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Fig. 8 zeigt einen Teil eines der Zugbrctter und
Fig. 9 zeigt die beiden Zugbretter in Verbindung mit der Einrichtung zur relativen Ver. schiebung derselben ;
Fig. 10 und 11 sind Einzelheiten.
Wie zunächst aus Fig. 8 ersichtlich, ist jedes der Zugbretter 10 mit deu gewhllJichen Öffnungen 11 versehen, welche in diesem Falle in Gruppen von drei für jeden Ton angeordnet sind, wobei jede Gruppe durch Rohre 12, 13, 14 mit den pneumatischen Vorrichtungen 15, 16, 17
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jede mit einem Ventil 60 versehen sind, welches in der Regel eine Bohrung 61 verschliesst (Fig. 7). Die sekundäre pneumatische Vorrichtung besteht in diesem Falle aus drei Blasebälgen 62, 63 und 64, deren beweglicher Teil aus dem bei 66 drehbaren Hebel 65 besteht, welcher durch eine Stange 67 mit der Vorrichtung zur Hervorbringung des Tones, z. B. dem Hammer verbunden ist.
Jeder der Blasebälge 62,63, 64 kann durch eine Bohrung 68 (Fig. 7) mit seiner entsprechenden pneumatischen Vorrichtung und durch eine Bohrung 69 mit der Atmosphäre in Verbindung treten, je nachdem das Ventil 60 die Bohrung 61 öffnet oder verschliesst. Wird nämlich durch eines der Rohre 12, 13, 14 (Fig. 8) Luft unter in der in Fig. 6 gezeigten biegsamen Scheiben der pneumatischen Vorrichtungen 57, 58, 59 eingeführt, so wird das entsprechende Ventil 60 gehoben, wobei es die Bohrung 69 verschliesst, während die Blasebälge durch die Bohrungen 68, 61 mit der Vakuumkammer in Verbindung gesetzt werden. Infolgedessen werden die Blasbälge zusammengedrückt und die tonhervorbringende Vorrichtung durch die Verbindung 67 in Tätigkeit gesetzt.
Auch hier wird die Kraft, mit welcher dies geschieht und die Schnelligkeit von der Schnelligkeit abhängen, mit welcher das Ventil 60 angehoben wird.
Wie eingangs bemerkt, sind für jeden Ton in dem Zugbrett drei Öffnungen vorgesehen, wobei die mittlere Öffnung jedesmal einer in Fig. 1 gezeigten, strichpunktierten, sogenannten Mittellinie gegenübertritt. Bei 70 in Fig. 1 sind eine Anzahl von Öffnungen gezeigt, welche alle für die Hervorbringullg desselben Tones bestimmt, jedoch so angeordnet sind, dass derselbe Ton mit einer verschiedenen Tonstärke hervorgebracht werden kann, u. zw. ist die Anordnung derart, dass der Ton mit einer zunehmenden Tonstärke in dem Werte von 1-7 hervorgebracht werden kann.
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angelenkt, so dass sie eine geringe schwingende Bewegung ausführen können.
Zu diesem Zweck sind sie mit Querstücken 76 versehen, welche durch Stangen 77 miteinander 80 verbunden sind, dass, wenn das eine Zugbrett in der einen Richtung schwingt, das andere Zugbrett eine Schwingung in der entgegengesetzten Richtung macht. Die beiden Abschnitte des Notenblattes sind mit 78 und 79 bezeichnet, u. zw. werden beide Abschnitte von derselben Walze 80 abgerollt, jedoch auf verschiedene Walzen 81, 82 aufgerollt, wobei die Blätter über und unter einem
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Stange.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Pneumatische Vorrichtung zum mechanischen Spielen von Musikinstrumenten wie Pianinos u. dgl., wobei für jeden Ton mehrere eine verschiedene Tonstärke hervorbringende pneumatische Vorrichtungen vorgesehen sind, dadurch. gekennzeichnet, dass der mit den Durchlochungen versehene Notenbogen in zwei Abschnitte geteilt ist, für die je ein Zugbrett (71, 72) vorgesehen ist, die schwingend angeordnet sind, in Verbindung mit einer Vorrichtung, durch die beim Voreilen des einen Notenbogena das eine Zugbrett in bezug auf das andere geschwungen wird.