AT294463B - Schaltungsanordnung zur Mittelwertbildung periodischer Impulsfolgen, insbesondere für die analoge Drehzahl- und Frequenzmessung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Mittelwertbildung periodischer Impulsfolgen, insbesondere für die analoge Drehzahl- und FrequenzmessungInfo
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Description
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Schaltungsanordnung zur Mittelwertbildung periodischer Impulsfolgen, insbesondere für die analoge Drehzahl-und Frequenzmessung
Die Mittelwertbildung von periodischen Impulsfolgen findet auf verschiedenen Gebieten der Messtechnik Anwendung, z. B. bei der analogen Drehzahl-und Freuquenzmessung. Die bekannte, dabei angewendete Methode besteht darin, dass ein Kondensator durch Stromimpulse aufgeladen und während der Impulspausen vermittels eines Schalters über einen Widerstand kontinuierlich entladen wird. Die Gleichspannung am Kondensator ist dabei direkt proportional der Impulsfolgefrequenz, wenn Breite und Höhe des Impulses konstant bleiben.
Die Konstanthaltung der Impulshöhe, also des Impulsstromes, macht jedoch Schwierigkeiten, wenn Halbleiterschalter verwendet werden, deren Elemente bekanntlich einen starken Temperaturgang aufweisen.
Die Erfindung sieht nun eine Mittelwertbildung durch Spannungsimpulse vor, bei welchen die Impulshöhe leichter konstant gehalten werden kann als bei den vorerwähnten Stromimpulsen.
Demgemäss bezieht sich die Erfindung auf eine Schaltungsanordnung zur Mittelwertbildung periodischer Impulsfolgen, insbesondere für die analoge Drehzahl-und Frequenzmessung, bei der ein Speicherkondensator vermittels eines Umschalters über einen Widerstand während der Impulsdauer aufgeladen und während der Impulspause entladen wird. Bei einer solchen Schaltungsanordnung besteht die Erfindung darin, dass der Umschalter aus zwei invers zueinander basisgesteuerten Transistoren ungleichen Leitfähigkeitstyps mit gegenläufig hintereinandergeschalteten Schaltstrecken besteht, deren Verbindungsstelle mit der einen Belegung des Kondensators verbunden ist, dessen zweite Belegung auf Bezugspotential liegt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Kondensator über den einen Widerstand geladen und über einen weiteren Widerstand entladen werden, wobei beide Widerstände in Reihe in die Reihenschaltung der beiden Transistorschaltstrecken eingefügt sind, und der Verbindungspunkt der beiden Widerstände an die dem Bezugspotential abgekehrte Belegung des Kondensators angeschlossen ist.
Durch die Massnahmen nach der Erfindung wird der Kondensator durch Spannungsimpulse über einen Widerstand aufgeladen und während der Impulspausen über denselben oder einen andern Widerstand entladen. Die Spannung am Kondensator ist dann ebenfalls direkt proportional der Impulsfolgefrequenz.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung seien nachstehend an Hand von vier Figuren näher erläutert.
In der Fig. l ist das bekannte Prinzip veranschaulicht : Der Kondensator-C--wird über den Widerstand--R-vermittels des Relaiskontaktes--s--, der als Umschalter ausgebildet ist, während des eingangsseitig an der Wicklung des Relais--S--anstehenden Impulses--E--an die Spannung - U-und während der Impulspause, also bei entregtem Relais-S-, an Null (Bezugspotential) gelegt.
In der Fig. 2 ist das Steuerrelais-S-mit seinem Umschaltkontakt-s-gemäss Fig. l durch die beiden komplementären Transistoren-Tl und T2-- ersetzt, welche, wie die Fig. 3
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veranschaulicht, abwechselnd geöffnet werden. Dabei sind die Basisströme-il und ib2"'sr Transistoren--T1 und T2-so gewählt, dass der jeweilige Transistor bis in die Sättigung ausgesteuert
EMI2.1
Transistoren sind mit ihren Schaltstrecken gegenläufig in Reihe an die Betriebsspannung angeschlossen, d. h. der Kollektor des Transistors --T1-- ist mit dem Kollektor des Transistors--T2--verbunden, und die Emitter beider Transistoren liegen an der Speisespannungsquelle-U--.
Die Basen beider Transistoren werden durch eine nicht näher veranschaulichte Steuereinheit stets so invers zueinander
EMI2.2
In der Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 dargestellt : Die Aufladung des Kondensators-C-erfolgt durch den Widerstand-Rl-, die Entladung durch den Widerstand--R2--. Die beiden Widerstände --R1 und R2--, die in Hintereinanderschaltung in die in Reihe geschalteten Schaltstrecken der beiden Transistoren--Tl und T2--einbezogen sind und über ihren Verbindungspunkt--B--mit der einen Kondensatorbelegung verbunden sind, sollen gleich gross gewählt werden.
Wenn jedoch die Linearität der Beziehung zwischen der Impulsfolgefrequenz und der Gleichspannung durch die Halbleiterschaltelemente -Tl, T2-- gestört erscheint (etwa durch den Umstand, dass die beiden Transistoren-Tl und T2-keine idealen Schalter sind), dann kann diese Nichtlinearität durch eine geringe Differenz zwischen den beiden Widerständen annähernd ausgeglichen werden. Für diesen Fall sind die Widerstände --R1 und R2--zweckmässig als einstellbare Trimm-Widerstände auszubilden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zur Mittelwertbildung periodischer Impulsfolgen, insbesondere für die analoge Drehzahl-und Frequenzmessung, bei der ein Speicherkondensator vermittels eines Umschalters über einen Widerstand während der Impulsdauer aufgeladen und während der Impulspause entladen
EMI2.3
geschalteten Schaltstrecken besteht, deren Verbindungsstelle (A) mit der einen Belegung des Kondensators (C) verbunden ist, dessen zweite Belegung auf Bezugspotential liegt.
EMI2.4
Claims (1)
- Kondensator (C) über einen Widerstand (R1) geladen und über einen weiteren Widerstand (R2) entladen wird, wobei beide Widerstände (R1, R2) in Reihe in die Reihenschaltung der beiden Transistorschaltstrecken eingefügt sind, und der Verbindungspunkt (B) der beiden Widerstände (R1, R2) an die dem Bezugspotential abgekehrte Belegung des Kondensators (C) angeschlossen ist.
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| AT519969A AT294463B (de) | 1969-06-02 | 1969-06-02 | Schaltungsanordnung zur Mittelwertbildung periodischer Impulsfolgen, insbesondere für die analoge Drehzahl- und Frequenzmessung |
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| AT294463B true AT294463B (de) | 1971-11-25 |
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1969
- 1969-06-02 AT AT519969A patent/AT294463B/de not_active IP Right Cessation
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