AT303329B - Dachabschluß für Flachdächer - Google Patents

Dachabschluß für Flachdächer

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AT303329B
AT303329B AT758268A AT758268A AT303329B AT 303329 B AT303329 B AT 303329B AT 758268 A AT758268 A AT 758268A AT 758268 A AT758268 A AT 758268A AT 303329 B AT303329 B AT 303329B
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AT
Austria
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roof
board
cover body
bracket
flat
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Application number
AT758268A
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English (en)
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Othmar Haertenberger
Meynadier & Cie Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Dachabschluss für Flachdächer mit mindestens einer Dachhaut und eventuell einer Sandschüttung und bzw. oder Kiesschüttung sowie mit einem die ebene Oberseite des Flachdaches überragenden, im Randbereich desselben vorgesehenen brüstungsartigen Bord, wobei an der dem Flachdache zugewandten Seite des Bordes der Randbereich der Dachhaut hochgezogen ist, unmittelbar anliegt und daran befestigt, vorzugsweise aufgeklebt, ist und ein dem Verlauf des Bordes folgender und mindestens den
Randbereich der Dachhaut überdeckender, dünnwandiger, vorzugsweise aus Blech, Kunststoff od. dgl.

   gefertigter
Deckkörper vorgesehen ist, wobei der sowohl die Stirnseite wie auch die den Rand der Dachhaut tragende
Oberseite des Bordes überdeckende Deckkörper mit Abstand vom Bord angeordnet ist, so dass auf die gesamte
Länge des Bordes zwischen dessen Stirnseite und Oberseite und dem Deckkörper ein durchgehender
Belüftungskanal gebildet ist. 



   Eine vorteilhafte und zweckmässige Ausgestaltung dieses Dachabschlusses ist nun dadurch gekennzeichnet, dass der balkenartige Bord an seiner Unterseite quer zu seiner Längsrichtung verlaufende, nutenartige Einschnitte aufweist, in welche mindestens teilweise die Horizontalschenkel von den Deckkörper tragenden Haltebügel ragen. 



   Dank dieses Vorschlages erfolgt über die nutenartigen Einschnitte eine stetige Unterlüftung des Daches, was sich auf dessen Lebensdauer und dessen Qualität günstig auswirkt, weil der durch die abschliessende Decke diffundierende Wasserdampf nach aussen abgeleitet werden kann. Darüberhinaus können diese nutenartigen Einschnitte die Horizontalschenkel von Haltebügeln aufnehmen, was Montagevorteile insofern bringt, da diese Bügel bereits vor der Anbringung des balkenartigen Bordes am Flachdach unmittelbar befestigt, beispielsweise angeschraubt, und ausgerichtet werden können.

   Selbstverständlich liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, die Horizontalschenkel der Haltebügel nicht am Flachdach, sondern direkt an der Unterseite des Bordes zu fixieren, doch erscheint diese Massnahme sowohl aus transporttechnischen, wie auch aus montagetechnischen Gründen nicht besonders zweckmässig. 



   Ein Ausführungsbeispiel wird an Hand der Zeichnungen vorgestellt. Es zeigen Fig. l einen Querschnitt durch den Randbereich eines Flachdaches und Fig. 2 den Haltebügel in Schrägsicht. 



   Unmittelbar am Rand des aus Beton gefertigten   Flachdaches--2--und   mit der   Gebäudewand--l--   bündig liegt der vorgefertigte, beispielsweise aus Leccabeton hergestellte balkenartige   Bord--3--,   der mittels eines   Mörtelbettes--4--mit   dem   Flachdach--2--fest   verbunden ist. Das eigentliche   Flachdach--2--ist   durch die   Dachpappenschichten--5,   6,7 und 8--bedeckt, wobei noch zwischen den beiden Schichten--5 und 6--Korkplatten--9--vorgesehen sind. Eine Lage Sand--10--und eine Lage   Kies--11--   schliessen die Deckung nach oben hin ab.

   Die   Randzonen--5',   6',   7' und 8'-- der   Pappenlagen sind auf der nach aussen geneigten   Fläche--12--des Bordes--3--mit   Bitumen fixiert. Die   Borde--3--besitzen   auf der Unterseite quer verlaufende, nutenartige Einschnitte--50--, die den Haltebügel --51-- und die diesen am Flachdach fixierenden   Schrauben--52   und 53--aufnehmen. Im   Flachdach--2--stecken Dübel--54   und 55--, die diese Schrauben aufnehmen. Der   Bord--3--liegt   auf einem Mörtelbett --4-- auf. Der   Stirnschenkel--57--des Haltebügels--51--besitzt   eine schlitzartige Ausnehmung--58--.

   Der   Montagebügel--16--,   der im wesentlichen dem Querschnittsverlauf des   Bordes--3--folgt   und ebenso wie der Montagebügel --51-- aus Bandmaterial besteht, trägt zwei Senkkopfschrauben--59 und 60--, die 
 EMI1.1 
 unteren Ende des   Montagebügels--16--ist   eine aus Streifenmaterial winkelförmig gebogene Futterlasche   - -61-- eingefügt.   An dem zum Flachdach gerichteten Ende des Bügels --16-- ist eine Gewindebohrung mit einer Schraube--21--vorgesehen, die als Klemmorgan für den Haken--22--dient, der infolge einer Langlochbohrung relativ zur Längserstreckung des   Bügels --16-- verschiebbar   ist.

   Der   Deckkörper--24--,   der beispielsweise aus Blech oder Kunststoff besteht, erstreckt sich in Längsrichtung des Bordes--3--und hat an seinen beiden Längsseiten   Umbördelungen --24'und 25'--,   wobei im Knickbereich der Umbördelungen 
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Claims (1)

  1. --25-- stehtPATENTANSPRÜCHE : 1. Dachabschluss für Fachdächer mit mindestens einer Dachhaut und eventuell einer Sandschüttung und <Desc/Clms Page number 2> bzw. oder Kiesschüttung sowie mit einem die ebene Oberseite des Flachdaches überragenden, im Randbereich desselben vorgesehenen brüstungsartigen Bord, wobei an der dem Flachdache zugewandten Seite des Bordes der Randbereich der Dachhaut hochgezogen ist, unmittelbar anliegt und daran befestigt, vorzugsweise aufgeklebt, ist und ein dem Verlauf des Bordes folgender und mindestens den Randbereich der Dachhaut überdeckender, dünnwandiger, vorzugsweise aus Blech, Kunststoff od. dgl.
    gefertigter Deckkörper vorgesehen ist, wobei der sowohl die Stirnseite wie auch die den Rand der Dachhaut tragende Oberseite des Bordes überdeckende Deckkörper mit Abstand vom Bord angeordnet ist, so dass auf die gesamte Länge des Bordes zwischen dessen Stirnseite und Oberseite und dem Deckkörper ein durchgehender Belüftungskanal gebildet ist, EMI2.1 Längsrichtung verlaufende, nutenartige Einschnitte (50) aufweist, in welche mindestens teilweise die Horizontalschenkel (51') von den Deckkörper tragenden Haltebügel (51) ragen. EMI2.2 L-förmig ausgestaltet sind, und am Vertikalschenkel (57) des Haltebügels (51) ein Montagebügel (16) für die Fixierung des Deckkörpers (24) angeordnet ist.
    EMI2.3 zwei im spitzen Winkel zueinander stehenden, gerade verlaufenden Schenkeln besteht, wobei der vertikal verlaufende Schenkel übereinanderliegende Bohrungen zur Aufnahme von Senkkopfschrauben (59,60) für die Verbindung mit den Haltebügeln (51) besitzt und das oberhalb des Daches liegende freie Ende des geneigten Bügelschenkels einen in Längsrichtung des Bügels verschiebbaren, am Bügel fixierbaren Haken (22) aufweist.
AT758268A 1967-08-18 1968-08-05 Dachabschluß für Flachdächer AT303329B (de)

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CH1165267A CH478313A (de) 1966-08-30 1967-08-18 Dachabschluss für Flachdächer

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AT303329B true AT303329B (de) 1972-11-27

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AT758268A AT303329B (de) 1967-08-18 1968-08-05 Dachabschluß für Flachdächer

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