AT29436B - Typenhebelanordnung für Schreibmaschinen. - Google Patents

Typenhebelanordnung für Schreibmaschinen.

Info

Publication number
AT29436B
AT29436B AT29436DA AT29436B AT 29436 B AT29436 B AT 29436B AT 29436D A AT29436D A AT 29436DA AT 29436 B AT29436 B AT 29436B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
type
levers
types
typewriters
segment
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
John Thomas Underwood
Original Assignee
John Thomas Underwood
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Thomas Underwood filed Critical John Thomas Underwood
Application granted granted Critical
Publication of AT29436B publication Critical patent/AT29436B/de

Links

Landscapes

  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Typenhebelanordnung für Schreibmaschinen. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Typenhebel und deren Lagerung von Schreibmaschinen, bei welchen alle Typonhebel in üblicher Weise an einem aufrechten Segment in eine Reihe gelagert sind. 



   Bei   Typonschroibmaschinen müssen die Typenhebel   so kurz gehalten sein, dass ihr Gewicht kein   Hotätigungshindornis   ist, doch zeigte es sich in der Praxis, dass es sehr schwierig ist, eine so grosse Anzahl von Typenhebeln auf einer Seitn der   Druckstelle   und   ausserhalb   der Deckplatte und ihrem Zugehör anzuordnen. Demgemäss werden die Typenschreibmaschinen zumeist mit ungefähr 40 Typenhebeln für das Alphabet, die Ziffern und die Interpunktionszeichen angefertigt ; auch werden bei manchen Maschinen weniger als 40 Typenträger angewendet. Es ist üblich, jeden Typenhebel mit zwei Typen für grosse und kleine Buchstaben und für   hinzulmmmende     Interpunktions-und Akzentzeichen   zu versehen. 



   Die Typen, deren zwei oder mehr an jedem Stabe angeordnet sind, sind von den Stäben in von der Mitte der Maschine zu den Seiten derselben wachsendem Grade abgebogen und jn grösser das Segment in Graden gemessen ist, desto grösser sind die Winkel, unter welchen die   Typon zu ihren Hebeln an   den Seiten der Maschine liegen. Diese Winlielstellung der Typen ist nachteilig, weshalb in der Praxis das Segment so klein oder kurz (in   Gruden gemessen)   als   möglich   gemacht wird, wodurch die Typen in der Ruhelage nahe aneinandergedrängt werden, was ein Klappern der Typen bei rascher Betätigung zur Folge hat. 



     Heu don   in üblicher Weise hergestellten Maschinen liegen die langen oder Doppel-   typen bis knapp an die Enden der Maschine, so dass es nicht angängig ist,   in dem be-   schriinkten     Räume wenn gewünscht   noch mehrere Typenhebel an den Enden der Maschine   hinzuzufügen.   Nach der Erfindung worden an den Enden dos gebräuchlichen   IIebehystoms   Hilfsstäbe in einer solchen Weise hinzugefügt, dass für die Hilfsstäbe und Typen nur sehr wenig Raum mehr erforderlich ist. 



   Ausserdem sind die Führungsschlitzo   für die Typenhebel ornndungsgemäss zueinander   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 hinzukömmliche Trennung der Typen erzielt, welche genügend ist, um die freie gegen-   seifige   Bewegung der Typen bei rascher Betätigung zu sichern, ohne dass hiedurch die 
 EMI1.3 
 messen angewendet werden kann. so dass die   Typen seihst   an den äussersten llilfshebeln in   keinem unzulässig grossen Winkel   zu ihren   Hohetn stehen.   
 EMI1.4 
   besserungen. Fig. 2 in einer Seitenansicht   einen Typenhebel in Druckstellung. Fig. 3 die Typenhebel einschliesslich der   llilfshobel   auf der rechten Illilfte des Segments.

   In dieser Figur sind die   Hebe ! in   jenen   Störungen   gezeigt, welche sie einnehmen, wenn ihre Lagerstange in die Horizontale gestreckt wäre, d. h. wenn ihre Lager aus der Anordnung in Fig. 1 in eine horizontale Linie gebracht würden. In dieser Figur zeigen die Typen im wesentlichen dieselben Beziehungen zueinander, welche sie in dem   üblichen   gebogenen oder segmentförmigen Typenkorb haben. Aber anstatt, dass die Hebel, wie bei der üblichen An- 
 EMI1.5 
 dem äussersten Typenhebel in normaler Stellung, welcher zu dem Segment schräg steht, ebenso wie die Typenhebelführungsschlitze gegeneinander schräg stehen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die gebogene Lagerstange 4 nimmt eine Nut 15 in dem Segment ein, in welche der erste Lagerzapfen des gekröpften Hilfslagerorganes   passt.   Dieses besitzt eine Platte 16, welche mit einer Schraube 17 an dem Segment befestigt ist. Das   Ililfslagerorgan   umfasst die Lagerzapfen 10,   11,   12 und 13 mit den dazwischen gelegenen Armen 18 und es ist aus einem vollen Werkstücke herausgearbeitet. 



   Aus Fig. 4 ist zu ersehen, dass die Führungsschlitze 5 für die   Typenhebel,   anstatt dass sie wie zuvor rechtwinklig zu den Konturen des Segments waren, gegen diese geneigt sind    und. dass   die genannten Schlitze anstatt parallel zueinander, gegeneinander geneigt sind. Es ist weiter zu ersehen, dass   vertige   dieser geneigten Schlitze, die   Typenlebel   an ihren Typenenden divergieren (Fig. 3). 



   Die Neigung der Schwingungsebenen der Typenhebel ist so bemessen, dass die grösste Divergenz der Typen dann erhalten wird, wenn die Typenstäbe unter einem ungefähr rechten Winkel zu ihren Druckstellungen, also ungefähr im. rechten Winkel zur Stellung in Fig. 2 stehen, so dass der grösste Vorteil aus der Schrägstellung bei der horizontalen Ruhelage der Typenhebel erhalten wird. Die grösste Schrägstellung der Schlitze beträgt, wie aus Fig. 4 ersichtlich, nur einige Grade, dennoch schafft aber diese Abweichung vom Parallelismus, wenn sie auf die Hälfte der Typenhebel verteilt wird, eine genügend gegen-   seitige   Bewegungsfreiheit für die Typen und bringt einen erheblichen Vorteil vor den in der Ruhelage parallelen Typenhefbeln mit sich.

   Es ist also zu ersehen, dass die Trennung der Typen ohne Verlängerung der Typenhebel oder Vergrösserung des Woges der Typen 
 EMI2.1 
 und andere Zwecke erforderliche   grosse   Anzahl von Hobeln fast auf dieselbe in Graden gemessene Segmentlänge unterzubringen, welche früher für nur   42   Typenhebel notwendig war. 



   Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die   mittleren Typenhebel   nahezu oder ganz parallel sind, während die übrigen   Typenlebel   in Normallage unter   allmählich   wachsenden Winkeln zu dem mittleren Typenhebel oder den mittleren Typenhebeln angeordnet sind. 
 EMI2.2 
 wähnt sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schreibmaschine mit   vorne'anschlagenden Typen, deren Hebel   an einem aufrechten   Segmente in einer Reihe gelagert sind, gekennzeichnet durch   eine an jedem Ende des   Segmentes angeordnete, stufenweise abgesetzte Reihe von Typenhebellagern für verhältnis-   mässig kurze Typenhebel, von denen fortschreitend jeder folgende kürzer als der vorangehende ist.

Claims (1)

  1. 2. Schreibmaschine nach Anspruch l mit in Schlitzen des Segmentes auf einem ge- EMI2.3 organ in Gestalt einer aus einem Stücke gefertigten kurbelähnlichen Aufeinanderfolge von Lagerzapfen (1 7 11. J) und diese vorbindenden Armen (18).
    4. Schreibmaschine mit vorne anschlagenden Typen, deren Lebel an oinom aufrechten Segment in einer Reihe gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungsebencn EMI2.4
AT29436D 1906-08-23 1906-08-23 Typenhebelanordnung für Schreibmaschinen. AT29436B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT29436T 1906-08-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT29436B true AT29436B (de) 1907-08-10

Family

ID=3542782

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT29436D AT29436B (de) 1906-08-23 1906-08-23 Typenhebelanordnung für Schreibmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT29436B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2758816A1 (de) Webmaschine
DE1253938B (de) Druckhammerwerk
AT29436B (de) Typenhebelanordnung für Schreibmaschinen.
DE707597C (de) Zeilenausgleichvorrichtung fuer Schreibmaschinen
DE225538C (de)
DE597820C (de) Universalschienenanordnung an Schreibmaschinen
DE497106C (de) Tastenhebellagerung fuer Stenographiermaschinen
DE157174C (de)
DE2915833A1 (de) Lageranordnung fuer einen kettbaum, insbesondere an einer webmaschine
DE632573C (de) Schreibmaschine mit geraeuschschwachem Abdruck
AT59424B (de) Schüttelpartie für Papiermaschinen.
DE361896C (de) Addiermaschine mit Druckwerk und einem Satz Tasten
DE613872C (de) Druckende Addiermaschine mit Schreibmaschine
DE1303776C2 (de) Schaftantrieb mit dreistellungsvorrichtung fuer kettflorgewebe
AT116297B (de) Ladenschubstange bei Schubnoppenwebstühlen.
DE663042C (de) Feststellvorrichtung fuer den Waagebalken von Drehwaagen
DE513129C (de) Typenhebelantriebsvorrichtung fuer Schreibmaschinen
DE1785106C3 (de) Netzknüpfmaschine
DE409629C (de) Schreibmaschine
AT228712B (de) Schrank- oder Fachtüre mit einstellbarer Lagerung
AT20325B (de) Schreib- und Rechenmaschine.
DE358206C (de) Papierfuehrvorrichtung fuer Schreibmaschinen
DE435991C (de) Kurzschrift-Schreibmaschine
DE1106704B (de) Doppelhubschaftmaschine, Bauart Hattersley
DE1499151C (de) Paralleldruckwerk für Rechen-, Buchungsund ähnliche Maschinen