AT29954B - Gepanzerte Pupinarmatur für Freileitungen. - Google Patents

Gepanzerte Pupinarmatur für Freileitungen.

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AT29954B
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AT
Austria
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armature
coil
insulating
housing
connections
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Inventor
Josef Dr Techn Zelisko
Original Assignee
Josef Dr Techn Zelisko
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 in der Leitung, welche auf die   mikrophonartige   Wirkung der Kontaktstelle bei Schwingungen der Leitungsmaste zurückzuführen sind. Diese Störungen treten um so stärker auf, je unreiner die Oberfläche der Kontaktstücke ist. Es waren daher auch ähnliche Erscheinungen bei der Verwendung von Kontakten unter   d   zu befürchten. Ausführliche Versuche ergaben aber die vollständige Haltlosigkeit dieser   Befürchtungen.   Das Öl schützt nämlich die Kontakt-   flächen   vor   Oxydation   und erhält dieselben auch stets in gleichbleibend reinem Zustande. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Pupinarmatur,   welche, im   folgenden beschrieben, nach dem zuletzt erwähnten Prinzip aufgebaut ist und die infolge ihrer   vollständigen   Eisenpanzerung eine ausserordentliche   Widerstandsfähigkeit gegen alle schädlichen   Eingriffe aufweist, gleichzeitig aber auch in jeder Hinsicht eine sehr gute Isolation ermöglicht. Dem Wesen nach besteht diese Armatur aus einem gusseisernen Hohlzylinder A, dessen Innenraum durch eine starke Scheidewand B in zwei Teile geteilt wird ; der obere bildet ein einfaches kreisrundes Gefäss, der untere einen glockenartigen Schutzmantel. Der Boden B ist zu vier Stopfbüchsen C ausgebildet, deren konzentrische. Bohrungen den Boden   7 durchbrechen.   



  Eine jede dieser Stopfbüchsen besitzt einen Grundring D aus Isoliermaterial. Als Stopf-   büchsendecko ! wird   der. Kopf einer Glocke E verwendet, welche wie die Packung F der Büchse aus Isoliermaterial besteht. Der die Stopfbüchse durchdringende Schraubenbolzen G dient gleichzeitig zum Zusammenpressen der Packung, indem   nämlich   das Gewinde desselben sich in das Muttergewinde des   Messingstückes 7f einschrauben   lässt ; zwischen dem Kontakt-   träger     7/und dem Boden 7 it   eine starke   Zwischenlage. J aus Isoliermaterial cingeschaltet.   
 EMI2.2 
 Drahtende der aufgeschnittenen Leitung verlötet wird.

   Das Messingstück H im oberen   Gefäss     trägt zwei Kontaktzwingen   L und Li, die zur Aufnahme messerartiger   Kontaktstücke     bestimmt   sind. Die auf einen unterteilten Eisenring aufgewickelten Pupinspulen befinden sich in einem   gusseisemen     Gefässe M,   das mit Paraffin ausgegossen und durch einen verschraubten Deckel N verschlossen ist. Letzterer trägt ebenfalls vier Stopfbüchsen, die ganz ähnlich wie die der unteren   (Hocken ausgeführt   sind.

   Die als Stopfbüchsendeckel   ausgebildeten Isolierhülsen   reichen einerseits bis an die isolierende Füllmasse des Spulengehäuses oder einen mit derselben in Berührung stehenden Isolierkörper, andererseits bis in die   Isoiationsnüssigkeit   und umschliessen eng den achsial durchgeführten Bolzen P bis zu der   Anzugmutter , über   welche sich das messerartige Kontaktstück R als Gegenmutter aufschrauben lässt. Die AchsenentfernungdervieramSpulengehäusebefindlichenStopfbüchsenentsprichtgenan   der   gegenseitigen Entfernung der vier Kontaktzwingen L1, so dass ein Einstecken der Messer in die zugehörigen Zwingen leicht möglich ist.

   Um letzteres zu erleichtern, sind ein oder zwei Führungsbolzen V am Boden oder an der Wandung des Gefässes vorgesehen. die in entsprechende Bohrungen des   Spulen kasten unterteiles N   streng passen. Auf diesen Führungsbolzen ruht auch das ganze Gewicht des inneren Spulenkastens. Nach dem Einstecken des letzteren in die zugehörigen Zwingen sind je zwei Enden einer Leitung mit den Enden einer l'upinspulc verbunden. Die mit      bezeichneten   Kontaktzwingen dienen   zur Aufnahme einer   Yakuumblitzschutzpatrone ',   deren Verschlusskappen ebenfalls zu 
 EMI2.3 
   Die Blitzschutzpatrone   ist somit zur Pupinspule parallel geschaltet. In der Mitte derselben ist ein Griff 7'angebracht, um die Handhabung der Patrone zu erleichtern.

   Nach   vollständiger   Zusammensetzung der Armatur wird das obere Gefäss mit   Paraffinöl   so weit angefüllt, dass die Isolierhülsen O noch reichlich in dasselbe eintauchen. Dieser Umstand ist für das Wesen der Erfindung äusserst wichtig und muss daher besonders hervorgehoben werden. Schliesslich wird das obere Gefäss mit Hilfe einer Blechkappe   r   und zweier Augenschrauben-welche in der Zeichnung weggelassen wurden-wasserdicht abgeschlossen. 



   Da die Leitung vom Eintritt in   den Armaturkasten   (bei der Stopfbüchse des unteren Isolators) bis zum Austritt derselben allseitig von einer unveränderlichen und vollkommen 
 EMI2.4 
   züglielte   Isolation der Stromleitung innerhalb der Pnpinarmatur. 



   Um den unteren Isolatorglocken einen möglichst vollkommenen mechanischen Schutz 
 EMI2.5 
 Deckel mittels Bajonettverschluss abgedeckt, welcher aber infolge seiner rostartigen Aus-   nehmungen   die Leitung an keinem Punkte berührt. Die in der Gusseisenglocke angebrachten schlitzartigen Öffnungen bezwecken eine rasche Ventilation des nahezu abgeschlossenen Glockenraumes, um ein möglichst rasches Trocknen nach Befeuchtung der Isolatoren zu erreichen. 



   Die tiefer gelegenen Teile des oberen Gefässes dienen zur Ansammlung von bei   Manipulationen mit   der   geöffneten   Armatur eventuell in das   Innere oingedrungenen Wassers.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : !.PupinarmaturfürEinfach-oderDoppel-Telephonleitungen,bestehendauseiner bzw. zwei in die Leitungen eingebauten Selbstinduktionssputen und den dazugehörigen Illitzschutzvorrichtungen in einem vorschlossonen Gehäuse (Armaturgehäuse), dadurch gekennzeichnet, dass sich die nicht isolierten Leitungsanschlusse dieser Bestandteile in einem Raum befinden, der mit einem - bei gewöhnlicher Atmosphärentemperatur - flüssigen oder halbflüssigen Isolierstoff so weit angefüllt ist, dass nicht nur alle Anschlüsse, blanken Leitungsverbindungen und sonstigen Schalteinrichtungen völlig von dem füssigon Isolier- EMI3.1 leitung teilnehmenden Armaturbestandteiles (Spule, Btitzschutxpatronc usw.) gänzlich oder teilweise in der Isolierflüssigkeit befindet,
    zum Zwecke, jeden Stromweg innerhalb der Armatur durch eine vollkommen zusammenhängende Isolationsschichte zu schützen, alle wichtigeren Armaturbestandteile leicht auswechselbar zu gestalten und die mikrophonartige, störende Wirkung der lösbaron Kontaktverbindungen zu beseitigen.
    2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Induktionsspule ausser in dem-die übrigen Armaturteilo und die Isolations- EMI3.2 die Spule allseits umschliessenden Kasten (Spulengehäuse) befindet, zum Zwecke, diesen Armaturbestandtei1 bei Manipulationen (Auswechslungen usw.) vor Nässe und mechanischen Beschädigungen zu schützen.
    3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die leitende Verbindung zwischen der Freileitung und den im Armaturgehäuso untergebrachten Schaltapparaten unter Vermittlung eines leitenden Bolzens erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit Hilfe eines als Glockenisolator ausgebildeten Presskolbens die Stopfbüchsen- packungzusammenpresst.
    4. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass-bei elektrisch leitendem Spulengehäuse-der Austritt eines jeden Leitungsanschlusses unter Zuhilfenahme eines Rohres erfolgt, welches aus einem-in der flüssigen Isoliermasse unlöslichen-festen Isolator besteht und das einerseits bis an die isolierende Füllmasse des Spulengehäuses oder einen mit derselben in Berührung stehenden Isolierkörper, anderseits in die Isolationsflüssigkeit reicht, wobei die Spulenanschlüsse durch die Bohrung EMI3.3 die Wandung des zum Schutze der Isolatorgtockcn vorgesehenen Raumes seitliche Öffnungen enthält und die Unterseite desselben durch einen rostartigen Deckel abgeschlossen erscheint,
    EMI3.4
AT29954D 1906-01-26 1906-01-26 Gepanzerte Pupinarmatur für Freileitungen. AT29954B (de)

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