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Typenhebelanordnung für Schreibmaschinen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Typenhebel und deren Lagerung von Schreibmaschinen, bei welchen alle Typonhebel in üblicher Weise an einem aufrechten Segment in eine Reihe gelagert sind.
Bei Typonschroibmaschinen müssen die Typenhebel so kurz gehalten sein, dass ihr Gewicht kein Hotätigungshindornis ist, doch zeigte es sich in der Praxis, dass es sehr schwierig ist, eine so grosse Anzahl von Typenhebeln auf einer Seitn der Druckstelle und ausserhalb der Deckplatte und ihrem Zugehör anzuordnen. Demgemäss werden die Typenschreibmaschinen zumeist mit ungefähr 40 Typenhebeln für das Alphabet, die Ziffern und die Interpunktionszeichen angefertigt ; auch werden bei manchen Maschinen weniger als 40 Typenträger angewendet. Es ist üblich, jeden Typenhebel mit zwei Typen für grosse und kleine Buchstaben und für hinzulmmmende Interpunktions-und Akzentzeichen zu versehen.
Die Typen, deren zwei oder mehr an jedem Stabe angeordnet sind, sind von den Stäben in von der Mitte der Maschine zu den Seiten derselben wachsendem Grade abgebogen und jn grösser das Segment in Graden gemessen ist, desto grösser sind die Winkel, unter welchen die Typon zu ihren Hebeln an den Seiten der Maschine liegen. Diese Winlielstellung der Typen ist nachteilig, weshalb in der Praxis das Segment so klein oder kurz (in Gruden gemessen) als möglich gemacht wird, wodurch die Typen in der Ruhelage nahe aneinandergedrängt werden, was ein Klappern der Typen bei rascher Betätigung zur Folge hat.
Heu don in üblicher Weise hergestellten Maschinen liegen die langen oder Doppel- typen bis knapp an die Enden der Maschine, so dass es nicht angängig ist, in dem be- schriinkten Räume wenn gewünscht noch mehrere Typenhebel an den Enden der Maschine hinzuzufügen. Nach der Erfindung worden an den Enden dos gebräuchlichen IIebehystoms Hilfsstäbe in einer solchen Weise hinzugefügt, dass für die Hilfsstäbe und Typen nur sehr wenig Raum mehr erforderlich ist.
Ausserdem sind die Führungsschlitzo für die Typenhebel ornndungsgemäss zueinander
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hinzukömmliche Trennung der Typen erzielt, welche genügend ist, um die freie gegen- seifige Bewegung der Typen bei rascher Betätigung zu sichern, ohne dass hiedurch die
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messen angewendet werden kann. so dass die Typen seihst an den äussersten llilfshebeln in keinem unzulässig grossen Winkel zu ihren Hohetn stehen.
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besserungen. Fig. 2 in einer Seitenansicht einen Typenhebel in Druckstellung. Fig. 3 die Typenhebel einschliesslich der llilfshobel auf der rechten Illilfte des Segments.
In dieser Figur sind die Hebe ! in jenen Störungen gezeigt, welche sie einnehmen, wenn ihre Lagerstange in die Horizontale gestreckt wäre, d. h. wenn ihre Lager aus der Anordnung in Fig. 1 in eine horizontale Linie gebracht würden. In dieser Figur zeigen die Typen im wesentlichen dieselben Beziehungen zueinander, welche sie in dem üblichen gebogenen oder segmentförmigen Typenkorb haben. Aber anstatt, dass die Hebel, wie bei der üblichen An-
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dem äussersten Typenhebel in normaler Stellung, welcher zu dem Segment schräg steht, ebenso wie die Typenhebelführungsschlitze gegeneinander schräg stehen.
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Die gebogene Lagerstange 4 nimmt eine Nut 15 in dem Segment ein, in welche der erste Lagerzapfen des gekröpften Hilfslagerorganes passt. Dieses besitzt eine Platte 16, welche mit einer Schraube 17 an dem Segment befestigt ist. Das Ililfslagerorgan umfasst die Lagerzapfen 10, 11, 12 und 13 mit den dazwischen gelegenen Armen 18 und es ist aus einem vollen Werkstücke herausgearbeitet.
Aus Fig. 4 ist zu ersehen, dass die Führungsschlitze 5 für die Typenhebel, anstatt dass sie wie zuvor rechtwinklig zu den Konturen des Segments waren, gegen diese geneigt sind und. dass die genannten Schlitze anstatt parallel zueinander, gegeneinander geneigt sind. Es ist weiter zu ersehen, dass vertige dieser geneigten Schlitze, die Typenlebel an ihren Typenenden divergieren (Fig. 3).
Die Neigung der Schwingungsebenen der Typenhebel ist so bemessen, dass die grösste Divergenz der Typen dann erhalten wird, wenn die Typenstäbe unter einem ungefähr rechten Winkel zu ihren Druckstellungen, also ungefähr im. rechten Winkel zur Stellung in Fig. 2 stehen, so dass der grösste Vorteil aus der Schrägstellung bei der horizontalen Ruhelage der Typenhebel erhalten wird. Die grösste Schrägstellung der Schlitze beträgt, wie aus Fig. 4 ersichtlich, nur einige Grade, dennoch schafft aber diese Abweichung vom Parallelismus, wenn sie auf die Hälfte der Typenhebel verteilt wird, eine genügend gegen- seitige Bewegungsfreiheit für die Typen und bringt einen erheblichen Vorteil vor den in der Ruhelage parallelen Typenhefbeln mit sich.
Es ist also zu ersehen, dass die Trennung der Typen ohne Verlängerung der Typenhebel oder Vergrösserung des Woges der Typen
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und andere Zwecke erforderliche grosse Anzahl von Hobeln fast auf dieselbe in Graden gemessene Segmentlänge unterzubringen, welche früher für nur 42 Typenhebel notwendig war.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die mittleren Typenhebel nahezu oder ganz parallel sind, während die übrigen Typenlebel in Normallage unter allmählich wachsenden Winkeln zu dem mittleren Typenhebel oder den mittleren Typenhebeln angeordnet sind.
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wähnt sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schreibmaschine mit vorne'anschlagenden Typen, deren Hebel an einem aufrechten Segmente in einer Reihe gelagert sind, gekennzeichnet durch eine an jedem Ende des Segmentes angeordnete, stufenweise abgesetzte Reihe von Typenhebellagern für verhältnis- mässig kurze Typenhebel, von denen fortschreitend jeder folgende kürzer als der vorangehende ist.