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Die Erfindung betrifft ein Stromschienen-Element, insbesondere zur Verlegung in Wohnräumen od. dgl. oder zum Einbau in Wandelemente für Wohnräume od. dgl., bestehend aus einem im wesentlichen U-förmigen Profil, dessen Seitenschenkel mit Fixiereinrichtungen für eine Abdeckung der Stromschiene od. dgl. versehen sind, weiters ein Adapterfixteil dafür mit zumindest einem Kontaktstift für jede Leiterbahn des Stromschienen-Elementes, ein Adapterdrehteil, dessen Rückseite mit zumindest je einer Kontaktfläche pro Kontaktfläche des Adapterfixteils versehen ist und dessen Vorderseite eine Aufnahme für herkömmliche Stecker aufweist, sowie einen Steckdosenadapter mit einem Stecker-Abschnitt zum Zusammenwirken mit handelsüblichen Steckdosen.
Bislang sind in Wohn- oder Büroräumen, Geschäftslokalen und dergleichen elektrische Leitungen fix verlegt und Steckdosen an festgelegten Stellen und in festgelegter Orientierung angebracht. Um dabei Elektrogeräte an beliebigen Orten aufstellen und betreiben zu können, sind daher die Verwendung von Verlängerungskabeln, Verteilern und dergleichen mehr notwendig, was einerseits optisch nicht ansprechend ist und auch gefährlich sein kann, da man über die offen herumliegenden Kabeln stolpern kann, Steckverbindungen unabsichtlich getrennt werden oder Elektrogeräte umgeworfen bzw. heruntergerissen werden können. Auch kommt es oft vor, dass Winkelstecker in ungünstigen Stellungen verwendet werden müssen, in denen sich grössere Kabelschlaufen bilden oder durch welche die Anordnung mehrerer derartiger Stecker eng nebeneinander nicht mehr möglich ist.
Bekannt sind Kabelschächte oder Kabelkanäle, in denen separate Kabel gemeinsam geführt werden können, wobei aber die Steckdosen ebenfalls an festgelegten Positionen vorgesehen sind und nicht entsprechend wechselnden Bedürfnissen des Benutzers angeordnet und leicht verändert werden können.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung war daher ein System zur Versorgung mit elektrischer Energie in Wohnräumen od. dgl., das rasch und einfach zu installieren und entsprechend den auch wechselnden Bedürfnissen des
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Benutzers anpassbar und veränderbar ist.
Diese Aufgabe wird zum Ersten erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass beim Stromschienen-Element am Boden des Profils ein Nullleiter, eine Erdung und eine Fase parallel zu den Seitenschenkeln offen verlaufen, wobei die Erdung vorzugsweise zwischen der Fase und dem Nullleiter angeordnet ist. Damit kann an jeder Stelle entlang des Stromschienen-Elementes der Strom abgenommen werden, ohne dass Kabel verlegt und in der Länge angepasst werden müssen. Durch Veränderung der Länge des Stromschienen-Elementes bzw. durch Aneinanderreihen mehrerer derartiger Elemente kann entlang des gesamten Raumes die Möglichkeit geschaffen werden, an beliebiger Stelle Stromanschlüsse vorzusehen, deren Position zu verändern oder diese auch wieder zu entfernen.
Dabei ist vorzugsweise zwischen den Stromanschlüssen die Stromschiene abgedeckt, um Verschmutzungen zu vermeiden und auch die Gefährdung von sich im Wohnraum befindlichen Lebewesen zu verhindern.
Um den Einbau von Stromanschlüssen zu erleichtern, ist gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal vorgesehen, dass innerhalb der Seitenschenkel und ausserhalb der Leiterbahnen jeweils ein zusätzlicher Schenkel parallel zu den Seitenschenkeln verläuft. Damit sind die Strukturen, an denen die Stromanschlüsse befestigt werden können, getrennt von den Strukturen, an denen die Abdeckung befestigt werden kann.
Wenn bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung am Boden des Profils ein offenes Halteprofil parallel zu den Seitenschenkeln verläuft, dessen vom Boden des Profils wegstehende Seitenteile auf den jeweils anderen Seitenteil hin gerichtete, auskragende Leisten aufweisen, erlaubt diese Ausgestaltung an jeder beliebigen Stelle entlang der Länge des StromschienenElementes die Installation von Zusatzteilen, wie Stecker od. dgl. Allfällige Verformungen der übrigen Teile des Elementes, insbesondere von dessen Seitenschenkel, können dabei die Montage der Zusatzteile nicht behindern.
Die weitestgehende Unbeeinflussbarkeit gegenüber Verformungen und damit
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Sicherheit und Einfachheit der Montage von Zusatzteilen am StromschienenElement ist gegeben, wenn das Halteprofil über einer der Leiterbahnen verläuft, vorzugsweise zentral über der Erdung. Dabei ist zusätzlich der Vorteil gegeben, dass über ein leitendes Befestigungselement gleich die Erdung des montierten Zusatzteils in einfacher Weise erfolgen kann.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe trägt auch das Adapterfixteil bei, das erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass auf der den Kontaktstiften gegenüberliegenden Seite pro Kontaktstift eine leitende Kontaktfläche vorgesehen ist und dass zwischen jedem Kontaktstift und jeder Kontaktfläche zumindest ein leitendes, elastisches Element zwischengeschaltet ist, das auf den Kontaktstift eine von der Kontaktfläche weg gerichtete Kraft ausübt. Über dieses Adapterfixteil kann unter Ausgleich allfälliger Toleranzen bei der Herstellung und allfälliger Verformungen beim Einbau des StromschienenElementes einfach und funktionssicher die leitende Verbindung zwischen der Stromschiene und den daran angeschlossenen Verbrauchern sichergestellt werden.
Vorteilhafterweise ist, um die Montage von Zusatzteilen wie Steckdosen od. dgl. zu vereinfachen, bei diesem Adapterfixteil vorgesehen, dass eine Durchführung für ein mit dem Halteprofil des Stromschienen-Elementes zusammenwirkendes Halteelement, vorzugsweise zentral angeordnet, vorgesehen ist.
Die sichere Anbringung der zu montierenden Zusatzteile am Adapterfixteil kann dadurch gewährleistet werden, dass gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung an der Seite mit den Kontaktflächen zumindest eine Führungsfahne vorgesehen ist, wobei vorzugsweise die oder jede Führungsfahne miteinander eine geschlossene kreisförmige Struktur ergibt, die vorzugsweise koaxial zur Mittelachse zwischen den Kontaktflächen liegt. Damit ist eine genau ausgerichtete und mit den Kontaktflächen des Adapterfixteils fluchtende Anbringung und leitende Ankopplung der Zusatzteile sichergestellt, wobei sich im Fall der kreisförmigen Ausgestaltung die Möglichkeit ergibt, das Zusatzteil in
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jeder gewünschten Orientierung sicher anzukoppeln.
Um jede beliebige Orientierung des Steckers bei trotzdem einfacher Montage ohne zusätzlich vorzusehende interne Leitungen und sicherer leitender Ankopplung an die Stromschiene zu ermöglichen, kann gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen sein, dass die Kontaktflächen kreisbogenförmig um die Mittelachse des Adapterfixteils ausgebildet sind und sich vorzugsweise zumindest über ein Viertel des Kreisumfanges erstrecken.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zur Ankopplung an das oben beschriebene Adapterfixteil ein Adapterdrehteil vorgesehen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass zur Sicherstellung eines optimal leitenden Kontaktes mit dem Adapterfixteil und die dafür ebenfalls bedeutsame fluchtende Ausrichtung in jeder Einbaulage auf seiner Rückseite zumindest eine Aufnahme für allfällige Führungsfahnen des Adapterfixteils vorgesehen ist, vorzugsweise koaxial, doch radial ausserhalb von dessen Mittelachse.
Wenn eine Durchführung für ein Halteelement, vorzugsweise durch die Mittelachse, vorgesehen ist, vereinfacht dies den Zusammenbau der genannten Bauteile, wobei vorteilhafterweise nur ein, durch alle Teile hindurchreichendes Verbindung- und Halteelement notwendig ist, welches in leitender Ausführung gleich auch die Erdung der an das Adapterdrehteil angeschlossenen Verbraucher gestattet.
Vorzugsweise ist in dem Adapterdrehteil ein Halteelement in der Durchführung verdrehbar gehalten, dessen aus dem Adapterdrehteil hervorstehender Abschnitt durch die Durchführung im Adapterfixteil hindurch bis in das Innere des Halteprofils des Stromschienen-Elementes reicht. Damit ist die Erdung in Verbindung mit der Haltefunktion und gleichzeitig einfachste Montage gewährleistet.
Die Einfachheit der Montage und auch der Versetzung oder Entfernung der genannten Adapterteile an bzw. von einer bestimmten Position entlang der Stromschiene kann weiter erhöht werden, wenn das Halteelement einen auf zwei
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entgegengesetzte Seiten radial verbreiterten Kopf aufweist. Durch einfaches Verdrehen des Halteelementes kann dieses in Stellungen gebracht werden, in denen es zwischen die auskragenden Leisten des Halteprofils eingeschoben oder daraus entfernt werden kann bzw. in denen die verbreiterten Abschnitte des Kopfes diese Leisten hintergreifen und derart die Zusatzteile an der Stromschiene fixieren.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist bei einer speziellen Ausführungsform des Adapterdrehteils vorgesehen, dass die Kontaktflächen kreisbogenförmig um die Mittelachse des Adapterdrehteils ausgebildet sind und sich vorzugsweise zumindest über ein Viertel des Kreisumfanges erstrecken und die Kontaktflächen relativ zur Aufnahme für den Stecker ortsfest sind. Dadurch kann jede beliebige Orientierung des Steckers bei trotzdem einfacher Montage ohne zusätzlich vorzusehende interne Leitungen und sicherer leitender Ankopplung an die Stromschiene erzielt werden.
Um eine erfindungsgemässe Stromschiene an bereits vorhandene Steckdosen in einfacher und sicherer Weise anschliessen zu können, ist ein Steckdosenadapter vorgesehen, dessen Steckerstifte und Erdungskontakte mit vorzugsweise federnden Kontaktelementen verbunden sind, welche Kontaktelemente geometrisch in einer der Anordnung der Leiterbahnen am Stromschienen-Element entsprechenden Anordnung vorliegen. Damit ist auch die Installation der erfindungsgemässen Stromschiene in bestehenden, bislang herkömmlich mit elektrischem Strom versorgten Räumen einfach möglich.
Für grösstmögliche Flexibilität und zur Anpassung an verschiedene Steckdosen-Ausführungen ist eine lösbare Verbindung der Steckerstifte und Erdungskontakte mit den Kontaktelementen vorgesehen ist, vorzugsweise über Schraubklemmen.
In der nachfolgenden Beschreibung soll die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Dabei zeigt die Fig. la einen Querschnitt durch ein Stromschienen-
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Element mit Abdeckung in Wandmontage und Fig. Ib eine Draufsicht auf dieses Element, Fig. 2a und 2b sind ein Querschnitt und eine Draufsicht eines Stromschienen-Elementes einer weiteren Ausführungsform für die Montage mit Wandverkleidungsplatten, Fig. 3a und 3b zeigen eine vorteilhafte Ausführungsform für die Verbindung zweier Stromschienen-Elemente, Fig. 4a und 4b zeigen zwei axiale Schnitte durch eine komplette, an der Stromschiene fixierte Steckeradapteranordnung, Fig. 4c und 4d sind eine Draufsicht auf die Steckeradapteranordnung von vorne und von hinten, d.
h. letztere aus der Richtung der Stromschiene aus gesehen, die Fig. 5a, 5b und 5c sind eine Draufsicht von vorne, ein Querschnitt sowie eine Rückansicht auf ein Leitungs-Verbindungselement, während die Fig. 5d und 5e ein Verbindungselement für eine Verteilerdose in Draufsicht und Querschnitt darstellen, eine derartige Verteilerdose ist in Fig. 6a und 6b in Draufsicht und Querschnitt gezeigt und Fig. 6c ist eine Draufsicht auf ein T-förmiges Verbindungselement für die Stromschiene, ein Übergangs-Stromschienen-Element zur Umgehung von Stehern od. dgl. zeigt die Fig. 7a und 7b in Draufsicht und im Querschnitt, Fig. 8 ist ein Längsschnitt durch eine vorteilhafte Ausführungsform für die Abdeckung der Stromschiene, Fig.
9a bis 9c zeigt eine weitere Ausführungsform des Stromschienen-Elementes zum Anschluss an bestehende Steckdosen in Draufsicht, im Querschnitt an der Stelle der Steckdose und ein wenig seitlich davon und die Fig. 9d ist ein Querschnitt entsprechend der Fig. 9c, jedoch mit einer aufgesetzten Abdeckung, und Fig. 10a und lOb zeigen ein einfaches Werkzeug für die Montage des Steckeradapters der Fig. 3a bis 3d an einem Stromschienen-Element.
Das Stromschienen-Element S in der Grundausführung (siehe Fig. la und Ib) besteht aus einem im wesentlichen U-förmigen Profil, vorzugsweise mit rechtwinkelig an einem ebenen Boden 1 anschliessenden Seitenschenkeln 2. Der Boden 1 ist vorzugsweise für die Montage an Wänden W, Mauern od. dgl. auf vorteilhafterweise beiden Seiten nach aussen hin durch Montagefahnen la
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verlängert. In diesen Montagefahnen la sind in bestimmten Abständen Bohrungen, Schlitze lb, Sollbruchstellen od. dgl. vorgesehen, durch welche das Stromschienen-Element S über beispielsweise Schrauben-Dübel-Anordnungen D an der Wand W montiert werden kann. Die Seitenschenkel 2 können auch an ihrer der Wand W abgewandten Aussenseite weitere, in dieser Ausführungsform kürzere Montagefahnen 3 aufweisen, welche im wesentlichen mit dem Verputz V abschliessen können.
Das Profil ist vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial mit guten isolierenden Eigenschaften angefertigt. Um zu montierenden Zusatzteilen unabhängig von allfälligen Verformungen der Seitenschenkel 2 einen guten Halt zu geben und deren Einbau sowie Entfernung nicht zu behindern, sind vorteilhafterweise innerhalb der Seitenschenkel 2, parallel zu diesen, vom Boden 1 des Profils ausgehende zusätzliche Schenkel 4 vorgesehen, in oder an denen Aufnahmen für die Zusatzteile vorgesehen sein können oder die selbst diese Aufnahme darstellen können. Der Bereich zwischen den Seitenschenkeln 2 und den zusätzlichen Schenkeln 4 kann als Kabelkanal K für beispielsweise TV- , Daten-, Telefonleitungen oder dergleichen genutzt werden.
Elastische Lippen 5 sind zwischen Seitenschenkeln 2 und zusätzlichen Schenkeln 4 vorgesehen, in welche Leisten 6 eines Abdeckprofils 7 eingreifen und dieses an der Stromschiene S fixieren können. Dieses Abdeckprofil 7 kann beispielsweise mit Sollbruchstellen, oder wie später in Zusammenhang mit der Fig. 8 erläutert wird in aneinandergereihten Abschnitten, ausgeführt sein, um es auf jede beliebige Länge zwischen vorgesehenen Montagestellen für Zusatzbauteile anzupassen bzw. um an diesen Stellen Öffnungen für diese Zusatzbauteile zu schaffen, durch welche diese Zusatzbauteile auf die Stromschiene S zugreifen und/oder an dieser angebracht werden können.
Vorzugsweise zwischen den zusätzlichen Schenkeln 4 liegen vorzugsweise drei Leiterbahnen 8,9, 10, von welchen vorteilhafterweise-wie weiter unten erläutert-die mittlere Bahn 9 als Erdung und die beiden äusseren Bahnen 8 und 10 als Fase und als Nu 111 eiter verwendet werden. Um an jeder
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beliebigen Stelle rasch und einfach Zusatzbauteile fixieren zu können, ist am Boden 1 des Stromschienen-Elementes S parallel zu den Seitenschenkeln 2 und den zusätzlichen Schenkeln 4 ein Halteprofil vorgesehen. Dieses Halteprofil besteht aus zwei weiteren, vom Boden 1 ausgehenden Seitenteilen 11 mit auf den jeweils anderen Seitenteil auskragenden Leisten 12 im oberen Endbereich.
Eine Leitungsbahn, vorzugsweise die mittlere Bahn 9 für die Erdung, liegt zwischen den beiden Seitenteilen 11 des Halteprofils.
Eine andere grundsätzliche Ausführungsform des erfindungsgemässen Stromschienen-Elementes S zeigen die Fig. 2a und 2b, wobei dieses Element für die Montage mit Wandverkleidungsplatten P, beispielsweise Rigips-Platten od. dgl., ausgebildet ist. Anstelle von Montagefahnen la des Bodens 1 schliesst dieser mit den Seitenschenkeln 2 ab. Dagegen sind die vorderen Montagefahnen 3 verlängert und kommen auf den Ausschnitten der Platten P für die Stromschiene S zu liegen. Zur Hindurchführung von bei diesen Platten P üblichen Anordnungen aus die Platten P hintergreifenden Klemmen K und Spannschrauben R sind in bestimmten Abständen in diesen vorderen Montagefahnen 3 Schlitze 3a, Bohrungen, Sollbruchstellen od. dgl. vorgesehen.
Obwohl das Stromschienen-Element S prinzipiell in beliebiger Länge ausgeführt werden und auf jede gewünschte Länge zugeschnitten werden kann, ist für die rationelle Herstellung und Lagerhaltung die Ausführung in bestimmten, vorgegebenen Längen, beispielsweise in Längen von lm, 2m und 4m, von Vorteil. Zwei aneinandergrenzende Stromschienen-Elemente können durch die Montage in räumlich konstanter Position zueinander gehalten werden, jedoch ist vorteilhafterweise eine Verbindung über das in Fig. 3a und 3b dargestellte System vor Vorteil. Dabei ist in den nach aussen zeigenden Oberflächen der Seitenschenkel 2 eine in Längsrichtung der Stromschiene verlaufende Nut 2a vorgesehen, deren dem Boden 1 des Stromschienen-Elementes S zugewandte Seite zum Boden der Nut 2a und von der Mitte der Nut 2a hin schräg nach aussen verläuft.
Der Boden der Nut 2a ist somit breiter als deren
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Öffnung, sie bildet eine halb-schwalbenschwanzförmige Führung. Ein Verbindungselement C umgreift die aneinandergrenzenden Endabschnitte zweier Stromschienen-Elemente S, wobei dieses Verbindungselement C ein im wesentlichen rechteckiges Profil mit einem Boden 36 und zwei Seitenschenkeln 37, welche Teile vorzugsweise ganz an der Rückseite des Bodens 1 und der Seitenschenkel 2 des Stromschienen-Elementes S anliegen. Selbstverständlich müssen die Montagefahnen la an den Verbindungsstellen entfernbar oder weggelassen sein, wobei ein seitlich weiterer, von Montagefahnen la freier Bereich das seitliche Verschieben des Verbindungselementes C und damit eine einfachere Verbindung sowie ein einfaches nachträgliches Lösen der Kopplung zulässt.
An den vorderen Enden der Seitenschenkel 37 des Verbindungselementes C sind komplementär zum Querschnitt der Nut 2a in den Seitenschenkeln 2 des Stromschienen-Elementes S ausgeführte, hakenförmige Abschnitte 38 ausgebildet, welche das Verbindungselement C an dem oder jedem Stromschienen-Element S allenfalls verschiebbar halten und ein unbeabsichtigtes Entfernen oder Herabfallen verhindern. In Fig. 3a ist noch ein elektrisches Verbindungselement E dargestellt, welches genauer im Zusammenhang mit den Fig. 5a bis 5c erläutert werden wird.
Zwischen die zusätzlichen Schenkel 4 kann ein in Fig. 4a und 4b dargestellter Steckeradapter eingesetzt werden, der zum Einstecken und elektrischen Verbinden mit herkömmlichen Steckern, d. h. als Ersatz für die üblichen Steckdosen, ausgebildet ist. Der Steckeradapter besteht aus einem mit dem Stromschienen-Element S zu verbindenden Fixteil F und einem darauf aufgesetzten beweglichen Drehteil B, in welche der herkömmlichen Stecker eingesetzt werden kann. Das Fixteil weist ein vorzugsweise quadratisches bzw. rechteckiges Gehäuse 13 aus isolierendem Werkstoff, vorzugsweise wieder Kunststoff, auf, von dem zumindest eine der Aussendimensionen genau der Weite zwischen den Schenkeln 4 entspricht.
Zur Herstellung eines leitenden Kontaktes mit den Leiterbahnen 8 und 10 zumindest der Fase und des Nullleiters sind Kontakt-
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stifte 14 in einem dem Abstand dieser Leiterbahnen 8,10 entsprechenden Abstand zueinander vorgesehen. Auf der den Kontaktstiften 14 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 13 sind, wie in Fig. 4d zu sehen ist, Kontaktflächen 15 vorhanden, wobei die leitende Verbindung zwischen den Kontaktstiften 14 und den Kontaktflächen 15 über jeweils ein leitendes Federelement, ein leitendes Führungsstück 16a mit Feder 16 oder in ähnlicher Weise hergestellt wird, welches eine Kraft ausübt, das die Kontaktstifte 14 von der Kontaktfläche 15 weg und damit in Richtung auf die Leiterbahnen 8,10 aus dem Gehäuse 13 drückt.
Zur Befestigung des Adapterfixteils F mittels eines zusätzlichen Bauteils (wie weiter unten noch erläutert wird) ist zentral im Gehäuse 13 eine Durchführung 17 vorgesehen, durch welche der zusätzliche Bauteil hindurch und zum Halteprofil 11 an der Stromschiene S geführt werden kann. Schliesslich ist mit 18 noch eine Führungsfahne oder eine Anordnung von Führungsfahnen bezeichnet, die vorzugsweise als kreisförmig und koaxial um die Durchführung 17 verlaufende Leiste ausgebildet ist und ein genau auf die Kontaktflächen 15 ausgerichtetes Aufsetzen eines weiteren Bauteils in bezüglich Verdrehung um die Mittelachse beliebiger Orientierung gestattet.
Ein derartiger aufzusetzender Bauteil ist vorzugsweise der Adapterdrehteil B, dessen Gehäuse 19, wieder aus Isolierwerkstoff, vorzugsweise Kunststoff, auf der Vorderseite (siehe Fig. 4c) vorteilhafterweise wie eine herkömmliche Steckdose ausgebildet und dort mit Aufnahmen 20 für die Kontaktstifte herkömmlicher Stecker und leitenden Kontaktelementen 21 versehen ist.
An der Rückseite des Gehäuses 19, welche auf den Adapterfixteil F zugewandt ist, sind Kontaktflächen 22 zum Anliegen und Herstellen des elektrischen Kontaktes mit den Kontaktflächen 15 des Fixteils F vorgesehen. Die Kontaktelemente 21 sind mit den Kontaktflächen 22 vorzugsweise verschraubt, in jedem Fall aber leitend verbunden.
Die Kontaktflächen 15 des Fixteils F sind vorzugsweise kreisbogenförmig ausgeführt und erstrecken sich über einen Winkel von vorzugsweise ca. 90
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koaxial zur zentralen Durchführung 17 für das Halte-und Fixierelement. Durch diese Ausbildung der Kontaktflächen 15 kann. der Adapterdrehteil B in der dargestellten Ausführung in zwei, um jeweils 90 verdrehten Stellungen auf der Stromschiene S montiert werden. Damit kann der einzusetzende Stecker senkrecht oder waagerecht eingesteckt werden. Bei einem kreisförmigen Gehäuse könnten auch beliebige Zwischenstellungen eingenommen werden.
Der genau auf die Kontaktflächen 15 des Adapterfixteils F ausgerichteten Zusammenführung in jeder beliebigen Einbaulage dient eine um den zentralen, vorzugsweise kreisförmigen Teil des Adapterdrehteils B koaxial verlaufende Leiste 24, wobei zwischen dieser Leiste 24 und dem zentralen Teil eine ringförmige Aufnahme 25 entsteht. In diese Aufnahme 25 kommt beim Zusammenbau von Adapterdrehteil B und Adapterfixteil F die Führungsfahne 18 des Adapterfixteils F zu liegen, der unabhängig von der Orientierung des Adapterdrehteils B immer in der gleichen Ausrichtung zur Stromschiene S verbleibt.
Zur Kopplung von Adapterdrehteil B und Adapterfixteil F kann eine Schnapp-Verbindung zwischen der Fahne 18 und beispielsweise der Leiste 24 vorgesehen sein, wobei beispielsweise ein umlaufender Vorsprung 18a in eine umlaufende Nut 24a eingreift und derart zwar eine Drehung um die Mittelachse, nicht aber ein axiales Auseinanderziehen von Adapterdrehteil B und Adapterfixteil F gestattet ist.
Als den Adapterfixteil F und den Adapterdrehteil B zusammenhaltender und diese beiden Teile an der Stromschiene fixierender Bauteil ist das Halteelement 26 in seiner vorzugsweisen Ausführung als durch die Durchführungen 17 bzw. 23 im Adapterfixteil F bzw. Adapterdrehteil B hindurchreichender Bolzen zu erkennen. Dieses Halteelement 26 weist einen Kopf auf, der mit vorzugsweise zwei seitlich auskragenden Abschnitten 27 versehen ist. Diese Abschnitte 27 hintergreifen in einer Drehstellung des Halteelementes 26 die Leisten 12 an den Seitenteilen 11 des Halteprofils am Boden 1 der Stromschiene S und fixieren somit die zu montierenden Bauteile daran.
Dabei kommt der Kopf des Halteleementes 26 vorzugsweise mit der Leiterbahn 9 für die Erdung in Kontakt
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und kann so die Erdung der über die Steckdose des Adapterdrehteils B mit elektrischem Strom versorgten Verbraucher besorgen. Das vorteilhafterweise als Schraubenkopf 28 ausgebildete zweite Ende des Halteelementes 26 kann gleichzeitig als Anlage für ein Federelement dienen, welches eine das Halteelement 26 bei geeigneter Verdrehung aus dem Halteprofil herausziehende Kraft ausübt. Vorteilhafterweise ist der Schraubenkopf 28 auf das Halteelement 26 selbst wieder aufgeschraubt und geeignet gesichert. Weiters stellt das Halteelement 26 die Verbindung zwischen den Erdungskontakten 29 im Adapterdrehteil B und dem Erdungsleiter 9 der Stromschiene S her und ist dazu aus elektrisch leitendem Material hergestellt.
Über die besagte Verbindung können auch Eckstücke eingesetzt werden, die beispielsweise für das Durchlaufen von Zimmerecken mit einem bestimmten Winkel, vorzugsweise 90 , ausgeführt sind. Allenfalls können auch Eckstücke mit veränderbarem Winkel, d. h. mit einer in der Ebene des Bodens 1 des Stromschienen-Elementes S verlaufenden Schwenkachse und einer beweglichen leitenden Verbindung der Leiterbahnen 8,9 und 10 über diese Achse hinweg, vorgesehen sein. Schliesslich können auch lange Stromschienen-Elemente S gewinkelt ausgeführt sein.
Neben der mechanischen Verbindung zweier aneinandergrenzender Stromschienen-Elemente S, beispielsweise über das Verbindungselement C, muss auch die leitende Verbindung zwischen diesen Elementen S hergestellt werden, was beispielsweise über Steckverbindungen oder federnde Kontaktlaschen bewerkstelligt werden kann. Eine weitere vorteilhafte Variante, die zusätzlich auch noch die mechanische Stabilität erhöht, ist in Fig. 5a bis 5c dargestellt. Dabei ist ein elektrisches Verbindungselement E vorgesehen, das zwischen die Schenkel 4 der Stromschienen-Elemente S in Längsrichtung verschiebbar eingesetzt werden kann. Es weist auf dem Grundkörper 30 einen Griff 31 zur leichteren Handhabung auf.
In Längsrichtung sind drei elektrisch leitende Stäbe oder Plättchen 32 auf der Unterseite des Grundkörpers 30 montiert, die mit
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den Leiterbahnen 8,9 und 10 in Kontakt kommen und eine Querschnittsform aufweisen, die ein sicheres Halten in den Strukturen der Seitenschenkel 4 und des Halteprofils 11 mit Verschiebbarkeit in Längsrichtung kombinieren. Die Enden der Stäbe 32 können zum leichteren Eindringen in die Strukturen der Stromschienen-Elemente S verschmälert ausgeführt sein (siehe Fig. 5c).
Ein ähnliches elektrisches Verbindungselement E' (Fig. 5d, 5e) kann zum Anschluss weiterer elektrischer Systeme über herkömmliche Leiterdrähte vorgesehen sein. Dazu sind auf der Grundplatte 30, in leitender Verbindung mit den Stäben oder Plättchen 32, Schraubklemmen 33 vorgesehen, in deren Öffnungen die Enden 34 von Leiterdrähten mittels Klemmschrauben 35 festgeklemmt werden können. Die Verbindung zur Stromschiene S erfolgt wie beim Verbindungselement
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Herkömmliche elektrische Leitungen können auch an beliebiger Stelle der Stromschiene S über eine Verteilerdose I gemäss den Fig. 6a und 6b angekoppelt werden. Diese Verteilerdose I weist ein Gehäuse 36 auf, welches mit zwei seitlichen Fortsätzen 36a in Form der Stromschienen-Elemente S versehen und mit diesen beispielsweise über die oben beschriebenen Verbindungselemente C und E' verbunden werden kann. Über eine vorzugsweise einschraubbare Buchse 37 werden die an die Stromschiene S anzukoppelnden elektrischen Leiter L in das Gehäuse 36 der Verteilerdose I geführt und deren Enden dort in Schraubklemmen 38 fixiert, welche Schraubklemmen 38 ebenfalls mit Leitern L'verbunden sind, deren andere Enden mit den elektrischen Verbindungselementen E'verbunden sind.
Wie in Fig. 6c dargestellt, kann aber auch eine weitere Stromschiene über ein Abzweigstück T abzweigen, welches für beliebige Winkel vorgefertigt oder drehbar ausgeführt sein kann und wobei dann die elektrische Verbindung des Abzweigstückes über die Verbindungselemente E erfolgen kann.
Bei der Verwendung der erfindungsgemässen Stromschiene S mit Wandverkleidungsplatten ist es meist notwendig, Steher oder Montageleisten L für die Platten P zu umgehen. Dafür ist vorteilhafterweise ein Zwischenstück Z
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vorgesehen, wie es in Fig. 7a und 7b dargestellt ist. Es hat ein den Abmessungen des Stehers L entsprechend vorgewölbtes Mittelstück 39, wobei die leitende Verbindung der Leiterbahnen 8,9 und 10 über abgekantete Leiterstreifen 40 zum Mittelstück hergestellt wird, welche Leiterstreifen mittels Schrauben 41 festgemacht sind. Um den Niveauunterschied zwischen dem Mittelstück 39 und dem übrigen Zwischenstück Z sichtbar zu machen, ist in Fig. 7b ein Teil des Stehers L weggebrochen dargestellt.
Wie in Fig. 8 im Längsschnitt durch die Mitte der Abdeckung 7 der erfindungsgemässen Stromschiene S gezeigt ist, kann diese Abdeckung 7 aus für Montage durch einen in Längsrichtung verlaufenden Klebestreifen 47 gesicherten und zusammengehaltenen Teilstücken 7a und 7b bestehen, deren Längsabmessungen im wesentlichen derjenigen des Steckeradapters entsprechen. Damit muss nur an der entsprechenden Stelle, an der ein Steckeradapter montiert werden soll, das Teilstück 7a oder 7b herausgenommen und an dessen Stelle der Steckeradapter eingesetzt werden.
Im Fall eines von den Enden der benachbarten Teilstücke. 7b aussen überlappten Teilstückes 7a müssen die benachbarten Teilstücke 7b aufgeschwenkt oder. herausgenommen und dann wieder eingesetzt werden, was aber aufgrund der Steckverbindung in den elastischen Lippen 5 des Stromschienen-Elementes S sehr einfach möglich ist. Der Klebestreifen 47 kann nach Aufschnappen der Abdeckung 7 auf die Stromschiene S abgezogen werden.
Ein Steckdosenadapter A, von dem ein Ausführungsbeispiel in den Fig. 9a bis 9d dargestellt ist, gestattet es, eine erfindungsgemässe Stromschiene mit einer bereits vorhandenen, herkömmlichen Steckdose zu verbinden und derart einerseits bereits herkömmlich versorgte Räume nachzurüsten sowie eine sicherere, elegantere und ästhetischere Lösung für den Ersatz üblicher Verteilersteckdosen mit Kabelanschluss zu erhalten.
Dazu ist der Steckdosenadapter A mit Kontaktstiften 42 versehen, die entsprechend den Aufnahmen 43 der Steckdose ST bzw. auch den Erdungskontakten angeordnet sind. Über vorzugsweise lösbare Verbindungen wie etwa Schraubklemmen 44 sind die Kon-
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taktstifte 42 über kurze Verbindungsleitungen mit allenfalls federnd auf den Leiterbahnen 8,9, 10 des länglichen Teiles 45 des Adapters A aufliegenden und ebenfalls über vorzugsweise lösbare Verbindungen angebrachten Kontaktelementen oder direkt mit diesen Leiterbahnen des Stromschienen-Elementes S leitend verbunden. Der Adapter A kann, wie in den Fig. 9c und 9d dargestellt ist, mittels einer Schraube-Dübel-Anordnung D neben der Steckdose ST an der Wand fixiert werden.
Durch eine Abdeckung 47 an den Stellen, an denen Steckeradapter vorgesehen sind, sind die elektrisch leitenden Teile gegen Berührung und Beschädigung geschützt.
Zur leichteren und sicheren Montage des Steckeradapters der Fig. 4a und 4b auf der Stromschiene S ist vorteilhafterweise ein Drehgriff M vorgesehen. Dieser Drehgriff M weist einen scheibenförmigen Körper 48 aus isolierendem Material auf, der zumindest über einen Teil seiner Dicke einen grösseren Durchmesser aufweist als der Drehteil B des Steckeradapters. An der dem Drehteil B zugewandten Seite des Körpers 48 ist ein Schraubendreher 49 befestigt, der mit seiner Zunge 50 in den Schlitz 281, Kreuzschlitz oder andere Ausnehmung des Schraubenkopfes 28 des Halteelementes 26 eingreift und bei Drehung des Körpers 48 auch dieses Halteelement 26 im gleichen Umfang mitdreht.
Durch diese Drehung können die auskragenden Abschnitte 27 des Halteelementes 26 in oder ausser Eingriff mit den Halteleisten 11 gebracht und derart der Steckeradapter fixiert oder wieder gelöst werden, ohne dass für den Monteur die Gefahr besteht, mit stromführenden Teilen in Kontakt zu kommen.