AT311852B - Vorder- oder Hinterbacken - Google Patents
Vorder- oder HinterbackenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft einen Vorderbacken oder Hinterbacken für Skibindungen, bei dem der schwenkbar gelagerte durch Federkraft in Gebrauchsstellung gehaltene Sohlen- bzw. Fersenhalter mindestens ein Rastelement trägt, dem ein skifestes Auflager zugeordnet ist. Bei den bekannten, durch eine Verrastung in der Gebrauchsstellung gehaltenen Skibindungen ist im allgemeinen eines der zusammenwirkenden Rastelemente beweglich, entweder verschiebbar oder verschwenkbar gelagert und wird durch eine Feder gegen das andere Rastelement gedrückt. Bei einer Sicherheitsauslösung muss dann die Kraft der Feder überwunden werden, so dass sich diese beiden Rastelemente voneinander trennen können. Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine einfachere und raumsparendere Bauweise zu schaffen und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement, wie an sich bekannt, eine Rolle aus gummielastischem Material ist und dass das Auflager von einer bzw. zwei Rollen aus gummielastischem Material gebildet ist. In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine erfindungsgemäss ausgerüstete Vorderbacke in einem Mittelschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. l, die Fig. 3 und 4 jeweils die gleiche Darstellung wie Fig. 2, jedoch in zwei verschiedenen verschwenkten Stellungen, Fig. 5 eine weitere Vorderbacke in einem Mittelschnitt, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5, Fig. 7 eine Fersenbindung in einem Mittelschnitt und die Fig. 8 und 9 die gleiche Fersenbindung während des Auslösens sowie in der Offenstellung. Wie die Fig. 1 bis 4 erkennen lassen, ist der auch den Sohlenhalter --1-- bildende Backenkörper um die skifeste Achse--2--verschwenkbar gelagert und trägt ein aus elastischem Material gebildetes, rollenförmiges Rastelement-3-. Auf einem, mittels der Spindel-4-bewegbaren Schieber-5-sind zwei weitere, ebenfalls rollenförmig und aus elastischem Material gebildete Rastelemente-6, 7-angeordnet. Wenn der Sohlenhalter --1-- um die Achse --2-- verschwenkt, so werden sowohl das Rastelement --3-- als auch EMI1.1 einem der Rastelemente-6 oder 7-vorbeibewegt. Eine solche Deformation der Rastelemente-3 und 6-ist aus Fig. 3 zu entnehmen. Da die Rastelemente--3 und 6--wieder ihre ursprüngliche Form einnehmen wollen, werden sie den Sohlenhalter--l--weiter nach aussen drücken, so dass es zu der Stellung nach Fig. 4 kommt, bei der der Skischuh bereits freigegeben wurde. Mittels der Spindel --4-- kann der Anpressdruck der Rastelemente--6, 7--an das Rastelement--3--reguliert werden. In den Fig. 5 und 6 ist der Sohlenhalter --8-- wieder um eine Achse --9-- schwenkbar angeordnet. Ein aus elastischem Material gebildetes, rollenförmiges Rastelement --10-- lagert hier an der Grundplatte An diesem Rastelement--10--liegen zwei im Inneren des Sohlenhalters eingeschraubte und als Bolzen ausgebildete Rastelemente-12, 13- an. Das Rastelement --13-- wird bei einer Verschwenkung um den Bolzen--9--einen grösseren Weg zurücklegen und das Rastelement--10--auch mehr deformieren als dies bei dem Rastelement--12--in der andern Schwenkrichtung der Fall ist. Es erfolgt daher eine Freigabe in der einen Richtung früher und unter geringerem Kraftaufwand als in der andern Richtung. Bei der Konstruktion nach den Fig. 7 bis 9 ist der Absatzhalter-14-um die skifeste Achse-15- schwenkbar angeordnet und trägt ein elastisches, rollenförmiges Rastelement-16--, das an einem weiteren elastischen, rollenförmigen Rastelement --17-- anliegt. Wird der Absatzhalter-14-nach oben verschwenkt, so werden beide Rastelemente-16 und 17-deformiert, wie dies insbesondere Fig. 8 erkennen lässt. Hiebei werden Stösse, welche den Skifahrer gefährden, elastisch aufgenommen und die Bindung dann wieder in die ursprüngliche Lage nach Fig. 7 zurückgestellt. Bei, für den Skifahrer gefährlichen Beanspruchungen wird der elastische Widerstand der beiden Rastelemente--16, 17--überwunden und die beiden Rastglieder bewirken dann bei einer etwaigen Stellung, wie sie Fig. 8 zeigt, dass der Sohlenhalter weiter nach oben gedrückt wird, in die Lage nach Fig. 9, was durch ihr Bestreben wieder die ursprüngliche, rollenförmige Form einzunehmen bewirkt wird. Zum Aussteigen aus der Bindung wird der Hebel--18--um die Achse--19--gegen die Kraft der Feder --20-- verschwenkt, dadurch hebt sich das keilförmige Ende-21-und es kann der Schieber --22--, der das Rastelement --17-- trägt, leicht zurückbewegt werden. Die Schwenkbewegung des Hebels - ist begrenzt, so dass die geneigte Fläche des keilförmigen Gliedes --21-- immer am Schieber - anliegt. Nach Loslassen des Hebels --18-- drückt die Feder --20-- das keilförmige Ende - -21-- des Hebels --18-- gegen den Schieber und dieser wird wieder in seine dargestellte Position gedrückt. Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Es sind eine Reihe von Konstruktionsmöglichkeiten gegeben, die innerhalb des Rahmens der Erfindung liegen. Beispielsweise könnte bei der Ausbildung nach den Fig. 5 und 6 ebenfalls eine Verstellmöglichkeit vorgesehen werden. Vorzugsweise derart, dass jedes der Rastelemente-12 und 13-für sich allein verstellbar ist und somit auch eine Verstellmöglichkeit für die Asymmetrie geschaffen ist. Selbstverständlich könnte die Erfindung auch bei einer Viergelenkbacke angewendet werden, indem jedem der beiden Lenkhebel ein Rastelement zugeordnet wird, welche mit je einem skifesten bzw. grundplattenfesten Rastelement zusammenwirken.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorderbacken oder Hinterbacken für Skibindungen, bei dem der schwenkbar gelagerte, durch Federkraft in Gebrauchsstellung gehaltene Sohlen-bzw. Fersenhalter mindestens ein Rastelement trägt, dem ein skifestes EMI2.1 bekannt, eine Rolle aus gummielastischem Material ist und dass das Auflager (6, 7 ; 17) von einer bzw. zwei Rollen aus gummielastischem Material gebildet ist. EMI2.2
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT847871A AT311852B (de) | 1971-10-01 | 1971-10-01 | Vorder- oder Hinterbacken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT847871A AT311852B (de) | 1971-10-01 | 1971-10-01 | Vorder- oder Hinterbacken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT311852B true AT311852B (de) | 1973-12-10 |
Family
ID=3605796
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT847871A AT311852B (de) | 1971-10-01 | 1971-10-01 | Vorder- oder Hinterbacken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT311852B (de) |
-
1971
- 1971-10-01 AT AT847871A patent/AT311852B/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
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| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee |