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die Klinke 4 durchgedrückt und die Platte 2 nach aussen geöffnet, so dass die härteren Körper aus dem Feuerungsraum herausfallen und nicht zur Schleudervorrichtnng gelangen.
Die Anordnung der Brechplatte ist dabei so erfolgt, dass sie auch als Tür zum Beschickungsraum von Hand geöffnet werden kann, wenn man nur die Klinke 4 mit Hilfe eines Hebels niederdrückt.
Die Schleudervorrichtung hat die Aufgabe, den vorgebrochonen Brennstoff gleichmässig auf den Rost zu verteilen und besteht in bekannter Weise aus einem oder mehreren Wllrfr1idorn 6, welche die Beschickungsmengo mit wechselnder Geschwindigkeit in den Feuerungsraum schleudern ; während die wechselnde Geschwindigkeit bisher durch verschieden lange Wurfradflügel oder durch besondere Antriebsvorrichtungen, wie elliptische
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an dieser Leiste infolge ihrer Durchbiegung vorschnellen und den Brennstoff auf den Rost schleudern. Die Lange der einzelnen Wurfradschaufeln braucht infolgedessen nur wenig verschieden zu sein, da schon wenige Millimeter genügen, um die erforderliche verschiedene Starke der Durchbiegung beim Vorbeistreifen an der Leiste 8 zu erzielen.
Durch die Anordnung der elastischen Schaufeln wird, wie schon erwähnt, der weitere Vorteil erreicht. dass ein Bruch der Schaufeln etwa infolge Festklemmens des Brennstoffes nicht möglich ist. Die Wurfradnügel können aus dünnen Stahldraht oder Stahlblech (Metalldraht oder Metallblech) hergestellt werden nach den Fig. 1 und 2 bzw. Fig. 5 und 6. Diese Flügel können auf der Wurfradachse befestigt werden mittels Leisten. 9 mit trapezförmigem Querschnitt, welche durch Büchsen 10 zusammengespannt werden oder aber es werden der Draht bzw. die Lamellen 15 in besondere Halter 16 gefasst und mittels Verschraubung auf der Achse 17 befestigt.
Dabei kann einer oder mehrere der Flügel in bekannter Weise schräg gegen die Achse gesetzt werden, damit der Brennstoff nicht bloss auf die Rostmitte, sondern auch gegen die Rostseiten geschleudert wird. Statt Draht oder dünner Lamellen können auch nach den Fig. 5 und 6 die Flügel aus zwei oder mehreren Platten 11 mit gemeinsamen Verbindungsblechen 12 bestehen, welche auf der prismatischen, um die
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Die Gehäusedeckel 23 (Fig. 2 und 3) haben dabei exzentrische Bohrungen für die Lagerung der Wurfradwelle 14.
Dadurch wird erreicht, dass durch eine Drehung der Deckel die Wurfradwelle der Abstreifleiste genähert oder auch von ihr entfernt werden kann, so dass die Durchbiegung der einzelnen Flügel auf die erforderliche Grösse und entsprechend der jeweiligen Abnutzung der Abstreichleiste durch einfachen Handgriff erfolgen kann.
Die Wurfradwelle wird, wie hier nicht dargestellt, in bekannter Weise durch Riemen- scheiben oder Zahnräder angetrieben und kann ihrerseits durch irgendein Vorgelege die
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Brechwalzenwelle drehbaren Schwinge 25, auf welche eine sperrklinke oder Sperrkugel 21 drehbar um Zapfen 20 befestigt ist und die in ein auf der Brechwalzenwelle aufgeteiltes Sperr- oder Keilnutenrad 22 eingreift. Dadurch wird erreicht, dass die Brechwalze nur um einen kleinen Winkel verdreht wird bei einer vollen Umdrehung der Wurfradwelle.
Die Grosse dieses Drehwinkels der Brechwalze bestimmt die während einer Wurfradumdrehung
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konischen Rolle 18 steht. Wird die RoUe M etwa von Hand aus so eingestellt, dass der Sperrkegel 21 durch die an der Rolle 18 vorbeistreichende Zunge 19 ausgerückt wird, so
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nicht unmittelbar vom Dampfdruckregler zu erfolgen. Vielmehr kann diese Schwinge von einem Servomotor beliebiger Konstruktion angetrieben werden, während das Steuerorgan des Servomotors rückdruckfrei vom Dampfdruckregler verstellt wird.
Der Servomotor verstellt also seinerseits rückdruckfrei die Antriebsklinke der Brechwalze, der Dampfdruckregier dagegen rückdruckfrei das Steuerorgan des Servomotors, so dass selbst bei den grössten
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Die Schwinge 31 verstellt nun unmittelbar die in Büchsen 34 gelagerte Stange 33, auf welche die konische Rolle 18 fest aufgekeilt ist. Durch diese Anordnung wird erreicht,
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zumal, wenn weiter berücksichtigt wird, dass die Verschiebung der Spindel 33 dann vor sich geht, wenn die Klinke 21 sich ausser Eingriff mit dem Sperrrad 22 bofindet. Infolgedessen treten nur ganz geringe Reibungswiderstäude auf, so dass die erforderliche Verstellkraft sehr klein ist und bei geringsten Dampfdruckschwanknngen der Regler schon wirkt.
Der Zylinder 27 steht durch das Rohr 39 mit dem Kesselinneren in Verbindung. Zum Zwecke leichterer Abdichtung des Reglerkolbens befindet sich direkt unter dem Ko) ben ein Olkissen, welches gleichzeitig zur Schmierung des Zylinderlanfcs dient. Es ist leicht möglich nachzufüllen, indem man die Ventile 40 und 41 schliesst und das Ventil 4, 2 öffnet, worauf aus dem Öltrichter 43 das Öl in das kurze Rohr 44 gelangt, von wo aus es unter den Kolben fliesst, wenn man die genannten Hähne oder Ventile wieder in ihre ursprüngliche Lage stellt. Gleichzeitig mit der Regelung der Brennstoffmenge kann die Regelung der Luft-
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mittels Stange 35, Kurbel 36 und Welle 37 die Luftklappe 38 entsprechend einstellt.
In den Fig. 9-11 ist eine etwas andere Anordnung der rückdruckfreien Regelung dargestellt. Dabei wird der Weg der Klinlie 21 nicht durch eine konische Rolle 18, die
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rückdruckfrei.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätig sich regelnde Beschickungsvorrichtung für Feuerungsanlagen mit elastisch gelagerter, a ! s Tür zum Beschickungsraun) dienender Brechplatte, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Regelung der Kohlenzufuhr bei geringsten Dampfdruckschwankungen als Besehickungsmittel ein elastisches Wurfrad (, welches eine auf die elastische Brechplatte arbeitende Brechwalze antreibt. dient, wobei die Regelung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Brechwalze im Verhältnis zu der des Wurfrades durch rückdruckfreie Verstellung des Antriebsorgans (21) der Urechwatze mittels eines Dampfdruckregler erfolgt.
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