AT295072B - Schrank od.dgl. - Google Patents

Schrank od.dgl.

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AT295072B
AT295072B AT342569A AT342569A AT295072B AT 295072 B AT295072 B AT 295072B AT 342569 A AT342569 A AT 342569A AT 342569 A AT342569 A AT 342569A AT 295072 B AT295072 B AT 295072B
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AT
Austria
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front wall
sliding
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AT342569A
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English (en)
Inventor
Josefa Schmid
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Josefa Schmid
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    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schrank   od. dgl.   



   Die Erfindung betrifft einen Schrank, eine Wandverbauung oder eine Einkaufspassage, mit als
Schiebetüren oder Schiebegläser ausgebildeten Frontwandelementen, welche mit Rollen oder
Gleitstücken auf Führungsschienen oder in Führungsrinnen abgestützt sind, wobei je zwei
Führungsschienen mit Parallelabstand voneinander auf einem Führungsprofil angebracht sind. 



   Der prinzipielle Vorteil von Schiebetüren und Schiebegläsern besteht bekanntlich darin, dass diese
Frontwandelemente in jeder öffnungsstellung im Bereich ihrer gesamten Länge abgestützt werden können, für das öffnen und Schliessen der Frontwandelemente kein von der Elementgrösse abhängiger
Raum vor dem Schrank   od. dgl.   freigehalten werden muss und dass schliesslich die Frontwandelemente ohne die Anordnung besonderer Sicherungselemente in jeder Offnungslage stehen bleiben und auch in der Öffnungsstellung vorhandene Durchgangswege vor dem Schrank   od. dgl.   nicht behindern. 



   Der Hauptgrund, weshalb verschiebbare Frontwandelemente bei Schränken   od. dgl.   nur in sehr geringem Masse Verwendung finden, besteht darin, dass es zwingend notwendig ist, das verschiebbare
Frontwandelement so anzuordnen, dass es beim öffnen vor oder hinter ein benachbartes Wandelement eingeschoben werden kann. Bei der bisherigen Ausführung werden die Frontwandelemente grundsätzlich auf über die ganze Länge einer Frontwandöffnung durchgehenden Fürhungsschienen, von denen jede zur dauernden und alleinigen Führung des zugehörigen Frontwandelelementes bestimmt ist, so angeordnet, dass sie mit ihrer Sichtseite in zwei verschiedenen Parallelebenen liegen, wobei man meist eine Randüberlappung der verschiebbaren Frontwandelelemente in der Schliessstellung vorsieht.

   Diese Anordnung stört nicht nur den architektonischen Gesamteindruck, sondern hat auch den Nachteil, dass wegen der vorhandenen Überlappung die Reinigung von Schiebegläsern sehr erschwert wird und im Normalfall die bei voll verstelltem Frontwandelement freigegebene Wandöffnung kleiner als die von diesem verschiebbaren Wandelement bedeckte Fläche ist. Ferner wird trotz der vorgesehenen Überlappung in der Schliessstellung der von den Frontwandelementen abgeschlossene Raum nur ungenügend nach aussen abgedichtet, und es können durch den im überlappungsbereich zwischen den verschiebbaren Frontwandelementen vorhandenen Spalt Staub und Feuchtigkeit ins Innere des Schrankes   od. dgl.   gelangen. Bei Auslagenschränken bzw.

   Geschäftsauslagen, Einkaufspassagen usw. ergibt sich ferner die zwingende Forderung, eine ausreichende Absperrmöglichkeit vorzusehen, welche Forderung bisher bei Schiebetüren oder Schiebegläsern nicht oder nur ungenügend erfüllt werden konnte. Man sieht bisher aus diesem Grunde für solche Zwecke fast ausschliesslich Schwing-oder Schwenkflügel vor, bei denen das Glas in eigenen Rahmen gefasst ist und nimmt die sich daraus ergebenden Nachteile in Kauf. 



   Alle aufgezeigten Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Diese betrifft einen Schrank   od. dgl.   der eingangs genannten Art und besteht im wesentlichen darin, dass für jedes verschiebbare Frontwandelement ein nur über seine Länge reichendes Führungsprofil vorgesehen ist und dieses auf einem Stützprofil quer zu der Hauptebene der Frontwandelemente aus einer Grundstellung, in der die Frontwandelemente auf fluchtenden Schienen ihrer Führungsprofil abgestützt sind, in eine Verschiebestellung verstellbar gelagert ist, in der seine das zugehörige Frontwandelement abstützende Führungsschiene mit der freien Führungsschiene des benachbarten, in seiner Ruhestellung befindlichen 

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   Führungsprofils   fluchtet. 



   Ein mit dem Führungsprofil quer zu seiner Hauptebene aus der Ruhelage verstelltes Wandelement kann daher auf der freien Führungsschiene des dem benachbarten Frontwandelement zugeordneten Führungsprofils vor bzw. hinter das benachbarte Frontwandelement weggeschoben werden. In der Schliessstellung fluchten dagegen die Frontwandelemente untereinander, wobei die Möglichkeit besteht, die Stossfugen zwischen benachbarten Frontwandelementen sehr klein zu halten bzw. abzudichten. Die Gesamtanordnung kann ohne weiteres so getroffen werden, dass jedes Frontwandelement in der verschobenen Stellung die volle, von ihm ursprünglich abgeschlossene Öffnung des Schrankes   od. dgl.   freigibt.

   Durch die erfindungsgemässe Ausführung werden verschiebbare Frontwandelemente für viele Anwendungsgebiete brauchbar, die bisher Schwenk-oder Schwingflügelkonstruktionen vorbehalten waren. 



   Es ist an sich denkbar, das Führungsprofil auf Schienen oder Rollen quer zu den Führungsschienen verstellbar zu lagern, so dass das Führungsprofil aus der einen in die andere Lage verschoben werden kann. In der Praxis erscheint es jedoch vorteilhafter, wenn nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung das   Führungsprofil   um eine im gleichen Abstand von beiden Führungsschienen vorgesehene, zu diesen und zur Hauptebene der Frontwandelemente parallele Längsachse anschlagbegrenzt aus der Ruhestellung in die das Verschieben des zugehörigen Frontwandelementes ermöglichende Lage verschwenkbar ist, wobei vorzugsweise der Schwenktotpunkt des vom Gewicht des zugehörigen Frontwandelementes belasteten Führungsprofils zwischen den beiden Schwenkendstellungen liegt,

   so dass sich das Führungsprofil unter der Gewichtsbelastung selbsttätig in einer der beiden Endstellungen halten wird. Nach einer bevorzugten Ausführung liegen dabei die beiden Führungsschienen und ein die Schwenkachse des Profils bestimmender Lagerwulst im Querschnitt gesehen auf den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks, wobei der Lagerwulst in eine seinem Querschnitt angepasste Lagerrinne des Stützprofils eingreift. Die   Führungs-und Stützprofile   können aus   Strangpressprofilen   bestehen, die als Stangenmaterial ausgelifert und auf die erforderlichen Längen abgeschnitten werden. Es ist selbstverständlich auch möglich, den Lagerwulst und die Führungsschienen im Querschnitt gesehen an den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks anzuordnen, wenn das Führungsprofil selbst einen von der Dreiecksform abweichenden Querschnitt aufweist.

   Als Herstellungsmaterial für die Profile kommt sowohl Metall, insbesondere Leichtmetall, als auch, z. B. für kleine Schranktüren, Kunststoff in Frage. 



   Das Führungsprofil kann mittels eines mit ihm verbundenen Griffflansches oder über ein 
 EMI2.1 
 vorgesehen sein, die das Element beim Verschwenken des Führungsprofils aus der einen in die andere Parallellage leiten. Bei kleinen Frontwandelementen genügt es vielfach auch, wenn das Frontwandelement von Hand aus aus der einen in die andere Parallellage gedrückt bzw. gezogen und dabei gleichzeitig das   Führungsprofil   verstellt wird. Schliesslich können noch am Frontwandelement und bzw. oder am zugehörigen Führungsprofil angreifende, lösbare Sperrvorrichtungen vorgesehen sein, die das Frontwandelement bzw. das Führungsprofil in der Schliessstellung bzw. der der Schliessstellung entsprechenden Schwenklage festhalten und dadurch ein ungewolltes bzw. unbefugtes öffnen des Frontwandelementes verhindern. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt   Fig. 1   einen als Wandverbauung ausgeführten Schrank in Frontansicht, Fig. 2 einen Schnitt durch ein als Schiebeglas ausgeführtes Frontwandelement, Fig. 3 einen Schnitt durch eine Schiebetür eines oberen Schrankfaches und Fig. 4 eine Schiebetür mit ihrer Führung, wobei die Schiebetür in Ansicht und die Führung im Schnitt veranschaulicht wurde. 



   Der Schrank nach Fig. 1 besitzt feststehende Frontwandelemente --1--, zwei in Richtung der   Pfeile--3--verschiebbare Schiebetüren--2--und   ferner einen mit   Fächetn   ausgestatteten Aufsatz   --5--,   der durch in Richtung der   Pfeile--6--verschiebbare Schiebetüren--7--verschlossen   ist. 



  In der Schliessstellung liegen die feststehenden Wandelemente--l--und die   Schiebetüren --2, 7--   mit ihrer Frontseite in einer gemeinsamen Ebene. 



   Nach Fig. 2 können für eine Auslage oder einen Ausstellungsschrank in einer Geschäftspassage analog den   Frontwandelementen-2-angebrachte Schiebegläser-8-vorgesehen   sein. Für die gesamte Auslage ist ein im Mauerwerk oder in einer sonstigen Stützkonstruktion verankerter Rahmen   - -9-- vorgesehen.   Der Unterschenkel dieses Rahmens--9--, dessen Oberseite tiefer als der Boden --10-- der Auslage liegt, trägt ein über die Länge der Auslage durchgehendes   Stützprofil--II--,   das eine nach oben offene, im Querschnitt teilzylindrische   Lagerrinne--12-aufweist,   in die vom 

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 EMI3.1 
 besitzen.

   An jedem Führungsprofil --14-- nach Fig.2 ist ein über seine Länge durchgehender   Griffflansch--16--befestigt.   
 EMI3.2 
 
18--aufgesetzte Aufsteckprofile--19, 20--.rahmenquerschenkel --9-- befestigten Abdeckprofil --25-- gehalten ist. In das Schiebeglas   --8-- ist   ein Zylinderschloss --26-- eingesetzt, das einen Schwenkriegel --27-- betätigt, der in der Sperrstellung mit einer Raste--28--, die mit dem   Profil--25-verbunden   ist, in Eingriff steht und ein Anheben des   Schiebeglases--8-und   damit auch ein Schwenken des   Führungsprofils   --14-- verhindert. 



   Soll das Schiebeglas --8-- geöffnet werden, dann wird zunächst der Riegel --27-- gelöst. 



   Anschliessend wird das   Führungsprofil --14-- durch   Anheben des Flansches--16--verschwenkt, so dass seine   Führungsschiene --15-- vor   die   Führungsschiene --15a-- des   benachbarten
Führungsprofils gelangt und die Führungsschiene --15a-- des verschwenkten Führungsprofils am
Bodenflansch des Stützprofils --11-- aufliegt. Bei diesem Verschwenken wird das Schiebeglas - parallel zu sich selbst in die in Fig. 2 strichpunktiert angedeutete Lage verstellt, wobei schliesslich das   Gleitstück-22-an   einem   Flansch --28-- anliegt.   Aus dieser strichpunktierten
Stellung kann das Schiebeglas --8-- hinter ein benachbartes Frontglas verschoben werden.

   Dabei treten die Gleitstücke --22-- hinter flansche --29--, so dass eine Berührung des Schiebeglases - mit dem benachbarten Frontglas verhindert ist. Für Schiebegläser, die   häufig   geöffnet und geschlossen werden müssen, empfiehlt es sich, Kulissenführungen, Lenker   od. dgl.   vorzusehen, die das Profil--19--bzw. den   Wulst--22-beim   Verstellen des Führungsprofils --14-- zwangsweise aus der einen in die andere Parallellage leiten. 



   Die Ausführung nach Fig. 3 zeigt eine prinzipiell gleiche Ausführung, wie die Konstruktion nach Fig. 2, wobei allerdings einige Elemente vereinfacht wurden. Das wie in Fig. l als Schiebetür --7-ausgebildete Frontwandelement hat oben und unten Stege--30--eingesetzt, die Gleitstücke --31, 32--aus Kunststoff tragen, wobei die Schiebetür mit dem Gleitstück --31-- auf der äusseren Führungsschiene --15-- des Führungsprofils --14-- lagert und der   Flansch --16-- unmittelbar   an das Führungsprofil --14-- angeformt ist. Der obere Rand der   Schiebetür --7-- wird   von einer   Blendleiste--33--nach   vorne abgedeckt.

   In der Schliessstellung der   Schiebetür --7-- greift   eine   Federrast-34--in   eine Kerbe--35--des oberen gleitstückes --32-- ein und hält so die   Schiebetür --7-- in   der Schliessstellung. Zum öffnen wird die   Schiebetür --7-- nach   innen gedrückt, wodurch die   Rast-34-gelöst   wird. Gleichzeitig wird das   Führungsprofil-14-durch   Anheben des   Flansches --16-- verschwenkt,   so dass wieder die Führungsschiene --15-- in Fluchtstellung mit der   Führungsschiene --15a-- des   benachbarten Führungsprofils gelangt.

   Die   Gleitstücke--31, 32--können   auch unmittelbar auf ein die Stärke der Stege --30-- aufweisendes, an Stelle der   Tür --7-- vorgesehenes   Schiebeglas aufgesetzt werden. 



   Nach Fig. 4 sind für die Schiebetüren --2-- verstärkte Führungsprofile --14-- vorgesehen und 
 EMI3.3 
 untergebracht, mit deren Hilfe die   Führungsprofile--14--verschwenkt   werden können. Die Gestänge bestehen aus je einer Kurbelscheibe-36-, auf der ein   Handhebel --37-- um   eine Mittelachse - schwenkbar lagert.

   Wird der   Handhebel --37-- in   Richtung des Pfeiles-39verschwenkt, dann verdreht er über einen Anschlag --40-- die Scheibe --36--, wodurch ein über eine Achse --41-- mit der   Scheibe--36--verbundener Lenker--42--,   dessen freies Ende mit einem   Bolzen-43-in   einem   Langloch --44-- geführt   ist, verstellt wird und über einen weiteren Lenker --45-- das Führungsprofil --14-- verschwenkt, so dass die   Führungsschiene --15-- mit   
 EMI3.4 
 

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 EMI4.1 


Claims (1)

  1. EMI4.2 <tb> <tb> --39-- <SEP> verschwenktCH-PS <SEP> 166 <SEP> 160 <tb>
AT342569A 1969-04-09 1969-04-09 Schrank od.dgl. AT295072B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997013050A1 (en) * 1995-09-29 1997-04-10 Jan Louda Object with forward and subsequent lateral displacement of forward movable surfaces

Cited By (2)

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WO1997013050A1 (en) * 1995-09-29 1997-04-10 Jan Louda Object with forward and subsequent lateral displacement of forward movable surfaces
US6052944A (en) * 1995-09-29 2000-04-25 Heinrich Hahn Object with forward and subsequent lateral displacement of forward movable surfaces

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