AT30856B - Vorrichtung zum Spielen von Musikinstrumenten. - Google Patents

Vorrichtung zum Spielen von Musikinstrumenten.

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AT30856B
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Benjamin Sager Dean
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Benjamin Sager Dean
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Fig. 8 zeigt einen Teil eines der   Zugbrctter und  
Fig. 9 zeigt die beiden Zugbretter in Verbindung mit der Einrichtung zur relativen Ver. schiebung derselben ;
Fig. 10 und 11 sind Einzelheiten. 



   Wie zunächst aus Fig. 8 ersichtlich, ist jedes der Zugbretter   10 mit deu gewhllJichen   Öffnungen 11 versehen, welche in diesem Falle in Gruppen von drei für jeden Ton angeordnet sind, wobei jede Gruppe durch Rohre 12, 13, 14 mit den pneumatischen Vorrichtungen 15, 16, 17 
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 jede mit einem Ventil 60 versehen sind, welches in der Regel eine   Bohrung   61 verschliesst (Fig. 7). Die sekundäre pneumatische Vorrichtung besteht in diesem Falle aus drei Blasebälgen 62, 63 und 64, deren beweglicher Teil aus dem bei 66 drehbaren Hebel 65 besteht, welcher durch eine Stange 67 mit der Vorrichtung zur Hervorbringung des Tones, z. B. dem Hammer verbunden ist.

   Jeder der Blasebälge 62,63, 64 kann durch eine Bohrung 68 (Fig. 7) mit seiner entsprechenden pneumatischen Vorrichtung und durch eine Bohrung 69 mit der Atmosphäre in Verbindung treten, je nachdem das Ventil 60 die Bohrung 61 öffnet oder verschliesst. Wird nämlich durch eines der Rohre 12, 13, 14 (Fig. 8) Luft unter in der in Fig. 6 gezeigten biegsamen Scheiben der pneumatischen Vorrichtungen 57, 58, 59 eingeführt, so wird das entsprechende Ventil 60 gehoben, wobei es die Bohrung 69 verschliesst, während die Blasebälge durch die Bohrungen 68, 61 mit der Vakuumkammer in Verbindung gesetzt werden. Infolgedessen werden die   Blasbälge   zusammengedrückt und die tonhervorbringende Vorrichtung durch die Verbindung 67 in Tätigkeit gesetzt.

   Auch hier wird die Kraft, mit welcher dies geschieht und die Schnelligkeit von der Schnelligkeit abhängen, mit welcher das Ventil 60 angehoben wird. 



   Wie eingangs bemerkt, sind für jeden Ton in dem Zugbrett drei Öffnungen vorgesehen, wobei die mittlere Öffnung jedesmal einer in Fig. 1 gezeigten, strichpunktierten, sogenannten Mittellinie gegenübertritt. Bei 70 in Fig. 1 sind eine Anzahl von Öffnungen gezeigt, welche alle für die Hervorbringullg desselben Tones bestimmt, jedoch so angeordnet sind, dass derselbe Ton mit einer verschiedenen Tonstärke hervorgebracht werden kann, u. zw. ist die Anordnung derart, dass der Ton mit einer zunehmenden   Tonstärke   in dem Werte von 1-7 hervorgebracht werden kann. 
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 angelenkt, so dass sie eine geringe schwingende Bewegung ausführen können.

   Zu diesem Zweck sind sie mit   Querstücken   76 versehen, welche durch Stangen 77   miteinander 80 verbunden   sind, dass, wenn das eine Zugbrett in der einen Richtung schwingt, das andere Zugbrett eine Schwingung in der entgegengesetzten Richtung macht. Die beiden Abschnitte des Notenblattes sind mit 78 und 79 bezeichnet, u. zw. werden beide Abschnitte von derselben Walze 80 abgerollt, jedoch auf verschiedene Walzen 81, 82 aufgerollt, wobei die Blätter über und unter einem 
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 Stange. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Pneumatische Vorrichtung zum mechanischen Spielen von   Musikinstrumenten   wie Pianinos u. dgl., wobei für jeden Ton mehrere eine verschiedene Tonstärke hervorbringende pneumatische Vorrichtungen vorgesehen sind, dadurch. gekennzeichnet, dass der mit den Durchlochungen versehene Notenbogen in zwei Abschnitte geteilt ist, für die je ein Zugbrett (71, 72) vorgesehen ist, die schwingend angeordnet sind, in Verbindung mit einer Vorrichtung, durch die beim Voreilen des einen   Notenbogena   das eine Zugbrett in bezug auf das andere geschwungen wird.

Claims (1)

  1. 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Zugbrett (71, 72) besondere Öffnungen (74) vorgesehen sind, die mit einer besonderen pneumatischen Vorrichtung (86, 87) in Verbindung stehen, derart, dass, wenn beim Voreilen des einen Notenbogens die entsprechende Öffnung in dem einen Zugbrett früher freigelegt wird als die entsprechend Offnung in dem anderen Zugbrett, durch die pneumatische Vorrichtung (86, 87) eine Schwinge (91) gekippt wird, wodurch das eine Zugbrett in bezug auf das andere ill der entsprechenden Richtung geschwungen wird.
    3. Eine Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zug- hrcttcr (71, 72) so miteinander verbunden sind, dass die Schwingung des einen Zugbretts in der einen Richtung eine Schwingung des anderen Zugbretts in der anderen Richtung hervorruft, wobei eine Vorrichtung (99, 100) vorgesehen ist, durch die das Schwingen der Zugbretter in die andere Richtung so lange verhindert wird, bis ihre Stellung wieder ausgeglichen ist.
AT30856D 1906-03-15 1906-03-15 Vorrichtung zum Spielen von Musikinstrumenten. AT30856B (de)

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