AT304587B - Vorrichtung zur Herstellung nahtloser zylindrischer Hülsen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung nahtloser zylindrischer Hülsen

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AT304587B
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/14Forme preparation for stencil-printing or silk-screen printing
    • B41C1/142Forme preparation for stencil-printing or silk-screen printing using a galvanic or electroless metal deposition processing step

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung einer nahtlosen, zylindrischen Hülse, insbesondere einer Rundschablone für den Siebdruck, auf galvanoplastischem Wege auf dem elastisch gedehnten, elektrisch leitenden Aussenmantel einer unter innerem Überdruck bestehenden, hohlzylindrischen Matrize. 



   Die Herstellung nahtloser zylindrischer Metallkörper auf galvanoplastischem Wege ist an sich bereits bekannt. Die Ablösung des galvanischen Niederschlages vom Elektrodenkern bzw. von der Matrize erfolgt dabei nach einer bekannten Methode so, dass der Umfang der niedergeschlagenen Metallhülse durch Einwirkung von Druckrollen gestreckt wird. Ausserdem ist es bekannt, einen Elektrodenkern bzw. eine Matrize aus einem leicht schmelzbaren Material zu verwenden, das nach Beendigung der Galvanisierung ausgeschmolzen wird. Weiters wurde vorgeschlagen, das Matrizenmaterial durch Auflösen auf chemischem Wege vom galvanischen Niederschlag zu trennen.

   Schliesslich besteht ein anderes bekanntes Verfahren darin, dass an einer zylindrischen Metallmatrize auf galvanischem Wege ein zylindrischer Metallfilm gebildet wird, dessen Material einen vom Material der Matrize verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzt, worauf der hohlzylindrische Metallfilm von der Matrize durch Temperaturänderung abgelöst wird. 



   Bei all diesen bekannten Methoden ist das Ablösen des galvanischen Niederschlages vom Elektrodenkern bzw. von der Matrize nicht befriedigend, sei es deshalb, weil die Matrize zerstört werden muss, oder deshalb, weil ein ausreichender Durchmesserunterschied zwischen dem Aussendurchmesser der Matrize und dem Innendurchmesser des galvanischen Niederschlages nicht erreicht werden kann bzw. auf praktische Schwierigkeiten stösst. 



   Nach einem weiteren Verfahren wird die Matrize als zylindrischer, elastisch dehnbarer Hohlkörper ausgebildet, dessen Mantelfläche aus elektrisch leitendem Material besteht und der während des Galvanisierens durch ein Druckmedium in seinem Innern elastisch soweit im Durchmesser vergrössert wird, dass nach dem Niederschlagen der erwünschten Wandstärke des Hohlzylinders im Galvanobad und nach Absenken des Matrizeninnendruckes und der Rückformung der elastischen Manteldehnung der Metallfilm abgezogen werden kann. Als Druckmedium wird hiebei eine Flüssigkeit oder ein Gas verwendet. 



   Bei der Verwendung von Flüssigkeiten,   z. B.   von Wasser, ist es von Nachteil, dass infolge deren geringer Kompressibilität bereits kleine Flüssigkeitsverluste zu einem starken Druckfall und damit zu starker Verringerung der elastischen Durchmesservergrösserung führen, während bei Gasfüllung die Gefahr des explosionsartigen Zerreissens des elastischen Schablonenmantels gegeben ist. 



   Diese Mängel werden erfindungsgemäss dadurch behoben, dass die Matrize mit Flüssigkeit gefüllt und zur Erzielung des inneren Überdruckes ein füll- und entleerbarer Gasdruckpolster eingebaut ist. 



   Dadurch wird erreicht, dass geringfügige, meist unvermeidliche Flüssigkeitsverluste während des Galvanoprozesses schon zu merklichem Dehnungsrückgang und damit zu Schwierigkeiten beim nachfolgenden Abziehen der Hülse von der Matrize führen. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Gasdruckpolster in einer eigenen Kammer untergebracht, die ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllt ist und mit dem restlichen Innenraum der Matrize über wenige Drosselbohrungen in Verbindung steht. Durch diese Massnahme ist zwar die erforderliche Druckübertragung möglich, ein explosionsartiges Entweichen des Druckmediums bei Beschädigung der Matrizenaussenhaut jedoch ausgeschlossen. 



   Ein weiterer wesentlicher Vorteil gegenüber den bisher benutzten Matrizen liegt darin, dass durch die erfindungsgemässe Konstruktion die Auftriebskräfte der Matrize während der Aufnickelung im Galvanobad praktisch voll kompensiert werden können. Es hat sich nämlich, vor allem bei der Herstellung von Siebzylindern für den Teppichdruck, die bei einem Durchmesser von etwa 200 mm eine Länge bis zu 6 m haben können, gezeigt, dass die Auftriebskräfte im Matrizenmantel, der zumeist aus einem sehr dünnwandigen Nickelrohr besteht, so hohe Spannungen hervorrufen, dass einerseits dessen Lebensdauer entscheidend herabgesetzt wird, anderseits durch die grosse Deformation der Matrize Fehlerquellen für das Produkt entstehen. 



   Die Erfindung wird an Hand einer schematischen Zeichnung näher erläutert, ohne auf dieses Beispiel beschränkt zu sein. Die Matrize besteht aus dem elastischen, elektrisch leitenden Mantel der zusammen mit einem   Gummimantel--2--auf   den Stirnscheiben--3--gas-oder flüssigkeitsdicht befestigt ist. In der Hohlwelle--4--befindet sich ein Gasdruckpolster--5--, hier in Form eines Gummisackes, der über den Luftanschluss--6--von aussen be- oder entlüftet werden kann. Der   Hohlraum --7-- steht   mit dem Innern   --8-- der   Matrize über die Drosselbohrungen--9--in Verbindung und ist so wie jener mit Flüssigkeit,   z. B.   



  Wasser, gefüllt. Auf diese Weise teilt sich der Luftdruck, welcher, je nach Matrizendurchmesser, Manteldicke und - material, etwa 1 bis 2, 5 atü betragen kann, dem Matrizeninnenraum mit, wo er die während der Aufnickelung erwünschte elastische Dehnung zur Folge hat. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Herstellung einer nahtlosen, zylindrischen Hülse, insbesondere einer Rundschablone für den Siebdruck, auf galvanoplastischem Wege auf dem elastisch gedehnten, elektrisch leitenden Aussenmantel einer <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Matrize mit Flüssigkeit gefüllt und zur Erzielung des inneren Überdruckes ein füll-und entleerbarer Gasdruckpolster eingebaut ist. EMI2.2 eigenen, flüssigkeitsgefüllten Kammer eingebaut ist, die mit dem restlichen Innenraum der Matrize über wenige Drosselbohrungen in Verbindung steht. EMI2.3
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0728578A1 (de) * 1995-02-15 1996-08-28 Schablonentechnik Kufstein Gesellschaft M.B.H. Verfahren zur Herstellung einer Siebdruckschablone

Cited By (2)

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EP0728578A1 (de) * 1995-02-15 1996-08-28 Schablonentechnik Kufstein Gesellschaft M.B.H. Verfahren zur Herstellung einer Siebdruckschablone
US5698351A (en) * 1995-02-15 1997-12-16 Schablonentechnik Kufstein Aktiengesellschaft Method for producing a screen printing stencil

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