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Der Körper 10, sowie der auf der entgegengesetzten Seite befindliche Schraubenansatz 11 (an diesem kann bei 180 iger Verdrehung ein Spannfutter oder eine Planscheibe angeschraubt worden) sind in Schwalbenschwanzführungen 12 mittels Schraubenspindel 13 auf- und abwärts verstellbar.
Auf dem Schlitten 2 der Teilvorrichtung T ist der Quersupport 15 mittels Schraubenspindel 16 in Führungen 17 verschiebbar, auf dem der Drohsupport 19 in Ringnuten 18 drehbar und durch Schrauben 20 feststellbar ist. Zwischen den beiden Backen 1911 des Supportes ist die eigentliche Teilvorrichtung mittels der Scheiben 21 um die Schrauben 22 drehbar und mit den in Ringnuten gleitenden Schrauben 23 feststellbar. Die Teilvorrichtung selbst besteht aus dem Gehäuse 24, welches an dem einen Ende die Teilscheibe 25 trägt und auf dem anderen Ende durch eine Mutter 26 befestigt ist.
Die zweckdienlich geränderte Teilscheibe 25 hat auf einer Seite die Teilungslöcher, in welche ein Sperrstift 27 eingreift ; um letzteren nach erfolgter Einstellung der Teilschoibo 25 zu entlasten, kann das Teilscheibengehäuse 24 durch einen Bolzen 28 festgeklemmt worden.
Auf der Teilscheibe 25 ist die Schnecke 29 gelagert, welche in das Schneckenrad 30 eingreift und das Körnergehäuse 31 dreht, so dass der Körper 34 und mit ihm der eingespannte Gegenstand, unabhängig von der Teilscheibe, um jeden beliebigen Winke ! gedreht werden kann. Dadurch ist es möglich, den zu bearbeitenden Gegenstand beliebig zwischen den lurnern einzuspannen und durch Drohen der Schecke 2. 9 eine zu bearbeitende Fläche in eine bestimmte Lage zu bringen. Hierauf kann die Teilscheibe angewendet werden. Das Körnergehäuse ist auf einer Seite durch die Mutter 32 im Gehäuse 24 befestigt und auf der anderen Seite mit dem Schraubenansatze 33 zum Ausschrauben eines Spannfutters oder einer Planscheibe versehen.
In dem Körnorgehäuso 31 ist der spitzkantige Körner J4 konisch gelagert. Durch die Gesamteinwirkung ist es ermöglicht, den Gegenstand beliebig einzuspannen und ist es nicht nötig, vorher zu untersuchen, welche Art der Einspannung für die Bearbeitung am günstigsten ist. Es kann an einer beliebigen Stelle des Gegenstandes zu drehen begonnen werden. Die hohle Schraubenspindel S ist durch die Lagerung 35 mit dem Reitstocksupport 1
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Im Fhrungsbett F ist, wie erwähnt, noch eine zweite Spindel s gelagert, welche in eine am Teilvorrichtungssupport 2 befestigte Mutter 39 eingreift. Da letzterer aber auch mit der Mutterhülse M fest verbunden ist. so ist es möglich, durch Drehen dieser Spindel s
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Körper zentriert
Falls nun ein Stutzen des zu drehenden Gegenstandes exzentrisch an der durch die Körner gelegten Achse steht, also sein Mittel mit demjenigen des Spindelstocks nicht
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ebenfalls in Millimetern angibt.
Beträgt nun beispielsweise die Exzentrizität des Stutzens 35 mm, so wird zunächst die Exzenterscheibe C auf der Sakala U entsprechend der Exzentrizität auf 35 gestellt und nach Fest-
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das Zentrieren vorgenommen werden, während durch die beschriebene Einrichtung das exzentrisch liegende Mittel zunächst über die lotrechte durch die Drehbankachso gelegte Mtttolebone hinaus verschoben wird, um dann durch das zweite Exzenter in diese lotrechte Mittelebene rückvordroht und gleichzeitig genau in die Höhe der Drohbankachso gehoben zu worden.
Sollen ebene Flächen eines kantigen Ansatzes des eingespannten Gegenstandes bearbeitet werden, so wird der bezügliche Ansatz in die Drehbanlachse gebracht und die einzelnen Flächen aufeinanderfolgend durch entsprechend stufenweise Verdrehung der Teilscheibe 25 eingestellt und bearbeitet (gedreht oder gefräst).
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einspannvorrichtung für Drehbänke, insbesondere zum Abdrehen von Werkstücken mit Stutzenabzweigungen, Armaturen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der eine Einspann- körner (10) von einem nach allen Richtungen dreh- und verstellbaren Reitstock (R), der andere Körner (34) von einer ebenfalls nach allen Richtungen verstellbaren Teilvorrichtung (T) getragen wird, und beide nicht nur in bekannter Art zwecks Einspannens des Werkstückes gegeneinander, sondern auch gleichzeitig miteinander verschoben werden können, um die
Achse des jeweils zu drehenden Teiles in die Drehbankachse zu bringen, ohne das Werk-
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