AT298819B - Schaltungsanordnung für umschaltbare Induktionsspulen für Tiegelöfen - Google Patents

Schaltungsanordnung für umschaltbare Induktionsspulen für Tiegelöfen

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AT298819B
AT298819B AT1145470A AT1145470A AT298819B AT 298819 B AT298819 B AT 298819B AT 1145470 A AT1145470 A AT 1145470A AT 1145470 A AT1145470 A AT 1145470A AT 298819 B AT298819 B AT 298819B
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AT
Austria
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partial
winding
windings
circuit arrangement
partial winding
Prior art date
Application number
AT1145470A
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English (en)
Inventor
Erwin Zettler
Bernhard Petri
Original Assignee
Wiener Schwachstromwerke Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/06Control, e.g. of temperature, of power
    • H05B6/067Control, e.g. of temperature, of power for melting furnaces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für umschaltbare Induktionsspulen für Tiegelöfen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 beiden andern Teilwicklungen einen entgegengesetzten Wicklungssinn auf. 



   Die Vorteile, die sich aus der   erfindungsgemässen   Schaltungsanordnung ergeben, liegen darin, dass zur Umschaltung von einem Betriebsfall auf den andern nurmehr drei Leitungen von der   Umschalteeinrichtung   zur Ofenspule erforderlich sind und dass praktisch mit zwei einpoligen Schaltern bzw. mit einem einzigen Umschalter das Auslangen gefunden werden kann. Darüberhinaus wird durch entsprechende Polung der dritten Teilwicklung oder durch den ihr gegebenen Wicklungssinn erzielt, dass die Spannung zwischen den der Ofenspule zugekehrten Schalterkontakten praktisch Null wird, da die vorgenannten Massnahmen bewirken, dass die in der leerlaufenden dritten Wicklung induzierte EMK vektoriell zu der an den beiden andern Teilwicklungen anliegenden Speisespannung entgegengesetzt gerichtet ist. 



   Die Erfindung soll nun nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden, in denen Fig. l ein erstes und Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel zeigen. 



   Bei dem ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. l sind die beiden Teilwicklungen--A, B--der Induktionsspule zu einer Wicklung mit Mittelanzapfung vereinigt. Diese Ausdrucksweise mit der entsprechenden Darstellung in den Zeichnungen soll aber auch jene Anordnungen umfassen, bei denen getrennte Spulen verwendet werden, die so zusammengeschaltet sind, dass sie wirkungsmässig einer Spule mit Mittelanzapfung entsprechen.

   Die Mittelanzapfung--M--ist mit einem Ende des dritten   Wicklungsteiles--C--verbunden,   dessen anderes Ende über einen   Schalter--S3--zu   einem Pol der   Speisespannungsquelle--U--führt.   An demselben Pol der Speisespannungsquelle--U--liegt über einen weiteren   Schalter--S2--das   freie Ende der Teilwicklung--B--, wogegen das freie 
 EMI2.1 
 nämlich nur dann notwendig, wenn zwei Ofenspulen alternativ nach einer Schaltanlage versorgt werden sollen. 



   Unter der bereits eingangs gemachten Voraussetzung, dass die jeweils zusammengeschalteten Teilwicklungen insgesamt die gleiche Windungszahl aufweisen, wobei im Falle des dargestellten Beispieles alle drei Teilwicklungen die gleichen Windungszahlen besitzen, wird in jenem Betriebsfalle, in 
 EMI2.2 
 eineTeilwicklung-A-, die   ebenfalls-U2-entspricht,   addiert. Daraus folgt, dass die Spannung   --Ul--   am schalterseitigen Ende der Teilwicklung--C--praktisch gleich der an den   Teilwicklungen--A, B--liegenden Spannung--U--ist,   so dass die Differenzspannung--US-zwischen den Kontakten der   Schalter--S2   und   S3--praktisch   Null wird. 



   Bei den bisher bekanntgewordenen Anordnungen beträgt die Spannung zwischen den entsprechenden   Schalterkontakten--U2--,   woraus ersichtlich ist, dass durch die Erfindung eine merkbare Erleichterung hinsichtlich der Isolationsprobleme erreicht wird. 



   Soll nun der Ort der Leistungskonzentration im Einsatzgut aus dem Bereich der Teilwicklungen   --A, B--in   einen andern, der   Teilwicklung--C--näher   gelegenen Bereich verlagert werden, so wird nach öffnung des   Schalters--S2--und   Schliessung des   Schalters--S3--ein   Stromkreis über die Teilwicklungen--A und C--geschlossen. Die Teilwicklung--C--ist in diesem Betriebsfalle von einem Strom durchflossen, der zu dem in der Teilwicklung--A--entgegengesetzt ist. Da   erfindungsgemäss   die Teilwicklung--C--in bezug auf die Teilwicklungen--A, B--einen entgegengesetzten Wicklungssinn aufweist, addieren sich jedoch die von beiden Teilwicklungen erzeugten magnetischen Felder und wirken gemeinsam im gleichen Sinne auf das Einsatzgut. 



   In der leerlaufenden Teilwicklung--B--wird eine Spannung induziert, die, weil die Windungszahlen aller Teilwicklungen gleich sind,   wieder--U2--beträgt   und sich zu der an der Teilwicklung--A--abfallenden Spannung   (ebenfalls--U2--)   addiert, so dass am Kontakt des 
 EMI2.3 
 



   Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem der Fig. l nur dadurch, dass alle drei Teilwicklungen denselben Wicklungssinn aufweisen und die dritte Teilwicklung-C--im Vergleich zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 umgekehrt gepolt ist. Es ist leicht einzusehen, dass infolgedessen derselbe erfindungsgemässe Effekt auftritt und dass daher die Erklärung der Wirkungsweise dieselbe ist wie bei dem bereits beschriebenen Ausführungsbeispiel. Ein gegebenenfalls zu berücksichtigender Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht lediglich darin, dass zwischen den benachbarten Enden der   Teilwicklungen--B, C--eine Spannung--U4-auftritt,   die grössenordnungsmässig der Spannung--U2--entspricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für umschaltbare Induktionsspulen für Tiegelöfen zum Schmelzen und bzw. oder Warmhalten von Stählen, Eisen oder Nichteisenmetallen, wobei die Induktionsspule aus wenigstens drei wahlweise zusammenschaltbaren Wicklungen bzw. Teilwicklungen besteht und eine erste Teilwicklung entweder mit der zweiten oder mit der dritten Teilwicklung an eine Spannungsquelle anschaltbar ist, wobei die beiden angeschalteten Wicklungsteile gleichsinnig gerichtete magnetische Felder aufweisen, die unbenutzte Teilwicklung mit einem Ende an die erste Teilwicklung angeschlossen ist, mit dem andern Ende hingegen an einem zur Speisespannung führenden Schalter liegt und eine EMI3.1 benachbarte Teilwicklungen (A, B) zu einer Spule mit Mittelanzapfung (M) vereinigt sind und an diese Mittelanzapfung (M) das eine Ende der dritten Teilwicklung (C)
    angeschlossen ist, das andere Ende hingegen über einen Schalter (S3) an dem das entsprechende Potential der Speisespannung (U) zuführenden Leiter liegt. EMI3.2 Teilwicklung (C) in bezug auf die beiden andern Teilwicklungen (A, B) einen entgegengesetzten Wicklungssinn aufweist.
AT1145470A 1970-12-18 1970-12-18 Schaltungsanordnung für umschaltbare Induktionsspulen für Tiegelöfen AT298819B (de)

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DE19712162279 DE2162279A1 (de) 1970-12-18 1971-12-15 Schaltungsanordnung für umschaltbare Induktionsspulen für Tiegelöfen
BE776893A BE776893A (fr) 1970-12-18 1971-12-17 Montage de bobines a induction commutables pour fourneaux a creusets
IT3254171A IT944067B (it) 1970-12-18 1971-12-17 Disposizione circuitale per bobine di induzione commutabili per forni a crogiuolo

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