AT311811B - Lagerung für Fahrerhäuser von Lastkraftwagen - Google Patents

Lagerung für Fahrerhäuser von Lastkraftwagen

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AT311811B
AT311811B AT696870A AT696870A AT311811B AT 311811 B AT311811 B AT 311811B AT 696870 A AT696870 A AT 696870A AT 696870 A AT696870 A AT 696870A AT 311811 B AT311811 B AT 311811B
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AT
Austria
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cab
driver
spring
chassis
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Application number
AT696870A
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English (en)
Inventor
Ing Dr Eugen Egger Dipl
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/06Drivers' cabs
    • B62D33/063Drivers' cabs movable from one position into at least one other position, e.g. tiltable, pivotable about a vertical axis, displaceable from one side of the vehicle to the other
    • B62D33/067Drivers' cabs movable from one position into at least one other position, e.g. tiltable, pivotable about a vertical axis, displaceable from one side of the vehicle to the other tiltable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Lagerung für Fahrerhäuser von Lastkraftwagen mit zwei symmetrisch zur Längsmittelebene am Fahrgestell gelagerten und am Fahrerhaus angelenkten gefederten Schwingen und einem zwischen diesen angeordneten Torsionsstab. 



   Bisher werden die Fahrerhäuser am Fahrgestell meist nur über Gummikörper abgestützt, die vergleichsweise kurze Federwege und dadurch eine harte Federung ergeben, so dass die Erschütterungen aus dem Fahrbetrieb praktisch ungeschwächt auf das Fahrerhaus übertragen werden. Es ist auch schon bekannt, das Fahrerhaus an quer zu den   Fahrgestelllängsträgern   gerichteten Blattfederpaketen abzustützen, die zwar je nach Dimensionierung eine weichere Federung erzielen lassen, dann aber den Nachteil mit sich bringen, dass das Fahrerhaus bei auftretenden Querkräften, beispielsweise bei Kurvenfahrt, dem Fahrgestell gegenüber seitwärts kippt. 



   Es ist auch schon eine Ausbildung bekanntgeworden (franz. Patentschrift Nr. 1. 478. 941), bei der am Fahrgestell zwei vorwärtsgerichtete Blattfederpakete festgespannt sind, deren frei auskragende Vorderenden zu einem Auge eingerollt sind und Schwingen bilden. In den beiden Federaugen ist ein aus mehreren Lamellen bestehender und zwischen den Federaugen gegenüber dem Fahrgestell an Drehung gehinderter Torsionsstab drehbar gelagert, an dessen Enden das sich mit entsprechenden Konsolen an den Federaugen abstützende Fahrerhaus angreift. Hier handelt es sich um ein vorwärts kippbares Fahrerhaus, bei dem die Federaugen als Kipplager dienen. Der Torsionsstab hat nur die Aufgabe, das Hochkippen des Fahrerhauses zu erleichtern, da er in der Betriebsstellung des Fahrerhauses eine entsprechende Vorspannung besitzt.

   Die Blattfederenden bilden zwar gefederte Schwingen, die Relativbewegungen des Fahrerhauses dem Fahrgestell gegenüber mit gegebenenfalls weicher Federung zulassen, es fehlt hier aber ebenfalls jegliche stabilisierende Wirkung, d. h. es sind keine Massnahmen getroffen, um ein Kippen des Fahrerhauses nach der Seite bei Kurvenfahrt oder bei Aufreten sonstiger Querkräfte verhindern, wobei das Kippen dadurch ermöglicht wird, dass die an den beiden Seiten vorgesehenen Federschwingen gleichzeitig ganz verschiedene Federwege zurücklegen können und die Enden des Torsionsstabes nicht drehfest mit den Federaugen verbunden sind. 



   Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu beseitigen und eine Lagerung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei der trotz weicherer Federung bzw. grösserer Federwege und damit erhöhtem Fahrkomfort ein Seitwärtskippen des Fahrerhauses bei auftretenden Querkräften verhindert wird. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die beiden Schwingen zusammen mit dem mit ihnen drehfest verbundenen Torsionsstab als Stabilisator ausgebildet und je für sich am Fahrgestell federnd abgestützt sind. Es handelt sich also nicht, wie bisher, um von Blattfedern gebildete, somit in sich federnde, sondern um starre Schwingen, die durch je ein Federelement am Fahrgestell abgestützt und durch den Torsionsstab miteinander verbunden sind, wobei dieser so torsionssteif ist, dass sich ein Stabilisator ergibt. Es können daher die beiden Schwingen je nach gewählter Federelementen Schwingbewegungen ausführen, es wird durch die Stabilisatorwirkung aber verhindert, dass die eine Schwinge einen grösseren Schwenkausschlag als die andere hat, so dass also ein Seitwärtskippen des Fahrerhauses relativ zum Fahrgestell ausgeschlossen ist.

   Als Federelemente können Schraubenfedern, Gummihohlfedern, Gummimetallelemente od. dgl. oder. auch stossdämpferartige Kombinationen verwendet werden. Das Fahrerhaus kann eine oder zwei weitere von Gummiblöcken od. dgl. gebildete Lagerstellen am Fahrgestell besitzen. Es ist aber auch möglich, vorne und hinten zwei derartige als Stabilisator ausgebildete Schwingen vorzusehen. Die gefederten Schwingen ergeben gegenüber der blossen Gummiabstützung die gewünschte weichere Federung zur Erhöhung des Fahrkomforts. Die erfindungsgemässe Lagerung lässt sich auch mit Vorteil bei kippbaren Fahrerhäusern anwenden, in welchem Falle die Schwingen vorwärtsgerichtet sind und unmittelbar die Kipplager des Fahrerhauses tragen. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. l die vordere Lagerung eines kippbaren Fahrerhauses im Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 2 und Fig. 2 in Draufsicht. 



   Auf den   Rahmenlängsträgern--l--des   Fahrgestelles eines Lastkraftwagens sind zwei vorwärtsgerichtete   Schwingen --2-- gelagert,   die ein rohrförmiger   Torsionsstab --3-- zu   einem Stabilisator verbindet. Die 
 EMI1.1 
 Koaxial zum   Torsionsstab --3-- sind   an den   Schwingen-2-die Kippzapfen-5-für   das Fahrerhaus befestigt, das durch   Rahmenteile --6-- angedeutet   ist. Für die Lagerung der   Schwingen --2-- und   des Fahrerhauses auf den   Kippzapfen-5-sind Gummimetallbüchsen-7, 8-vorgesehen.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Lagerung für Fahrerhäuser von Lastkraftwagen mit zwei symmetrisch zur Längsmittelebene am Fahrgestell EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT696870A 1970-07-31 1970-07-31 Lagerung für Fahrerhäuser von Lastkraftwagen AT311811B (de)

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AT311811B true AT311811B (de) 1973-12-10

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3436169A1 (de) * 1984-10-03 1986-04-10 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Vorrichtung zur gefederten lagerung einer schlepperkabine
FR2718700A1 (fr) * 1994-04-18 1995-10-20 Daimler Benz Ag Dispositif pour fixer les paliers de basculement de cabine de camions.
EP0798198A1 (de) * 1996-03-29 1997-10-01 MAN Nutzfahrzeuge Aktiengesellschaft Vordere Lagerung des kippbaren Fahrerhauses eines Lastkraftwagens

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EP0798198A1 (de) * 1996-03-29 1997-10-01 MAN Nutzfahrzeuge Aktiengesellschaft Vordere Lagerung des kippbaren Fahrerhauses eines Lastkraftwagens
DE19612502A1 (de) * 1996-03-29 1997-10-02 Man Nutzfahrzeuge Ag Vordere Lagerung des kippbaren Fahrerhauses eines Lastkraftwagen

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