AT295456B - Einrichtung zum Behandeln eines flächenartigen Materials - Google Patents

Einrichtung zum Behandeln eines flächenartigen Materials

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AT295456B
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AT
Austria
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magnetic
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pole
roller
magnet
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AT1026470A
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Johannes Zimmer
Original Assignee
Johannes Zimmer
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/02Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics between co-operating press or calender rolls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Behandeln eines flächenartigen Materials 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Behandeln eines flächenartigen Materials, das sich relativ zwischen gegeneinander einen Druck ausübenden Arbeitsteilen bewegt, von denen mindestens einer ein Magnetkörper ist, welcher zwei oder mehrere auf der andern Seite des zu bearbeitenden Materials befindlichen, auf magnetische Kräfte ansprechende walzenförmige Arbeitsteile magnetisch anzieht, wobei jedem der Arbeitsteile eine sich mit gleichbleibender Polarität im wesentlichen über die ganze Arbeitsbreite der Einrichtung erstreckende Polfläche des Magnetkörpers gegenüberliegt. 
 EMI1.1 
 Magnetkörper angezogenen Arbeitsteile keinen geschlossenen magnetischen Fluss herstellen sondern jeweils nur an einem Pol "haften". 



   Dieser Mangel wird erfindungsgemäss dadurch behoben, dass je zwei benachbarte Polflächen des Magnetkörpers unterschiedliche Polarität aufweisen und dass je zwei der walzenförmigen Arbeitsteile, welche Polflächen unterschiedlicher Polarität (N, S) zugeordnet sind durch einen den magnetischen Fluss leitenden Körper überbrückt sind. Dadurch wird über die angezogenen Arbeitsteile ein geschlossener magnetischer Fluss hergestellt und ein guter magnetischer Wirkungsgrad der Einrichtung erreicht. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen durch Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne darauf beschränkt zu sein. 



     Fig. 1   zeigt im Schnitt eine als Arbeitsaggregat einer Kaschiereinrichtung ausgebildete erfindungsgemässe Einrichtung. Fig. 2 und 3 zeigen im Schnitt zwei als Walzenpressen (Kalander) ausgebildete erfindungsgemässe Einrichtungen. 



   In der Kaschiereinrichtung nach   Fig. 1   soll eine Warenbahn--l--auf eine zweite Warenbahn - aufkaschiert werden. Dazu wird die   Warenbahn--2--mit   einem Klebstoffauftrag versehen (nicht dargestellt) und mit der andern Warenbahn --1--, zwischen   Anpresswalzen--3--,   welche aus magnetisierbarem Material bestehen, und den   Polflächen-4-der   beiden   Polleisten --5-- einen   balkenförmigen Magnetkörpers verpresst. Auf den beiden   Anpresswalzen-3-liegt   eine zusätzliche Zwischenwalze--6--aus magnetisierbarem Material auf, wodurch über die   Walzen--3   und 6-ein geschlossener magnetischer Fluss von einem Pol des Magnetkörpers zum andern entsteht und demzufolge ein hoher Wirkungsgrad mit starken Anziehungskräften erzielt wird.

   Wenn die   Anpresswalzen-3--keine   stirnseitigen Führungslager besitzen, in denen sich die Anpresswalzen wohl vertikal, nicht aber horizontal verlagern können, dann sind zur Sicherung gegen horizontales Ausrollen   Stützleisten --7-- erforderlich.   Die   Polleisten --5-- des   Magnetkörpers erstrecken sich über die 
 EMI1.2 
 geeigneten Arbeitseinheit zeigt Fig. 2. Die zu behandelnde   Warenbahn--10--läuft   über den rotierbaren   Walzenmantel--11--aus   unmagnetischem oder schwach magnetischem Material eines als 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Magnetwalze ausgebildeten Magnetkörpers.

   Im Inneren der Magnetwalze befindet sich das nicht mitrotierende Magnetsystem, welches aus der Erregerspule--8--, dem Magnetkern--9--, der eine über die ganze Länge der Magnetwalze durchgehende Polrippe bildet, und zwei seitlichen Polrippen   --12--   besteht, welch letztere eine von der mittleren Polrippe des   Magnetkernes--9--   verschiedene Polarität aufweisen. Das Magnetsystem und damit die Magnetwalze besitzt demnach drei 
 EMI2.1 
 
Jeder Polfläche--4--ist- aus magnetisierbarem Material zugeordnet und je zwei   Anpresswalzen --3-- sind   durch   Zwischenwalzen --6-- aus   magnetisierbarem Material überbrückt. Das Ausweichen der beiden seitlichen   Anpresswalzen --3-- wird   durch Stützleisten --7-- verhindert.

   Auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der magnetische Fluss geschlossen, was einen guten Wirkungsgrad und hohe Anpresskräfte garaniert. 



   Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 zeigt einen Kalander mit drei als Magnetwalzen ausgebildeten Kalanderwalzen und je zwei   Anpresswalzen --3-- aus   magnetisierbarem Material zwischen je zwei Magnetwalzen. Die Magnetwalzen bestehen wieder aus einem rotierbaren   Walzen mantel --11-- aus   unmagnetischem Material und einem nicht rotierenden Magnetsystem mit   Erregerspulen --8-- und     Magnetkernen--9--,   an welche über die ganze Länge der Magnetwalzen sich erstreckende Polrippen - angeschlossen sind. Auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist der magnetische Fluss geschlossen,   u. zw.   über das Magnetsystem der jeweils benachbarten Magnetwalze.

Claims (1)

  1. Die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele erheben weder hinsichtlich der konstruktiven Gestaltung noch hinsichtlich der Anwendung Anspruch auf Vollständigkeit. Insbesondere sei darauf hingewiesen, dass sich der erfindungsgemässe Lösungsvorschlag nicht bloss mit Elektromagneten, sondern auch mit Dauermagneten bzw. Dauermagnetsystemen realisieren lässt.
    PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Behandeln eines flächenartigen Materials, das sich relativ zwischen gegeneinander einen Druck ausübenden Arbeitsteilen bewegt, von denen mindestens einer ein Magnetkörper ist, welcher zwei oder mehrere auf der andern Seite des zu bearbeitenden Materials befindlichen, auf magnetische Kräfte ansprechende walzenförmige Arbeitsteile magnetisch anzieht, wobei jedem der Arbeitsteile eine sich mit gleichbleibender Polarität im wesentlichen über die ganze Arbeitsbreite der Einrichtung erstreckende Polfläche des Magnetkörpers gegenüberliegt, d a- EMI2.2 unterschiedliche Polarität aufweisen und dass je zwei der walzenförmigen Arbeitsteile (3), welche Polflächen (7) unterschiedlicher Polarität (N, S) zugeordnet sind, durch einen den magnetischen Fluss leitenden Körper überbrückt sind. EMI2.3
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