem Federklemmring 24 auf  der Mutter 13     anliegt.    Der Sperring 21 ist an einer  Klauenmuffe 25 mit radialen Klauen befestigt, die in  entsprechenden, sich     axial    erstreckenden Schlitzen 26 in  einem an der Hülse 14 befestigten Rohr 14A geführt  werden.

   Die Klauen der Klauenmuffe 25 erstrecken sich  auch in     Schlitze    in     einem    drehbaren     Kupplungsring    27,  der wiederum an einem feststehenden, am Gehäuse 1  befestigten Kupplungsring 28 anliegt.  



  Die Druckfeder 29 zum Zurückühren des Kolbens  drückt den Kolben 5 nach rechts, jedoch können sich der  Kolben 5 und der Hebel 2 durch den Flansch 17 nicht  weiterbewegen, der an der Mutter 13 anliegt, die wieder  um am Sperring 21 anliegt, wobei die Kraft über die  Klauenmuffe 25 auf den Kupplungsring 27 und den fest  stehenden Kupplungsring 28 übertragen wird.  



  Ein durch einen Bolzen 31 am Gehäuse 1     verschwenk-          bar    gelagerter Hebel 30 kann mit einer herkömmlichen  Handbremse verbunden werden.  



  Um das Eindringen von Schmutz     in    das Gehäuse 1 zu  verhindern, sind flexible Abdeckungen 32, 33 und 34,  z. B. aus Kunststoffmaterial oder     Gummi,    vorgesehen.  



  Das Rohr 14A ist mit     einer    Kappe versehen, die  Klauen 35 zum     Eingriff    mit einem Werkzeug aufweist,  wenn die Hülse 14 von Hand verdreht werden soll.  



  Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Bremseinheit  arbeitet wie folgt.  



  Die verschiedenen Bauteile sind in ihren Bremslöse  stellungen dargestellt. Beim Bremsen wird die Kolben  stange 4 nach links verschoben und der Bremshebel 2 im  Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, wobei die Hülse 14  praktisch     geradlinig    in axialer Richtung nach links  bewegt wird. Ein ausreichendes Spiel, das die     geringen     Unterschiede zwischen     einer        geradlinigen    und     einer    ge  krümmten Bahn zulässt, ist zwischen dem     Ring    15 und  der Hülse 14 und zwischen der     Hülse    14 und den       Führungsteilen    des Gehäuses 1 vorhanden.  



  Die Bremskraft wird über den Ring 15, die     Hülse    14,  den Flansch 17, die Kupplung a-a, die Mutter 12 und  die Spindel 11 auf den Bremsschuh 7     übertragen.    Auf  diese Weise bleiben während eines normalen Bremsvor-    ganges mit normalem Spiel alle Teile 11 bis 25 der  Gestängenachstellvorrichtung in ihren relativen, darge  stellten Stellungen und ebenso     während    des Löseass der  Bremse.  



  Wenn das Spiel zwischen dem Rand 10 und den  Bremsklötzen auf dem Schuh 7 zu gross geworden ist,  dann wird     während    des nächsten Bremsvorganges der  Abstand A zwischen der Klauenmuffe 25 und den  angrenzenden Teilen des Gehäuses 1 in axialer Richtung  ausgeglichen, bevor man den normalen maximalen Kol  benhub erreicht, d. h. die Axialbewegung des Sperrings  21 nach links wird begrenzt und durch die Klauenmuffe  25 beendigt, wobei sie an einer     Oberfläche    des Gehäuses  1 anschlägt, während die Hülse 14 und der Bremshebel  2 ihre Bewegung     aufgrund    der Kraft vom Kolben 5  fortsetzen können.

       Während    des weiteren Weges des  Kolbens 5 nach links bleiben die Klauenmuffe 25 und der  Sperring 21 stehen, und die Kupplungen b-b und c-c  werden ausgerückt,     während    die Hülse 14 mit dem  Innenflansch 17, die Mutter 12 und die Spindel 11 ihre  Bewegung nach links fortsetzen. Jedoch beginnt die  Mutter 13 aufgrund der durch die Feder 22 ausgeübten  Kraft sich auf der Spindel 11 zu verdrehen, bis die  Kupplung c-c wieder in Eingriff gebracht ist. Der axiale  Abstand zwischen den Flächen der Kupplung b-b wird  vergrössert, und wenn der Bremsvorgang seine Endphase  erreicht hat, gibt dieser axiale Abstand den Betrag an,  um den das Spiel in der Bremse eingestellt werden sollte  bzw. die erforderliche Verschiebung der Spindel 11  relativ zur Hülse 14.  



  Während der Anfangsphase des folgenden Bremslöse  vorganges reicht die übertragene Bremskraft zusammen  mit der Kraft der Feder 18 aus, die Kupplung a-a in       Eingriff    zu halten,     und    alle     Teile    11 bis 25 der Gestänge  nachstellvorrichtung führen eine einfache Querbewegung  nach rechts ohne Relativbewegungen aus.

   Sobald jedoch  die Bremskraft so klein wird, dass die Kraft der Rückhol  feder 29 notwendig ist, um eine Bewegung des Bremshe  bels 2 im Uhrzeigersinn forzusetzen - die Kraft der  Feder 18 ist praktisch ohne Bedeutung - löst sich die  Kupplung     a-a,    und die Mutter 12 beginnt sich zu  drehen,     während    sie in axialer     Richtung    auf der Spindel  11 nach rechts verschoben wird.

   Diese Bewegung der  Mutter 12 wird, bis die     Mutter    12 am     Flansch    17 bei     a-a          anliegt,    infolge der     Axialbewegung    der     Hülse    14 und des  Flansches 17 fortgesetzt, die durch den an der Mutter 13  bei     b-b    anliegenden     Flansch    17 beendigt wird,     während     die Mutter 13 bei     c-c    am     Sperring    21 anliegt und der  Sperring 21 und die     Klauenmuffe    25 sich in den darge  stellten, rückwärts     liegenden    Stellungen befinden.  



  Demzufolge wurde die Spindel 11 in axialer     Richtung     nach     links    relativ zur     Hülse    14 um eine Distanz entspre  chend dem vorher vorhandenen     übermässigen    Spiel, das  einen grösseren Kolbenhub     erfordert,    verschoben.  



  Es ist zu bemerken, dass die     Kolbenrückholfeder    29  als Schliessfeder für den     Eingriff    der Kupplungen     b-b     und     c-c    wirkt, wobei die     Eingriffskraft    entsprechend  der Hebelübersetzung des Bremshebels 2     vervielfacht     wird.  



  Durch Verdrehen der Klauen 35 von Hand können  die     Hülse    14, die     Klauenmuffe    25, der Kupplungsring 27  und die beiden     Muttern    12 und 13 verdreht werden,  wobei auf diese Weise eine     Axialbewegung    der     Spindel     11 bewirkt wird.

   Eine solche Verstellung von Hand in der  Richtung,     in    der das Spiel grösser wird, ist notwendig,  wenn neue Bremsklötze in den Bremsschuh 7 eingesetzt  werden,     um    abgenützte Bremsklötze zu     ersetzen.    Jedoch      ist keine Nachstellung des Spiels von Hand notwendig,  nachdem ein Bremsklotz ausgewechselt ist, da das Spiel  unmittelbar und automatisch nach einer     einzigen    Probe  bremsung und nach dem Lösen der Bremsen eingestellt  wird.  



  Die in Fig. 3 dargestellte Bremseinheit ist in vielen  Punkten der in den Fig. 1 und 2 dargestellten ähnlich, und  für gleiche Teile wurden gleiche Bezugszeichen verwen  det, jedoch unterscheidet sich die in Fig. 3 gezeigte  Bremseinheit von der in den Fig. 1 und 2, dadurch dass  das Gehäuse 1 mit einem vorstehenden, festen und  geschlossenen Zylinderteil 36 versehen wurde. Weiterhin  ist der Sperring 21 an einer axial beweglichen und  drehbaren Hülse 37 befestigt, die mit einer Kappe 38 an  dem von dem Sperring 21 entfernt liegenden Ende  versehen ist. Diese Kappe 38 ist mit einem quadratischen  Kopfstück 39 versehen, das durch das geschlossene Ende  des Zylinderteiles 36     geführt    ist und mit dem man einen  Schlüssel in Eingriff bringen kann.

   Die Kappe 38 kann an  einer konischen     Kupplungsfläche    auf der Innenseite des  geschlossenen Endes des Zylinderteiles 36 angreifen, um  eine Axialbewegung der Hülse 37 und des Sperrings 21  nach rechts zu beendigen und zu begrenzen. Eine Axial  bewegung der Hülse 37 und des Sperrings 21 nach links  (während des Bremsens) wird durch die Kappe 38  begrenzt, die in Anschlag mit einem geteilten Ring  kommt, der in einer Ringnut auf der Innenseite des  Teiles 36 angeordnet ist, wobei die mögliche Axialbewe  gung durch den Abstand A angegeben ist.  



  Die in Fig. 3 gezeigte Bremseinheit arbeitet im  wesentlichen ebenso wie die in den Fig. 1 und 2  dargestellte. Jedoch ist die Bremseinheit nach Fig. 3  etwas leichter herzustellen, und sie kann etwas geringere  Aussenabmessungen haben. Die Kraft der Rückholfeder  29 wird über die Kolbenstange 4, den Hebel 2, den Ring  15, die Hülse 14, den Flansch 17, die Mutter 13, den  Sperring 21, die Hülse 37, die Kappe 38 und das       Zylinderteil    36 auf das Gehäuse 1     übertragen.     



  Selbstverständlich kann die erfindungsgemässe Rad  bremse beim Bremsen der Art verwendet werden, bei  denen der Kolben durch eine Feder betätigt und durch  Druckluft in seine Ausgangsstellung     zurückgeführt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Radbremse für Schienenfahrzeuge, mit einem Gehäu se, einem in dem Gehäuse verschwenkbar angeordneten Bremshebel, einem mit dem Bremshebel verbundenen Bremsschuh, einem Kolben für eine Bewegung des Bremshebels zum Anlegen des Bremsschuhs an ein Fahr zeugrad, einer Rückholkraftquelle für eine Bewegung des Bremshebels zum Lösen der Bremse und mit einer automatischen Gestängenachstellvorrichtung, über die der Bremsschuh mit dem Bremshebel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestängenachstellvorrichtung eine axial bewegliche Gewindespindel (11) aufweist, an deren einem Ende der Bremsschuh befestigt ist, dass zwei Muttern (12, 13) auf der Spindel angebracht und in der Richtung vom Bremsschuh weg federbelastet sind, dass eine Hülse (14) mit dem Bremshebel (2)
    drehbar verbun den ist, die die Spindel umgibt und mit seinem Ansatz (17) versehen ist, der sich zwischen den beiden Muttern (12, 13) erstreckt und an diesen angreift, und dass ein Sperring (21) zum Begrenzen der Bewegung der einen (13) der beiden Muttern (12, 13), die weiter vom Brems schuh entfernt liegt, in der Richtung vom Bremsschuh weg vorgesehen ist, wobei die mögliche Axialbewegung des Sperrrings (21) relativ zum Gehäuse geringer ist als die der Hülse (14), und die Anordnung derart ist, dass sich die Hülse (14) und der Sperring (21) bei normalem Spiel während des Bremsens und Lösens der Bremse in Übereinstimmung miteinander bewegen, aber dann, wenn sich ein übermässiges Spiel einstellt, die Bewegung der Hülse (14)
    während des nächsten Brems- und Lösevorgan ges der Bremse über die des Sperrings (21) hinausgeht und ein normaes Spiel wiederhergestellt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Bremse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Axialbewegung des Sperrings (21) in der Richtung vom Bremsschuh weg durch eine Einrich tung mit einer Kupplungsfläche begrenzt ist, die relativ zum Gehäuse festliegt. z. Bremse nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Einrichtung vorgesehen ist, die eine Einstellung von Hand durch eine Drehbewegung erlaubt, die über den Sperring (21) auf die eine (13) der zwei Muttern, die vom Bremsschuh weiter entfernt liegt, übertragen wird.
CH1121467A 1966-09-06 1967-08-09 Radbremse für Schienenfahrzeuge CH458428A (de)

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CH (1) CH458428A (de)
DE (1) DE1605298A1 (de)
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