<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Reibradgetriebes mit mindestens zwei einander gegenüberliegenden, sich übergreifende Abwälzflächen aufweisenden Kegelrädern mit stumpfem Kegelwinkel und parallel zueinander verlaufenden Achsen, wobei mindestens ein Kegelrad antriebsseitig und ein Kegelrad abtriebsseitig angeordnet ist und die Kegelräder miteinander durch einen zwischen ihnen eingeschlossenen Abwälzring gekoppelt sind, wobei die Abwälzfläche der Kegelräder in der gemeinsamen, von den Achsen der Kegelräder gebildeten Ebene einen sich nach einem Ende zu verjüngenden Schlitz bilden nach Patent Nr. 304981.
Es ist bereits ein Reibradgetriebe mit zwei einander gegenüberliegenden, sich übergreifende Abwälzflächen aufweisenden Kegelradpaaren mit stumpfem Kegelwinkel und parallel zueinander verlaufenden Achsen bekanntgeworden, wobei ein Kegelradpaar antriebsseitig und das andere abtriebsseitig angeordnet ist und die Kegelräder miteinander durch einen zwischen ihnen eingeschlossenen Abwälzring gekoppelt sind. Bei diesem Reibradgetriebe sind die Erzeugenden der Abwälzflächen der beiden Kegelräder in der gemeinsamen, durch die Achsen derselben geführten Ebene parallel zueinander. Dies hat den Nachteil, dass der Abwälzring in beiden Verstellrichtungen von aussen her bewegt werden muss.
Durch die Massnahme nach dem Stammpatent gemäss welcher die Abwälzflächen der Kegelräder in der gemeinsamen, von den Achsen der Kegelräder gebildeten Ebene einen sich nach einem Ende zu verjüngenden Schlitz bilden, wird eine automatische Rückstellkraft für den Abwälzring geschaffen.
Im Zuge der Weiterentwicklung dieses Getriebes hat sich ergeben, dass es für die Rückstellkraft des Reibringes besonders vorteilhaft ist, wenn erfindungsgemäss der von zwei einander gegenüberliegenden Erzeugenden der abtriebsseitigen Kegelräder eingeschlossene Winkel gleich der Summe der von der Stirn- und Rückseite beider antriebsseitiger Kegel eingeschlossenen Winkel ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Reibradgetriebes dargestellt ist. Die Zeichnung zeigt einen axialen Längsschnitt des Getriebes.
Beim erfindungsgemässen Reibradgetriebe sind in einem Gehäuse --1-- die Antriebswelle --2-- in den Lagern-3 und 4-und die Abtriebswelle --5-- in den Lagern-6 und 7-gelagert. Die Wellen
EMI1.1
-2, 5-- verlaufen--9, 9'--die auf der Abtriebswelle --5-- in geringem Masse ebenfalls axial verstellbar sind und aussenseitig an einem federnden Teil --10 bzw. 10'--, z. B. an Tellerfedern, abgestützt sind, durch deren Kraft die Kegelräder --9,9'-- gegen die Kegelräder--8, 8'--gedrückt werden. Die Kegelräder übergreifen einander über einen Teil ihrer Abwälzflächen, dessen Höhe gleich oder kleiner als der Radius der Abwälzflächen ist.
Der
EMI1.2
der von den Abwälzflächen der beiden Abtriebsräder --9,9'-- und ss der von den Abwälzflächen jedes Antriebsrades--8 bzw. 8'--eingeschlossener Winkel ist. Als bevorzugtes Ausführungsbeispiel hat sich eine Konstruktion mit einem Winkel 0 : von 24 und einem Winkel ss von 120 bewährt.
EMI1.3
verwendet.
Die Abwälzflächen --12, 13 bzw. 12', 13'-der Reibringe haben entsprechend den mit ihnen zusammenwirkenden Abwälzflächen --8, 9 bzw. 8', 9'-unterschiedlichen Neigungswinkel. Zur radialen Verstellung der Abwälzringe--11, 11'und 11"--dienen zwei symmetrisch zum Scheitel des Abwälzringes
EMI1.4
Der Ring ist innenseitig über einen Steg--30--mit einem Nabenteil --31-- verbunden, von dessen beiden Enden zum Steg --30-- parallel verlaufende Stege-32, 32'-abstehen, deren freier Rand mit einer Verzahnung-33 bzw. 33'-versehen ist, die in eine Innenverzahnung--34, 34'-der Ringe --11 bzw. 11'-- eingreift, so dass die Ringe--11, 11'und 11"--untereinander auf Drehung gekoppelt sind, gegeneinander jedoch eine axiale Verstellung ausführen können.
Bei der vorliegenden Ausführungsform des Getriebes sind vier Abwälzflächen für den Antrieb und zwei für den Abtrieb vorgesehen.
Das Getriebe arbeitet in folgender Weise : Die Antriebswelle --2-- nimmt die Kegelräder-8, 8'-mit,
<Desc/Clms Page number 2>
welche ihrerseits über die Abwälzringe --11,11' und 11"-- die Kegelräder --9,9'-- antreiben. Soll nun eine Änderung der Drehmomentenwandlung durchgeführt werden, genügt es durch Verstellen des Handrades--IS-- den Abwälzring --11"-- und mit ihm die Abwälzringe--11 und 11'-- unter gleichzeitigem Zusammenpressen oder Entspannen der Federn--10, 10'-auf einem andern Durchmesser der Kegelreibräder --8, 8'und 9, 9'-zur Anlage zu bringen.
Hiebei besorgt das Handrad--18-nur ein Niederdrücken der Abwälzringe --11,11',11"-- auf einen kleineren Durchmesser der Abtriebskegel-9, 9'--, während die
EMI2.1
--5-- zusammenlaufendebelüftet werden.
Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene konstruktive Abänderungen vorgenommen werden. So ist es beispielsweise möglich die Antriebskegel asymmetrisch, d. h. so auszuführen, dass die Erzeugenden an der Stirnseite des Kegels unter einem andern stumpfen Winkel zusammenlaufen, als die Erzeugenden an der Rückseite des Kegels. So können die Erzeugenden an der Rückseite beispielsweise unter einem grösseren Winkel als die Erzeugenden an der Stirnseite zusammenlaufen, wie im Stammpatent dargestellt ist.
Weiters ist es möglich, mehrere der dargestellten Getriebegruppen nebeneinander anzuordnen. In diesem Falle würden auf der Abtriebswelle --2-- nebeneinander mehrere Kegelpaare-9, 9'--angeordnet sein, zwischen die jeweils zwei Doppelkegel einer gemeinsamen Antriebswelle eingreifen. Dabei können die benachbarten, entgegengesetzt auslaufende und mit dem Rücken einander zugekehrten Kegel der Abtriebswelle durch einen Doppelkegel ersetzt werden.