AT30154B - Einrichtung zur Entnahme und Abgabe einer bestimmten Menge geschmolzenen Glases. - Google Patents

Einrichtung zur Entnahme und Abgabe einer bestimmten Menge geschmolzenen Glases.

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AT30154B
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Charles Edwin Blue
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Charles Edwin Blue
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  Einrichtung zur Entnahme und Abgabe einer bestimmten Menge geschmolzenen Glases. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, mittels welcher eine vorher bestimmte Glasmenge einem Glasschmelzofen oder einer geschmolzenen   Glasmasse   durch eine   Aufnahmeform entnommen   und an einer   gewünschten   vorherbestimmten Stelle, die von einer Endform eingenommen werden kann, abgegeben oder in der Aufnahmeform zum fertigen Gegenstand geformt werden kann. Derartige Einrichtungen sind bekannt. Wesentlich und für die Erfindung kennzeichnend ist aber der Umstand, dass der   Aufnahmpform   keine Aufund Abbewegung gegeben wird, wodurch der Bau der Vorrichtung wesentlich vereinfacht und das Nachziehen des Glases vermieden wird. 



   Hiezu wird eine vorher bestimmte Menge geschmolzenen Glases in eine   tihliche Auf-   nahmeform oder Endform   gesaugt, dann von der Glasmasse abgetrennt, während sich   die 
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 derselben. 



   In den Fig.   1-4   ist der Glasbehälter 1, in welchem das Glas geschmolzen ist, mit 
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    Hioxu   ist die Decke der Kammer mit einer Entnahmeöffnung versehen. welche einen Tonstutzen 3 trägt, dessen unteres Ende in das geschmolzene Glas taucht. Auf der Decke der   Kammer   liegt eine eiserne Platte 4, welche eine Öffnung aufweist, die mit der Bohrung 
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 vorsehen, von denen jeder an seinem   äusseren   Ende eine Form   üblicher   Art oder einen Aufnahmebehälter 5 trägt. 
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 eine beliebige Anzahl solcher Arme oder auch nur ein Arm vorgesehen sein. 



     Der Konus 7 weist   zwei L-förmige Bohrungen 13 auf, deren untere Enden mit den Bohrungen der Arme 6 bei Drehung des lIalsringes 7'auf dem Konus 7   zusammenfallen,   während die oberen Enden der Bohrungen   18   durch Rohrleitungen 13a und 25 mit den 
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 angeordnet ist. 



     Der Halsring 71 trägt   ein Triebrad 8, welches in einen Trieb. 9 eingreift, der an 
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   Durch Drehen dersotben werden   demnach die Arme 6 in horizontaler Ebene gedroht. Der Kolben 15 des Zylinders 14 ist an den einen Arm eines zweiarmigen Hebels 18 gelenkt, 
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   angeordnet, dass sie bei der Drohung der Arme mit ihren Mündungen mit der oberen rundung des Stutzens 3 bzw. der Öffnung der Platte 4 zusammenfallen.   



   Die Wirkungsweise ist folgende : 
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 saugt'die Form mit geschmolzenem Glas aus der Kammer   2 von, Hierauf   wird der Handkurbel 12 eine rasche Drehung gegeben, so dass die Arme gedreht werden und die gefüllte Form 5 rasch quer über die Öffnung der Eisenplatte 4 bewegt wird, wodurch das Glas durch die Platte und das untere Ende der Form abgeschert oder abgeschnitten wird, die Form jedoch gefüllt bleibt. Erreicht die Form die Abgabestelle, so wird die angesaugte bzw. abgemessene Glasmenge aus der Aufnahmeform in eine Endform fallen gelassen, in welcher das Glas weiter bearbeitet wird. 



   Soll jedoch der Gegenstand in der Aufnahmeform, die in diesem Falle die Endform bildet, fertiggestellt werden, so wird das Glas in derselben bis zur genügenden Abkühlung belassen. Wenn eine einteilige Form, wie in Fig. 1 gezeigt, gebraucht wird, so wird das Glas aus derselben vorteilhaft durch Luftdruck entfernt. Dieser wird durch den Aufwärtshub des Kolbens 15 in dem Zylinder 14 erzeugt, wobei die Luft durch die Rohrleitung 25 und eine der   Bohrungen j ! 5 in die   Form gedrückt wird, sobald diese die Abgabestelle erreicht hat. Auf diese Weise wird gleichzeitig bei Bildung des Vakuums in der Aufnahmeform zum Ansaugen des Glases in die zu entladende Form Druckluft   gepresst,   so dass die an-   gesaugte Glasmengo oder der fertig   gestellte Gegenstand abgegeben wird. 



   Die beschriebene Einrichtung hat gegenüber Einrichtungen, bei welchen die Form gefüllt und zum Abtrennen des Glases gehoben wird, einen grossen Vorteil. Es ist nämlich 
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   11.     z@v. des Hinunterziehens halber, welches in der Glasfabrikation   wohl bekannt ist.   Dieses   Hinunterziehen wird bei der verliegenden Einrichtung ganz vermieden, indem die Form 
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   wegt,   in welche ein Trieb 17'greift, der durch eine Handkurbel 19' gedreht werden kann. 



   In allen Fällen kommt es darauf an, dass die Glasmenge der Aufnehmeform von der Glasmasse getrennt wird, ohne dass die Form so weit angehoben wird, dass das erwahnte Herunterziehen eintreten könnte. Dies kann in   verschiedenster Weise geschehen, nur soH   die 
 EMI2.5 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Entnahme und Abgabe einer bestimmten Menge geschmolzenen   (itases, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmesaugform   nur in horizontaler Ebene bewegt wird,   zum Zwecke,   den   Hau   der Vorrichtung zu vereinfachen und das Nachziehen des Glases zu vermeiden.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen bis in die geschmolzene Oasmasse herabhängenden Rohrstutzon, dessen Bohrung mit der Aufnahmefonu in Verbindunggebrachtwerdenkann.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwischen dom Rohrstutzen EMI2.6 derGlasmassedienendeOrgane.
    4. Kintichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasmenge von EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3>
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Aufnahmeformen, die derart bewegt werden, dass deren Mündungen nacheinander mit der geschmolzenen Glasmasse in Verbindung kommen und die an der Ansaugstelle mit einem Organ zusammenwirken, welches. bei der Bewegung der Aufnahmeformen die angesaugte Glasmenge von der Glasmasse abtrennt.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeformen von einem drehbar angeordneten Organ getragen werden.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeform zur Fall-und zur AbgabostnlJe in ein und derselben Ebene bewegbar ist und die Saugvorrichtung in Verbindung mit der Aufnahmeform tritt, wenn diese sich in der Füllstellung befindet.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die geschmolzene Glasmasse enthaltende Behälter einen nach aussen reichenden Auslass besitzt, welcher eine geschlossene Vorbindung zwischen der Glasmasse und der Füllöffnung der Aufnahmeform bildet.
    9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die geschmolzene Glasmasse enthaltende Behälter mit einer Auslassöffnung versehen ist, welche in Verbindung mit der Füllöffnung der Aufnahmeform treten kann.
AT30154D 1905-12-20 1905-12-20 Einrichtung zur Entnahme und Abgabe einer bestimmten Menge geschmolzenen Glases. AT30154B (de)

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AT30154B true AT30154B (de) 1907-10-10

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