AT29807B - Elektrischer Induktionsofen. - Google Patents

Elektrischer Induktionsofen.

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AT29807B
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Procedes Gin Pour La Metallurg
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrischer Induktionsofen. 
 EMI1.1 
   Wärme   und einen   gleichförmigen   Verlauf der Reaktion   zn   sichern. 



   Bedeutend höheren technischen Effekt erreicht man durch ständiges Kreisenlassen der geschmolzenen Stoffe, was ein Durchmischen aller ihrer Teile mit sich bringt   und     standing   die   Berührungsmichen   mit den gasförmigen, flüssigen oder festen reagierenden Stoffen erneuert. 



   Dieses Kreisen wird erhalten, indem man den   Schmelzral1lU   aus einer Reihe von   Kanälen zusammensetzt,   deren Boden   der Länge nach geneigt   ist und   indem man diese   Kanäle durch Hohlräume verbindet, welche das tiefe Ende eines jeden Kanals mit der 
 EMI1.2 
 Leiters zunimmt, so ist die geschmolzene Masse in dem tiefen Teil   der Kanäle weniger   heiss. Weit die beiden flüssigen Massen, welche durch die Verbindungshohlräume in Ver-   bindung   stehen, infolge ihrer verschiedenen Temperature verschiedene Dichten besitzen, 
 EMI1.3 
 



   Zur Vereinfachung der   Zeichnung und   um diese leichter verständlich zu machen,   sind die Verbindungen zwischen   3 und 4 sowie zwischen   s'und 1 nicht dargestellt. worden   und es wurde auch die Einrichtung zur Gewinnung des Induktionsstromes nicht einbezogen, da letztere mit dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtungen nichts zu tun hat und gegenwärtig in der Technik allgemein üblich ist. 



   Die Fig. 3 und 4 stellen zwei Ausführungsformen   dar ; hier   sind vier von der geschmolzenen Masse nicht   ausgefüllte   Kanäle durch vier von der Masse ausgefüllte Hohl- 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der französischen Patentschrift Nr. 342101 erscheint zwar eine Reihe von geschlossenen Kanälen und von Behältern beschrieben, aber das Kreisen der geschmolzenen Massen ist weder ein ständiges, noch ein selbsttätiges ; es findet nur im Zeitpunkte des Abstiches statt und kann durch die vorliegend angegebenen Mittel nicht bewirkt werden, weil der Massestromkreis nicht geschlossen ist. 



   Gemäss D. R. P. Nr.   158417 wird die Erhitzung   durch Induktionsstrom in einem System enger Röhren und grossen Widerstandes lokalisiert, welches von einem olektromagnetischen Induktionsstrom umgeben ist. Das Vorhandensein des Induktionskernes erfordert vor   allem, dass das Röhrensystem   ausserhalb des eigentlichen Ofens liegt. Sodann ist es ersichtlich, dass das Kreisen der geschmolzenen Materialien auf diese äusseren Röhren beschränkt ist und in dem Becken des Ofens in Wirbelbewegung endigt, deren Amplitude nicht über die unmittelbare Umgebung der   Rohröffnungen   hinausgeht. Hieraus folgt, dass nicht die ganze geschmolzene Masse an dem Kreisen teilnehmen kann und dass es unmöglich ist, eine gleichförmige Erhitzung zu bewirken, wenn man nicht die Heizrohren auf dem ganzen Umfange des Beckens wiederholt.

   Da aber jedes dieser Rohre einen Induktor erfordert, so würde dies die Konstruktion des Apparates sehr, erschweren. 



   Bei der in vorliegender Erfindung   vorgeschlagenen Anordnung genügt   ein einziger Induktor für den ganzen Apparat. 



   Vorliegende Erfindung erreicht also durch einfachere Mittel einen   vollkommeneren   technischen Effekt, dem grosse Bedeutung zukommt, insbesondere soweit es sich um die   Darstellung hochschmelzendcr Metalle, besonders   um jene des Stahls, handelt. 



   Selbstverständlich ist der technische Erfolg von der Form und Anordnung der   lnduktionseinrichtung   ganz unabhängig. Dasselbe gilt für die Anzahl, die Form und gegen- 
 EMI2.1 
 Anwendung entsprechend gewählt worden können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektrischer Induktionsofen zur Darstellung hochschmelzender Metalle, besonders von Stahl, bei welchem der Schmelzraum von einer Anzahl miteinander verbundener Kanäle gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle und die sie verbindenden Ilohlräume zusammen eine geschlossene Figur bilden, ferner, dass der Boden der Kanäle in der Längsrichtung geneigt ist und die Verbindungshoh ! räume stets das tiefste Ende des einen Kanals mit dem seichtesten des nächsten verbinden, wobei die Querschnitte der Hohlräume im Verhältnis zu jenen der Kanäle so gewählt sind, dass erstere von der EMI2.2
AT29807D 1906-06-01 1906-06-01 Elektrischer Induktionsofen. AT29807B (de)

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