AT339995B - Kondensatorzundmaschine - Google Patents

Kondensatorzundmaschine

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AT339995B
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Schaffler & Co
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/04Arrangements for ignition
    • F42D1/045Arrangements for electric ignition
    • F42D1/05Electric circuits for blasting

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Kondensatorzündmaschine mit einer Spannungsquelle,   z. B.   einem
Wechselspannungsgenerator, und einem mit diesem verbundenen Ladekreis zum Aufladen eines
Schiesskondensators, der über einen Zündschalter an die Ausgangsklemmen anschliessbar ist, und mit einem dem
Ladekreis zugeordneten Steuerkreis, welcher einen von dem Ladekreis gesteuerten Thyristor und ein Relais enthält, welches nach Erreichen der vollen Zündspannung des Schiesskondensators das Schliessen des
Zündschalters ermöglicht und danach als Wirkleistungsverbraucher wirkt und überschüssige Ladeenergie verbraucht. 



   Eine solche Kondensatorzündmaschine ist aus der deutschen Auslegeschrift 1763057 bekannt, bei der ein elektromechanisches Relais mit einem Thyristor in Reihe geschaltet ist und gemeinsam mit diesem im
Nebenschluss zum Schiesskondensator liegt. Der Thyristor wird über Schaltröhren von der Spannung des
Schiesskondensators gesteuert. Erreicht diese Spannung nach Betätigung des Ladegenerators den Sollwert, so zünden die beiden Schaltröhren, der Thyristor wird aufgesteuert, das Relais zieht an und schliesst seinen
Arbeitskontakt, wodurch die Spannung des Schiesskondensators an den Zündkreis gelangt.

   Diese bekannte
Maschine hat keine Feuerbereitschaftszeit,   d. h.   es ist mit dieser Maschine nicht möglich, die für eine sichere und einwandfreie Zündung aller angeschlossenen Zünder erforderliche Sollspannung am Schiesskondensator über eine gewisse Zeitspanne nach dem Aufladen des Kondensators aufrecht zu erhalten und erst danach die Zündung vorzunehmen oder auch gegebenenfalls zu unterlassen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass es wünschenswert ist, wenn das Abtun der Zünder nicht unmittelbar nach Erreichen der Sollspannung des Schiesskondensators erfolgt, weil diese Zeit von der Aufladezeit des Ladegenerators abhängt und daher nicht genau bestimmt ist.

   Speziell bei
Verwendung eines allgemein üblichen handbetriebenen Kurbelgenerators bei der bekannten Schaltung, würde das
Erreichen der Sollspannung des Schiesskondensators und damit der Zeitpunkt des Abtuns von der
Geschwindigkeit bzw. dem Kraftaufwand abhängen, mit der bzw. mit dem die Kurbel des Generators betätigt wird. In der Praxis ist es jedoch auch oft notwendig, nach Ladung des Schiesskondensators den Zündzeitpunkt zu verschieben oder die Zündung überhaupt nicht durchzuführen. Dies ist mit der bekannten Maschine nicht möglich. Ein weiterer Nachteil der bekannten Maschine besteht darin, dass der Schiesskondensator von einer Überladung durch zu starkes Kurbeln nicht geschützt ist, da das Relais nach Erreichen der Zündspannung sofort anspricht.

   Ein weiterer Nachteil der bekannten Maschine ergibt sich daraus, dass bei zu schwachen Kurbeln am Ladegenerator eine für das Abtun zu geringe Spannung am Schiesskondensator erreicht wird, so dass es zu Zündversagern oder bei nochmaligem Kurbeln zu einem unerwarteten vorzeitigen Abtun kommen kann. 



   Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung einer Kondensatorzündmaschine der eingangs umrissenen Art, bei der die angeführten Nachteile vermieden sind. 



   Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zwischen dem Thyristor und dem Schiesskondensator ein Gleichrichter des Ladekreises in Durchlassrichtung zum Schiesskondensator angeordnet ist und der Thyristor von einer Teilspannung des Ladekreises über einen Spannungsteiler aus einer Zenerdiode und einem Kondensator angesteuert ist. 



   Die Erfindung gewährleistet, dass bei Erreichen der vollen Spannung am Schiesskondensator das Relais anzieht, dadurch die Zündmaschine zündbereit ist und gleichzeitig und exakt die durch Nachladung mittels des Kurbelgenerators erzeugte Energie in dem Relais verbraucht wird. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung folgen aus der nachstehenden erläuternden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten beispielsweisen Ausführungsformen, in denen Fig. l eine Schaltung einer Kondensatorzündmaschine, deren Ladekreis ein Steuerkreis nachgeschaltet ist, Fig. 2 die Schaltung gemäss Fig. l jedoch mit einem zweiten Steuerkreis und Fig. 3 eine andere Ausführungsform einer Kondensatorzündmaschine, in deren Ladekreis zwei Steuerkreise angeordnet sind zeigt. 



   Gemäss Fig. l ist ein handbetriebener   Wechselspannungsgenerator--l--über   einen Kondensator--2--, einen   Gleichrichter--10--und Kontakte--24, 26--eines   Lade-Zündschalters mit den Belägen eines   Schiesskondensators --20-- verbunden,   der über weitere Kontakte--25, 27--des Lade-Zündschalters an 
 EMI1.1 
 
23--angeschlossenenthält die Serienschaltung zweier ohmscher   Widerstände --4   und   5--und   ein weiterer Parallelzweig die Serienschaltung eines Thyristors--8--und eines ohmschen Widerstandes--9--.

   Eine Mittelanzapfung zwischen den beiden   Widerständen--4   und   5--ist   über eine   Zenerdiode--6--mit   der Steuerelektrode des 
 EMI1.2 
 Serienschaltung eines   Gleichrichters --12-- und   der Parallelschaltung eines Kondensators--14--und eines   Relais--15--überbrückt   ist. In einen Parallelzweig des Schiesskondensators ist ein aus zwei ohmschen   Widerständen--18   und 19--bestehender Spannungsteiler geschaltet. Der   Widerstand--18--ist   mit der Serienschaltung eines   Arbeitskontaktes--16--des Relais--15--und   einer Glimmlampe--17--   überbrückt.   Zwischen den Ausgangsklemmen--22 und 23--ist ein ohmscher Widerstand--21-angeschlossen. 

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   Ein Teil der Schaltung gemäss Fig. 2 ist identisch mit der gemäss Fig. 1 und es sind auch die gleichen Schaltelemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Zusätzlich zu dem aus den   Widerständen--4,   5, 9--, dem   Thyristor--8-,   der   Zenerdiode --6-- und   dem Kondensator--7--bestehenden Steuerkreis--I-- 
 EMI2.1 
 seine volle Spannung aufgeladen worden ist, erreicht der   Thyristor --8-- seine   Ansprechspannung und wird von der an dem Kondensator --7-- liegenden Spannung über die   Zenerdiode--6--aufgesteuert.   Dadurch gelangt das   Relais --15-- über   den Kondensator die Gleichrichter--12 und 13-und den Kondensator--14--, die ebenfalls als Spannungsverdopplerschaltung wirken, an Spannung.

   Das Relais   --15--   zieht an, entriegelt den Lade-Zündschalter --24 bis 27--, der sodann betätigt werden kann, und 
 EMI2.2 
 Nachladungen, die durch ein Weiterkurbeln oder durch ein durch zu kräftiges Kurbeln am Wechselspannungsgenerator bedingtes Nachlaufen desselben entstehen können, der dabei erzeugte Strom über den aufgesteuerten Thyristor--8 bzw.   8'--fliesst   und in dem Widerstand--9 bzw. 9'-verzehrt wird. 



   Zwischen den Ansprechspannungen des   Thyristors-8-des Steuerkreises-I-und   des Thyristors   --8'--   des   Steuerkreises-II--besteht   eine Differenz von 20 bis 30 V, so dass bei Überladung des   Schiesskondensators-20--zuerst   der eine und danach der andere der beiden   Steuerkreise--I, II--wirksam   wird. Bei Auftreten einer die volle Spannung am Schiesskondensator übersteigenden Spannung spricht daher jedenfalls der Steuerkreis mit dem Thyristor mit der niedrigen Ansprechspannung zuerst an. Sollten die Überspannungen andauern und zunehmen, dann spricht auch der Steuerkreis mit dem Thyristor mit der höheren Ansprechspannung an und es kann daher keinesfalls zu einer Zerstörung des Schiesskondensators kommen.

   Die Zenerdiode-6 bzw. 6'-- gewährleistet eine exakte Ansteuerung des Thyristors--8 bzw. 8'--. 



   In Fig. 3 ist eine erfindungsgemässe Kondensatorzündmaschine mit zwei Steuerkreisen--I, II--, vier abfeuerbaren   Schiesskreisen-A   bis D-und vier   Schiesskondensatoren --20,   29,33, 34-gezeigt. Die in den Fig. 1 bis 3 entsprechenden Schaltelemente sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die beiden Steuerkreise--I und II--entsprechen in ihrem Aufbau und ihrer Funktionsweise den bereits beschriebenen   Steuerkreisen-I   und II--. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kondensatorzündmaschine mit einer Spannungsquelle,   z. B.   einem Wechselspannungsgenerator, und einem mit diesem verbundenen Ladekreis zum Aufladen eines Schiesskondensators, der über einen Zündschalter an die Ausgangsklemmen anschliessbar ist, und mit einem dem Ladekreis zugeordneten Steuerkreis, welcher einen vom Ladekreis gesteuerten Thyristor und ein Relais enthält, welches nach Erreichen der vollen Zündspannung des Schiesskondensators das Schliessen des Zündschalters ermöglicht und danach als Wirkleistungsverbraucher 
 EMI2.3 
 Thyristor (8) und dem Schiesskondensator (20) ein Gleichrichter (10) des Ladekreises in Durchlassrichtung zum Schiesskondensator angeordnet ist und der Thyristor von einer Teilspannung des Ladekreises über einen Spannungsteiler aus einer Zenerdiode (6) und einem Kondensator (7) angesteuert ist.

   
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. Vorhandensein zweier dem Ladekreis zugeordneter Steuerkreise die Ansprechspannung des Thyristors des einen Steuerkreises um 20 bis 30 V höher als die des Thyristors des andern Steuerkreises gewählt ist.
AT306075A 1975-04-21 1975-04-21 Kondensatorzundmaschine AT339995B (de)

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