AT29195B - Glas-Preß- und -Blasmaschine. - Google Patents

Glas-Preß- und -Blasmaschine.

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AT29195B
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AT
Austria
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blow
lever
mold
pressing
glass
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Inventor
Paul Theodor Sievert
Original Assignee
Paul Theodor Sievert
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Landscapes

  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


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 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der lebel bei seiner Schwenkung aus derjenigen Lage, in welcher die Pressform sich unter dem Stempel befindet, zunächst die Blasform an deren Stelle bringt, während der Deckel der   Fouortrommel   noch in der   Schlussstellllng   bleibt, dass aber bei weiterer Drehung, sobald auch die Blasform beiseite gerückt ist, selbsttätig die Öffnung der   Feuertrommel erfolgt.   



   Ebenfalls zur Vereinfachung der notwendigen Handgriffe beim Betriebe der Maschine ist mit dem Hebel, der, wie oben beschrieben, die Verschiebung der Formen und des Deckels der Feuertrommel bewirkt, noch der Hahn der Druckluftleitung in Verbindung gesetzt, u. zw. so, dass bei einer Drehung des Handgriffes des erwähnten Hebels um seine Achse der Hahn geöffnet bzw. geschlossen wird. 



   Die Maschine kann nicht nur zum Pressen und Blasen eines Gefässes, z. B. einesBechers, verwendet werden, sondern auch zum Verschmelzen der Ränder des fertiggeblasenen 
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 dass an dem Blasstempel einer Maschine mit Wärmetrommel das fertiggeblasene Gefäss befestigt wird, um zum Zwecke der Erweichung einzelner Teile nochmals in die Wärmetrommel eingeführt zu werden, ist bereits in Vorschlag gebracht worden. Bei der den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Maschine kann jedoch, namentlich auch deshalb, weil der Pressstempel in der Ruhestellung selbsttätig in dem Blasstempel verschwindet, diese Art der Benutzung der Maschine in besonders zweckmässiger Weise stattfinden.

   Die fertiggeblasenen Becher werden nämlich einfach in umgekehrter Lage in die Mündung des Blasstempels eingeschoben, nachdem ein federnder Ring aus Kupfer oder dgl. um das   Gefäss   gelegt worden ist und dadurch in der Mündung festgeklemmt, um nach Belieben mit dem Stempel bewegt zu werden. 



   In den Zeichnungen ist in den Fig.   1-$     schematisch   der Arbeitsgang der Maschine dargestellt, der, wie aus vorstehendem hervorgeht, an und für sich nicht den Gegenstand des Patentes bildet, dessen Klarlegung jedoch für das Verständnis der Maschine förderlich ist. Die Fig. 9--12 zeigen alsdann eine Ausführungsform der neuen Maschine in ver-   schiedenen   Ansichten und in den Einzelheiten. 



   Der Arbeitsgang der Maschine ist der folgende : Die flüssige   Glasmasse J, aus   der 
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 mit der   Mündung des Halte-oder Blasrohres J. 3   in Berührung. Dieses ist vorher durch Einsenken in eine Wärmetrommel 5 (Fig. 1), nach Befinden unter Drehen um seine Längsachse, so weit vorgewärmt worden, dass die aufsteigende   Glasmasse   mit ihren   Unifassungs-   rändern sich anheftet. Durch Heben des Halterohres bzw. Senken der pressform kann also 
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 seine Längsachse aufgeblasen wird, um ihre endgiltige Form, hier die eines Bechers, anzunehmen (Fig. 4). Nunmehr wird durch abermaliges Heben des Blasrohres bzw. Senken der Blasform der Becher aus der Form herausgehoben und kann alsdann von der Mündung des Blasrohres abgesprengt werden, z.

   B. durch einen   Hammerschlag,   so dass der Becher nun durch einen Rahmen 7 oder dgl. abgenommen werden   l ann.   



   Soll nun der Rand des Bechers verschmolzen werden, so wird der Becher nach dem Abnehmen in umgekehrter Stellung in die Mündung des Blasrohres wieder eingesetzt, 
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 während gegebenenfalls das Blasrohr in Drehung um seine Längsachse versetzt wird. 



  Hiebei verschmilzt der Rand des Bechers (Fig. 7). Alsdann wird das Blasrohr mit dem Becher aus der   Wärmetrommel   wieder herausgehoben und der fertige Becher kann nun-   mehr   durch einen   Rahmen   3 oder dgl. abgenommen (Fig.   1'1)   und in den   Kühlofen be-   fördert werden. 



   DieAnordnung derMaschine (Fig.!)--12) ist die folgende :
In einem Maschinengestelle 10 ist, in   Führungen   11 senkrecht verschiebbar, ein 
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 gestelle   10   gelagerten und mit Gegengewicht versehenen Hebel 16, er wird in der Ruhelage durch das Gegengewicht in angehobener Stellung gehalten, kann aber durch die Stange 17 mit Handgriff 18 herabgezogen bzw.   herabgedruckt   werden. 
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 rohr 12.

   Trifft dieses aber mit seiner unteren Mündung auf einen Widerstand auf, zum Beispiele auf den Rand der Pressform 2 (Fig. 2) und wird dann der Handgriff 18 noch weiter heruntergezogen, so bleibt das   Hatterohr   stehen und der Stempel 14 mit dem Presskopfe 15 senkt sich allein so weit herab, bis sich das obere Ende des Stempels 14 bzw. der Hebel 16 auf einen Bund im oberen Ende des Halterohres bzw. auf den Rand des Rohres auflegt. Die Abmessungen sind so gewählt, dass alsdann der Presskopf 15 aus dem unteren Ende des Halterohres herausragt, die Teile also die in Fig. 2 schematisch angedeutete gegenseitige Stellung einnehmen. 



   Um einen am Maschinengestelle senkrecht gelagerten Zapfen 21 ist nun ein Arm   22   mit Handgriff 23 drehbar, dessen Anordnung aus den Fig. 9 und 11 ersichtlich ist. Die Fig. 11 stellt einen Schnitt nach der Linie   7''-7 der Fig. 9 und   10 dar. An diesem Arme sind mit Hilfe von Ansätzen 24 und 25 die beiden Formen 2 und   (j   befestigt, von denen 2 als Vorpressform und 6 als Blasform für die herzustellenden Becher dient. Durch 
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 Stellungen des Armes 22 werden durch Rasten 27 bestimmt, in die eine federnde Feststellrolle 28 sich einlegt. 



   Der Deckel 26 der   Warmetrommel. 5   ist an einem Arme 2. befestigt, der um einen Zapfen 30 am Maschinengestelle schwingt, durch eine Feder 31 in der in   Fig0 12 dar-   
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 nach links verschoben, so stösst eibn Ansatz 34, der sich nach unten von dem Arme 22 aus erstreckt, gegen einen Anschlag 35 an dem Arme 29 des Deckels 26 der Wärme-   trommel   und nimmt bei der Weiterdrehung diesen Arm mit. Dadurch wird der Arm 20 
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 und des Deckels in verschiedenen Lagern ersichtlich. In Fig. 1 sind beide Formen aus der Bahn des Halterohres entfernt, der Arm 22 ist ganz nach   links herübergelegt. Dem-   gemäss ist auch der Deckel 26 von der Mündung der Trommel 5 entfernt. Gemäss Fig. 2 
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 Hahn des Halterohres liegt die Pressform 2, die Blasform aber liegt rechts davon.

   Der   Decke ! 26 befindet sich   in seiner   Ruhetage,   die   Mündung   der Trommel verschliessend. 



  Gemäss Fig. 3 sind wieder beide Formen aus der Bahn des Halterohres   verschobe'n und   
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   Handgriff   23 noch um seine Achse drehbar gemacht. Dadurch kann ein Hahn 36 geöffnet oder geschlossen werden, der die Leitung zum Einlassen von Druckluft in das   Ilatterot) r l-'   beherrscht. Die Verbindung des Hahnes mit dem Druckluftbehälter bzw. dem Innern des halterohres   geschieht durch Luftschtäuche, die   auf Hahnstlltzen 37 an dem Hahne bzw. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> nur dann aus der Mündung vorgeschoben werden kann, wenn der Blasstempel auf die Form oder einen sonstigen Körper aufgesetzt und dadurch an der weiteren Vorschiebung gehindert ist.
    3. Ausführungsform der Glas-Press-und-Blasmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuertrommel mit einem Decke (26) versehen ist, der von demselben Hebel (23) aus, der die seitliche Verschiebung der Press- und Blasform (2 und 6) gegen die Achse des Press-und Blasstempels (12, 14) vermittelt, geöffnet und geschlossen wird, u. zw. in der Weise, dass der Hebel bei seiner Schwenkung aus derjenigen Lage, bei welcher die Pressform sich unter dem Stempel befindet, zunächst die Blasform an deren Stelle bringt und bei weiterer Drehung, sobald auch die letztere genügend beiseite gerückt ist, das Öffnen des Deckels bewirkt und umgekehrt.
    4. Ausführungsform der Glas-Press- und -Blasmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet ; dass der Griff des die Verschiebung der Formen und das Öffnen des Deckels der Feuertrommel bewirkenden Hebels (23) mit dem Hahne (36) der Druckluftleitung so verbunden ist, dass dieser durch eine Drehung des Griffes um die Längsachse des Hebels geöffnet bxw. geschlossen wird.
    5. Verfahren zum Verschmelzen der Ränder der mit Press-und Blasmaschinen nach den Ansprüchen 1, 2,3 oder 4 hergestellten Glasgefässe, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässe nach ihrem Lösen von dem Blasstempel (12), gegebenenfalls nach Umlegung eines Ringes aus weichem Stoffe (z. B. Kupfer) zur Schonung der Glasoberfläche mit der Mündung nach EMI5.1 durch Senken des Stempels nach Bedarf in die Wärmetrommel eingehängt werden, nötigenfalls unter Drehen um die Längsachse.
    G. Glas-Press- und -Blasmaschine nach Anspruch 1 oder 2 mit einer elektrisch betriebenen Einrichtung zum Drehen des Blasstompels, gekennzeichnet durch eine am Hebel des Press-und Blasstempels angeordnete Schaltvorrichtung, die zur Einschaltung und Gescbwindigkcitsregelung des Elektromotors dient.
AT29195D 1905-02-20 1906-12-19 Glas-Preß- und -Blasmaschine. AT29195B (de)

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