AT309595B - Kondensatorzündvorrichtung - Google Patents

Kondensatorzündvorrichtung

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AT309595B
AT309595B AT105171A AT105171A AT309595B AT 309595 B AT309595 B AT 309595B AT 105171 A AT105171 A AT 105171A AT 105171 A AT105171 A AT 105171A AT 309595 B AT309595 B AT 309595B
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AT
Austria
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capacitor
thyristor
circuit
shooting
resistor
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Application number
AT105171A
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English (en)
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Schaffler & Co
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/04Arrangements for ignition
    • F42D1/045Arrangements for electric ignition
    • F42D1/05Electric circuits for blasting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Kondensatorzündvorrichtung, insbesondere für schlagwettergefährdete Grubenbetriebe, mit einem Schiesskondensator, der von einem einen handbetriebenen Wechselstromgenerator enthaltenden Ladekreis aufladbar ist, wobei dem Schiesskondensator ein elektronischer, kontaktloser Steuerkreis zur Begrenzung der Zündstromdauer zugeordnet ist und dieser eine Schaltröhre sowie eine Serienschaltung eines elektronischen Schaltelementes und eines Widerstandselementes enthält, die Serienschaltung parallel zum Schiesskondensator verlegt, das elektronische Schaltelement als Thyristor ausgebildet und dessen Steuerelektrode an einen von einer von dem Schiesskondensator über die Schaltröhre abgeleiteten Schiessspannung steuerbaren RC-Zeitverzögerungskreis angeschlossen ist, nach Patent Nr.

   283495, wobei der Wechselstromgenerator mittels eines Drehgriffes betätigbar ist. 



   Der RC-Zeitverzögerungskreis gemäss diesem Patent ist derart dimensioniert, dass unabhängig vom Belastungswiderstand der Zündvorrichtung die Zeitkonstante des Verzögerungskreises mit   4 msec   bemessen ist. 



  Eine normale Betätigung des Wechselstromgenerators reicht gerade aus, um den Schiesskondensator einmal zu laden und ein Abtun der Zünder zu ermöglichen. Es kann jedoch vorkommen, dass bei einer starken Betätigung des Wechselstromgenerators dessen Rotor lange genug weiterläuft, um je nach Grösse und Belastung der Vorrichtung eine zweite oder dritte Nachladung des Schiesskondensators mit anschliessender Entladung hervorzurufen. Kondensatorzündvorrichtungen für schlagwettergefährdete Grubenbetriebe dürfen jedoch bei einmaliger Betätigung des Wechselstromgenerators nur einen einzigen Zündvorgang auslösen. Zur Verhinderung von unerwünschten und gefährlichen Nachladungen des Schiesskondensators wurden bereits die Anordnung einer Fliehkraftbremse, eines Amplitudenbegrenzers, von Zenerdioden od. dgl. vorgeschlagen.

   Bei allen diesen Massnahmen ergeben sich jedoch Schwierigkeiten hinsichtlich einer richtigen Dimensionierung. Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung einer Kondensatorzündvorrichtung der eingangs beschriebenen Art, bei der ein weiteres Laden und anschliessendes Entladen des Schiesskondensators nach dem ersten Abtun der Zünder verhindert ist. 



   Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass in einen Zweig des Ladekreises ein weiterer Thyristor samt Schutzwiderstand verlegt und die Steuerelektrode dieses Thyristors an den RC-Zeitverzögerungskreis des Steuerkreises angeschlossen ist. 



   Dadurch wird erreicht, dass nach dem Abtun und nach einer durch den RC-Zeitverzögerungskreis bestimmten Zeit der Thyristor aufgesteuert und eine zusätzliche Belastung in den Ladekreis geschaltet wird, wodurch der Schiesskondensator nicht mehr nachgeladen werden kann. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung folgen aus der nachstehenden erläuternden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen, in der   Fig. 1   eine Kondensatorzündvorrichtung und Fig. 2 die Vorrichtung gemäss   Fig. 1   jedoch mit geändertem Steuerkreis zeigt. 



   Die Kondensatorzündvorrichtung mit den Schaltelementen--l bis 16--entspricht der Ausführungsform gemäss Fig. l des Patents Nr. 283495. Auch die Wirkungsweise entspricht der dort beschriebenen. Gemäss den   Fig. 1   und 2 ist die   Zenerdiode --16-- über   einen   Kondensator mit   der Steuerelektrode des Thyristors-8-und über einen   Kondensator--18'--mit   der Steuerelektrode eines   Thyristors-19'--   verbunden. Der   Thyristor--19'--ist   mit einem   Schutzwiderstand--20'--in   Reihe geschaltet und mit seiner Kathode an das anodenseitige Ende der Diode--4--und mit seiner Anode über den Schutzwiderstand   - -20'-- an einen Widerstand --21-- angeschlossen,   der in Reihe zu der   Diode --4-- geschaltet   ist. 



   Gemäss Fig. 2 ist an Stelle des   Widerstandes--15--ein Übertrager--15a--vorgesehen,   dessen   Primärwicklung--15b--zwischen   die   Ausgangsklemme --10-- und   die   Schaltröhre --12-- verlegt   und dessen   Sekundärwicklung-15c-mit   einem Ende über eine   Diode --15d-- mit   dem Verbindungspunkt des   Widerstandes--13--und   des   Kondensators--14--des   RC-Zeitverzögerungskreises und mit ihrem andern 
 EMI1.1 
   Ausgangsklemme --11-- verbunden   ist.
Die Wirkungsweise der Schaltungen ist folgende : 
 EMI1.2 
 den Ausgangsklemmen und somit auch an dem RC-Zeitverzögerungskreis tritt die Zündspannung auf. Die Zeitkonstante dieses Kreises ist unabhängig vom Schiesskreiswiderstand mit   z.

   B.   4 msec bemssen. Nach Ablauf dieser Zeit gelangt ein positiver Stromimpuls über die Zenerdiode--16--, die dessen Anstiegszeit festlegt über den   Kondensator--17'--an   die Steuerelektrode des   Thyristors --8-- wodurch   dieser aufgesteuert wird. 



  Dadurch wird der Schiesskondensator über den niederohmigen   Widerstand --9-- rasch   entladen, wobei jedoch der Strom im   Widerstand --9-- unter   den Haltestrom des Thyristors--8--absinkt, so dass dieser trotz Vorhandenseins des positiven Zündimpulses an seiner Steuerelektrode wieder nichtleitend wird. Der positive Stromimpuls gelangt jedoch über den   Kondensator --18'-- auch   an die Steuerelektrode des Thyristors --19'-- wodurch dieser ebenfalls aufgesteuert wird und den   Widerstand--20'--der   Serienschaltung der   Diode-4-und   des   Widerstandes-21-parallelschaltet.   Dies bedeutet eine erhöhte Wirkbelastung für den   Schiesskondensator --5--,   an dem dadurch keine Spannung auftreten und der somit nicht nachgeladen werden kann.

   Die Zeitkonstante des   RC-Gliedes-13, 14- ist   derart bemessen, dass der über die Zenerdiode-16an die Steuerelektrode des Thyristors--19'--gelangende Impuls wohl rasch ansteigt, jedoch langsam abnimmt 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wodurch gewährleistet ist, dass der   Thyristor --19'-- bei   einem durch Nachlauf des Generators bedingten Wiederauftreten eines positiven Wertes der an ihm liegenden Spannung leitend und der Schiesskondensator --5-- über die   Widerstände --20'und 21-- entladen   wird.

   Der   Thyristor--8--wird   somit unmittelbar bei Auftreten des   Zündimpulses   leitend, da er an der positiven Spannung des   Schiesskondensators --5-- liegt,   wogege der   Thyristor --19'-- durch   denselben Zündimpuls jedoch erst zu einem Zeitpunkt leitend wird, zu dem auch an ihm nach einer geringen Wiederladung des Schiesskondensators, durch Nachlauf des Generators eine 
 EMI2.1 
 von dessen Rotor mit Sicherheit vermieden. 



   Bei kleinen Belastungswiderständen im Zündkreis wird der RC-Zeitverzögerungskreis zu rasch entladen und dadurch der an die Steuerelektroden der Thyristoren--8 und   19'--gelangende   positive Stromimpuls geschwächt. Um auch bei Zündvorrichtungen mit höherem Energieinhalt (zirka 10 Wsec) eine sichere Zündzeitbegrenzung und eine sichere Verhinderung von Nachladungen des Schiesskondensators zu gewährleisten, wird gemäss Fig. 2 der positive Stromimpuls durch einen im   Transformator --15a-- bei Stromfluss im   Schiesskreis auftretenden Impuls wirksam verstärkt. Zur Regulierung der Ansprechempfindlichkeit des Thyristors   --19'-- kann   zwischen dessen Steuerelektrode und dem   Kondensator --18'-- ein   Widerstand geschaltet sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kondensatorzündvorrichtung, insbesondere für schlagwettergefährdete Grubenbetriebe, mit einem Schiesskondensator, der von einem einen handbetriebenen Wechselstromgenerator enthaltenden Ladekreis aufladbar ist, wobei dem Schiesskondensator ein elektronischer, kontaktloser Steuerkreis zur Begrenzung der Zündstromdauer zugeordnet ist und dieser eine Schaltröhre sowie eine Serienschaltung eines elektronischen Schaltelementes und eines Widerstandselementes enthält, die Serienschaltung parallel zum Schiesskondensator verlegt, das elektronische Schaltelement als Thyristor ausgebildet und dessen Steuerelektrode an einen von einer von dem Schiesskondensator über die Schaltröhre abgeleiteten Schiessspannung steuerbaren RC-Zeitverzögerungskreis angeschlossen ist, nach Patent Nr.

   283495, wobei der Wechselstromgenerator mittels eines Drehgriffes 
 EMI2.2 
 (19') samt Schutzwiderstand (20') verlegt und die Steuerelektrode dieses Thyristors an den RC-Zeitverzögerungskreis (13,14) des Steuerkreises angeschlossen ist. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. (19') samt Schutzwiderstand (20') einer Serienschaltung einer Diode (4) und eines Widerstandes (21) des Ladekreises parallelgeschaltet und die Kathode des Thyristors (19') an ein positives Potential gelegt ist. EMI2.4 sowohl die Steuerelektrode des Thyristors (8) des Steuerkreises als auch die Steuerelektrode des Thyristors (19') des Ladekreises kapazitiv mit dem RC-Zeitverzögerungskreis (13,14) gekoppelt ist. EMI2.5
AT105171A 1971-02-09 1971-02-09 Kondensatorzündvorrichtung AT309595B (de)

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