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Die Erfindung betrifft eine Haushalt-Schneidemaschine zum Einbau in Schubladen von Küchenmöbeln, welche wahlweise in Gebrauchsstellung bzw. in Ruhestellung schwenkbar ist, mit einem Gehäuse für den elektrischen Antriebsmotor, in welchem ein Schaltknopf für den Motor sowie nahe jeder Stirnfläche ein winkelförmiger Lagerkörper angeordnet sind, dessen einer Schenkel an der Unterseite des Motor-Gehäuses befestigt ist und dessen anderer, freier Schenkel mit der angrenzenden Stirnfläche fluchtet.
Von Hand angetriebene Haushalt-Schneidemaschinen, welche in Schubladen von Küchentischen eingebaut sind, haben im allgemeinen eine das Antriebsgehäuse tragende Grundplatte, welche in umgeklappter Stellung in der Schublade senkrecht steht, wogegen das Antriebsgehäuse selbst mit seinem Rundmesser und einer
Schneidgut-Auflageplatte am Schubladenboden parallel zu diesem angeordnet sind ; die Grundplatte ist mit einem
Scharnier an einem Brett befestigt, mit welchem die Schubladenöffnung längs der rechten Seitenwand verdeckt ist ; Grundplatte und Schneidgut-Auflageplatte sind ebenfalls durch ein Scharnier verbunden ; mit einem weiteren
Brett ist die Schubladenöffnung längs ihrer linken Seitenwand abgedeckt.
Zum Aufklappen dieser
Schneidemaschine in Gebrauchslage muss die Grundplatte aus ihrer senkrechten Lage einerseits in eine waagrechte Stellung gebracht und anderseits noch weiter aufwärts geschwenkt werden, um die
Schneidgut-Auflageplatte aus ihrer Ruhelage am Schubladenboden herauszuklappen ; Grundplatte und
Schneidgut-Auflageplatte müssen dann endgültig eine waagrechte Stellung einnehmen, wobei sich beide Platten mit ihren das Scharnier tragenden Längsseiten aneinander abstützen, wogegen die Schneidgut-Auflageplatte im
Bereich ihrer andern Längsseite auf dem Brett aufliegt, welches den linken öffnungsbereich der Schublade verschliesst. Zum Zurückklappen der Schneidemaschine nach Gebrauch kann zuerst die Schneidgut-Auflageplatte in die Schublade eingeschwenkt und erst danach die Grundplatte mit dem Antriebsgehäuse umgelegt werden.
Bei dieser Ausführungsform der Schneidemaschinen ist also das Aufklappen durch die Anordnung der an sich unbequem zu erreichenden und hochzuklappenden Schneidgut-Auflageplatte wesentlich erschwert.
Weiters ist aus der deutschen Auslegeschrift 1248876 eine Befestigungsvorrichtung für versenkbare
Küchenmaschinen, insbesondere für Brotschneidemaschinen bekannt, welche mit einer die Schwenkbewegung um etwa 1800 zum Versenken um die äussere Kante einer Möbelplatte festlegenden Schwenkeinrichtung mit unterhalb der Möbelplatte teilweise beweglich angeordneter Schwenkachse ausgerüstet ist, wobei an der
Grundplatte ein abgewinkelter Schwenkbügel angeordnet ist, deren unterhalb der Möbelplatte befindlicher freier
Schenkel die Schwenkachse aufnimmt, die entlang einer ortveränderlichen Führungsleiste verschiebbar ist, welche mindestens so lang ist wie die Länge der Küchenmaschine bzw. deren Grundplatte.
Es soll nun eine Haushalt-Schneidemaschine der eingangs beschriebenen Bauart zum Einbau in Schubladen von Küchenmöbeln geschaffen werden, welche mit wenigen Handgriffen und geringem Kraftaufwand wahlweise in Gebrauchsstellung bzw. in Ruhelage verschwenkt werden kann.
Nach der Erfindung wird dies bei solchen Haushalt-Schneidemaschinen in befriedigender Weise dadurch erreicht, dass jeder der beiden Lagerkörper des Motorgehäuses an seinem freien Schenkel eine Buchse zur Aufnahme eines Zapfens eines von zwei Lagerböcken trägt, von denen der eine dem hinteren Abschnitt der Schublade zugekehrt ist, wogegen der andere Lagerbock in ihrem vorderen Abschnitt sitzt und mit einer einerseits an diesem Lagerbock sowie anderseits an der Schneidemaschine angreifenden Schenkelfeder und ausserdem mit einem schwenkbaren Hebel ausgerüstet ist, welcher in jeder der beiden Stellungen der Schneidemaschine in eine Aussparung am freien Schenkel des diesem zweiten Lagerbock zugeordneten Lagerkörpers eingreift.
Bei dieser Anordnung erweist sich die vorgesehene Arretierung der Schneidemaschine in Gebrauchslage als vorteilhaft, weil dadurch während des Gebrauches ein sonst etwa eintretendes, unbeabsichtigtes Umklappen praktisch verhindert wird, welches zu Verletzungen des Benutzers führen könnte ; ausserdem wird durch den Einsatz der Schwenkfeder das Hochschwenken und Umklappen der Schneidemaschine wesentlich erleichtert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieser Haushalt-Schneidemaschine ist der schwenkbare Hebel des zweiten Lagerbockes zweiarmig ausgebildet, wobei ein Hebelarm in Form einer Drucktaste aus dem Lagerbock herausragt und der andere Arm einen keilförmigen Vorsprung hat, welcher in jeder der beiden Stellungen der Schneidemaschine unter Einfluss einer auf den Hebel einwirkenden Feder in eine der beiden Aussparungen eingerastet ist, welche an einem zentrisch zur Buchsenachse verlaufenden Randabschnitt des freien Schenkels des zugehörigen zweiten Lagerkörpers um einen Winkel von vorzugsweise 900 gegeneinander versetzt angeordnet und keilförmig ausgebildet sind.
Weiters kann die im zweiten Lagerbock untergebrachte Schenkelfeder mit ihrem einen Schenkel am Lagerbock verankert sein, wobei ihr anderer Schenkel mit seinem abgebogenen Endabschnitt durch einen Schlitz des Lagerbockes hindurchgreift und mit dem zugehörigen Lagerkörper verbunden ist.
Die Haushalt-Schneidemaschine kann schliesslich zweckmässig derart ausgebildet sein, dass dem am vorderen Endabschnitt des Gehäuses sitzenden Schaltknopf eine am zweiten Lagerbock angeformte schräge Aussenfläche zugeordnet ist, welche beim Umklappen der Schneidemaschine in die Ruhestellung den Schaltknopf von seiner "Ein"-Stellung in seine "Aus"-Stellung verschiebt ; dadurch wird erreicht, dass beim Umklappen der Schneidemaschine in die Ruhelage der Antriebsmotor auch dann mit Sicherheit ausgeschaltet wird, falls bei infolge Spannungsausfalles nicht laufendem Motor die Verschiebung des Schaltknopfes in seine "Aus"-Stellung vergessen wurde.
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In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäss ausgebildeten Haushalt-Schneide- maschine einer in die Schublade des Küchentisches eingebaute Haushalt-Schneidemaschine veranschaulicht. Es zeigen : Fig. l eine solche Haushalt-Schneidemaschine in Gebrauchsstellung ausgeschwenkt, von der Schubladenrückseite her gesehen ; Fig. 2 die Schneidemaschine allein, also ohne Schublade, in Ruhelage eingeklappt ; Fig. 3 und 4 den vorderen Lagerbock bei abgenommener Schubladenstirnwand, in Richtung III der
Fig. 1 bzw. in Richtung IV der Fig. 2 gesehen.
Die in Fig. 1 dargestellte Haushalt-Schneidemaschine --10-- ist in einer Schublade eines
Küchenmöbels eingesetzt und in eine Gebrauchs- sowie in eine Ruhelage schwenkbar gelagert. Diese Schneidemaschine --10-- hat ein Gehäuse --12-- mit einem nicht eingezeichneten elektrischen Antriebsmotor, welcher durch einen elektrischen Antriebsmotor, der durch einen Schaltknopf --13-- (Fig.4) an der Gehäusevorderseite einschaltbar ist, ein Rundmesser-14--, eine Anschlagplatte --15-- und eine an das Rundmesser hochklappbare Schneidgut-Auflageplatte --16--.
An den beiden Endabschnitten der Gehäuseunterseite ist jeweils ein Lagerkörper --17, 18-- angebracht. Der Lagerkörper-17-hat die Form eines Winkels, dessen einer Schenkel --19-- an der Unterseite des Gehäuses-12-befestigt ist. Der andere Schenkel --20-- fluchtet zur angrenzenden hinteren Stirnfläche des Gehäuses-12-und weist eine Buchse auf, welche in Verbindung mit einem Zapfen eines am Schubladenboden angebrachten Lagerbockes-21steht. Der andere Lagerkörper-18-ist ebenfalls als Winkel mit einem am Gehäuse-12-befestigten Schenkel --22-- ausgestaltet.
Der mit der vorderen Gehäusestirnfläche fluchtende andere Schenkel --23-hat auch eine Buchse-24-, in die ein Zapfen --25-- eines an der Schubladenstirnwand angeordneten Lagerbockes --26-- ragt. Die Achsen der beiden Zapfen bilden die Schwenkachse, um die die Schneidemaschine --10-- geklappt werden kann. Der Schenkel --23-- weist einen zentrisch zur Buchsenachse verlaufenden Randabschnitt --27-- mit zwei keilförmigen Aussparungen-28, 29-auf, die um 900 gegeneinander versetzt sind (Fig. 2).
In der in Fig. l und 3 gezeichneten Gebrauchsstellung der Schneidemaschine --10-- wird ein am einen Arm eines im Lagerbock --26-- angeordneten zweiarmigen Hebels --30-- sitzender keilförmiger Vorsprung --31-- durch die Kraft einer am Hebel angreifenden Feder --32-- in die Aussparung --28-- gedrückt. Die Feder kann auch als Schraubenfeder ausgebildet sein. Der andere Arm des Hebels --30-- ragt in Form einer Drucktaste --33-- seitlich aus dem Lagerbock --26--.
In diesem ist auch eine Schenkelfeder --34-- untergebracht, deren einer Schenkel --35-- im Lagerbock --26-- verankert ist, während ihr anderer Schenkel --36-- mit seinem abgebogenen Endabschnitt-37durch einen Schlitz --38-- des Lagerbockes hindurchgreift und mit dem Lagerkörper --18-- verbunden ist.
Der Lagerbock --26-- weist eine angeformte schräge Aussenfläche-39-auf, welche mit dem Schaltknopf --13--zusammenwirkt (Fig.4)
In der Ruhelage befindet sich die Schneidemaschine--10--in umgeklappter Stellung flach am
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Zum Aufrichten der Schneidemaschine --10-- genügt ein Druck auf die Taste-33-, wodurch der keilförmige Vorsprung --31-- des Hebels --30-- aus der Aussparung --29-- des Lagerkörpers --18-ausrastet. Die vorgespannte Schenkelfeder --34-- schwenkt die Schneidemaschine --10-- aus ihrer Ruhelage hoch. Das vollständige Aufrichten wird von Hand durchgeführt.
Beim Erreichen der Gebrauchsstellung (Fig. l)
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Schneidemaschine aus der Gebrauchslage in die Ruhelage wird der Antriebsmotor zwangsweise ausgeschaltet, falls dies vergessen wurde. Der Schaltknopf --13-- wird nämlich hiebei durch Auflaufen auf die schräge Aussenfläche-39-aus seiner in Fig. 4 strichpunktiert angedeuteten, aus dem Gehäuse --12-herausgezogenen "Ein"-Stellung in seine "Aus"-Stellung verschoben.
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