AT302035B - Verfahren zur Herstellung eines trockenen elektrographischen Entwicklers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines trockenen elektrographischen Entwicklers

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AT302035B
AT302035B AT266370A AT266370A AT302035B AT 302035 B AT302035 B AT 302035B AT 266370 A AT266370 A AT 266370A AT 266370 A AT266370 A AT 266370A AT 302035 B AT302035 B AT 302035B
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AT
Austria
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latex
dye
developer
temperature
fat
Prior art date
Application number
AT266370A
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English (en)
Inventor
Abram Borisovich Dravin
Alla Yakovlevna Dadonova
Original Assignee
Vnii Komplexnykh Poligrafii
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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G9/00—Developers
    • G03G9/08—Developers with toner particles
    • G03G9/0802—Preparation methods
    • G03G9/0804—Preparation methods whereby the components are brought together in a liquid dispersing medium

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)
  • Polymerisation Methods In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Entwicklern, insbesondere auf ein Verfahren zur Herstellung von trockenen elektrographischen Entwicklern. 



   Der nach dem   erfindungsgemässen   Verfahren hergestellte Entwickler kann ebenfalls als gefärbtes Polymeres beispielsweise für die Herstellung von Filmen verwendet werden. 



   Es sind bereits Verfahren zur Herstellung von trockenen elektrographischen Entwicklern bekannt, die darin bestehen, dass das fertige Polymere geschmolzen und anschliessend diesem die notwendigen Pigmente und Farbstoffe zugesetzt und sorgfältig damit vermischt werden. Nach der Abkühlung der gefärbten Schmelze wird 
 EMI1.1 
 das als hochviskoser Stoff vorliegt, sowie das Mahlen des Polymers mit grossem Arbeits- sowie Energieaufwand verbunden sind, wodurch die Dauer der Herstellung des Entwicklers bedeutend wächst. 



   Ausserdem wird die Abtrennung einer bestimmten Teilchenfraktion in besonderen Abtrennvorrichtungen durchgeführt. 



   Das Ziel der Erfindung besteht in der Beseitigung der genannten Nachteile. 



   Der Erfindung wurde die Aufgabe zugrundegelegt, ein Verfahren zur Herstellung von trockenem elektrographischem Entwickler zu schaffen, welches es möglich macht, den Entwickler zugleich mit der
Herstellung des Polymers zu erzeugen, um auf diese Weise den Erzeugungsvorgang des Entwicklers bedeutend zu vereinfachen. 



   Die gestellte Aufgabe wird durch das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines trockenen, elektrographischen Entwicklers gelöst, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Monomeres durch
Emulsionspolymerisation in Gegenwart eines fettlöslichen Initiators und eines als Fettsäuresalz vorliegenden
Emulgators zu einem Latex polymerisiert und dieser in eine alkoholische Lösung eines Farbstoffes eingetragen wird, wobei gleichzeitig eine Koagulierung und Färbung des Latex stattfindet, wonach man das gefärbte Polymere filtriert, wäscht und trocknet. 



   Im   erfindungsgemässen   Verfahren wird als Monomeres vorzugsweise Styrol und als Farbstoff vorzugsweise ein dunkelroter Fettfarbstoff, wie Fett-dunkelrot, verwendet. 



   Das   erfindungsgemässe   Verfahren wird zweckmässig in der Weise durchgeführt, dass Styrol in wässeriger Emulsion bei einem Verhältnis von Styrol : Wasser von 1 : 5 in Gegenwart von 4 bis   5%,   bezogen auf das Gewicht des Monomers, eines fettlöslichen Initiators und von 2 bis 5%, bezogen auf das Wasservolumen eines Emulgators, bei einer Temperatur von wenigstens   85 C   und einer Verweilzeit von wenigstens 1 h zu einem Latex polymerisiert und der Latex in einer 2% igen alkoholischen Lösung eines dunkelroten Farbstoffes bei einem Verhältnis von Latex : Farbstofflösung von 1, 25 : 1 und bei einer Temperatur von 60 bis   75 C   koaguliert wird. 



   Das   erfindungsgemässe   Verfahren macht es möglich, den Entwickler unmittelbar im Zuge der Herstellung des Polymers zu erhalten, wodurch die Herstellung des Entwicklers bedeutend einfacher wird. 



   Zum besseren Verständnis des erfindungsgemässen Verfahrens wird nachstehend ein Beispiel für dessen Durchführung angeführt. 



   Zur Herstellung eines Entwicklers nach dem   erfindungsgemässen   Verfahren verwendet man als Initiator Bezoylperoxyd und als Emulgator das Natriumoleat. Das Verfahren zur Herstellung eines trockenen elektrographischen Entwicklers besteht in folgendem. 



   In einen Reaktionskessel mit mechanischem Rührwerk und   Rücklaufkühler   bringt man 100 ml destilliertes Wasser,   0, 7   g Ätznatron und 5 ml   Ölsäure   bei einer Temperatur von   600C   ein, wonach während 30 bis 40 min bis zur Bildung einer durchsichtigen Lösung von Natriumoleat gerührt wird. 



   Dann erhöht man die Temperatur auf   85 C,   stellt eine konstante Drehzahl des Rührwerkes (300 bis 400 Umdr/min) ein und führt durch einen Tropftrichter eine Lösung von 1 g   Benzoylperoxyd   in 18 ml Styrol ein. 



   Nach der Beschickung wird die Reaktionsmasse bei gleichbleibender Temperatur   (85 C)   und unter Rühren während 1 h gehalten. Man erhält einen wässerigen Latex von Polystyrol. 



   Sodann füllt man in ein ähnlich wie vorher benutztes Reaktionsgefäss eine unter Sieden zubereitete Lösung von 0, 25 g dunkelrotem Fettfarbstoff in 125 ml Äthylalkohol ein und fügt bei einer Temperatur von 75 C unter intensivem Rühren (800 bis 1000 Umdr/min) 100 ml Polystyrol-Latex hinzu, der nach dem oben beschriebenen Verfahren erhalten wurde. 



   Es findet eine Koagulation des Latex und gleichzeitige Färbung des Polystyrols statt. Nach der Beendigung der Zugabe des Latex wird die Reaktionsmasse während 1 h unter denselben Bedingungen gerührt. 



   Das erhaltene gefärbte Polymere wird filtriert, sorgfältig mit Wasser gewaschen und bis zum vollständigen Entfernen der Feuchtigkeit getrocknet. 



   Man erhält einen trockenen elektrographischen Entwickler von roter Farbe mit einer Korngrösse von 1 bis   6 p.   und einer Erweichungstemperatur von   110 C.   
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. B.PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines trockenen, elektrographischen Entwicklers, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass ein Monomer durch Emulsionspolymerisation in Gegenwart eines fettlöslichen Initiators und eines als Fettsäuresalz vorliegenden Emulgators zu einem Latex polymerisiert und dieser in eine alkoholische Lösung eines Farbstoffes eingetragen wird, wobei gleichzeitig eine Koagulierung und Färbung des Latex stattfindet, wonach man das gefärbte Polymere filtriert, wäscht und trocknet. EMI2.1 2.wässeriger Emulsion bei einem Verhältnis von Styrol :
    Wasser von 1 : 5 in Gegenwart von 4 bis 5%, bezogen auf das Gewicht des Monomers, eines fettlöslichen Initiators und von 2 bis 5%, bezogen auf das Wasservolumen eines Emulgators, bei einer Temperatur von wenigstens 850C und einer Verweilzeit von wenigstens 1 h zu einem Latex polymerisiert und der Latex in einer 2% eigen alkoholischen Lösung eines dunkelroten Farbstoffes bei einem Verhältnis von Latex : Farbstofflösung von 1, 25 : 1 und bei einer Temperatur von 60 bis 750 koaguliert wird.
AT266370A 1968-11-25 1970-03-23 Verfahren zur Herstellung eines trockenen elektrographischen Entwicklers AT302035B (de)

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