AT314002B - Aktivierbares Primär-Element - Google Patents
Aktivierbares Primär-ElementInfo
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- AT314002B AT314002B AT791172A AT791172A AT314002B AT 314002 B AT314002 B AT 314002B AT 791172 A AT791172 A AT 791172A AT 791172 A AT791172 A AT 791172A AT 314002 B AT314002 B AT 314002B
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M6/00—Primary cells; Manufacture thereof
- H01M6/30—Deferred-action cells
- H01M6/36—Deferred-action cells containing electrolyte and made operational by physical means, e.g. thermal cells
- H01M6/38—Deferred-action cells containing electrolyte and made operational by physical means, e.g. thermal cells by mechanical means
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft ein aktivierbares Primär-Element mit sich bei Entladung zersetzender becherförmiger Anode, einer Kathodenpuppe, die eine poröse Depolarisatormasse enthält und einen zentralen Elektrodenstab (Kathode) umgibt, wobei der Elektrolyt bis zu dem Moment der Ingebrauchnahme des Elementes innerhalb der Zelle, getrennt von den Elektroden in einem besonderen Behälter untergebracht ist. Bei einem Element dieser Art wurde es aus der deutschen Patentschrift Nr. 417809 bekannt, den Behälter für den Elektrolyten unterhalb der Kathodenpuppe, zwischen Kathodenpuppe und dem Boden der becherförmigen Anode anzuordnen. Hiedurch wird das gesamte Element relativ hoch, weil zusätzlich zu dem Platzbedarf für die Kathodenpuppe noch Platz für den Elektrolytbehälter geschaffen werden muss. Die Wandung des Elektrolytbehälters des bekannten Elementes war dabei so zu dimensionieren, dass sie durch einen mit der Hand auf die Elektrode ausgeübten Druck leicht zerrissen und zusammengedrückt werden kann. Trotz dieser Ausgestaltung der Wand ist zum Zerreissen der Wandung des Elektrolytbehälters ein relativ hoher Druck erforderlich, der von der becherförmigen Anode aufgenommen werden muss. Die Anode muss daher entsprechend kräftig ausgebildet werden, um den mechanischen Beanspruchungen beim Aktivieren des Elementes standzuhalten. Der Materialbedarf ist hiebei relativ hoch. Es ist nun auch bekanntgeworden, Primärelemente an der offenen Seite der becherförmigen Anode mit einer durch die Vergussmasse verlaufenden Öffnung zu versehen, durch welche die zur Aktivierung erforderliche Flüssigkeit eingefüllt werden kann. Bei diesen Elementen werden beim Aktivieren keine zusätzlichen Kräfte auf die becherförmige Anode ausgeübt, jedoch ist es erforderlich, eine Befüllung des Elementes von aussen vorzunehmen. Es muss daher für den Fall, dass eine Aktivierung erforderlich wird-etwa für Notbeleuchtungszwecke-Elektrolyt greifbar sein. Dies ist jedoch nicht immer sichergestellt. Die vorerwähnten Nachteile lassen sich nun vermeiden, wenn bei einem Primär-Element der eingangs erwähnten Art, gemäss der Erfindung der Elektrolyt innerhalb des hohl ausgebildeten, somit den Behälter bildenden Elektrodenstabes untergebracht ist und der Boden des Elektrodenstabes durch einen in der becherförmigen Anode unterhalb des Bodens des Elektrodenstabes befestigten Aufstechdorn durch Bewegen des Elektrodenstabes gegen den Dorn perforierbar ist. Durch die erfindungsgemässe Massnahme gelingt es, einen im Element notwendigerweise vorhandenen Bauteil, nämlich den Elektrodenstab, für einen weiteren Zweck, nämlich die Aufbewahrung und Bereitstellung des Elektrolyten, zu nutzen. Eine Vergrösserung der Abmessungen des Elementes kann hiedurch vermieden werden. Gleichzeitig ist durch das Vorsehen des Dornes zum Perforieren des Bodens des Elektrodenstabes nur ein geringer Kraftbedarf erforderlich, um den Elektrolyten durch Perforieren des Bodens des Elektrodenstabes freizusetzen und damit das Element zu aktivieren. Die Beanspruchung der becherförmigen Anode beim Aktivieren des Elementes ist damit gering, so dass die Anode dünn und damit materialsparend ausgebildet werden kann. Um die Lagerfähigkeit des nichtaktivierten Elementes zu erhöhen, ist es zweckmässig, die Innenfläche des Elektrodenstabes mit einer den Elektrodenstab vor chemischen Angriffen durch den Elektrolyten bewahrenden Schutzschicht, z. B. aus Blei oder einem Kunststoff, zu überziehen. Erfindungsgemäss ausgestattete Primär-Elemente eignen sich als Spannungsquelle, insbesondere Notspannungsquelle, vor allem für Beleuchtungszwecke, etwa in Spitälern, Theatern, Kinos, im Haushalt usw. Auch sind erfindungsgemässe Primär-Elemente in Katastrophenfällen als Notspannungsquelle verwendbar. Zum Betrieb von Warnleuchten, z. B. für Autofahrer, Verkehrsunfallkommandos usw. sind solche Elemente ebenfalls geeignet. Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles, das ein erfindungsgemässes Primär-Element in einem Längsschnitt veranschaulicht, näher beschrieben. In der Zeichnung ist mit--3--die bevorzugt aus Zink bestehende becherförmige Anode bezeichnet. Im Inneren der Anode--3--befindet sich die Kathodenpuppe--4, 5--, die aus dem Depolarisator--5- und einem Aufsaugmittel--4--besteht, das den Depolarisator--5--einschliesst. Die Kathodenpuppe --4, 5-- umschliesst den Elektrodenstab der aus Kohle bestehen kann. Der Elektrolyt--7--ist innerhalb des hohl ausgebildeten Elektrodenstabes--l-angeordnet, der somit nicht nur die Funktion des elektrischen Leiters, sondern auch die eines Behälters für den Elektrolyten erfüllt. Der Elektrodenstab--l-ist unten durch einen Boden--8--verschlossen, der von einer Verschlusskappe gebildet werden kann. Die Innenfläche des Elektrodenstabes--l--kann mit einer Schutzschicht überzogen sein. Nach aussen ist das Element durch eine Deckelscheibe -2-- abgeschlossen. Unterhalb des Bodens --8-- des Elektrodenstabes --l-- befindet sich ein Aufstechdom-6--, der in der becherförmigen Anode--3--fixiert ist. Beim Einführen des Kathodenstabes--l--ist darauf zu achten, dass der Boden--8--durch den Aufstechdorn --6-- nicht perforiert wird. Um das Element zu aktivieren, ist lediglich der Elektrodenstab gegen den Boden der becherförmigen Anode--3--zu bewegen. Hiebei wird der Boden --8-- des Elektrodenstabes --1-- perforiert und der Elektrolyt tritt aus dem hohlen Elektrodenstab-l-aus und tränkt die Kathodenpuppe EMI1.1
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Aktivierbares Primär-Element mit sich bei Entladung zersetzender becherförmiger Anode, einer Kathodenpuppe, die eine poröse Depolarisatormasse enthält und einen zentralen Elektrodenstab (Kathode) umgibt, wobei der Elektrolyt bis zu dem Moment der Ingebrauchnahme des Elementes innerhalb der Zelle getrennt von den Elektroden in einem besonderen Behälter untergebracht ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Elektrolyt (7) innerhalb des hohl ausgebildeten, somit den Behälter bildenden EMI2.1
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT791172A AT314002B (de) | 1972-09-15 | 1972-09-15 | Aktivierbares Primär-Element |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT791172A AT314002B (de) | 1972-09-15 | 1972-09-15 | Aktivierbares Primär-Element |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT314002B true AT314002B (de) | 1974-03-11 |
Family
ID=3600665
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT791172A AT314002B (de) | 1972-09-15 | 1972-09-15 | Aktivierbares Primär-Element |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT314002B (de) |
-
1972
- 1972-09-15 AT AT791172A patent/AT314002B/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
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