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Das Stammpatent Nr. 285702 betrifft eine mehrpolige elektrische Steckdose mit in Ausnehmungen auf der Oberseite eines Isolierstoffsockels befestigten vier im Viereck angeordneten Steckkontaktbüchsen, mit radial nach aussen gerichteten Anschlussklemmen, und einer dazu vorzugsweise zentrisch angeordneten weiteren Steckkontaktbüchse für den Erdleiter, mit senkrecht zur Verbindungslinie von Wandbefestigungen des Sockels liegender Anschlussklemme, bei welcher Steckdose die in den Ausnehmungen des Sockels einliegenden Steckkontaktbüchsen mit angeformten Ansätzen in an sich bekannter Weise hinter'Vorsprüngen des Sockels gehaltert sind,
wobei an der Seitenwandung des Sockels angeformte Vorsprünge der Halterung einer im Bereich der Anschlussklemme abgewinkelten Fahne dienen und für die Halterung von Ansätzen der zentralen federnden Erdkontaktbüchse seitlich derselben Vorsprünge durch den Boden der diese aufnehmende Ausnehmung durchdringende Durchbrüche gebildet sind und die für das Hintergreifen von den Ansätzen der vier im Viereck angeordneten Steckkontaktbüchsen dienenden Vorsprünge durch den Sockelboden durchdringende und in die die Steckkontaktbüchsen aufnehmenden Ausnehmungen hineinragende Durchbrüche gebildet sind, die radial um die ersteren Durchbrüche liegen und von diesen durch eine Wand getrennt sind.
Ein Merkmal der Steckdose nach dem Stammpatent besteht darin, dass die Steckkontaktbüchse für den Erdleiter aus einem starren, mit der Anschlussklemme versehenen Kontaktteil mit einer durch Nieten, Schweissen
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an den jeweiligen Enden vorgesehenen Ansätzen, die federnd hinter die Sockelvorsprünge greifen.
Es hat sich herausgestellt, dass Steckkontaktbüchsen dieser Art die in der Praxis geforderte Federung unter Berücksichtigung vorgeschriebener Abzugskräfte nicht einwandfrei erfüllen. Es ist bei den Steckkontaktbüchsen dieser Art daher erforderlich, zur Bewältigung der vorgeschriebenen Abzugskräfte sie mit einer zusätzlichen Hilfsfeder zu versehen.
Um die vorgeschriebenen Abzugskräfte ohne die Verwendung einer Hilfsfeder bewältigen zu können, sind Steckkontaktbüchsen bekanntgeworden mit parallel zueinanderliegenden Federschenkeln, die einerseits an den Seitenwandungen der Sockelausnehmung abgestützt und unter Bildung einer Kontaktklemme durch einen Steg verbunden sind und die zu ihrer Längsrichtung querliegende Ausbuchtungen für den Kontaktstift des Steckers besitzen, bei denen die Federschenkel über die Ausbuchtungen hinausgehend verlängert sind und mit diesen frei federnden Enden der Federschenkel an den Seitenwandungen der Sockelausnehmung ebenfalls abgestützt sind (deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1609996). Bei diesen bekannten Steckkontaktbüchsen sind die frei federnden Schenkel, die über die Ausbuchtungen hinausgehen, relativ lang ausgebildet.
Bei Steckvorrichtungen nach dem Stammpatent lassen sich solche Steckkontaktbüchsen infolge der normmässig sehr gedrängten Anordnung der vier im Viereck und der weiteren dazu zentrisch angeordneten Steckkontaktbüchsen nicht unterbringen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steckkontaktbüchse zu schaffen, die trotz der gedrängten Anordnung eine ausreichende Federung zur Bewältigung der Abzugskräfte einwandfrei erfüllt, ohne dass eine zusätzliche Hilfsfeder Verwendung finden muss.
Die Erfindung besteht darin, dass die vier im Viereck angeordneten Steckkontaktbüchsen parallel zueinanderliegende Federschenkel aufweisen, die einerseits an den Seitenwandungen der Sockelausnehmung abgestützt und unter Bildung einer Kontaktklemme durch einen Steg verbunden sind und die zu ihrer Längsrichtung querliegende Ausbuchtungen für den Kontaktstift des Steckers besitzen, und dass den über die Ausbuchtungen hinausgehenden frei federnden Schenkel je eine parallel zu den Ausbuchtungen liegende Fahne angeformt ist, die sich im Bereich der Oberfläche des Sockels an den Seitenwandungen der Sockelausnehmung abstützen.
Hiedurch kann der frei federnde Schenkel in seiner über die Ausbuchtungen hinausragenden Länge relativ kurz gehalten werden und durch die parallel zu den Ausbuchtungen liegende angeformte Fahne wird eine gute Federwirkung erzielt, durch die die an sie gestellten Anforderungen einwandfrei zu erfüllen sind.
Die Steckdose nach der Erfindung ist in den Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel dargestellt und nachfolgend beschrieben, wobei erfmdungsgemäss Weiterbildungen dargelegt sind. Es zeigt : Fig. 1 eine Oberansicht des Steckdosensockels mit den darin angeordneten Steckdosenkontaktbüchsen, Fig. 2 eine Unteransicht des Steckdosensockels, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Steckdosensockel, Fig. 4 einen Teilschnitt durch die erfindungsgemässe, im Sockel eingesetzte Steckkontaktbüchse, Fig. 5 einen Querschnitt durch die frei federnden Schenkel der Steckkontaktbüchse und Fig. 6 einen Querschnitt durch die Anschlussklemme der Steckkontaktbüchse.
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--2-- in Ausnehmungen --4-- eingelegt,--40-- liegen dabei hochkant zu dem Steg--41--, der von einer Kontaktschraube--6--durchdrungen ist, die zwischen den Federschenkeln --40-- liegt und in eine unter dem Steg--41--angeordnete
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--40-- besitzenAusbuchtungen --42-- hinausgehende frei federnde Schenkel, denen erfindungsgemäss je eine parallel zu den Ausbuchtungen --42-- liegende Fahne --43-- angeformt ist, die sich an der Seitenwandung der Sockelausnehmung-4--abstützt. Um eine möglichst grosse Federlänge für diese Fahne--43--zu erhalten, ist sie bis in den Bereich der Oberfläche des Sockels--l--hochgezogen und schräg nach aussen gewinkelt,
so dass sie sich nur mit ihrem äussersten Ende am Sockel--l--abstützt. Um anderseits dieser Fahne-43-eine ausreichende Federung zu geben und wieder den frei federnden Schenkel möglichst wenig über die Ausbuchtungen-42-hinaustreten zu lassen, ist der zur Bildung der Fahne --43-- vorgesehene Einschnitt --44-- in einer solchen Breite ausgeführt, die etwa der zweifachen Materialstärke der Federschenkel--40-entspricht. Die Fahnen-43--bilden gleichzeitig die Ansätze, durch die die Steckkontaktbüchse --2-- an ihrem einen Ende hinter den Vorsprüngen Sockels --1-- gehaltert ist.
An dem mit der Kontaktklemme versehenen Ende der Steckkontaktbüchse --2-- sind aus den Federschenkeln --40-- im Scherverfahren seitlich ausgedrückte Nasen --12-- ausgeformt, die hinter den Vorsprüngen --13-- des Sockels--l--die Steckkontaktbüchse haltern.
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--13-- sindSockelboden--9--durchdringenden Durchbruch--23--gebildet ist. Anderseits ist er mit dem von der Kontaktschraube--17--und der Gewindemutter--45--gebildeten Anschlusskontakt versehen und besitzt einen fahnenartigen Ansatz-18-, der über den Vorsprung --19-- des Sockels --1-- halternd gebogen
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--15-- einerseits5-- des Sockels --1-- eingesetzt und befestigt werden.
Wie in der Fig. 3 dargestellt, kann der Sockel--l-- mit einem Tragring--32--und einer Abdeckung--30--versehen werden.
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