AT304886B - Folie oder Bahn für eine abstreifbare Wandbedeckung sowie Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Folie oder Bahn für eine abstreifbare Wandbedeckung sowie Verfahren zur Herstellung derselben

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AT304886B
AT304886B AT73567A AT73567A AT304886B AT 304886 B AT304886 B AT 304886B AT 73567 A AT73567 A AT 73567A AT 73567 A AT73567 A AT 73567A AT 304886 B AT304886 B AT 304886B
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    • D21H11/14Secondary fibres
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D21H13/08Synthetic cellulose fibres from regenerated cellulose
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    • D21H13/10Organic non-cellulose fibres
    • D21H13/20Organic non-cellulose fibres from macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D21H13/26Polyamides; Polyimides

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  • Paper (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Folie oder Bahn für eine abstreifbare   Wandbedeckung. Diese Wandbedeck.'...   g soll nach längerem Haften an einer Wand in grossen Streifen leicht abgezogen oder abgestreift werden können, wobei die Wand unbeschädigt und sauber und in einem Zustand bleiben soll, der das Ankleben einer andern
Wandbedeckung gestattet. 



   Abziehbare Wandbedeckungen bzw. Tapeten sind bereits bekannt ; beispielsweise werden solche aus Vinylfolie hergestellt, die mit druckempfindlichen Klebmitteln auf Kautschukbasis beschichtet werden. Vinylfolien, die selbst genügend schwer sind, um als Wandbedeckung Verwendung zu finden, sind jedoch sehr teuer. 



  Auch druckempfindliche Klebmittel auf Kautschukbasis sind sehr viel teurer als normale Klebmittel für Wandbedeckungen bzw. Tapeten. 



   Andere abziehbare Wandbedeckungen werden dadurch hergestellt, dass die üblichen Tapetenpapiere auf grob gewebte Leinen- oder Baumwollstoffe aufgeklebt oder lamelliert werden oder dass ein Blatt hergestellt wird, mit dem ein solcher grob gewebter   Leinen-oder Baumwollstoff,   der die zum Abziehen notwendige Festigkeit gibt, aus einem Teil besteht. Die Nachteile solcher Tapeten bestehen beispielsweise darin, dass das Lamellieren langsam geht bzw. dass die Herstellungsgeschwindigkeit von Blättern, mit denen gewebte Leinenoder Baumwollstoffe aus einem Teil bestehen, ebenfalls nur gering ist. Ausserdem sind solche Stoffe teuer. Ungebleichte Stoffe, die billiger als gebleichte Stoffe sind, enthalten unerwünschte Verunreinigungen. Die einzigen Gaufriermuster, die leicht herstellbar sind, sind die, die durch die Geometrie des Stoffes selbst festgelegt sind.

   Die Oberflächenunregelmässigkeiten der Stoffe machen gleichförmige Aufdrucke sehr schwierig. Weiterhin sind Leinen- oder Baumwollstoffe enthaltende Tapetenpapiere sehr steif. Ein Tapezierer faltet normalerweise lange Streifen einer Wandbedeckung, um die Handhabung zu erleichtern. Wenn jedoch Leinen- oder Baumwollstoffe enthaltende Tapeten gefaltet werden, dann reisst häufig die Beschichtung, und man erhält unschöne Zeichen. 



   Andere abziehbare Wandbedeckungen werden dadurch hergestellt, dass auf eng gewebte Stoffe eine Polyvinylchloridschicht aufgebracht wird. Der Hauptnachteil derartiger Wandbedeckungen ist jedoch ihr hoher Preis. Abziehbare Wandbedeckungen können schliesslich auch aus einem Tapetenpapier hergestellt werden, das lange Fasern aus synthetischen Polymerisaten im Gemisch mit einer grösseren Menge von üblicherweise zur Papierherstellung verwendeten Fasern enthält, wobei die Fasern mit einem Harz aneinandergebunden werden. Die Kunstfasern, die bis zu 2,5 cm lang sein können, verleihen dem Produkt das Aussehen eines Tuches. Die Kunstfasern verursachen jedoch viele Schwierigkeiten bei der Papierherstellung, bedingen sehr geringe Produktiongeschwindigkeiten und sind sehr teuer. 



   Durch die Erfindung werden die bekannten Mängel überwunden, und die erfindungsgemässe Folie oder Bahn ist dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Zugfestigkeit von wenigstens 6, 71 kg/cm in trockenem Zustand und von wenigstens 3, 30 kg/cm in nassem Zustand, weiters eine Dehnung von wenigstens   3, 41o   in trockenem Zustand und von wenigstens 9,   5%   in nassem Zustand und ferner eine Kanteneinreissfestigkeit von wenigstens 4700 g in trockenem Zustand aufweist und dass sie als wesentliche Bestandteile Cellulosefasern und bzw. oder ein Gemisch aus Cellulosefasern und synthetischen Fasern sowie ein gehärtetes, vernetztes Terpolymer und ein Pigment enthält. 



   Weiters kann sie zusätzlich einen   Trägerstoff für   den Füllstoff enthalten, u. zw. vorzugsweise ein Gemisch aus einem Melaminformaldehydharz und einem methylierten Methylolmelaminharz. 



   Zur Herstellung einer Folie oder Bahn für eine Wandabdeckung wird gemäss der Erfindung so verfahren, dass eine Suspension aus Cellulosefasern gebildet, ein Füllstoff oder Pigment zugesetzt und die Masse zu einer Folie oder Bahn geformt und getrocknet wird, und dass die Folie oder Bahn hierauf mit einem synthetischen, vernetz- 
 EMI1.1 
 durchgeführt, doch lässt sich auch eine Langsiebmaschine verwenden. Die Sättigung mit dem synthetischen Latex kann mit einem üblichen, zur Papiermaschine gehörenden Leimwerk oder auch mit einer andern bekannten Einrichtung vorgenommen werden. 



   Die für die   erfindungsgemässe   Folie oder Bahn erforderlichen Cellulosefasern können in Form von stark gebleichten Cellulosebreien oder von polyäthylenbeschichtetem Abfallpapier (Mehrfachausschuss), das bei der Herstellung von Milchpackungen anfällt, eingesetzt werden. Die synthetischen Fasern können aus Rayon, Polyamid, Polyacrylnitril oder Polyester bestehen und werden den Cellulosefasern vorzugsweise in einer Menge von 50   Gew.-%,   bezogen auf die gesamte Fasermenge, zugesetzt. Als Füllstoffe oder Pigmente eignen sich Titandioxydmaterialien od. dgl. Unter besonderen Umständen kann zwecks Herstellung eines speziellen Produkts als Trägerstoff für den Füllstoff ein Gemisch aus einem Melaminformaldehydharz und einem methylierten Methylolmelaminharz zugesetzt werden.

   Melaminformaldehydharze erhöhen ausserdem die Nassfestigkeit. 



   Der für das erfindungsgemässe Verfahren verwendete Latex ist ein synthetischer, vernetzbarer Vinylacrylterpolymerlatex. Solche Verbindungen sind beispielsweise in der Zeitschrift "American Dyestuff Reporter" vom 5. März 1962 beschrieben und werden dadurch hergestellt, dass Mischpolymeren mit vernetzenden, reaktiven Gruppen im Gerüst hergestellt werden, wodurch eine Eigenreaktivität erzielt wird und keine gesonderten Vernetzungsmittel zugegeben werden müssen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die gewöhnlichen Acrylester (Methyl-, Butyl-usw.) sind im wesentlichen nicht   reaktionsfähig. Umdas  
Zustandekommen von Vernetzungen zu vereinfachen, ist es notwendig, in das Polymerisat geringe Mengen eines Monomeren mit geeigneten funktionellen Gruppen einzuführen. Diese reaktionsfähigen Monomeren, die nicht notwendigerweise zu den Acrylharzen gehören müssen, sind gewöhnlich in zufälliger Verteilung längs der
Kette des Polymerisats angeordnet und erlauben das Vernetzen benachbarter Ketten und die Bildung dreidimen- sionaler Polymerisatnetze. Sie werden zu gegebener Zeit entweder mit Hilfe eines äusseren Vernetzungsmittels, durch Säurekatalyse und durch Härten oder, wenn die notwendige Funktionalität im Grundpolymerisat schon vorliegt, durch Säurekatalyse und durch Härten allein zur Reaktion gebracht.

   Nähere Einzelheiten sind der
Zeitschrift "American Dyestuff   Reporter" vom 2. September 1963 (S. 44)   zu entnehmen. 



   Der gemäss der Erfindung verwendete Vinylacrylterpolymerlatex ist beispielsweise als wässerige Dispersion im Handel, die insgesamt etwa 45 bis 50% Feststoffe und anionische oder nichtionische oberflächenaktive Stoffe enthält. Die Verwendung von oberflächenaktiven Stoffen zum   Dispergieren des Acrylpolymerisats   während der Emulsionspolymerisation führt zu einem Produkt von überragender chemischer Stabilität, insbesondere be- züglich Änderungen des PH- Wertes des Ansatzes, und hoher mechanischer Stabilität, die das Pumpen und Rühren mit hoher Geschwindigkeit gestattet. Das Terpolymerisat liefert Vernetzungen bei +22, 2 C, doch ist zum vollständigen Aushärten in der Regel eine Einbrenndauer von 3 bis 4 min bei 1300C notwendig. 



   Zur Beschleunigung der Härtung können gemäss der Erfindung Katalysatoren zugesetzt werden, u. zw. vor- zugsweise   Oxal- oder   Citronensäure oder deren Ammoniumsalze. 



   Für das erfindungsgemässe Verfahren verwendet man vorzugsweise als Terpolymerlatex eine wässerige Dispersion eines Terpolymeren aus Butylacrylat, Vinylacetat und einem selbstreaktiven Comonomeren, mit Mengenverhältnissen von 65 bis 85 Gew.-T eilen Butylacrylat, 15 bis 35   Gew.-Teilen   Vinylacetat und 1 bis 10   Gew.-Teilen   des selbstreaktiven Comonomeren, welches Terpolymer eine Umwandlungstemperatur zweiter Ordnung von   etwa -36oC,   eine Zugfestigkeit von 17   kg/cm2   und etwa 19,5 kg/cm2 nach dem Härten aufweist. 



   Die Umwandlungstemperatur zweiter Ordnung ist jene Temperatur, unterhalb welcher das Polymerisat von einem gummiähnlichen in einen plastischen Zustand übergeht. Die vorstehend erwähnte Härtung erfolgt 30 sec lang bei   130oC.   Weitere Ergebnisse sind eine Dehnung von etwa 925% bzw. nach einer Härtung von 30 sec bei 1300C von etwa   300%.   Die Werte für die Zugfestigkeit und die Dehnung sind mit   einem"Instron   Tensile Tester" unter Verwendung von etwa 0, 075 mm starken Folien, die bei +22,   20C   getrocknet sind, bei einer QuerholmGeschwindigkeit von etwa 5 cm/min erhalten worden. 



   Bei Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens kann der synthetische Latex mit dem Leimwerk vor der Trocknungsanlage der Papiermaschine aufgetragen werden. Das Terpolymer wird beispielsweise mit Mahlwerkwasser verdünnt und bei einer derartigen Aussentemperatur gerührt, dass etwa 20% feste Bestandteile entstehen. Als Härtemittel wird Ammoniumchlorid in die wässerige Lösung gegeben. Anschliessend wird der gesamte Latexansatz zum Becken des Leimwerkes gepumpt und in üblicher Weise auf die Folie oder Bahn aufgetragen. 



   In der folgenden Tabelle sind Daten bzw. Prüfwerte für drei verschiedene erfindungsgemässe Produkte bzw. deren Herstellung angegeben. Die Erfindung ist jedoch darauf nicht beschränkt, u. zw. weder hinsichtlich der Kombinatiönsmöglichkeiten der erfindungsgemäss verwendbaren Bestandteile noch hinsichtlich der Mengen an synthetischem Latex oder Härtemittel. 



   Die untere Grenze dieser Mengen ist in erster Linie von den an die Festigkeit der Folie oder Bahn für die Wandbedeckung gestellten Anforderungen abhängig, während die obere Grenze in erster Linie durch die Einrichtungen zum Auftragen und durch die weitere Behandlung der erfindungsgemässen Produkte festgelegt ist. Wenn die erfindungsgemässe Folie oder Bahn beispielsweise mit einer Grundierungsschichte versehen werden soll (s. USA-Patentschrift Nr. 3, 212, 957), dann darf nicht zu viel Latex zugegeben werden, da sonst die Haftfähigkeit der Grundierungsschichte auf der Folie oder Bahn leidet. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Reinweiss <SEP> Mittelweiss <SEP> Dunkelweiss
<tb> Holländerfüllung <SEP> (Teile) <SEP> : <SEP> 
<tb> Cellulosekraftbrei, <SEP> gebleicht <SEP> 85 <SEP> 46, <SEP> 5
<tb> Abfallbrei <SEP> (Mehrfach-Ausschuss) <SEP> - <SEP> 46, <SEP> 5 <SEP> 95
<tb> Rayon <SEP> 15 <SEP> 7 <SEP> 5
<tb> Melaminformaldehydharz <SEP> 1,5 <SEP> 1,3 <SEP> 1,3
<tb> Melaminformaldehydharz <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 0,5
<tb> Titandioxydmaterial <SEP> 12 <SEP> 5 <SEP> 3,5
<tb> Alaun
<tb> Sättigungsmittel <SEP> (Latex)
<tb> (0/0 <SEP> der <SEP> fertigen <SEP> Folie <SEP> oder <SEP> Bahn) <SEP> : <SEP> 
<tb> Terpolymer <SEP> 20 <SEP> 20 <SEP> 20
<tb> Ammoniumchlorid <SEP> 0,3 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 5
<tb> Versuchsergebnisse <SEP> :

   <SEP> trocken <SEP> trocken <SEP> nass <SEP> trocken <SEP> nass
<tb> Grundgewicht, <SEP> kg
<tb> (60 <SEP> y <SEP> 90 <SEP> cm-500) <SEP> 37. <SEP> 2 <SEP> 38,2 <SEP> 38,6
<tb> Dicke <SEP> der <SEP> Folie <SEP> oder <SEP> Bahn, <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 203 <SEP> 0, <SEP> 208 <SEP> 0, <SEP> 221 <SEP> 
<tb> Berstfestigkeit <SEP> nach <SEP> Mullen,
<tb> 2 <SEP> 4, <SEP> 92 <SEP> 4, <SEP> 08
<tb> Zugfestigkeit, <SEP> kg/cm
<tb> Maschinenlaufrichtung <SEP> 7,89 <SEP> 8,93 <SEP> 3, <SEP> 39 <SEP> 6, <SEP> 71 <SEP> 3, <SEP> 46 <SEP> 
<tb> Querrichtung <SEP> 3,87 <SEP> 2, <SEP> 48 <SEP> 1, <SEP> 12 <SEP> 2, <SEP> 48 <SEP> 1,07
<tb> Dehnung, <SEP> %
<tb> Maschinenlaufrichtung-3, <SEP> 5 <SEP> 9,5 <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> 12, <SEP> 2
<tb> Querrichtung-9, <SEP> 1 <SEP> 14,6 <SEP> 8,5 <SEP> 18,5
<tb> Riss,

   <SEP> g
<tb> in <SEP> Faserrichtung <SEP> 153 <SEP> 134 <SEP> 142
<tb> quer <SEP> zur <SEP> Faserrichtung <SEP> 159 <SEP> 208 <SEP> 202
<tb> Kantenriss, <SEP> g
<tb> Maschinenlaufrichtung <SEP> 5300 <SEP> 4700 <SEP> 6000 <SEP> 
<tb> Querrichtung <SEP> 6950 <SEP> 5600 <SEP> 5750
<tb> Faltfestigkeit, <SEP> gemessen <SEP> nach
<tb> TAPPI-Vorschrift <SEP> T <SEP> 423
<tb> Maschinenlaufrichtung-6100 <SEP> 2735 <SEP> 
<tb> Querrichtung <SEP> - <SEP> 525 <SEP> 100
<tb> Porosität, <SEP> sec/100 <SEP> eros <SEP> - <SEP> 40 <SEP> 15
<tb> Helligkeit, <SEP> %
<tb> Filzseite <SEP> 81,5 <SEP> 72,5 <SEP> C7, <SEP> 9
<tb> Drahtseite <SEP> 82,1 <SEP> 72,1 <SEP> 67,8
<tb> Lichtundurchlässigkeit, <SEP> % <SEP> 91,4 <SEP> 94, <SEP> 1 <SEP> 91, <SEP> 8
<tb> Eindringen <SEP> von <SEP> Tinte, <SEP> sec
<tb> (gemessen <SEP> mit <SEP> einem
<tb> Pen-A-size-Prüfgerät <SEP> der <SEP> T. <SEP> M.

   <SEP> I.) <SEP> 
<tb> Filzseite <SEP> 1000+ <SEP> 1380 <SEP> 3600
<tb> Drahtseite-3600+ <SEP> 2700 <SEP> 
<tb> 
 Alaun zugesetzt bis zu einem pH-Wert von etwa 4, 5

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. FolieoderBahnfüreineabstreifbareWandbedeckung, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Zugfestigkeit von wenigstens 6, 71 kg/cm in trockenem Zustand und von wenigstens 3, 30 kg/cm in nassem Zustand, weiters eine Dehnung von wenigstens 3, 40/0 in trockenem Zustand und von wenigstens 9, 50/0 in nassem Zustand und ferner eine Kanteneinreissfestigkeit von wenigstens 4700 g in trockenem Zustand aufweist und dass sie als wesentliche Bestandteile Cellulosefasern und bzw. oder ein Gemisch aus Cellulosefasern und synthetischen Fasern sowie ein gehärtetes, vernetztes Terpolymeres und ein Pigment enthält.
    2. Folie oder Bahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich einen Trägerstoff für den Füllstoff enthält, vorzugsweise ein Gemisch aus einem Melaminformaldehydharz und einem methylierten Methylolmelaminharz.
    3. Verfahren zur Herstellung einer Folie oder Bahn für eine Wandbedeckung, die leicht abstreifbar sein kann, dadurch gekennzeichnet, dass eine Suspension aus Cellulosefasern gebildet, ein Füllstoff oder Pigment zugesetzt und die Masse zu einer Folie oder Bahn geformt und getrocknet wird, und dass die Folie oder Bahn hierauf mit einem synthetischen, vernetzbaren Vinylacrylterpolymerlatex gesättigt und zur Vernetzung und Härtung des Terpolymeren auf wenigstens 220C erwärmt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass den Cellulosefasern synthetische Fasern in einer Menge bis zu 50 Gew. -0/0 zugesetzt werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Trägerstoff für den Füllstoff vorzugsweise ein Gemisch aus einem Melaminformaldehydharz und einem methylierten Methylolmelaminharz eingesetzt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vervollständigung der Härtung 3 bis 4 min lang auf eine Temperatur von 1300C erhitzt wird.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Härtung beschleunigender Katalysator zugesetzt wird.
    8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Katalysator ein Ammoniumsalz, Oxalsäure oder Citronensäure verwendet wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Latex eine wässerige Dispersion eines Terpolymeren aus Butylacrylat, Vinylacetat und einem selbstreaktiven Comonomeren, mit Mengenverhältnissen von 65 bis 85 Gew.-Teilen Butylacrylat, 15 bis 35 Gew.-Teilen Vinylacetat und 1 bis 10 Gew.-Teilen des selbstreaktiven Comonomeren, verwendet wird, welches Terpolymer eine Umwandlungstemperatur zweiter Ordnung von etwa -360C, eine Zugfestigkeit von 17 kg/cm2 und etwa 19, 5 kg/cm2 nach dem Härten aufweist.
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