AT308451B - Vorrichtung zur Bearbeitung des Bodens, insbesondere bei Weingärten, Obstgärten od.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Bearbeitung des Bodens, insbesondere bei Weingärten, Obstgärten od.dgl.

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AT308451B
AT308451B AT734371A AT734371A AT308451B AT 308451 B AT308451 B AT 308451B AT 734371 A AT734371 A AT 734371A AT 734371 A AT734371 A AT 734371A AT 308451 B AT308451 B AT 308451B
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Austria
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soil
piston
vineyards
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AT734371A
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Matthias Grafl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B13/00Ploughs or like machines for special purposes ; Ditch diggers, trench ploughs, forestry ploughs, ploughs for land or marsh reclamation
    • A01B13/04Ploughs or like machines for special purposes ; Ditch diggers, trench ploughs, forestry ploughs, ploughs for land or marsh reclamation for working in vineyards, orchards, or the like
    • A01B13/06Arrangements for preventing damage to the vines, or the like, e.g. hydraulic

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung des Bodens, insbesondere bei Weingärten, Obstgärten od. dgl., bei welcher ein mit dem Werkzeug zur Bearbeitung eines Bodenstreifens zwischen den Stücken, Bäumen od. dgl. von Kulturreihen versehenes Zugfahrzeug einen schwenkbaren, zwischen die einzelnen Stöcke, Bäume od. dgl. der Kulturreihen einsetzbaren und mit einem Bearbeitungswerkzeug versehenen Ausleger aufweist, der beim Passieren der einzelnen Stöcke, Bäume od. dgl. zurückgezogen wird und unter dem Einfluss der Bewegung eines hydraulisch oder pneumatisch gesteuerten Kolbens steht. 



   Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist, in der Bewegungsrichtung gesehen, vor dem Bearbeitungswerkzeug ein Tasthebel angeordnet, der beim Anstossen an die Kulturpflanze und dadurch bewirktem Zurückschwenken desselben ein Auslassventil der pneumatischen Steuerung öffnet. 



   Bei einer andern bekannten Vorrichtung dieser Art ist in der Zufuhrleitung zu einem einfach- oder doppeltwirkenden hydraulischen Kolben, welcher den Ausleger des Bearbeitungswerkzeuges steuert, ein vom Fahrersitz aus betätigbarer Hebel zur Steuerung des dem Kolben zugeführten Druckmediums vorgesehen. 



   Mit den bekannten Vorrichtungen war es lediglich möglich das Bearbeitungswerkzeug aus dem Weg eines Hindernisses zu bringen. 



   Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, neben der Ausweichstätigkeit des Bearbeitungswerkzeuges auch eine Anpassung des Arbeitsdruckes an die jeweilige Bodenhärte zu ermöglichen, welche Steuerung mit den bekannten Einrichtungen nicht erreichbar war. 



   Zu diesem Zwecke wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, dass erfindungsgemäss die beaufschlagte Seite des Kolbens an eine das Druckmedium im Kreislauf führende Leitung angeschlossen ist, in welcher nach der Anschlussstelle des Kolbens eine dem Durchfluss des Mediums wahlweise drosselnde Einrichtung vorgesehen ist. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt ist. Es zeigen in schematischer Darstellung Fig. l eine Draufsicht der Vorrichtung und Fig. 2 die hydraulische Steuerung des Auslegers. ist das Zugfahrzeug mit seinen   Vorderrädern-2--und   seinen   Hinterrädern --3-- sowie   einer Zapfwelle--4--, von welcher eine Pumpe--5--der später beschriebenen hydraulischen Steuerung angetrieben wird.

   Am Fahrzeugkörper ist ein aus zwei ineinander teleskopartig verstellbaren und beispielsweise durch Keil od. dgl. feststellbaren   Rohren--6, 7--bestehender Träger--8--befestigt,   welcher durch eine 
 EMI1.1 
 welche von einem in Griffweite des Traktorführers liegenden   Steuerhebel --16-- betätigbar   ist, durch den die Durchflussmenge des in der Leitung strömenden Mediums geregelt wird. Das Medium kann dabei pneumatisch 
 EMI1.2 
 



  Der Kreislauf des Mediums schliesst sich in einem Vorratsbehälter--19--. 



   Die beschriebene Vorrichtung arbeitet in folgender Weise : Die von der   Zapf welle --4-- angetriebene   Pumpe, bei einer hydraulischen Steuerung beispielsweise eine Zahnrad- oder eine Kolbenpumpe fördert ein Druckmedium in die   Leitung--15--.   Das Zugfahrzeug fährt wischen den Pflanzenreihen,   z. B.   zwischen Reihen von   Weinstöcken--21--und   soll in bekannter Weise mit dem am Ausleger--10--angebrachten, nicht dargestellten Arbeitswerkzeug den zwischen den Weinstöcken liegenden Bodenstreifen bearbeiten.

   Zu diesem Zwecke bewegt der Traktorführer den   Steuerhebel--16--in   der Schliessrichtung des   Ventilkörpers --17--,   wodurch der Druck im   T-Stück--14--ansteigt   und den Kolben --11-- hinausdrückt, so dass der Ausleger   --10-   gegen die Kraft der Rückholfeder zwischen die Weinstöcke verschwenkt wird.

   Kommt der Ausleger nach der Bearbeitung des Bodenstreifens in die Nähe des nächsten Weinstockes, bewegt der Traktorführer den   Steuerhebel--16--in   Richtung des öffnens des   Ventilkörpers--17--,   wodurch die Drosselung des Flüssigkeitsdurchflusses nachlässt und der Druck im   T-Stück --14-- fällt,   so dass die Kraft der Rückholfeder den Druck des   Kolbens --11-- übersteigt   und den   Ausleger --10-- aus   dem Bereich des Weinstockes   --21-- zurückverschwenkt.    



   Im Rahmen der Erfindung können selbstverständlich verschiedene konstruktive Abänderungen vorgenommen werden. So ist es beispielsweise möglich, einen doppeltwirkenden Kolben mit einem Umsteuermechanismus für die Führung des Druckmediums vorzusehen, wodurch sich die Rückholfeder und das   Ventil --17, 18-- erübrigen   und der Steuerhebel auf den Umsteuermechanismus einwirkt. 



   Es ist auch denkbar, beim dargestellten einseitig wirkenden Kolben die Rückholfeder wegzulassen und die   Zurückführung   des Auslegers durch den dem Werkzeug entgegengebrachten Bodenwiderstand zu besorgen. 



   Weiters besteht die Möglichkeit, an Stelle des eigenen Flüssigkeitskreislaufes die Hydraulik des Traktors auch zur Steuerung des Auslegers heranzuziehen. 



   Schliesslich kann der   Hebel--16--an   eine Rückholfeder angeschlossen sein, so dass die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 angepasst werden kann. 



   Die beschriebene Vorrichtung kann für verschiedene Arbeiten verwendet werden, demzufolge auch verschiedene Werkzeuge zur Anwendung kommen können. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Bearbeitung des Bodens, insbesondere bei Weingärten, Obstgärten od. dgl., bei welcher ein mit dem Werkzeug zur Bearbeitung eines Bodenstreifens zwischen den Stöcken, Bäumen od. dgl. von Kulturreihen versehenes Zugfahrzeug einen schwenkbaren, zwischen die einzelnen Stöcke, Bäume od. dgl. der Kulturreihen einsetzbaren und mit einem Bearbeitungswerkzeug versehenen Ausleger aufweist, der beim Passieren 
 EMI2.2 
 Anschlussstelle des Kolbens (11) eine dem Durchfluss des Mediums wahlweise drosselnde Einrichtung vorgesehen ist. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. Drosselung des Durchflusses des Druckmediums durch einen in Griffweite des das Zugfahrzeug (1) lenkenden Fahrers liegenden unter dem Einfluss einer Rückhilfe der stehenden Steuerhebel (16) verstellbar ist. EMI2.4 Druckmedium führenden Leitung (15) ein durch den Steuerhebel (16) verstellbares Ventil (17,18) vorgesehen ist.
AT734371A 1971-08-23 1971-08-23 Vorrichtung zur Bearbeitung des Bodens, insbesondere bei Weingärten, Obstgärten od.dgl. AT308451B (de)

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