AT30090B - Antriebsvorrichtung für Förderrinnen. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Förderrinnen.

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AT30090B
AT30090B AT30090DA AT30090B AT 30090 B AT30090 B AT 30090B AT 30090D A AT30090D A AT 30090DA AT 30090 B AT30090 B AT 30090B
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piston
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F Wilhelm Klein
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F Wilhelm Klein
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Antriebsvorrichtung für Förderrinnen. 



   Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Förderrinnen, welche an Stelle der bisher bebräuchlichen Getriebe verwendet werden soll. Die Bewegung von   Förderrinnen   geschieht vorteilhaft derart, dass der Rinne samt dem darin befindlichen Fördergut in der Förderrichtung eine langsam anwachsende Geschwindigkeit, die jedoch einen möglichst hohen Endwert erreichen soll, erteilt wird, dass die Rinne dann plötzlich angehalten wird, so lange in Ruhe verbleibt, bis das Fördergut, weiches sich vermöge der ihm   orteilten lebendigen   Kraft weiterbewegt, seinen Auslaufweg beendet hat, und dass alsdann die Rinne mit so grosser Beschleunigung   zurückbewegt wird,

   dass   das Fördergut nicht mit   zurückgenommen   
 EMI1.1 
 worauf am Ende der Vorwärtsbewegung der weitere   Zufluss   des   Treibmittels ahgeschnitten   und dieses nach einer kurzen Pause hinter die grosse   Kolbennäche geleitet wird,   so dass der Kolben und damit die Rinne mit grosser Beschleunigung zurückbewegt wird. 
 EMI1.2 
   richtung.   Fig.   2   stellt den Zylinder bei Beginn der Bewegung entgegen der Förderrichtung dar. 



   Im Zylinder a bewegt sich ein   Stufen kolben b   und in diesem ein ebenfalls stufenförmig ausgebildeter Steuerkolben c. Der   \     ordere ringförmige   Raum des Zylinders bildet die hochdruckseite, der hintere   zylindrische Raum   die Niederdruckseite. Pas Treibmittel, Dampf, Druckluft oder dgl. tritt bei   d   in den Zylinder ein, gelangt in einen vom kleineren 
 EMI1.3 
 des Steuerkolbens c. Die kleinere Fläche des Steuerkolbens steht also unter dem ständigen Druck des Treibmittels.

   Die grössere Fläche des Steuerkolbens wird durch den   Kanal @     abwechselnd mit   der Aussenluft und mit dem Treibmittel in Verbindung gebracht, wodurch 
 EMI1.4 
 grössere Fläche des Stuerkolbens c durch den Kanal fund die in der Zylinderwand   befindliche Bohrung 9   mit der Aussenluft in Vorbindung (Fig. 1). Durch den auf die kleinere Fläche des Steuerkolbens c ständig wirkenden Druck des Treibmittels wird derselbe in die 
 EMI1.5 
 Nut I überläuft und das Treibmittel auf die grosse Fläche des Steuerkolbens gelangt. 



  Hiedurch wird der Steuerkolben nach rechts bewegt   (Fig. '),   der Eintritt des Treibmittels in den Hochdruckzylinder abgeschnitten, der Auspuffkanal   A'geschlossen   und die Kanäle h und i in Verbindung miteinander gebracht. Während der Umsteuerung verbleib en Kolben 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Aufangskraft. Die Rinne wird hiedurch mit so grosser Beschleunigung zurückbewegt, dass das Fördergut der Rinne   1. : tht folgen kann.   Kurz vor Erreichung der   äussersten   Rechtsstellung überläuft der Kanal f die Bohrung g, die grosse Fläche des Steuerkolbens tritt mit der Aussenluft in Verbindung und'der auf der kleinen Kolbenfläche lastende Druck bewegt den Steuerkolben nach links, worauf das Spiel von neuem beginnt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Antriobsvorricitung   für Förderrinnen, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Rinne ein Differentialkolben b verbunden ist, auf dessen kleine Fläche bei der Bewegung der Rinne in der Förderrichtung das Treibmittel mit konstantem Druck wirkt und damit der Rinne nebst dem in ihr befindlichen Fördergute eine gleichförmige Beschleunigung und eine hohe   Endgeschwindigkeit   erteilt, während am Ende der Vorwärtsbewegung mittels einer Steuerung der weitere   Zufluss   des Treibmittels abgeschnitten und dieses hinter die grosse Fläche des Differentialkolbens geleitet wird, so dass dieser und mit ihm die Rinne mit grosser Beschleunigung   zurückbewegt   wird.

Claims (1)

  1. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung für den llauptkolben b als ein in diesem liegender Stufenkolben ausgebildet ist, dessen ldoinere Fläche unter dem ständigen Druck des Treibmittels steht, während seine grössere EMI2.1 Treibmittel in Verbindung gebracht wird, wodurch die steuernde Bewegung des Stufenkolbens entsteht.
AT30090D 1906-07-23 1906-07-23 Antriebsvorrichtung für Förderrinnen. AT30090B (de)

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