DE809288C - Werkzeugschleifmaschine - Google Patents

Werkzeugschleifmaschine

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Publication number
DE809288C
DE809288C DEG1048A DEG0001048A DE809288C DE 809288 C DE809288 C DE 809288C DE G1048 A DEG1048 A DE G1048A DE G0001048 A DEG0001048 A DE G0001048A DE 809288 C DE809288 C DE 809288C
Authority
DE
Germany
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grinding
tool
grinding machine
points
tool grinding
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Expired
Application number
DEG1048A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Gnaedig
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B25/00Grinding machines of universal type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Auf Werkzeugschleifmaschinen werden laufend ganz verschiedenartige Werkzeuge geschliffen, und zwar größtenteils einzelne Stücke oder aber nur wenige von jeder Art. Jedesmal muß die Maschine für das nächste zu schleifende Werkzeug neu eingerichtet werden, d. h. das für die vorhergehende Arbeit benötigte Besteck muß ab- und ein anderes aufmontiert werden. Die Folge davon ist, daß die Rüstzeit oft größer als die Stückzeit ist. Zumindest ist die Rüstzeit gegenüber der Stückzeit außerordentlich hoch. Damit ist gesagt, daß die bisherige Art des Werkzeugschleifens, soweit dies nicht auf Spezialmaschinen erfolgt, sehr teuer und nicht mehr zeitgemäß ist.
  • Die vorliegende Neuerung soll diesen Übelstand beheben helfen. Die gebräuchlichen Werkzeugschleifmaschinen haben bekanntlich doppelseitige Schleifspindeln, deren Antrieb in der Mitte durch Riemen oder Zahnräder erfolgt. Die eine Seite der Schleifspindel trägt meistens eine Topfscheibe, während die andere Seite mit einer Kegelscheibe ausgestattet ist. Es sind -dies die am meisten benötigten Scheibenarten. Die Spindel ist in einem Gehäuse, welches um 36o° schwenkbar ist, auf einer Säule gelagert. Nach Bedarf wird die eine oder die andere Seite, je nachdem welche Scheibenart benötigt wird, über den Tisch, auf welchem das zu schleifende Werkzeug aufgespannt ist, eingestellt. Die Höheneinstellung der Scheibe zu dem aufgespannten Werkzeug erfolgt durch Heben und Senken der sie tragenden Säule.
  • Die Neuerung geht von dem Umstand aus, daß die Schleifspindel schwenkbar ist und sieht auf allen Seiten der Maschine Schleifstellen vor, um für jede Werkzeugart eine eigene Schleifstelle zu schaffen. Auf diesen bleiben die Bestecke für beständig montiert: Damit fällt die sonst laufend anfallende Rüstzeit für den Besteckwechsel ganz fort, und eine nicht unwesentliche Verbilligung der Werkzeugschleiferei tritt ein: Wenn die Zahl der zu schleifenden Werkzeugarten aber so groß ist, daß die Schleifstellen noch nicht ausreichen, können an Stelle der Schleifstellen Revolverköpfe treten, die nach Art der Trommelrevolverköpfe auf horizontaler Welle gelagert sind.
  • Je nach Bedarf sind die Schleifstellen sowohl wie die Revolverköpfe an ihren Aufnahmeflächen mit Längs- und Querschlitten versehen oder aber haben, wo dies nicht erforderlich ist, Spannuten zur Aufnahme der Bestecke.
  • Nach Bedarf kann der Revolverkopf mit der Spannfläche, die das Besteck trägt, das jeweils zum Schleifen des Werkzeuges erforderlich ist, nach oben in Arbeitsstellung geschaltet werden.
  • Der Revolverkopf kann mit beliebig vielen Spannflächen versehen werden. Die Arretierung, Schaltung und Festlegung erfolgt in an sich bekannter Weise durch Sperrbolzen, Handhebel und Handrad, während die Betätigung der Querschlitten durch Handräder und die der Längsschlitten durch Handhebel erfolgt. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel.
  • Fig. a zeigt eine Seitenansicht mit aufgeschnittenem Gehäuse und Revolverkopf, Fig. b eine Ansicht gegen den Revolverkopf unter Weglassung der seitlichen Spannstellen und Fig. c eine Draufsicht unter Fortlassung des Spindelstockes.
  • Der mit i bezeichnete Hauptkörper trägt auf der vorderen Seite den üblichen mit Längs- und Querschlitten ausgestatteten Aufspanntisch 2. In dem Schleifspindelgehäuse 3 ist die Schleifspindel 4, die die Schleifscheiben 5 und 5° trägt, gelagert. Das Schleifspindelgehäuse 3 ist drehbar auf der sie tragenden Säule 6, die in der Mitte des Haupt-. körpers gelagert ist, befestigt.
  • Der mit 7 bezeichnete Revolverkopf ist dem Aufspanntisch 2 gegenüber an der Rückseite des Hauptkörpers angeordnet. Er ist dreiseitig ausgebildet und ist auf dem Zapfen 8, der im Hauptgehäuse befestigt ist, drehbar gelagert. Die Schaltung des Revolverkopfes erfolgt durch den Handhebel 9 und die Arretierung in der Arbeitsstellung durch den Sperrbolzen io. Zwecks Festlegung oder Blokkierung in der Arbeitsstellung ist der Lagerzapfen 8 an seiner vorderen Seite mit einem Gewinde versehen, auf welchem eine als Handrad ausgebildete Mutter i i sitzt, die festzuziehen ist.
  • Die Einstellung des Werkstückes zur Schleifscheibe in horizontaler Richtung erfolgt durch die Querschlitten 12, mit denen der Revolverkopf an den Aufnahmestellen versehen ist. Der eigentliche Schleifvorgang, d. h. das Vorbeiführen der Werkstücke an den Schleifscheiben, erfolgt durch die Längsschlitten 13. Betätigt werden die Querschlitten durch die Handräder 14, während die Längsschlitten zweckmäßig durch die Handhebel 15 betätigt werden. Die seitlichen Aufnahmestellen sind durch die Nummer 16 kenntlich gemacht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPPLICHE: i. Werkzeugschleifmaschine mitdoppelseitiger Schleifspindel, die um eine vertikale Achse schwenkbar und in der Höhe verstellbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß um die Schwenkachse der- Schleifspindel herum mehrere mit Aufspannuten und gegebenenfalls mit Längs- und Querschlitten versehene Aufspannstellen für die Werkstücke vorgesehen sind.
  2. 2. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Schleifstellen, soweit erforderlich, auf horizontalen Achsen angeordnete Revolverköpfe vorgesehen sind, die mehrere Spannstellen aufweisen, welche gegebenenfalls mit Spannuten oder mit Längs- und Querschlitten versehen sind.
DEG1048A 1950-02-11 1950-02-11 Werkzeugschleifmaschine Expired DE809288C (de)

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DE809288C true DE809288C (de) 1951-07-26

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