AT309105B - Gerät zur Projektion (Reproduktion bzw. Betrachtung) von Vorlagen in mehreren unterschiedlichen Maßstäben - Google Patents

Gerät zur Projektion (Reproduktion bzw. Betrachtung) von Vorlagen in mehreren unterschiedlichen Maßstäben

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AT309105B
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Johann Rotter Dr
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


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   Zur Projektion-Betrachtung bzw. Reproduktion - von Vorlagen sind Photoobjektive mit wechselbaren Vorsatzlinsen zur Naheinstellung und zur Änderung des Bildwinkels am Objektiv bekannt. 



   Für Reproduktion bzw. Betrachtung sind ferner auch zwei oder mehrgliedrige optische Einrichtungen, z. B. 



  Objektiv + Okular mit reellem Zwischenbild, monokulare und binokulare   Mikroskops   und sogenannte Arbeitslupen bekannt, in denen das Objektiv zwecks Änderung des von ihm erfassten Durchmessersaustauschbar ist oder wobei ein Satz von wechselbaren weiteren Objektiven eine Änderung der von diesen in der Vorlagenebene erfassbaren Durchmesser ohne Abstandsänderung - bei zusätzlicher Verwendung von Vorsatzlinsen mit   Abstandsänderung - gegenüber   der zu betrachtenden Vorlage gestattet. 



   Bekannt ist ferner auch eine zweigliedrige optische Einrichtung mit reellem Zwischenbild zur Betrachtung von Mikrotexten mit einem Objektiv, das für eine Vorlagenwiedergabe im Massstab   1 : 1   berechnet ist, mit einem Ramsden-Okular mit verhältnismässig geringem Abstand der Austrittspupille von der Hinterlinse   (14,   3 mm) und verhältnismässig kurzer Brennweite (f = 18,5 mm). 



   Bei den herkömmlichen, für die Reproduktion und bzw. oder Betrachtung bekannten Objektiven, ob eingliedrig oder Teil einer mehrgliedrigen optischen Einrichtung, ändert sich in Verbindung mit einer Zusatzlinse, z. B. mit einer Vorsatzlinse, der Abstand zwischen der Vorlage und dem Objektiv, d. h. also, dass zur Korrektur der Bildwiedergabe auch eine axiale Verschiebung des Objektives gegenüber der Vorlagenebene erforderlich ist. 



   Alle bisher bekannten Einrichtungen zur Reproduktion und Betrachtung von Vorlagen, vorzugsweise Archivalien jeglicher Art, insbesondere ebenen Vorlagen, z. B. Makrotexten, Abbildungen, Sichtlochkarten und Mikrotexten, sind in ihrer Leistung teils zu begrenzt, z. B. nur zur Verkleinerung von Makro- oder nur zur Vergrösserung von Mikrovorlagen geeignet oder nur verwendbar für transparente oder nur   für undurchsichtige Mikro-   texte oder nur für extrem verkleinerte Vorlagen oder nicht für alle gebräuchlichen Bildformate bzw. nicht für alle herkömmlichen Bildträgerarten bzw.-formate, z.

   B. nur   für Mikrokarten   oder nur für Filmstreifen, nur zur Betrachtung oder nur zur Reproduktion von Einzelblättern, insbesondere nicht aus Büchern, nur zur Aufnahme in Grossformat, oder nur in Kleinformat, nur auf Filmstreifen oder, wenn schon in zweidimensionaler Anordnung von Mikrobildern, nur auf einer undurchsichtigen Karte oder nur auf einem Filmblatt, mit oder ohne Möglichkeit, dieses manuell oder optisch-photographisch zu beschriften. Zudem sind sie meist zu kostspielig, kompliziert in der Handhabung, nicht oder zu wenig ausbaufähig bzw. in der Form zu wenig kompakt und z. B. in einer Aktentasche nicht oder nur schwer transportabel. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Projektion von Vorlagen in mehreren unterschiedlichen Massstäben, mit einem zweistufigen Abbildungssystem, bei welchem zumindest die Brennweite einer Stufe veränderbar ist, zur Reproduktion von Vorlagen, z. B. Archivalien jeglicher Art, vorzugsweise von planen Unterlagen, wie Schrifttexten, Abbildungen, Zeichnungen, Landkarten, Formblättern und von Teilen solcher Vorlagen und insbesondere von wissenschaftlichen Schrifttexten sowie zur vergrösserten Betrachtung kleiner Vorlagen, welches den Vorteil besitzt, dass der vom Objektiv erfasste Durchmesser ohne störende Beeinträchtigung der Bildschärfe geändert werden kann, ohne dass sich der Abstand zwischen der Vorlage und dem von ihr entworfenen Bild bzw. 



  Zwischenbild oder zwischen einem reellen Zwischenbild und dem Bild der Vorlage ändert. 



   Die optische Einrichtung nach der Erfindung soll in erster Linie dem Fachmann und dessen Sammlung von Daten, vorzugsweise Schrifttum, z. B. Seiten, Zeilengruppen und Bildern, weiters aber   auch für   alle von Nutzen sein, die   z. B.   für wissenschaftliche Zwecke photographieren, insbesondere aber für jene, die photographische Reproduktionen von Sammelobjekten aller Art - nach verschiedenen Gesichtspunkten geordnet-bereitzuhalten haben.

   Mit dem Projektionsgerät nach der Erfindung soll hinsichtlich Reproduktion und Betrachtung folgendes erreicht werden : a) Die Reproduktion von Vorlagen aller Art, sowie die Projektion von Bildern, mit in jeder Stellung des
Objektives wahlweise veränderlichem Bildwinkel. b) Das Lesen von Mikrotexten, ähnlich wie mit einem monokularen bzw. binokularen Mikroskop. c) Das Projizieren von Mikrotexten in lesbarer Vergrösserung auf die Tischplatte oder auf die Unterlags- platte des Gerätes, auf eine Projektionswand oder auf einen Leseschirm. d) Die Rückvergrösserung von Mikrotexten jeder üblichen Form, auch extrem stark, z.

   B. 1 : 100 verklei- nerter Vorlagen, ferner von Filmrollen, von Filmstreifen, von Mikrofiches oder von Mikrokarten aller üblichen Verkleinerungsmassstäbe auf eine mit freiem Auge noch lesbare Schriftgrösse, insbesondere de- ren Reproduktion direkt auf Folien in Karteiformat. e) Die Reproduktion von Schrifttexten üblicher Grössenordnung auf einzelnen Blättern, aber auch aus Büchern oder Zeitschriften, vorzugsweise in mit freiem Auge noch lesbarer Grössenordnung direkt auf Folien in
Karteiformat. f) Die Reproduktion von Makro- und Mikrotexten jedes üblichen Formates und jeder gebräuchlichen Form in einheitlichem Kleinstbildformat, ein-oder zweidimensional gereiht, sowohl auf transparenten als auch auf nichttransparenten, lichtempfindlichen Schichtträgern.

   g) Die Reproduktion einer Vorlage auf einer Karteikarte und die Aussparung des oberen Randes der Kartei- kartenfläche für die Kennzeichnung der Abbildung auf anderem Weg, z. B. hektographisch. h) Die Bezeichnung einer reproduzierten Vorlage, insbesondere eines Schrifttextes, durch eine zusätzli- 

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 che, vorzugsweise zeitlich aufeinanderfolgende Reproduktion von diesen kennzeichnenden Angaben am gleichen lichtempfindlichen Schichtträger, z. B. ihrer bibliographischen und sammlungsinternen Merk- male aus einem oder zwei Formblättern in vorbestimmter Lagebezeichnung als Vorlage. 



   Erfindungsgemäss können die erwähnten Ziele in vorteilhafter Weise mit einem Projektionsgerät der vorerwähnten Art erreicht werden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine im Gerätortsfest bleibende Zwischenbildebene zwischen den beiden Stufen liegt, auf welcher mittels des abbildenden Systems der ersten Stufe wahlweise Vorlagen aus einer Vorlagenebene in jeweils mehreren Abbildungsmassstäben abbildbar sind, und dass dieses reelle Zwischenbild mittels des abbildenden Systems der zweiten Stufe auf einer Projektionsebene, deren 
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 zugsweise mehrmals, veränderbar ist. 



   Mit einem Projektionsgerät nach der Erfindung, die das Vorlagen-und gegebenenfalls auch das Projektionsbildfeld um den Faktor   y2 zou   ändern gestatten, lassen sich auf sehr einfache Art die gebräuchlichsten   Kleinbild-und Papierformate,   den Zwischenbild- und den Bildfelddurchmesser füllend, erfassen. 



   In einer bevorzugten Ausführungsform des Projektionsgerätes ist das zweistufige Abbildungssystem gegen ein einstufiges Abbildungssystem austauschbar, das die Vorlagenebene direkt auf der Projektionsebene abbildet, wobei der Abbildungsmassstab im Verhältnis   l : 2" ( 10%),   vorzugsweise mehrmals, veränderbar ist. 



   Mit dem erwähnten zweistufigen System ergeben sich besonders günstige Verhältnisse, wenn der Durchmesser des reellen Zwischenbildes bei den verschiedenen Abbildungsmassstäben konstant bleibt. 



   Berechnungen haben ergeben, dass ein Massstabbereich von 1 : 14,7 bis 14, 7 : 1 bestrichen werden kann, wenn die Brennweitenänderung das Abbildungssystem der ersten Stufe in an sich bekannter Weise durch Austausch des Abbildungssystems, Vorsatz- oder Austauschglieder, Umkehrung des Abbildungssystems oder eines seiner Teile bzw. pankratische Systeme und höchstens einmalige Axialverschiebung um eine feste Strecke bewirkt wird. 



   Beispielsweise kann der zur Brennweitenänderung umwendbare Systemteil zwei Glieder aufweisen, zwischen denen sich ein freier Raum befindet, der bei Schwenkung dieses Systemteiles um 900 senkrecht zur optischen Achse den freien Durchtritt des abbildenden Strahlenbündels ermöglicht, wobei sich die Abbildungsmassstäbe in den beiden Endlagen des umwendbaren Systemteiles um den   Faktor V2 unterscheiden   und der Abbildungsmassstab in der um 900 geschwenkten Mittellage sich vom Abbildungsmassstab in der einen Endlage um den Faktor 2 unterscheidet. 



   Eine solche Bauart erlaubt einfache Bedienung, vermeidet lose Einzelteile, erübrigt zeitraubende und anstrengende Scharfeinstellung, spart viel an komplizierter Mechanik, lässt sperrige und kostspieligere Konstruktionen, z. B. Revolver mit mehreren Objektiven, vermeiden und bietet dazu Gewinn an Raumfür eine zweckentsprechende Anordnung einer Auflichtbeleuchtung der Vorlagenebene. 



   Das Projektionsgerät kann ferner, besonders für die Reproduktion, ein zusätzliches Abbildungssystem, vorzugsweise mit veränderbarer Brennweite, besitzen, welches das Bild einer zweiten,   z. B.   einer zur ersten im Winkel stehenden Vorlagenebene in die Zwischenbildebene, einspiegelt. Dies erlaubt verschiedene Vorlagen, z. B. einen Schrifttext und dessen bibliographische Kennzeichnung - in zeitlicher Folge oder auch gleichzeitig nebeneinander auf denselben Bildträger aufzunehmen. Der Schrifttext kann dabei z. B. rückvergrössert, dessen bibliographische Kennzeichnung verkleinert wiedergegeben werden. 



   Wenn im Strahlengang der Abbildungssysteme mindestens einer Stufe mindestens ein Umlenkspiegel angeordnet ist, so kann man den Strahlenfluss wahlweise im Winkel zur optischen Achse in jede für die Benutzung günstige wünschenswerte Richtung umlenken und erhält die Möglichkeit einer sehr einfachen Umschaltung von Projektion auf Reproduktion oder von Vorlagenfeldausleuchtung auf Reproduktion, sowie eines Wechsels von Grossformat auf Kleinformat, der Aufreihung von Kleinbildern auf Mikrofiches u. dgl. mehr. 



   Will man Vorlagen wahlweise auf Film oder Papier, vorzugsweise auch in verschiedenen Massstäben reproduzieren, so kann der aus dem abbildenden System der zweiten Stufe austretende Strahlengang mittels mindestens eines Umlenkspiegels oder Prismas auf eine seitlich angebrachte Projektionsebene abgelenkt und können für das abbildende System der zweiten Stufe austauschbare Projektive unterschiedlicher Brennweite oder ein Varioobjektiv vorgesehen. werden, denen je mindestens ein Umlenkspiegel oder Prisma zugeordnet ist, wobei der Abstand des Umlenkspiegels bzw. Prismas vom Projektiv so bestimmt ist, dass die Länge der optischen Achse von Projektiv über den Spiegel (das Prisma) bis zum Durchstosspunkt durch die Projektionsebene gleich der jeweiligen Schnittweite des Projektives ist. 



   Nachstehend sind an Hand der Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele von optischen Geräten nach der Erfindung näher erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 und 2 schematische Darstellungen von zwei verschiedenen optischen Einrichtungen ;
Fig. 3 ein zum Tragen in einer Tasche geeignetes optisches Gerät nach   der Erfindung in lotrechtem   Mittelschnitt ;
Fig. 4 ein optisches Tischgerät im lotrechten, schematischen Mittelschnitt ;
Fig. 5 dasselbe Gerät in Frontansicht (von rechts in Fig. 4) gesehen ;

   

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Fig. 6 dasselbe Gerät in Seitenansicht, in schräger Gebrauchslage ;
Fig. 7 ein Schema eines Details des Gerätes nach Fig. 4 bis   6 ;  
Fig. 8 eine schematische Ansicht einer weiteren optischen Einrichtung für Mikrobildreproduktion ;
Fig. 9 das Schema eines optischen Systems mit Objektiv und Zusatzglied ;
Fig. 10 und 11 das Gehäuse des optischen Systems nach Fig. 9 in Draufsicht und Seitenansicht. 



   Die in Fig. 1 im Schema dargestellte optische Einrichtung soll vor allem dem Zweck dienen, aus Vorlagen in der Grösse 148 x 39,25 mm und 210 x 49,5 mm Reproduktionen in einem maximalen Format von 148 x 35 mm, d. h. in der Breite und einem Drittel der Höhe des Formates DIN A 6 quer, herzustellen. Sie erfordert geringe Kosten, besitzt geringes Gewicht und ist vielseitig verwendbar, da die verwendeten optischen Glieder klein sind. Die Einrichtung besteht aus zwei Objektiven-3 und 3a-- mit einer Brennweite f = 25 mm, die symmetrisch vor und hinter einem negativen Zwischenglied --4-- vorgesehen sind, wobei dem der Vorlage zugewendeten Objektiv--3 ein optisches   Zusatzglied --2a-,   vorzugsweise um 1800 wendbar, zugeordnet ist.

   Ohne Zusatzglied --2a- besitzt das vom Objektiv --3-- erfasste Feld den Durchmesser von 152 mm, mit beigefügtem   Zusatzglied --2-- vergrössert   sich, bei gleichbleibendem Abstand der Vorlagenebene --A--, der erfasste Felddurchmesser um den   Faktor -2-- auf   215 mm und bei umgekehrtem Aufsetzen des Zusatzgliedes tritt eine Verkleinerung um den gleichen Faktor, also auf 107 mm ein. 



   Die Fig. 2 zeigt das Schema einer optischen Einrichtung, die ein der Vorlage zugewendetes optisches Glied besitzt, das aus einem Objektiv --3-- mit der Brennweite f = 25 mm und einem Zusatzglied --2a-- besteht. Ohne Zusatzglied --2a-- besitzt das vom   Objektiv -3-- erfasste   Feld den Durchmesser von 256 mm, mit beigefügtem   Zusatzglied-2a-vergrössert   sich, bei gleichbleibendem Abstand der Vorlagenebene der erfasste 
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 Verkleinerung um den gleichen Faktor, also auf 181 mm ein. Der Bildebene ist ein   Ramsden-Okular--5-zu-   gewendet. Der Durchmesser des Zwischenbildes in der   Zwischenbildebene-C-beträgt   24,7 mm. Ein Berechnungsbeispiel für ein solches Objektiv ist weiter unten bei Beschreibung der Fig. 9 bis 11 angeführt.

   Die Zwischenbildebene-C-liegt in einem Abstand von 9 mm vor dem Okular --5--, das eine Brennweite 
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 einem Lesegerät Verwendung findet. 



   Wird eine solche optische Einrichtung für Reproduktion verwendet, so kann   z. B.   durch Einfügen eines   Okulars -8-- mit   verstellbarer Brennweite der Bilddurchmesser, der z. B. ohne dieses 215 mm beträgt, um den Faktor   l,   19 auf 256 mm vergrössert werden. Ausser den genannten Vorteilen ergibt sich hier noch die Möglichkeit, über ein zweites   Objektiv --9-- und   einen   Umlenkspiegel --91-- in   den Strahlenfluss kennzeichnende Schrifttexte oder Marken, die mit dem Haupttext oder Bild gemeinsam reproduziert werden sollen, von einer zweiten Vorlagenebene kommend einzuspiegeln. 



   Die in Fig. 3 dargestellte optische Einrichtung dient in erster Linie zum Lesen von Mikrotexten und zur Reproduktion von Kleinbildern aller gebräuchlichen Formate in einheitlichem Kleinstbildformat und besitzt sehr kleine Abmessungen, die ihren Transport in einer normalen Aktentasche gestatten. Sie besitzt ein Objektiv - und ein Okular --12--, die in einer zweiteiligen zylindrischen Halterung --13-- angebracht sind, 
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15- befestigt- des U-förmigen Bügels ist mit einem   Handgriff --23- versehen.   



   Der zweite   Schenkel 15-- trägt   eine in der optischen Achse liegende   Lampe-25-,   einen ausschwenkbaren   Kondensor-26-- und   eine   Halterung --27-- für   eine   Filmrollenkassette-27'-,   welche deren Abnehmen und Verdrehen mindestens um 1800 gestattet. Der Schenkel--15-- ist sowohl zum Durchziehen des Films zwischen den Rollen als auch zum Einstecken von Filmstreifen oder Planfilmen geeignet gebaut. 



   An ihrem dem   Okular --12-- näher   gelegenen Ende trägt die zylindrische Halterung --13-- einen Schwenkarm --29-- zum Festhalten einer   Kleinstbildkamera-30-,   die sich in eine Aufnahmebereitschaftsstellung (strichpunktiert) schwenken lässt, wobei sie mit ihrer   Optik-33-in   die Austrittspupille --34-- des Okulars --12-- gelangt. Bei Nichtbenutzung liegt die Kamera-30-mit ihrer Frontseite auf der zylindrischen Halterung --13--. 



   Die optische   Einrichtung-11, 12- ist   so gewählt, dass sich Klein- und Kleinstbilder aller gebräuchlichen Formate und Teile daraus, durch das Okular --12-- hindurch, in dessen virtuellem Sehfeld rückvergrössert betrachten und mittels der einschwenkbaren Kleinstbildkamera --30-- in einheitlichem Format reproduzieren lassen. Durch entsprechende Wahl oder Einstellung der Vorsatz-und bzw. oder Hintersatzlinsensysteme --20, 21-- 

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 lässt sich das optische System --11, 12-- in seinem Dingfelddurchmesser mit den sich um den Faktor   {2 bzw.   



   1/2 x   V2   unterscheidenden Diagonalen aller gebräuchlichen Kleinstformate zwischen zirka 29,4 bis zirka
58,8 mm, mindestens 54 mm, ohne mühevolle Scharfeinstellung in Übereinstimmung bringen. Nach Wendung des Objektivs --11-- samt seinen   Vorsatz-und Hintersatzlinsensystemen-20   bzw.   21-um 1800   lassen sich mittels des optischen Systems   z. B.   bei einem Zwischenbilddurchmesser von z. B. 24,7 mm und bei unveränder- tem Abstand von Vorlagen- und Zwischenbildebene --28-- auch kleinere Dingfelddurchmesser,   z. B.   von 20,8 bis zirka 10,4 mm Durchmesser einstellen. 



   Nach einer weiteren Ausführungsform lässt sich der Abstand zwischen Objektiv --11-- und Zwischenbild-   ebene-28-,   z. B. durch einen Schneckengang-217- (Fig. 10,11) verkürzen, wodurch der erfassbare Bereich des optischen Systems grösser wird bzw. auf eine zweite, weiter entfernt liegende Vorlagenfeldebene einstellen, wobei gleichfalls in Stufen mit dem Faktor   1 (2 bzw.   1/2 x   1 (2   wechselnde Formate, z. B. 



   181 bis 362 mm, also bis zur Diagonale des Formates DIN A 4 erfassbar sind. 



   Nach Schwenkung des Objektivs um 180  und dessen Fixierung mittels eines rohrförmigen Zwischenringes (nicht gezeichnet), lässt sich der Abstand zwischen   Objektiv -11- und Zwischenbildebene --28-- so   verlängern, dass sich der erfassbare Bereich weiter verkleinert, ohne dass sich der Abstand zwischen der Zwischenbild-   ebene --28- und   der zweiten Vorlagenebene ändert, wobei wieder mehrere, um die gleichen -Faktoren verschiedene Formate von zirka 1, 59 bis 3,38 mm Durchmesser erfassbar sind. 



   Vorzugsweise ist das optische System so berechnet, dass der Durchmesser des reellen Zwischenbildes zwischen 15 und 35 mm, vorzugsweise 24,7 mm beträgt. Dieser Wert ergibt sich als geometrisches Mittel aus dem Dingfelddurchmesser 41,6 mm bei verkleinernder und dem Dingfelddurchmesser 14,7 mm bei vergrössernder Wirkung des Objektivs ohne Zusatzglieder. In Verbindung mit den Zusatzgliedern nach der Erfindung lassen sich in dieser Stellung des Objektivs bei konstantem Abstand zwischen Vorlagen-und Zwischenbildebene alle gebräuchlichen Kleinbildformate (52 x 45 mm, 24 x 36 mm, 18 x 24 mm, 12 x 17 mm, 8 x 11 mm), den erfassten Bereich und das Bildfeld exakt oder doch nahezu füllend, reproduzieren.

   Ist der Zwischenbilddurchmesser grösser als 24,7 mm, insbesondere grösser als 35 mm, so muss auch die Brennweite des Objektivs grösser sein ; desto grösser wird auch der Abstand zwischen Vorlagen- und Zwischenbildebene, desto unhandlicher das
Gerät ; desto schwieriger wird es aber auch, das Gerät für die Reproduktion von Vorlagen in den gebräuchlichen Papierformaten, z. B. 210 x 297 mm, anderseits von Schriften in Kleinstbildformat,   z. B.   etwa 12 x 17 mm (wie dies bei Mikrofiches gebräuchlich ist) ausbaufähig zu halten. Ist der Zwischenbilddurchmesser kleiner als 24,7 mm, insbesondere kleiner als 15 mm, so muss das Okular stärker als für den Betrachter angenehm ist, vergrössern, wenn eine Schrift in seinem Sehfeld noch bequem lesbar sein soll. Dies verlangt auch ein wesentlich komplizierteres und kostspieligeres Objektiv nach der Erfindung.

   Das Optimum liegt deshalb bei'24, 7 mm, weil dies auch das geometrische Mittel zwischen zwei sehr gebräuchlichen Kleinbilddiagonalen 29,4 mm und 20,8 mm ist. Die Brennweite des Objektivs ist aber auch nach unten begrenzt. Unter 15 mm Brennweite ergeben sich grössere Schwierigkeiten beim Bau des Okulars und, durch zu kurze Abstände der Vorlagenebenen vom Objektiv, soferne starke Vergrösserungen verlangt werden, Schwierigkeiten für die Auflichtbeleuchtung und konstruktive Erschwernisse für den weiteren Ausbau des Gerätes. 



   Das Okular --12-- ist vorzugsweise ein Ramsden-Okular mit einer Brennweite von mindestens 19 mm, vorzugsweise 24 bis 29 mm, wobei der Abstand der Austrittspupille --34-- der optischen Einrichtung-11, 12vom augennächsten Teil der Hinterlinse des Okulars mindestens 15 mm, vorzugsweise zirka 26 mm, beträgt. Mit diesen Abmessungen ist das Okular, wie erwähnt, bei unmittelbarer Verwendung auch für Brillenträger bequem benutzbar. Darüber hinaus ist es aber auch für die Lösung von   Reproduktions- und   Konstruktionsproblemen beim weiteren Ausbau des Gerätes besonders vorteilhaft. 



   Vorzugsweise ist das   Okular -12-- auch in   Achsrichtung verstellbar (nicht gezeichnet). Dies macht das Gerät, wie auch die weiteren Ausbaustufen der mehrstufigen optischen Einrichtung, sowohl zur Betrachtung der Dinge im virtuellen Bild, als auch für eine rückvergrössernde Projektion und Reproduktion von Mikrotexten, z. B. über einen Umlenkspiegel auf die Tischplatte geeignet. Die für Objektiv und Okular gewählte Brennweite, sowie auch die für den Zwischenbilddurchmesser des Taschenlesers als vorteilhaft ermittelte Grösse bieten bequemen Leseabstand und lassen das Gerät handlich halten. 



   Die   Halterung -27-- für   plane und streifenförmige   Vorlagen - für   Filmrollen drehbar und abnehmbar und die weite Ausladung des   Haltebügels --15- ist   für alle bekannten Mikroficheformate bis zirka 38 x 38 cm, für Filmstreifen und Filmrollen der gebräuchlichsten Längen, Breiten und Formate verwendbar und wird jeg-   licher - auch wechselnder - Bildstellung   am Bildträger gerecht. Mit dem   aus- und einschwenkbarenKondensor   - kann man die wechselnden Erfordernisse einer Ausleuchtung von Vorlagen wechselnden Durchmessers im Durchlicht berücksichtigen.

   Die um die optische Achse drehbare   Auflichtbeleuchtung-17, 18, 19-- lässt   eine Belästigung des Betrachters durch von den Lichtquellen aufsteigende Hitze vermeiden bzw. vermindern und das Gerät durch Einschwenken in den Raum zwischen die   Schenkel--14   und 15-- leicht transportabel halten. Das durch die   Kollektoreimichtung-17-auf   sehr kleinen Durchmesser eingeengte Lichtbündel einer Auflichtquelle lässt die Verwendung sehr kleiner, leichter und preisgünstiger Zusatzelemente, die sich um die optische Achse drehen und auch leicht wechseln lassen, für deren Streuung, Sammlung, Filterung und Umlenkung zu. 

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  Die Einengung und Umlenkung des Lichtbündels lässt auch grosse Dingfelddurchmesser, die Lichtquellen von grossem Abstand verlangen - ohne das Gerät unhandlich werden zu   lassen - gleichmässig   ausleuchten und erweitert dessen Ausbaufähigkeit. 



   Die ausschwenkbare Halterung --29-- der Kleinstbildkamera --30-- erlaubt es, diese ohne nennenswerte Einschränkung der Handlichkeit des in ständiger Verbindung mit diesem Gerät zu belassen. 



   Eine weitere Ausbaustufe der optischen Einrichtung nach der Erfindung gemäss den Fig. 4,5, 6,7 ist ein Universal-Reproduktionsgerät, das sowohl   Mikro-als auch Makrotexte   jeder herkömmlichen Grössenordnung mit ein-und demselben Objektiv in einer mit freiem Auge lesbaren Schriftgrösse zu reproduzieren, Mikrotexte rückvergrössert zu betrachten, vorzugsweise transparente Mikrotexte auch zu projizieren und in einer weiteren Ausbauform Reproduktionen auch mit kennzeichnenden Texten zu versehen gestattet. Die Reproduktion erfolgt vorzugsweise auf nicht transparentem Papier, z. B. im Blattformat 105 x 148 mm oder 148 x 210 mm, in einer Ausbauform für Kleinstbildserien auch auf transparentem Bildträger, z. B. auf Film in Karteikartenformat von z. B. 105 x 148 mm, kurz Mikrofiche genannt. 



   Das Gerät ist als Ganzes mit-75-bezeichnet und besitzt-wie das Gerät nach Fig. 3-ein Objektiv 
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 messerbereich von zirka 10,7 bis 58,8 mm, mittels einer axialen Verstellung auch auf eine Dingebene --84-für Makrotexte mit einem Durchmesserbereich von zirka 181 bis etwa 362 mm einstellen. Die optische Einrichtung --76 bis 79-- wird von einem   Gestell--85   bis 89-- getragen.

   Dieses besteht aus einer Standplatte   - -85-,   die an einer Seite eine bis in die Höhe der   Vorlagenebene --83-- für   Mikrotexte reichende Säule - besitzt, welche an ihrem oberen Ende einen über die Standplatte-85-ragenden, dem Benützer zugewendeten   Tragarm --87-- aufweist,   der im Bereich der optischen Achse mit einem   Fenster-87'-,   vorzugsweise mit Glasplatte, versehen ist, in dessen Bereich die Vorlagenebene --83-- liegt. Am vorderen Ende gabelt sich der   Tragarm --87- in   zwei   Äste --88, 89--.   Der   Tragarm -87-- besitzt   eine Vorrichtung zum 
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 den Glasplatte --94-- (zirka 210 x 366 mm) hält, deren Unterseite mit der Vorlagenebene --84-- zusammenfällt.

   Zwischen der Standplatte --85-- und der Glasplatte --94-- liegt eine   Buchwippe --95--,   die ein aufgeschlagenes Buch (Fig. 5) mit der abzubildenden Seite (bis zum Folioformat 220 x 330 mm) von unten gegen die   Glasplatte-94-zu   drücken gestattet. Der zweite   Ast-89-- ragt   nach oben und rückwärts bis etwa ober die   Säule-86-.   Er trägt die optische Einrichtung, bestehend aus   Objektiv-76-,   optischen Zusatzgliedern   - 78   bzw. 79--,   Okular --77-- sowie   einer Reproduktionsvorrichtung --96--, welche für verschiedene Aufnahmemedien, vorzugsweise jedoch für Fixierentwicklung von elektrolytischem Papier, eingerichtet ist, das nach Belichtung von einer Rolle abgezogen, entwickelt, fixiert und abgerissen wird.

   Für den Bildträger sind mindestens zwei Formate, 148 x 210 mm (DIN A 5 hoch) und 148 x 105 mm (DIN A 6 quer) wählbar. 



   Ein um die vertikale optische Achse --80-- drehbare Umlenkspiegel --97-- lenkt den vom   Okular--77--   kommenden Strahlenfluss je nach seiner Drehlage entweder vom Benutzer weg gegen die lotrecht stehende Reproduktionsebene --98-- an der Vorrichtung --96--, wie Fig. 7 zeigt, oder über einen zweiten Umlenk-   spiegel-99--   (Fig. 5) gegen eine neben der Grundplatte des Gerätes liegende Projektionsebene --100--, z. B. gegen die Tischplatte des Arbeitstisches. Der Umlenkspiegel --97-- ist überdies ausschwenkbar. 



   Für die Durch- und Auflichtbeleuchtung von Mikrodingen steht eine gleichartige Beleuchtungseinrichtung, wie beim Gerät nach Fig.   3   zur Verfügung. Die Auflichtbeleuchtung dient sowohl für die Mikrovorlagen in der Ebene-83-als auch für die Markovorlagen in der   Ebene-84--.   Die sich in der Mikroebene kreuzenden, von den beiden Auflichtquellen --105-- kommenden Strahlenflüse werden durch zwei an gegenüberliegenden Seiten der Glasplatte-94-- annähernd senkrecht angeordnete Spiegel --106, 106'--gegen den Fusspunkt der optischen Achse -80-- in der Vorlagenebene --84-- umgelenkt und diese so gleichmässig ausgeleuchtet. Die Belichtungsdauer wird über eine elektronische Lichtmessung gesteuert.

   Eine solche parallel zu dem frei zugänglichen Kantenpaar der Glasplatte --94-- über die Umlenkspiegel --06, 106'--fliessende Beleuchtung lässt das Gerät kompakter halten. Dies erleichtert die Reproduktion einzelner Buchseiten, da sonst der das Gerät Bedie- 
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 sie den Strahlenfluss für die Auflichtbeleuchtung und für die Reproduktion von Makrotexten nicht behindern. 



   Das   Gerät --75-- lässt   sich als Ganzes in eine Schräglage seiner optischen   Achse-80-   (Fig. 6), d. h. in eine für den sitzenden Beobachter angenehme Blickrichtung neigen und mittels einer   Vorrichtung-107--   auch um die Kante-108-des Arbeitstisches geneigt-fixieren. 



   Für die Änderung der Einstellung von der   Mikrovorlagenebene-83-auf   die Makrovorlagenebene --84-genügt eine axiale Verstellung des   Objektivs -76-- von   Anschlag zu Anschlag. Zur Änderung des Vorlagenfelddurchmessers von zirka 181 bis 362 mm (in drei Stufen) dienen die Vorsatz-und Hintersatzlinsensysteme   - 78   bzw. 79-. Die Anordnung einer gemeinsamen Auflichtbeleuchtung für beide Dingebenen gestattet das 

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 --85- liegende Glasplatte --94--,wippe --95--, die Einstellung aller   Mikrotexte - einschliesslich   dicker Bücher in aufgeschlagenem Zustanddurch Druck von unten gegen die Glasplatte --94-- erleichtert das Blättern, das Aufsuchen und das Einstellen von Textstellen für eine Reproduktion.

   Die Kippbarkeit des Gerätes (Fig. 6) lässt die Benutzung desselben an niederen, wie auch hohen Tischen und durch grosse, wie auch kleine Personen, besonders auch im Sitzen, bequem zu. Dem dient auch die Abwinkelung des Strahlenbündels durch den   Spiegel --97-- in Richtung zur   Standsäule und dessen Ausschwenkbarkeit. Anders wäre es nicht möglich, das. Auge an das   Okular-77-- heran-   zubringen, um die Vorlagenfeldabgrenzung und die Scharfeinstellung zu kontrollieren. Das von zwei Formaten zur Wahl gestellte Format des Bildträgers DIN A 5-hoch   lässt mit freiem   Auge lesbare Reproduktionen ganzer Zeitschriften und-buchseiten in Karteiformat gewinnen, wobei durch die über Lichtmessung elektronisch gesteuerte Belichtung auch bei unterschiedlichen Vorlagen Fehlbelichtungen vermieden werden. 



   Aufnahmen auf elektrolytisches Papier erfordern wenig Manipulationen, sind sehr preisgünstig und stehen ausserdem sofort zur Verfügung. Das empfohlene Blattformat deckt sich mit der gebräuchlichen Norm für Karteiblätter (DIN A 5-hoch) und, im Falle eines Misslingens der Aufnahme, lässt sich diese augenblicklich wiederholen. In einer Ausbauform spart die Kamera so viel vom oberen Rand des Blattformates aus, dass die Reproduktion von Hand aus oder hektographisch gekennzeichnet werden kann. 



   In einer weiteren Ausbauform des Gerätes lässt sich die Brennweite des Okulars, sei es durch axiale Verschiebung wenigstens eines seiner Glieder, sei es durch wahlweise einsetzbare Streulinsen (Fig. 5,6) oder Sammellinsen, ändern. Damit lassen sich bei konstanter Wegstrecke zwischen   Okular-76-und Reproduk-     tionsebene -98-- und   ohne Verlust an Bildschärfe Formatänderungen des erhaltenen Bildes-111 bzw. 112--,   z. B.   von 123 x 175 mm (quer) auf 148 x 210 mm (hoch) erzielen. 
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 am gleichen lichtempfindlichen Schichtträger kombiniert werden.

   Zu diesem Zweck besitzt das Gerät ein zweites   Objektiv -115-- mit   einer senkrecht zur Standebene liegenden Vorlagenebene-116-, in welcher in Führungen --127-- zwei Formblätter --60,60'-- in gegeneinander verschobener Stellung (Fig. 7) anbringbar sind. Der von den nebeneinander eingestellten   Teilfeldern-62   und 63-- dieser Formblätter als Vorlage kommende Strahlenfluss wird hinter dem zweiten Objektiv --115-- über ein durch Verdrehen der Maske --119-einstellbares   Prisma-117-zum     zum Okular 77umgelenkt   und gelangt so, den vom ersten   Objektiv--76--   kommenden Strahlenfluss begleitend, auf die   Reproduktionsebene --98-.   Die im   Teilfeld-62-- der   Karteikarte --60-- eingetragenen Daten kennzeichnen beispielsweise ein Buch,

   die im   Teilfeld --63- der   Kartei- 
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   Wie aus dem Schema nach Fig. 7 ersichtlich, ist dabei in der Zwischenbildebene zwischen dem Objektiv   --76- und   dem   Okular-77-ein   bildaufrichtendes, nur schematisch angedeutetes   Spiegelsystem --113-   und die erwähnte drehbare   Maske-119-mit   zwei   Öffnungen-122, 123- angeordnet.   Diese Maske --119-dient dazu, um die nacheinander über die Objektive --76 und   115-- aufgenommenen   Bilder in der Reproduk-   tionsebene --98- (Fig.   4) richtig zu kombinieren. Das Prisma --117-- ist unmittelbar vor der Maskenöffnung   --122- angesetzt   und so gemeinsam mit dieser in den Strahlengang zum Okular -77-- einschwenkbar.

   Das von beiden Strahlenflüssen am lichtempfindlichen Schichtträger kombinierte Bild besitzt das Maximalformat 105 x 148 mm und setzt sich aus einem Teilbild-124-von maximal 81 x 148 mm (quer) entsprechend der Üffnung --123-- der Maske vom ersten Objektiv --76--, und einem zweiten Teilbild --125-- (entsprechend der   hoffnung-122-)   von maximal 24 x 148 mm (quer), das vom zweiten   Objektiv -115-- kommt   und die kennzeichnenden Daten enthält, zusammen. 
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 (Fig. 5 und Fig. 6) macht einen Wechsel des Okulars --77-- beim Übergang von der Reproduktion ganzer Seiten auf die Reproduktion von Zeilengruppen überflüssig. Andernfalls wäre es nötig, für die Reproduktion von ganzen Seiten ein für eine bequeme Betrachtung zu stark vergrösserndes Okular zu verwenden. 



   In einer weiteren Ausführungsform gemäss den Fig. 8, die sich als Zusatzeinrichtung zum Gerät nach Fig. 5,6, 7 eignet, leistet die optische Einrichtung auch zweidimensionale Aufreihungen von Kleinstbildern im Format von maximal 11,75 x 16,5 mm in einem Areal von 148 x 105 mm, einschliesslich einer Kennzeichnung. 



   Die Einrichtung, welche nur schematisch dargestellt ist, besitzt ein Objektiv --130--, ein weiteres   Objektiv   dessen optische Achse im rechten Winkel zu jener des   Objektivs --130- liegt,   einen aus- 

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<tb> 
<tb> --133Krümmungs- <SEP> Abstand <SEP> -- <SEP> Brechungs- <SEP> Abbe'sche
<tb> radius <SEP> index <SEP> Zahl
<tb> r1 <SEP> = <SEP> + <SEP> 12,7 <SEP> d1 <SEP> = <SEP> 2,6 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1,6563 <SEP> v <SEP> = <SEP> 57, <SEP> 29
<tb> r2 <SEP> = <SEP> - <SEP> 7,91 <SEP> d <SEP> = <SEP> 0,8 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 5638 <SEP> v <SEP> = <SEP> 60, <SEP> 76
<tb> r <SEP> = <SEP> - <SEP> 32,2
<tb> 3 <SEP> d <SEP> = <SEP> 1,6 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 0000 <SEP> (Luft)
<tb> r <SEP> 791
<tb> 4 <SEP> @ <SEP> d <SEP> = <SEP> 0,

  95 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 5927 <SEP> v <SEP> = <SEP> 35,8
<tb> 4
<tb> r5 <SEP> = <SEP> + <SEP> 19,06 <SEP> d5 <SEP> = <SEP> 1,55 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1,0000 <SEP> (Luft)
<tb> R6 <SEP> = <SEP> # <SEP> d5 <SEP> = <SEP> 1,6 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1,6563 <SEP> v <SEP> = <SEP> 57,29
<tb> 6
<tb> r7 <SEP> = <SEP> -9,05 <SEP> d <SEP> = <SEP> variabel <SEP> 10-15 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 0000 <SEP> (Luft)
<tb> 7
<tb> r <SEP> = <SEP> + <SEP> 29,2
<tb> r8 <SEP> - <SEP> @ <SEP> d@ <SEP> = <SEP> 3, <SEP> 3 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 5890 <SEP> v <SEP> = <SEP> 48, <SEP> 64
<tb> 8
<tb> R9 <SEP> = <SEP> -15,4
<tb> d9 <SEP> = <SEP> 1,22 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1,6513 <SEP> v <SEP> = <SEP> 38,33
<tb> r10 <SEP> = <SEP> -47,09
<tb> d10 <SEP> = <SEP> 4,35 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1,000 <SEP> (Luft)
<tb> r11 <SEP> = <SEP> -61,2 <SEP> d11 <SEP> = <SEP> 4,65 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1,

  6513 <SEP> v <SEP> = <SEP> 38,33
<tb> r12 <SEP> = <SEP> -47,55 <SEP> d12 <SEP> = <SEP> 0,94 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 5890 <SEP> v <SEP> = <SEP> 48,64
<tb> r <SEP> = <SEP> +9409
<tb> 13 <SEP> d@ <SEP> = <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 0000 <SEP> (Luft)
<tb> r14 <SEP> = <SEP> +18,5 <SEP> d14 <SEP> = <SEP> 2,0 <SEP> nd <SEP> = <SEP> 1,5168 <SEP> v <SEP> = <SEP> 64, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> r15 <SEP> = <SEP> #
<tb> 
 
Der zwischen den Linsengruppe--203 und 204-- bestehende Abstand --210-- besitzt mindestens die Grösse des Durchmessers des Strahlenflusses in diesem Bereich.

   Die Linsengruppen--203 und 204-des Zusatz-   gliedes --202- sind   als Ganzes um eine   Querachse --212- um 1800   schwenkbar und in einer 90 -Schwenkstellung fixierbar, in der der Strahlenfluss zwischen ihnen ungehindert durchtritt, sodass die beiden Linsengruppen ausschaltbar sind. 



   Das Objektiv --201-- und das Zusatzglied --202-- sind in einem Gehäuse montiert, das aus einem zylindrischen Teil--213-- und einem prismatischen Teil-214--, die aneinander festsitzen, zusammengesetzt ist. Das Objektiv --201-- zusammen mit dem Zusatzglied --202-- ist im prismatischen   Teil-214-um   eine Querachse --215-- mittels eines   Drehgriffes-216-um   mindestens 1800 drehbar, gelagert. Das Gehäuse --213 und 214-ist am ruhenden Gestell des Gerätes in das diese optische Einrichtung eingebaut ist, axial verstellbar angeordnet und der   Gehäuseteil--213-- besitzt   einen   Schraubengang--217--,   der in eine Mutter (nicht gezeichnet) eingreift, durch deren Verdrehung man das Gehäuse--213 und 214-- axial verstellen kann. 



  Zur gemeinsamen Verschwenkung der beiden   Linsengruppen --203   und   204-- um   die   Achse --212- dient   der   Drehgriff-219-.   



   Nach einer andern Ausführungsform ist das Gehäuse des Objektives --201-- samt Zusatzglied --202-- als Ganzes vom Gerät abnehmbar und in um 1800 gedrehter Lage an dieses ansetzbar. 
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 vergrössert und bei deren Drehung in der Gegenrichtung um 900 wird der Vorlagenfelddurchmesser um den gleichen Faktor verkleinert, ohne dass sich der Bilddurchmesser ändert. 



   Wird das   Objektiv --201- mit   dem Zusatzglied--202--als Ganzes um 180 um die   Achse-215-ver-   schwenkt, so ergibt sich bei Ausschaltung der beiden Linsengruppe--203 und   204-ein   vergrössertes Bild der 

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 Vorlage, bei deren Einschaltung durch Drehung um 900 in der einen bzw. in der andern Richtung bei konstantem Bilddurchmesser eine Erweiterung bzw. Verengung des Vorlagenfelddurchmessers um den Faktor   V2   bzw. 



    0, 5 x \1'2.    



   Wird das ganze optische System in der gezeichneten Form der Glieder mittels des Schraubenganges --217-in axialer Richtung zur Bildebene hin verschoben, so erweitert sich der Vorlagenfelddurchmesser. Bei Verschiebung in der Gegenrichtung verengt sich der Vorlagenfelddurchmesser. Die Axialverschiebung des dar- 
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Systemsfelddurchmessers zwischen 41,6 und 256 mm. In beiden Stellungen wird die Vorlage mit einem Durchmesser von 24,7 mm abgebildet. 



   Im dargestellten System beträgt die Brennweite des   Objektivs-201-25   mm. Bei diesem Wert der Brennweite ergibt sich beim Vorlagenfelddurchmesser von 41,6 mm ein Abstand der Vorlagenebene von der Bildebene von ungefähr 107 mm und beim Vorlagenfelddurchmesser von 256 mm ein Abstand von ungefähr 312 mm. 



   Es ist für eine bequeme Handhabung günstig, wenn das   Gehäuse --214-- mit   den Drehgriffen   - 216   bzw. 219--, die für die Verschwenkung um die Achse --215 bzw. 212-- dienen und auf beide Seiten des Gehäuses verteilt sind, unabhängig von einer Rotation des zylindrischen Gehäuses um die optische Achse drehbar ist. 



   Die Verschwenkung der verschiedenen Glieder ist durchwegs durch Anschläge begrenzt. Dasselbe gilt für die axialen Verschiebungen des gesamten Systems zur Änderung des Vorlagenfelddurchmessers. Es ist ein besonderer Vorteil, dass alle geschilderten Wirkungen erreichbar sind, ohne dass optische Glieder aus ihrem Zusammenhang mit den übrigen Elementen gelöst werden müssen. 



   Nach einer weiteren Ausführungsform lässt sich der Abstand zwischen dem Objektiv mit Zusatzglied und dem Gerät in an sich bekannter Art,   z. B.   durch einen Zwischenring oder einen Schneckengang verändern. Dies gestattet, mit der gleichen Einrichtung auch wesentlich kleinere Vorlagenfelddurchmesser, z. B. 2,39 mm" zu erfassen und 10, 4 mal zu vergrössern und erhöht die universelle Verwendbarkeit der optischen Einrichtung nach der Erfindung mit einfachsten Mitteln. 



   An Stelle einer fix in der Achse liegenden   Kollektivlinse --205-- können   auch zwei solche mit unterschiedlicher Bildkraft angeordnet sein, die wechselweise in den Strahlenfluss einschaltbar sind, je nachdem, ob 
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 Falle werden beim Übergang von Verkleinerung auf Vergrösserung oder umgekehrt nur das   Objektiv --201- und   die beiden   Linsengruppen-203, 204- um 180    geschwenkt. 



   Nach einer weiteren Ausführungsform besitzt ein für sogenannte Nahaufnahmen in zirka 10 bis 30 cm Entfernung berechnetes Objektiv mit Zusatzglied bei einer das Bild der Vorlage zerkleinernden Einstellung auch ein seine Leistung auf die sogenannte Unendlich-Einstellung korrigierendes, vorzugsweise ausschwenkbares Vorsatzglied. Dies verleiht dem Objektiv mit Zusatzglied nach der Erfindung, ohne dass dazu lose Teile benötigt würden, einen aussergewöhnlichen Variationsbereich seines Vorlagenfeldes (von zirka 1, 7 bis unendlich). 



   Nach wieder einer weiteren Ausführungsform ist das Zusatzglied lösbar mit dem Objektiv verbunden. Dies gestattet, auch Objektive herkömmlicher Bauart nachträglich mit Zusatzgliedern auszustatten, die das Vorlagenfeld des Objektivs bei konstantem Abstand zwischen Vorlagen-und Bildebene variieren lassen. 



   PATENTANSPRÜCHE 
1. Gerät zur Projektion (Reproduktion bzw. Betrachtung) von Vorlagen in mehreren unterschiedlichen Massstäben, mit einem zweistufigen Abbildungssystem, bei welchem zumindest die Brennweite einer Stufe ver- änderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Gerät ortsfest bleibende Zwischenbildebene zwischen den beiden Stufen liegt, auf welcher mittels des abbildenden Systems der ersten Stufe wahlweise Vorlagen aus einer Vorlagenebene in jeweils mehreren Abbildungsmassstäben abbildbar sind, und dass dieses reelle Zwischenbild mittels des abbildenden Systems der zweiten Stufe auf einer Projektionsebene, deren Lage relativ zur Zwischenbildebene unverändert bleibt, vorzugsweise in mehreren verschiedenen Massstäben abbildbar ist, wobei zumindest der Abbildungsmassstab der ersten Stufe im Verhältnis von   1 : 2 (j :

   10%),   vorzugsweise mehrmals, veränderbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweistufige Abbildungssystem gegen ein einstufiges Abbildungssystem austauschbar ist, das die Vorlagenebene direkt auf der Projektionsebene abbildet, wobei der Abbildungsmassstab im Verhältnis l : 2 (i 10%), vorzugsweise mehrmals, veränderbar ist.
    3. GerätnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des reellen Zwischen- bildes bei den verschiedenen Abbildungsmassstäben konstant bleibt.
    4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennweiten- änderung des Abbildungssystems der ersten Stufe in an sich bekannter Weise durch Austausch des Abbildungssystems, Vorsatz- oder Austauschglieder, Umkehrung des Abbildungssystems oder eines seiner Teile bzw. <Desc/Clms Page number 10> EMI10.1
    6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein zusätzliches Abbildungssystem, vorzugsweise mit veränderbarer Brennweite, welches das Bild einer zweiten, z. B. einer zur ersten im Winkel stehenden Vorlagenebene in die Zwischenbildebene, einspiegelt, wobei vorzugsweise der Abbildungsmassstab im Verhältnis von 1 : Vi : veränderbar ist. (Fig. 4,5).
    7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Strahlengang der Abbildungssysteme mindestens einer Stufe mindestens ein Umlenkspiegel angeordnet ist (Fig. 4,5).
    8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es um eine zur optischen Achse quer liegende Achse schwenkbar und feststellbar montiert ist.
    9. Gerät nach einem der Ansprüche l bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem abbil- denden System der zweiten Stufe austretende Strahlengang mittels mindestens eines Umlenkspiegels oder Prisma's auf eine seitlich angebrachte Projektionsebene abgelenkt wird und für das abbildende System der zweiten Stufe austauschbare Projektive unterschiedlicher Brennweite oder ein Varioprojektiv vorgesehen werden, denen je mindestens ein Umlenkspiegel oder ein Prisma zugeordnet ist, wobei der Abstand des Umlenkspiegels bzw. Prisma's vom Projektiv so bestimmt ist, dass die Länge der optischen Achse über den Spiegel (das Prisma) bis zum Durchstosspunkt durch die Projektionsebene gleich der jeweiligen Schnittweite des Projektivs ist.
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