AT307128B - Zerkleinerungseinrichtung für Feldfrüchte, Halm- und Blattgut od.dgl., insbesondere Häcksler - Google Patents

Zerkleinerungseinrichtung für Feldfrüchte, Halm- und Blattgut od.dgl., insbesondere Häcksler

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Publication number
AT307128B
AT307128B AT471570A AT471570A AT307128B AT 307128 B AT307128 B AT 307128B AT 471570 A AT471570 A AT 471570A AT 471570 A AT471570 A AT 471570A AT 307128 B AT307128 B AT 307128B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
additives
stalks
housing
crops
leaves
Prior art date
Application number
AT471570A
Other languages
English (en)
Inventor
Sigurd Ing Rauscher
Original Assignee
Poettinger Ohg Alois
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D43/00Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
    • A01D43/14Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with dispensing apparatus, e.g. for fertilisers, herbicides or preservatives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungseinrichtung für Feldfrüchte, Halm- und Blattgut od. dgl., insbesondere Häcksler, mit einem die Zerkleinerungseinrichtung wenigstens zum grössten Teil umgebenden Gehäuse und mit einer Einzugsvorrichtung, die vorzugsweise wenigstens eine Einzugswalze aufweist, wobei das die Zerkleinerungseinrichtung umgebende Gehäuse durch mindestens eine Öffnung oder einen Kanal mit einem Vorratsbehälter für Zusatzstoffe verbunden ist, und zwischen dem Gehäuse und dem Vorratsbehälter eine von der Einzugsvorrichtung steuerbare Dosiereinrichtung zum Verändern des Durchsatzes durch die Öffnung bzw. den Kanal vorgesehen ist. 



   Bei der Erzeugung von Futter für landwirtschaftliche Betriebe hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dem durch Zerkleinern von Feldfrüchten, Halm- und Blattgut od. dgl. gewonnenen Futter verschiedene Zusatzstoffe beizugeben. Insbesondere hat in den letzten Jahren die Maispflanze als guter Nährstoffträger eine sprunghafte Verbreitung gefunden und damit ist auch die Silagebergung, sowohl Grünmaissilage als auch Maiskolbensilage, stark in den Vordergrund gerückt. Hiebei hat sich vor allem die Maiskolbensilage als hochwertiges Futter für die Fleischgewinnung in den Mastbetrieben erwiesen. Verschiedene, im Handel erhältliche Zusätze wie Harnstoffbeimengungen usw. können den Wert dieser Futterart erhöhen. Darüber hinaus können Milchsäurekulturen (Silosol, Amasil usw. ) beigemengt werden, welche eine Fehlgärung vermeiden und den Gärungsprozess günstig beeinflussen. 



   Alle diese Beimengungen sind jedoch nur dann sinnvoll, wenn sie in kleinen Mengen und gleichmässig verteilt beigemengt werden. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, eine Zerkleinerungseinrichtung mit einem Vorratsbehälter für Zusatzstoffe zu verwenden, der über einen Rohrstutzen mit dem Gehäuse der Zerkleinerungseinrichtung verbunden ist. Die Einstreuöffnung befindet sich bei dieser bekannten Ausführung an der Zubringerseite im Saugzentrum des Häckslers. Somit gelangen bei dieser Einrichtung die Zusatzstoffe, im vorliegenden Fall vor allem Salz, in den Bereich der Messerradwelle und deren Lager, wo sie oft zu Korrosionsschäden Anlass geben   (österr. Patentschrift Nr. 197112).   



   Aus anderem Zusammenhang ist es bekannt, zum Beimischen von streufähigen Zusätzen zu den in einem Gebläsehäcksler verarbeiteten Gut ein Zusatzgebläse zu verwenden. Bei dieser Anordnung wird zwar verhindert, dass die streufähigen Zusätze, insbesondere das Salz, mit dem Messerrad und dessen Lagerteilen in Berührung kommen, doch wird das Zusatzgebläse selbst von den korrosiven Zusätzen angegriffen und unterliegt einem starken Verschleiss   (österr. Patentschrift Nr. 201345).   



   Aufgabe der Erfmdung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung zu schaffen, die einerseits eine gleichmässige Verteilung der Zusatzstoffe in dem zu zerkleinernden Gut sicherstellt und anderseits weitgehendst korrosionsbeständig ist. 



   Dies wird gemäss der Erfindung bei einer Zerkleinerungseinrichtung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass die Öffnung zum Zuführen des Zusatzstoffes bzw. die Mündung des Kanals zwischen dem Gehäuse und dem Vorratsbehälter für die Zusatzstoffe, insbesondere Gärstoffe, im Auswurf des Gehäuses vorgesehen ist, und dass im Bereich der Austrittsöffnung des Vorratsbehälters vorzugsweise unmittelbar oberhalb der Austrittsöffnung, wenigstens ein Rührwerk angeordnet ist. 



   Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass nicht nur die Zusatzstoffe von den Lagern der Messerradwelle ferngehalten werden, wodurch Korrosionsschäden weitgehendst vermieden werden können, sondern dass auch die Zusatzstoffe ohne Verwendung eines Gebläses im gehäckselten Gut gleichmässig verteilt werden. Im Auswurfbereich streicht nämlich das Gut bereits im gehäckselten und somit klein zerteilten Zustand an der Öffnung zum Zuführen der Zusatzstoffe vorbei. Es sei bemerkt, dass es insbesondere beim Zuführen von Harnstoff-und Milchsäurekulturen auf eine sehr gleichmässige Verteilung ankommt. 



   Die Anordnung des Rührwerkes bietet den Vorteil, dass ein Verstopfen der Austrittsöffnung vermieden wird. Die Gefahr des Verstopfens ist bei einer im Auswurf angeordneten Einstreuöffnung naturgemäss grösser als bei einer an der Zubringerseite angeordneten Einstreuöffnung, da bei der letztgenannten Anordnung das Einbringen der Zusatzstoffe durch die Saugwirkung unterstützt wird. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt, näher beschrieben. 



   Der in der Zeichnung dargestellte Häcksler zur Gewinnung von Grünmaissilage besteht im wesentlichen aus einem   Häckselwerk --70--,   einer   Einzugsvorrichtung --71-- und   einem Maisgebiss--72--. Das   Häckselwerk--70--umfasst   hiebei ein Messerrad--73--, das mit einer   Antriebswelle--74--drehfest   verbunden ist, und ein das Messerrad umgebendes   Gehäuse--75--,   das einen Auswurf--76--aufweist, der tangential vom Gehäuse nach oben gerichtet absteht. Die   Einzugsvorrichtung --71-- hat   eine ortsfeste   Einzugswalze--77--und   eine höhenverstellbare Einzugswalze--78--, die beide über nicht dargestellte Einrichtungen angetrieben werden.

   Das   Maisgebiss --72-- besteht   aus an umlaufenden Ketten-79befestigten   Greifern --80-- zum   Erfassen der Maispflanzen und einer an der Unterseite des Maisgebisses angeordneten   Schneidvorrichtung--81--zum   Abtrennen der Stengel der Maispflanzen. 



   Oberhalb des   Gehäuses--75--,   welches das Messerrad--73--umgibt, ist ein Vorratsbehälter 
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    fourSchieber --84-- eingesetzt,   der über eine   Verstellstange --85-- mit   einem, an der Einzugsvorrichtung angelenkten Winkelhebel--86--, der eine Schlitzführung --88-- aufweist, verbunden ist, wobei der Winkelhebel an einem mit der höhenbeweglichen Einzugswalze befestigten   Arm --87-- angelenkt   ist. Die Beimengung des Zusatzstoffes erfolgt hiebei im   Auswurf --76-- und   die Steuerung des Schiebers-84wird von der Öffnungsweite der Einzugswalzen abgenommen.

   Um eine Verstopfung der   Öffnung --83-- zu   verhindern, ist unmittelbar oberhalb der   Öffnung     Ruhrwerk-89-angeordnet.   Das Rührwerk   --89-- ist   aus mehreren, auf einer Welle befestigten Stiften, Flügeln od. dgl. gebildet. Die Welle wird hiebei über einen Riemen- oder Kettentrieb vom Antrieb des   Häckselwerkes--70--angetrieben.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zerkleinerungseinrichtung für Feldfrüchte, Halm- und Blattgut od. dgl., insbesondere Häcksler, mit einem die Zerkleinerungseinrichtung wenigstens zum grössten Teil umgebenden Gehäuse und mit einer Einzugsvorrichtung, die vorzugsweise wenigstens eine Einzugswalze aufweist, wobei das die Zerkleinerungseinrichtung umgebende Gehäuse durch mindestens eine Öffnung oder einen Kanal mit einem Vorratsbehälter für Zusatzstoffe verbunden ist, und zwischen dem Gehäuse und dem Vorratsbehälter eine von der Einzugsvorrichtung steuerbare Dosiereinrichtung zum Verändern des Durchsatzes durch die Öffnung bzw. den 
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 Zusatzstoffes bzw.

   die Mündung des Kanals zwischen dem Gehäuse (75) und dem Vorratsbehälter (82) für die Zusatzstoffe, insbesondere Gärstoffe, im Auswurf (76) des Gehäuses vorgesehen ist, und dass im Bereich der Austrittsöffnung des Vorratsbehälters vorzugsweise unmittelbar oberhalb der Austrittsöffnung, wenigstens ein Rührwerk (89) angeordnet ist. 
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Claims (1)

  1. (89) aus mehreren, auf einer Welle befestigten Stiften, Flügeln od. dgl. gebildet ist, wobei die Welle über einen Riemen- oder Kettentrieb von dem Antrieb der Zerkleinerungseinrichtung (70) angetrieben ist.
AT471570A 1970-05-26 1970-05-26 Zerkleinerungseinrichtung für Feldfrüchte, Halm- und Blattgut od.dgl., insbesondere Häcksler AT307128B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111466214A (zh) * 2020-06-01 2020-07-31 内蒙古农业大学 一种玉米秸秆还田施菌机

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