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Die Erfindung betrifft eine durch Münzeinwurf betätigbare Vorrichtung zum Füllen und Speichern von
Gasen in Patronen, beispielsweise für Sodawasser-Siphone, Creme-Belüfter u. ähnl., deren Full- un
Entnahmeöffnung mit einem Ventil ausgestattet ist, das durch Druck innerhalb der Patrone schliesst.
Derzeit gibt es für Sodawasser-Siphone od. dgl sowohl einmalig verwendbare C02 -Patronen als auch nachfüllbare Patronen.
Obgleich Patronen der erstgenannten Art einfacher im Aufbau sind als nachfüllbare Patronen, ist der
Gestehungspreis solcher Patronen trotzdem relativ hoch, wodurch dem Verbraucher auf Grund der nur einmaligen Verwendbarkeit beträchtliche Kosten entstehen.
Bei nachfüllbaren Patronen, die eine mit einem Ventil ausgestattete Füll-bzw. Entnahmeöffnung aufweisen, liegt das Problem darin, dass solche Patronen vor der Nachfüllung in der Fabrik einer Reinigung unterzogen werden müssen, da die Patronen vor der Rückgabe an die Fabrik durch Fremdstoffe, beispielsweise durch
Eintauchen in eine Waschmittellösung, verunreinigt werden könnten und ohne Reinigung die Gefahr bestünde, dass bei der neuerlichen Verwendung Giftstoffe in das Sodawasser gelangen. Die erforderliche Reinigung verteuert jedoch das Nachfüllen der Patronen erheblich, so dass auch hier dem Verbraucher relativ hohe Kosten erwachsen.
Die Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gesetzt, diesen Nachteilen abzuhelfen und eine Vorrichtung zu schaffen, mittels welcher der Verbraucher die Nachfüllung von Patronen der letztgenannten selbst durchführen kann und es somit am Verbraucher liegt, dafür zu sorgen, dass die von ihm nachzufüllenden Patronen sauber sind und von ihm nicht unzweckmässig behandelt wurden, wodurch sowohl die Transportkosten zur Fabrik als auch die Reinigung und Füllung der Patronen in der Fabrik entfallen und die Nachfüllung für den Verbraucher trotz der Herstellungs- und Wartungskosten der Vorrichtung preislich günstiger gestaltet werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht in einer münzbetätigten Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art, die erfmdungsgemäss gekennzeichnet ist, durch einen Gasvorratsbehälter, mindestens eine mit diesem in Verbindung stehende Tankdüse, ein Ventil in jeder der Düsen, welches durch Gasdruck in der Düse schliesst, eine axial auf die Düse ausgerichtete Einrichtung zur Aufnahme einer zu füllenden Patrone und zum Andrücken derselben an die Düse, in welcher Stellung die Patrone das Ventil in der Düse öffnet, und einen durch Münzeinwurf betätigbaren Schaltmechanismus zur Auslösung der Bewegung der Patrone auf die Düse zu, um das Ventil zu öffnen und das Einströmen des Flüssiggases in die Patrone zu gestatten, und zur nachfolgenden Trennung der Patrone von der Düse, um die gefüllte Patrone aus der Aufnahmeeinrichtung entnehmen zu können.
Ein besonders einfacher Aufbau der Vorrichtung ergibt sich, wenn gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Düse mit einer Platte befestigt ist und die Aufnahmeeinrichtung sich auf einer herausziehbaren, ebenfalls von einer Platte getragenen Tasse befindet, und eine Antriebseinrichtung zur Bewegung einer der Platten in Richtung auf die andere Platte zu, bei welcher Bewegung eine in der Aufnahmeeinrichtung befindliche Patrone an die Düse angedrückt wird, um eine Verbindung für das Gas zwischen Düse und Patrone zu schaffen sowie eine Einrichtung zur Bewegung der einen Platte von der andern weg vorgesehen ist, um die Verbindung zu unterbrechen und die Entnahme der Patrone aus der Aufnahmeeinrichtung zu gestatten.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung kann in vorteilhafter Weise die Aufnahmeeinrichtung eine Feder aufweisen, die die Patrone gegen die Düse drückt, um während des Gasüberganges eine gasdichte Abdichtung zwischen der Düse und der Patrone zu bewirken und kleine Unterschiede der Patronenlänge auszugleichen.
Schliesslich kann die Anordnung in zweckmässiger Weise so getroffen sein, dass ein Motorantrieb sowie eine Einrichtung vorgesehen ist, die nach Einwurf einer Münze den Motor in Bewegung setzt und dieser eine untere Platte in bezug auf eine feststehende obere Platte aufwärts bewegt und die von der unteren Platte getragenen Patronen mit den auf der oberen Platte befindlichen Tankdüsen in Kontakt bringt, damit die Patronen durch diese Düsen gefüllt werden, wobei im weiteren Verlauf des Zyklus der Motor die untere Platte absenkt, um die Patronen zwecks Herausziehen aus der Vorrichtung freizugeben, und eine Einrichtung vorhanden ist, die den Motor nach Beendigung des Zyklus abschaltet.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen : Fig. l eine schematische Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung mit abgenommener Vorderwand, um den Aufbau sichtbar werden zu lassen, Fig. 2 eine vergrösserte Ansicht einer zu füllenden Patrone in Verbindung mit dem Füllmechanismus der Vorrichtung, und Fig. 3 eine Seitenansicht eines Teiles der Vorrichtung nach Fig. 1.
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-1--,--9-- ruht und über ein Untersetzungsgetriebe--11--von einem Motor --12-- angetrieben wird, der bei Bedarf durch Einwurf einer Münze in die Vorrichtung einschaltbar ist.
Der durch Münzeinwurf betätigbare Schaltmechanismus ist bei--15--angedeutet und kann den Motor--12--entweder bei Einwurf einer Münze allein oder bei Münzeinwurf und nachfolgendem Drücken einer Taste in Bewegung setzen.
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Der Behälter-22-steht, wie dargestellt, auf dem Kopf und das Entnahmerohr-25- (Fig. 3) ragt ein gewisses Mass in das Innere des Behälters hinein, um sicherzustellen, dass allfällig im Behälter--22-- vorhandenes Sediment nicht in die Leitung --24-- gelangen kann.
In Fig. 2 ist die Funktion der Vorrichtung genauer dargestellt. Wie ersichtlich, weist die Tasse--5- Aufnahmeeinrichtungen --6-- auf, die in der Tasse fix montiert sind und in ihrem Inneren Federn --28-besitzen, auf denen die zu füllenden Patronen --30-- aufruhen. Die Federn --28-- haben die Aufgabe, während der zur Füllung erforderlichen Zeit guten Kontakt der Patronen mit den Tankelementen --4-herzustellen und eventuell Grössenunterschiede der Patronen auszugleichen.
Von der Leitung --24-- gelangt das Flüssiggas über einen Kanal --31-- in der beweglichen Platte in einen Kanal--32--des Tankelementes--4--. Durch den Kanal--32--gelangt es weiter hinunter in eine Bohrung--33--, in der eine vertikal bewegliche hohle Schubstange--34--angeordnet ist, die an dem Stössel--35--eines zwischen dem Kanal --32-- und der Bohrung --33-- befindlichen Ventils --36--
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--32-- und--33-- ausgebildeten Ventilsitz presst, so dass auf diese Weise jede Strömung zur hohlen Schubstange--34-unterbunden ist.
Ein O-Ring--40--und ein Sprengring --41-- bilden einen gas- und flüssigkeitsdichten Abschluss zwischen der Schubstange --34-- und der Bohrung--33--, in der sich letztere bewegt.
Am Ende der Schubstange--34--befindet sich eine Tankdüse--42--mit einem darin befindlichen Tankkanal-43--. Das Ende --44-- der Düse ist so ausgebildet, dass es das Ende --45-- der zu füllenden Patrone --30-- erfasst und abdichtet.
Das Ende --45-- der Patrone wird von einem Teil gebildet, der in die Patrone --30-- eingeschraubt
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Füll-bzw. Entnahmeöffnung--47--aufweist.--42-- herrschende Druck ist.
Im Zuge des Füllens von Patronen zieht man die Tasse--5--heraus, wie in Fig. 3 genauer zu erkennen ist, setzt Patronen--30--in die Aufnahmeelemente--6--der Tasse ein und schiebt dann die Tasse zurück in Stellung, wo sie magnetisch gehalten und positioniert, oder durch Schliessen einer Türe in ihre endgültige genaue Lage gestossen werden kann. Sobald jedenfalls die Patronen in die Aufnahmeelemente gesteckt wurden und die Tasse zurück in ihre Arbeitsstellung gestossen wurde, kann durch Einwurf einer Münze in den Schlitz --49-- und gegebenenfalls nachfolgender Betätigung einer Drucktaste der Motor --12-- in Gang gesetzt werden. Die bewegliche Platte--3--senkt sich dann, bis die Tankdüse--42--mit der Oberseite des Teiles --45-- der Patrone --30-- dicht abschliesst.
Bei Fortsetzung der Bewegung nach Überwindung des von der Feder --28-- ausgeübten Druckes wird die Tankdüse--42--aufwärtsgestossen und diese Bewegung durch
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in die Patrone --30-- einströmen lässt.
Bei fortgesetzter Drehbewegung der Welle --9-- hebt sich die bewegliche Platte wieder und zieht damit die Tankdüse --42-- vom Endteil --45-- der Patrone --30-- zurück. Während dieser Rückzugsbewegung ruht das Ventil--36--infolge des hinter ihm vorhandenen Druckes auf seinem Sitz und Füllmechanismus und Patrone werden wieder vollständig getrennt. Nach Beendigung des Zyklus, kann die Tasse, die, wie bereits beschrieben, während des Füllvorganges magnetisch oder auf andere Weise an Ort und Stelle verriegelt wurde, wieder herausgezogen werden.
Durch den innerhalb der Patrone herrschenden Druck bleibt nun das Ventil --46-- der Patrone
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geschlossen, bis die Patrone in einen Siphon oder eine ähnliche Vorrichtung eingesetzt und das Ventil--46-- durch Druck gegen den Stössel--51--nutteis eines Stiftes od. dgl. geöffnet wird.
Zweckmässig wird man die Vorrichtung für die gleichzeitige Füllung einer grösseren Anzahl, beispielsweise von acht Patronen einrichten. Kommt aus irgendeinem Grund eine geringere Anzahl von Patronen zum Füllen, so werden nur jene Tankelemente aktiv, wo sich eine Patrone befindet, da die Betätigung des Ventils--36--der Tankdüse--42--ja nur durch die Berührung der Patrone mit der entsprechenden Tankdüse erfolgt.
Die Menge des in eine Patrone eingefüllten Gases lässt sich in einfacher Weise durch Temperaturregelung oder mittels eines Kompressors verändern. Beispielsweise kann hiezu der Beginn des Gasaustrittes aus der Düse zur Patrone von einem Auslöser oder einem Zeitmechanismus gesteuert werden, der eine gewisse Strömung über die Patrone gestattet, um letztere abzukühlen und damit das Volumen zu kontrollieren, das in der Patrone gespeichert werden kann. So könnte beispielsweise ein Finger auf der feststehenden Platte kurz vor Herstellung der Abdichtung die Tankdüse berühren und anheben.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Durch Münzeinwurf betätigbare Vorrichtung zum Füllen und Speichern von Gasen in flüssiger Form unter Druck in Patronen, deren Füll- bzw. Entnahmeöffnung mit einem Ventil ausgestattet sind, das durch Druck innerhalb der Patrone schliesst, gekennzeichnet durch einen Gasvorratsbehälter (22), mindestens eine mit diesem in Verbindung stehende Tankdüse (42), ein Ventil (36), in jeder der Düsen, welches durch Gasdruck in der Düse schliesst, eine axial auf die Düse (42) ausgerichtete Einrichtung (6) zur Aufnahme einer zu füllenden Patrone (30), und zum Andrücken derselben an die Düse, in welcher Stellung die Patrone das Ventil (36) in der Düse öffnet, und einen durch Münzeinwurf betätigbaren Schaltmechanismus (15) zur Auslösung der Bewegung der Patrone auf die Düse zu, um das Ventil (36)
zu öffnen und das Einströmen des Flüssiggases in die Patrone zu gestatten, und zur nachfolgenden Trennung der Patrone von der Düse, um die gefüllte Patrone aus der Aufnahmeeinrichtung (6) entnehmen zu können.
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