AT295840B - Vorrichtung zum Abtrennen eines am Öffnungshals eines Hohlkörpers gebildeten trichter- oder tulpenförmigen Abfallteiles - Google Patents

Vorrichtung zum Abtrennen eines am Öffnungshals eines Hohlkörpers gebildeten trichter- oder tulpenförmigen Abfallteiles

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AT295840B
AT295840B AT157466A AT157466A AT295840B AT 295840 B AT295840 B AT 295840B AT 157466 A AT157466 A AT 157466A AT 157466 A AT157466 A AT 157466A AT 295840 B AT295840 B AT 295840B
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Description


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  Vorrichtung zum Abtrennen eines am Öffnungshals eines Hohlkörpers gebildeten   trichter-oder tulpenförmigen   Abfallteiles 
Bei der Herstellung von mit einer   Einfill-und Entleerungs-oder   Anschlussöffnung versehenen Hohlkörpern aus Kunststoff nach dem sogenannten Blasverfahren, bei dem die die Blasluft in einen meist schlauchförmigen, von einer geschlossenen Form aufgenommenen Vorformling aus thermoplastischem Kunststoff einführende Blasdüse gleichzeitig dazu benutzt wird, im Zusammenwirken mit dem entsprechend ausgebildeten Bereich der Blasform die Füll-,   Entleerungs-oder   
 EMI1.1 
 der einen Methode wird zunächst der auf beliebige Weise erzeugte,

   beispielsweise aus einem Extruder ausgespritzte schlauchförmige Vorformling zuerst mit seinem offenen Ende über den in die Form hineinragenden   Blas-und Kalibrierdorn   geführt und dann die längsgeteilte, aus Hälften bestehende
Form zusammengefahren, wobei die   Füll-und   Entleerungsöffnung durch den durch den Formschluss erzeugten radial einwärts gerichteten Druck gegen den Dornmantel geformt wird. Diese Methode ist beispielsweise in der deutschen Patentschrift Nr. 971333 beschrieben. Gut eingeführt hat sich aber auch eine andere Methode, nach der zuerst die Blasform um den Vorformling geschlossen und erst dann der Blasdorn in das offene Ende des in der geschlossenen Form gelagerten Vorformlings eingeschossen wird, wobei er die Öffnung des Hohlkörpers,   z.

   B.   einen Flaschenhals durch radial auswärts von der eingeschossenen Blasdüse erzeugten Druck formt. Mit diesem letzterwähnten Verfahren, für das selbstverständlich im Gegensatz zu dem ersterwähnten ein   Blas-Kalibrier-Dorn   eingesetzt werden muss, dessen die Innenfläche der Füll-, Entleerungs- oder Anschlussöffnung festlegender Teil einen Durchmesser aufweist, der etwas grösser als der Innendurchmesser des in der Blasform gelagerten schlauchförmigen Vorformlings ist, befasst sich die Erfindung,   u. zw.   betrifft sie eine Vorrichtung zur Abtrennung eines trichter-oder tulpenförmigen Abfallteiles bei der Herstellung von Hohlkörpern aus Kunststoff im Blasverfahren. 



   Wenn man den   Blas-Kalibrier-Dorn   derart zweistufig ausführt, so kann man die Öffnung mit dem   Blas-Kalibrier-Dorn   auch hinsichtlich der Höhe festlegen und ihrer oberen, Randlippe genannten Stirnfläche der Füll-,   Entleerungs-oder   Anschlussöffnung die gewünschte Gestalt geben, sie   z. B.   ebnen. 



   Bei der Ausformung einer Einfüll-,   Entleerungs-oder   Anschlussöffnung eines Hohlkörpers aus thermoplastischem Material in der beschriebenen Weise entsteht oberhalb der Randlippe ein trichteroder tulpenförmiger Abfallteil, der bei richtiger Dimensionsabstimmung vom Schaftteil des   Blas-Kalibrier-Dornes   und dem die Öffnung formenden Bereich der Blasform nur durch ein so dünnes Kunststoffhäutchen mit dem übrigen Hohlkörper verbunden ist, dass er nach Entfernung des fertig geblasenen Körpers aus der Form mit der Hand leicht abgebrochen werden kann, ohne dass es einer Nachbearbeitung der Randlippe des Hohlkörpers bedürfte. Doch ist hiezu zusätzliche teuere Handarbeit erforderlich, die auch, da die aus der Form entnommenen Hohlkörper noch ziemlich heiss sind, unbequem und strapaziös ist.

   Da die meisten modernen Blasmaschinen voll-oder halbautomatisch arbeiten und an sich, abgesehen von   überwachungsfunktionen,   Bedienungspersonal nicht benötigen, 

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 bedeutet die Entfernung der Abfallteile von Hand eine die fertiggestellten Hohlkörper zu sehr verteuernde Mehrarbeit, und es sind deshalb bereits mechanisch arbeitende Abfallentfernungs- vorrichtungen teils in die Praxis eingeführt, teils durch die Patentliteratur bekanntgeworden. 



   Zum Zwecke einer übersichtlichen Darstellung und Beschreibung wird nachfolgend sowohl bezüglich des Standes der Technik als auch der Erfindung, ohne diese hierauf zu beschränken, nur auf die Herstellung von Flaschen Bezug genommen, da diese den grössten Anteil von im Blasverfahren aus
Kunststoffen hergestellten Hohlkörpern bilden. Die Einfüll-,   Entleerungs-oder Anschlussöffnung   ist dementsprechend "Flaschenhals" genannt. Ausserdem wird angenommen, dass diese Flaschen aus einem schlauchförmigen Vorformling durch Aufblasen ausgeformt werden.

   Die Erfindung schliesst aber auch die Bearbeitung von Hohlkörpern ein, die aus blasenförmigen Vorformlingen, aus von getrennten
Formteilen beim Zusammenfahren ergriffenen Folienbahnen oder nach jener Methode hergestellt werden, nach der die Ausformung des Hohlkörpers durch eine mit der Blasform verbundene
Unterdruckquelle geschieht. Der Blas-Kalibrier-Dom ist   nachfolgend"Blasdorn"und   der Abfallteil "Butzen" genannt. 



   Es ist   z. B.   bekannt, einen Halsbutzen mit einem auf der Oberfläche der geschlossenen Form gleitenden Messer abzuschneiden (deutsche Auslegeschrift 1165240), jedoch ist diese Methode nur anwendbar bei der Ausformung eines Flaschenhalses ohne einen ihn auch kalibrierenden und in den offenen schlauchförmigen Vorformling eingefahrenen Blasdom, weil dieser dem gleitenden Messer im Wege stehen würde. 



   Der sich scheinbar anbietende Ausweg, den Blasdorn aus dem fertig geblasenen, aber noch in der Form befindlichen Hohlkörper zurückzuziehen und erst dann das Messer arbeiten zu lassen, ist deshalb nicht gangbar, weil normalerweise der zu seiner gewünschten Gestalt aufgeblasene Hohlkörper aus Gründen der rationellen Fertigung mit hoher Taktzahl je Zeiteinheit bereits aus der Form genommen werden soll, solange er noch nicht vollständig verfestigt ist. Dies ist nur dann möglich, wenn man ihn anschliessend nicht sofort einer Bearbeitung aussetzen muss, die Deformationen hervorrufen könnte. 



   Bei einer andern bekannten Vorrichtung (deutsche Gebrauchsmusteranmeldung 1894465) wird der Halsbutzen in Form einer sogenannten überquetschung,   d. h.   in Form von flügelartigen, in einer durch die Achse der Flasche gehenden Ebene liegenden, durch das Zusammenfahren der Formhälften gegen den bereits in das Forminnere hineinragenden Blasdorn entstehenden und die Höhe des ausgeformten Flaschenhalses einnehmenden Stegen dadurch entfernt, dass diese zwischen Backen eingeklemmt werden, die in axialer Richtung von der geschlossenen Form wegbewegt werden. 



   Das der Erfindung zugrunde liegende Problem, einen trichter-oder tulpenförmigen Butzen zu entfernen, der nach der vorstehend geschilderten Methode entsteht, bei der zunächst die Form um den Vorformling geschlossen und erst dann der Dorn i den in der Form gelagerten Vorformling einstösst, kann auf diese Weise aber nicht gelöst werden. Hiezu dient eine bekannte Vorrichtung mit einem kurz oberhalb der Unterkante des Schaftteiles endenden, konzentrisch zu diesem angeordneten und relativ zu ihm oder mit ihm drehbaren, mit Mitnahmemitteln versehenen Trennring (deutsche Gebrauchsmusteranmeldung 1916525). Dieser Vorrichtung haftet aber der Nachteil an, dass der Butzen auch nach der Ausformung des Vorformlings zum Hohlkörper noch nicht vollständig verfestigt ist, also ebenso wie mindestens Teilbereiche des Hohlkörpers selbst plastisch verformbar bleibt.

   Es kam deshalb vor, dass bei der Drehung des Butzens mit Hilfe der vorbeschriebenen Vorrichtung zum Zwecke des Abtrennens von der Randlippe des Flaschenhalses dieser Bereich des Hohlkörpers ebenfalls mitgedreht wurde oder aber ein Abtrennen wegen der Zähigkeit der noch nicht verfestigten Verbindungshaut zwischen Butzen und Flaschenhals überhaupt nicht eintrat. 



   Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung zum Formen von Kunststoffkörpern wird an Stelle eines zweistufigen Blasdornes eine einstufige Blasdüse verwendet, die in der Achse des Halsbereiches des auszupressenden Hohlkörpers lediglich auf die Formstirnfläche aufgesetzt wird. Bei Anwendung diesea Arbeitsprinzips lässt sich aber die geschlossene Blasform gegenüber feststehenden Spannleisten horizontal verschieben, um den Abfallteil von dem geformten Hohlkörper abzutrennen. 



   Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die es möglich macht, auch bei Verwendung eines zweistufigen   Blas-Kalibrier-Dorns   den Butzen längs seiner Sollbruchstelle von dem Hohlkörper abzutrennen, ohne dass dieser beschädigt wird. 



   Dies gelingt allgemein dadurch, dass der trichter-oder tulpenförmige Butzen, der bei Anwendung bisher bekannter Methoden in nicht ganz regelmässiger und unbestimmter Form entsteht, zwischen einem an der Blasform und einem am Blasdorn befindlichen Teil ganzflächig innen und aussen eingespannt, dabei durch Pressen verfestigt (sogenannte "Kaltquetschen") und in eine die darauf folgende Trennung erleichternde Form gebracht wird. Er kann dann   z. B.   dadurch, dass Teile des 

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Butzens in Öffnungen eines die Einspannung vollziehenden Teiles gedrängt und so an diesem verankert werden, mit jenem Teil durch axialen Hub oder Drehung getrennt oder im eingespannten Zustand durch Entfernung von der Form längs einer Sollbruchstelle getrennt werden. 



   Demnach ist die   erfindungsgemässe   Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Öffnung der Blasform an sich bekannte Spannleisten angeordnet sind, die in der Verlängerung der Öffnung der Blasform eine trichterförmige Öffnung begrenzen, und am Schaftteil des Blasdornes, koaxial zu diesem ein kegelförmiger Spannteil vorgesehen ist, der an der der Blasform zugewandten
Stirnfläche des abgesetzten Schaftteiles endet, so dass der über die Blasform hinausragende Abfallteil des
Vorformlings in der trichterförmigen Öffnung der Spannleisten eingeklemmt und vom Hohlkörper abgetrennt wird. 



   Infolge der Einspannung des Butzens zwischen die Stirnfläche des Spannteils und die Stirnflächen der Spannleisten wird der Butzen flächig oberhalb des Bereiches seiner Sollbruchstelle von dem
Hohlkörper festgehalten, so dass die Abtrennung des Butzens entweder beim Herausziehen des
Blasdornes aus der Blasform oder nach geöffneter Blasform beim Wegziehen des ausgeformten Hohlkörpers nach unten erfolgen kann, ohne dass eine Deformierung oder gar Beschädigung seines öffnungsbereiches zu befürchten ist. Infolge der bei der Einspannung des Butzens zwischen die
Spannleisten und die Spannhülse erzeugten Pressung wird die Wandstärke des Butzen vermindert, wodurch seine Trennung von dem Formkörper erleichtert wird. 



   Gemäss einer vorzugsweisen Ausbildung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist der kegelförmige Spannteil auf einer auf dem Schaftteil verschiebbar oder drehbar gelagerten Hülse vorgesehen. Die beim plötzlichen Einschiessen des Dornes in den sich eng an die Formwandungen in diesem Bereich anlegenden schlauchförmigen Vorformling mitgerissene und eingeschlossene Luft, die sonst Narben im öffnungsbereich des Hohlkörpers erzeugen könnte, kann daher durch den hiebei zwischen der Hülse und dem Schaftteil gebildeten Ringspalt entweichen. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen erläutert, auf die in der nachfolgenden Beschreibung Bezug genommen wird. Es zeigen die Fig. 1 bis 3 jeweils eine Ausführungsform teilweise im Schnitt. 



   Allgemein ist in   Fig. l mit--l--der   obere Teil einer Blasformhälfte (Hauptform) bezeichnet, deren der Ausformung einer Flasche--2--dienendes Formnest--3--in einen Halsbereich--4-- übergeht. Die Ausformung des   Flaschenhalses --5-- geschieht   in der Weise, dass ein allgemein mit   - -6-- bezeichneter   Blasdorn mit seinem   Kalibrierteil--7--in   das von der geschlossenen Form gehaltene offene Ende des strichpunktiert angedeuteten   Vorformlings-8-eingestossen   wird, wobei der Innendurchmesser dieses Vorformlings geringer als der Aussendurchmesser des Kalibrierteiles - ist, so dass der im   Halsbereich--4--der   Form befindliche Teil des Vorformlings durch radial auswärts gerichtete Verdrängung verdichtet, geformt und kalibriert,   d. h.

   bezüglich   der Innenund Aussenabmessungen (=Wandstärke) festgelegt wird. Mit dem Kalibrierteil fest verbunden oder ein integraler Bestandteil des Blasdornes ist ein sogenannter Schaftteil-9-, dessen untere Stirnfläche --10-- den aus dem überstehenden Stück des Vorformlings gebildeten   Butzen --11-- abschert   und dabei die   Randlippe-12-des Flaschenhalses-5-glättet   und damit auch diesen bezüglich seiner Länge festlegt. Die in diesem Absatz beschriebenen Teile und ihre Funktionen sind bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung. 



   Auf der Oberfläche der Formhälften liegen, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer 
 EMI3.1 
 



   Der   Schaftteil-9-des Blasdornes-6-endet   oberhalb der der Form der Randlippe der   Flasche--2--dienenden Stirnfläche--10--in   einem als   Konus--16--ausgebildeten   Spannteil, der der trichterförmigen Ausnehmung vermindert um die Wandstärke des   Butzens--11--   nach der Pressung, entspricht. Hiedurch wird beim Einstossen des Blasdornes in die Form der Butzen   --11-- innen   und aussen ganzflächig eingespannt und durch Pressung abgekühlt und verfestigt. Wenn in den   Konusteil-16-des Schaftes-9-Öffnungen-17--, z.

   B.   Nuten, Kerben oder Löcher eingeformt sind, dann wird beim Pressformen des Butzens ein Teil seines Materials in diese Öffnungen gedrückt und der Dorn wird beim Herausfahren aus der Blasform in Pfeilrichtung A den Butzen längs seiner Sollbruchstelle trennen und mitnehmen. Der gleiche Zweck wird erreicht, wenn man die Blasform öffnet und die ausgeformte Flasche nach unten wegzieht. 

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   Umgekehrt lassen sich den Öffnungen --17-- entsprechende Öffnungen auch in die trichterförmige Ausnehmung--15--der Spannleisten--14--einformen und der Halsbutzen durch Drehung derselben um die Achse des Dornes --6-- abtrennen. 



   Bei einer in Fig. 2 veranschaulichten Ausführungsform können die   Spannleisten --14-- in   Pfeilrichtung A durch beliebige mechanische, pneumatische oder hydraulische Mittel,   z. B.   ein oder mehrere   Kolbenmotoren --18-- bewegt   werden und führen sich in den Formhälften verankerten Stiften-19 ; 20--sind in die Leisten eingezogene Gleitbüchsen für die Stifte-19 ; 21Befestigungsschrauben für die   Aufschlagplatte-13--.   



   Auf dem   Schaftteil-22--des Blasdomes-6-und   dessen Verlängerung in Gestalt einer die Randlippe des Flaschenhalses ebnenden und den Abfallteil abquetschenden, mit inneren Luftabführungen versehenen   Hülse --23-- ist   als Spannteil axial gleitbar eine   Spannhülse-24-   angeordnet, die durch eine sich einerseits gegen ihre obere Stirnfläche und anderseits gegen einen Bund --25--desBlasdornes--6--abstützendeDruckfeder--26--inPfeilrichtung--B--in Richtung auf die Blasform gedrückt wird. Die untere Stirnfläche der Spannhülse ist derart konisch ausgebildet, dass zwischen ihr und der trichterförmigen   Ausnehmung --15-- der   Spannleisten - ein den Abfallteil --11-- des Vorformlings --8-- fest eingespannt aufnehmender hohlkegelstumpfförmiger Zwischenraum entsteht. 



   Die   Spannhülse-24-kann   gegen Drehung durch eine in einem   Schlitz-27-geführte     Schraube --28-- gesichert   sein. 



   Die durch die   Druckfeder --26-- in   Richtung auf die Form gedrückte   Spannhülse-24-   sorgt im Verein mit den oberhalb des Halsbereiches der Form entsprechend geformten Spannleisten --14-- dafür, dass der durch die   Hülse--23--abgescherte Abfallteil--11--fest   eingespannt bleibt, wenn er durch die Spannleisten, beispielsweise mittels der   Druckzylinder --18-- in   Pfeilrichtung-A-zum Zwecke des Abtrennens vom   Flaschenhals --5-- von   der Form wegbewegt wird. Für den Hub der   Leisten-14-genügen   wenige Millimeter, beispielsweise in der Grössenordnung zwischen 4 und 12 mm. 



   Da der   Blasdorn --6-- bei   der Bewegung der Spannleisten und der Spannhülse fest stehen bleibt, dient dieser zusammen mit den   Stiften --19-- oder   gegebenenfalls allein zur axialen selbst zentrierenden Führung des Aggregates-14/24--, so dass eine längs der Ringfläche der durch die   Hülse-23-gebildeten   Sollbruchstelle gleichmässig angreifende Zugkraft gewährleistet bleibt. 



   Auch in diesem Falle können die trichterförmige Innenfläche der zusammengeführten   Spannleisten --14-- und   bzw. oder die konische untere Stirnfläche der   Spannhülse --24-- mit   einer Verankerung des plastischen Materiales des Abfallteiles --11-- fördernden Mitteln, wie Kerben, Löchern usw. ausgerüstet sein. 



   Ausserdem können die   Spannleisten-14--,   die nicht die ganze Breite der zugehörigen Formhälften einzunehmen brauchen, in der Nähe der trichterförmigen Ausnehmung mit Kühlkanälen versehen sein. 



   Bei der weiter abgewandelten Ausführungsform nach Fig. 3 sind die den Druckzylinder-18nach Fig. 2 entsprechenden, die Spannleisten --14-- bewegenden Druckzylinder --29-- in   Flanschen--30-der   allgemein   mit --31-- bezeichneten,   zum sogenannten Blaskopf gehörenden Schmiereinrichtung befestigt, deren   Schmierkissen-32-den   in den   Vorformling --8--   
 EMI4.1 
 
Kalibrierteil-7-des Dornes-6-mitFig. 3 veranschaulicht auch die bereits erwähnten, den Abfallteil--11--verankernden Haltemittel, z. B. Kerben--40-in den Spannleisten --14-- und Kerben --41-- in der Hülse --36--. 



   Selbstverständlich sind in diesem Falle die   Leisten--14--nicht   mit den   Formteilen--l--   zusammen horizontal beweglich,   d. h.   sie können erst nach dem Schliessen der Form und vor dem Einschiessen des Dornes auf die Formoberfläche abgesenkt werden. 



   Aus einer Ausführungsform nach Fig. 3 lässt sich sehr einfach eine solche entwickeln, bei der die   Spannhülse --36-- zur   Abtrennung des   Abfallteiles --11-- gedreht   wird. Die Spannleisten   --14-- können   dann auf den Formteilen--l--befestigt sein und auf die Führungsbolzen   --33--   kann verzichtet werden. Dafür ist ein um eine   Haltesäule--34--drehbar   gelagerter Schwenkhebel vorgesehen, der in einem Zapfen an einer Nase der Spannhülse --36-- od.dgl. eingreift.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Abtrennen eines am öffnungshals eines Hohlkörpers gebildeten trichteroder tulpenförmigen Abfallteiles bei der Herstellung des Hohlkörpers aus Kunststoff durch Formblasen eines Vorformlings, mit einer vertikal geteilten Blasform und einem in die, den Halsteil des Hohlkörpers formende Öffnung der Blasform bewegbaren, zweistufigen Blas-und Kalibrierdorn, der einen in die Öffnung der Blasform einführbaren Kalibrierteil und einen gegenüber letzterem im Durchmesser grösseren EMI5.1 Öffnung der Blasform (1) an sich bekannte Spannleisten (14) angeordnet sind, die in der Verlängerung der Öffnung der Blasform eine trichterförmige Öffnung begrenzen, und am Schaftteil (9,22) des Blasdornes (6), koaxial zu diesem ein kegelförmiger Spannteil (16,24, 37) vorgesehen ist,
    der an der der Blasform zugewandten Stirnfläche (10) des abgesetzten Schaftteiles (9,22) endet, so dass der über die Blasform hinausragende Abfallteil (11) des Vorformlings in der trichterförmigen Öffnung der Spannleisten (14) eingeklemmt und vom Hohlkörper abgetrennt wird. EMI5.2 Spannteil (24,37) auf einer auf dem Schaftteil (22) verschiebbar oder drehbar gelagerten Hülse vorgesehen ist. EMI5.3 zwischen der den kegelförmigen Spannteil (24,37) aufweisenden Hülse und einem Bund am Schaftteil (22) des Blasdornes (6) eine Druckfeder (26,38) angeordnet ist. EMI5.4 Oberfläche der trichterförmigen öffnung und bzw. oder des kegelförmigen Spannteiles (16,24, 37) mit Kerben, Nuten, Leisten oder Löchern versehen ist.
    EMI5.5 dass die Spannleisten (14) in an sich bekannter Weise auf in den zugehörigen Formhälften angeordneten Stiften (19) geführt und mit den Formhälften bewegbar sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : FR-PS 1 394 446 US-PS 3 029 467
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