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Die Erfindung betrifft eine abnehmbare Abdeckplatte für Herde od. dgl. mit zwei an einem Festteil des Herdes befestigten Buchsen und mit zwei in diese passenden, mit der Abdeckplatte gelenkig verbundenen Stiften.
Bei einer derartigen aus der österr. Patentschrift Nr. 256380 bekannten Anordnung sind die Buchsen hinten unter der Herdmulde durch Schrauben mit dem Herdgestell verbunden ; die Herdmulde weist entsprechende Bohrungen auf, durch die die Stifte hindurch in die Buchsen eingeführt werden können. Wegen der im Rahmen einer wirtschaftlichen Fertigung unvermeidbaren Toleranzen ist jedoch beim ersten Zusammenbau eines Herdteiles mit einer zugeordneten Abdeckplatte eine Justierung der Buchsen erforderlich. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen hiefür erforderlichen Aufwand zu vermeiden.
Die Erfindung ist bei einer abnehmbaren Abdeckplatte der eingangs genannten Art dadurch ausgezeichnet, dass jede einen Bund und einen Schaft aufweisende Buchse mit ihrem Schaft in je einer Bohrung sitzt, die grösser als der Schaft aber kleiner als der Bund ist, und dass die Buchse durch eine über ihren Schaft gesteckte und an diesem angreifende Feder mit ihrem Bund gegen den Festteil gezogen wird.
Die erfindungsgemässe Befestigung der speziell ausgebildeten Buchsen in entsprechend grossen Bohrungen gewährleistet eine ausreichend grosse Verschiebbarkeit der Lage der Buchsen, so dass beliebige Herdteile und Herdabdeckplatten ohne besondere Montagearbeit zusammengeführt werden können ; da die grössten Messabweichungen bei dem Abstand der beiden Stifte auftreten, ist es am zweckmässigsten, die Bohrungen für die Buchsen als kurzes Langloch auszubilden, wobei diese Langlöcher parallel zur Hinterkante des Herdes verlaufen.
Ein besonders fester Sitz der Stifte in den Buchsen lässt sich erzielen, wenn sich die Buchsen innen etwas konisch verjüngen und die Stifte entsprechend konisch ausgebildet sind ; eine solche Ausführungsform, die vor allem in Verbindung mit Herdabdeckplatten mit Bremsscharnieren zweckmässig ist, wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
An einem Lagerbock--l--ist die Abdeckplatte --2-- eines Herdes drehbar gelagert, wobei zwischen Lagerbock und Abdeckplatte --2-- in bekannter Weise vorgespannte Tellerfedern (nicht dargestellt) eingesetzt sind, so dass sich ein sogenanntes Bremsscharnier ergibt. An dem Lagerbock--l--ist ein konisch sich verjüngender Stift--11--angeformt oder angenietet, der in einer sich entsprechend konisch verjüngenden
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überdeckt, wobei der Durchmesser dieser Bohrung--41--grösser als der Aussendurchmesser des Schaftes --31-- der Buchse--3--ist.
Die Buchse--3--wird mit ihrem Bund--32--gegen die Herdmulde --4-- durch mehrere Tellerfedern --5-- gedrückt, die zwischen Scheiben --6-- eingelegt sind und einerseits an der Unterseite der Herdmulde--4--und anderseits an einem Sicherungsring--7--angreifen, der in einer Nut im Schaft der Buchse--3--sitzt.
An Stelle von Tellerfedern könnte auch eine Zylinderfeder über den Schaft gesteckt sein. Bei Verwendung einer Buchse aus gespritztem Kunststoff, beispielsweise aus Polyamid, könnte das untere Ende der Feder auch so ausgebildet sein, dass es sich nach dem Aufpressen über den Schaft kraft- und formschlüssig auf dem Schaft verkrallt.
Dank der "schwimmenden" Lagerung der der Abdeckung zugeordneten Buchsen, können für den Abstand zwischen diesen Buchsen und für ihre axiale Ausrichtung verhältnismässig grosse Toleranzen zugelassen werden, da das Einsetzen der Stifte in die Buchsen ein Ausrichten bewirkt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Abnehmbare Abdeckplatte für Herde od. dgl., mit zwei an einem Festteil des Herdes befestigten Buchsen und mit zwei in diese passenden, mit der Abdeckplatte gelenkig verbundenen Stiften, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass jede einen Bund (32) und einen Schaft (31) aufweisende Buchse (3) mit ihrem Schaft (31) in je einer Bohrung (41) sitzt, die grösser als der Schaft aber kleiner als der Bund ist, und dass die Buchse durch eine über ihren Schaft gesteckte und an diesem angreifende Feder mit ihrem Bund gegen den Festteil gezogen wird.
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